Bildbearbeitungsprogramme im Vergleich: Entrauscher im Test

FOTOHITS

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Digitalkameras dringen in dunkelste Regionen vor. Bei Dämmerung etwa arbeiten sie mit Lichtempfindlichkeiten jenseits von ISO 100.000, mit denen sie sogar bewegliche Motive erfassen. Zwar leidet die Bildqualität durch hohe ISO-Werte, doch sollen Spezialprogramme die Schönheitsfehler wieder richten. FOTO HITS hat getestet, was die Filter tatsächlich leisten.

Was wurde getestet?

Im Test waren sechs Programme zum Entrauschen. Als Testkriterien dienten Funktionsumfang, Handlichkeit und Ausgabequalität.

  • ABSoft Neat Image

    • Betriebssystem: Linux, Mac OS, Win

    ohne Endnote

    „Neatimage gehört nicht umsonst zu den Programmen, die immer wieder in Internet-Foren als Tipp auftauchen. Die Ergebnisse liegen im guten Durchschnitt. Dafür haben die Tester allerdings die Voreinstellungen für ‚Portrait‘ oder ‚Landscape‘ nach eigenem Gutdünken verändert, da ansonsten die Bearbeitungen zu zögerlich oder zu intensiv waren. ...“

  • Adobe Photoshop Elements 8

    • Betriebssystem: Mac OS X 10.5;
    • Freeware: Nein;
    • Typ: Nachbearbeitung

    ohne Endnote

    „So großartig Photoshop ansonsten ist, waren die Ergebnisse bezüglich Helligkeits- und Farbrauschen leicht unterdurchschnittlich. Obwohl der Regler für ‚Farbstörungen entfernen‘ ganz hochgezogen wurde, blieben doch verglichen mit anderen Programmen stärkere Farbschlieren erkennbar. Im Landschaftsfoto störte dies vor allem beim dunklen Wald ...“

    Photoshop Elements 8
  • DxO Optics Pro 6

    • Betriebssystem: Mac OS, Win;
    • Freeware: Nein;
    • Typ: Nachbearbeitung, Professionelle Bildbearbeitung

    ohne Endnote

    „Ausgerechnet DX0, das hervorragende Dienste beim Entwickeln von Rohdaten leistet, schwächelt bei der Rauschglättung deutlich. Das liegt nicht zuletzt daran, dass es für Bilder im JPG-Format nur eine Standardeinstellung ins Rennen wirft. Das Ergebnis bleibt dementsprechend von bunten Schlieren und Störpixeln übersät. Bei Raw-Fotos dagegen ergab sich ein anderes Bild. ...“

    Optics Pro 6
  • Helicon Noise Filter

    • Freeware: Ja;
    • Typ: Nachbearbeitung, Plug-in

    ohne Endnote

    „... Das Farbrauschen entfernte der Helicon-Filter genauso gut oder schlecht wie der Durchschnitt der Programme. Die Körnung im Luminanzkanal haben wir nur leicht glätten lassen, erwartungsgemäß gingen nur wenige Details verloren. Der Helicon-Filter lieferte bessere Ergebnisse, wenn man ihn mit Rohdaten füttert. ...“

  • Imagenomic Noiseware

    ohne Endnote

    „Noiseware spielt wie die Mehrheit der Softwares in der mittleren Liga. Das heißt, die Farbwölkchen im Pullover, Wald und Himmel sind auf ein erträgliches Maß gesunken, auch wenn man sie lieber ganz verschwunden sähe. Dafür ließen sich Details recht gut erhalten, wofür wie immer ein sparsamer Gebrauch des Luminanz-Reglers anzuraten ist. ...“

    Noiseware
  • Nik Software Dfine 2.0

    • Betriebssystem: Win 7, Mac OS X, Win XP, Win Vista;
    • Freeware: Nein;
    • Typ: Nachbearbeitung, Plug-in

    ohne Endnote

    „Dfine darf sich mit der Bestnote schmücken. Sowohl der Himmel als auch der dunkle Wald im Landschaftsfoto wurden sauber korrigiert. Desgleichen ließ sich das Porträt gut glätten, wobei die Textur des Strickmusters erhalten blieb. Da aber die Unterschiede zwischen den Softwares nicht sonderlich extrem sind, sorgt die Handlichkeit für den entscheidenden Vorsprung ...“

    Dfine 2.0

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