Medikamente Pilze

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Nagelpilze

Der Pilzbefall des menschlichen Körpers, auch als Mykose bezeichnet, ist eine parasitäre Attacke im lebenden Gewebe. Die Behandlung mit unterschiedlichen Mykotika richtet sich je nach Pilztyp und Lokalisierung der Erkrankung. So wird der Wirkstoff mit Salben, Cremes, Lotionen, Tabletten und Zäpfchen an den Zielort gebracht. Auch Menschen mit einem gesunden Immunsystem können unter einer Pilzinfektion leiden, die in jedem Fall behandlungsbedürftig ist. Meist sind es Fadenpilze (Dermatophyten), die sich von den Hornschuppen der Haut, den Fingernägeln oder auch dem Horn der Haare ernähren. Die Übertragung erfolgt meist von Mensch zu Mensch oder auch von Tier zu Mensch und nur in seltenen Ausnahmen ist der Boden die Ursache dieses Übels. Die Hefen oder Sprosspilze befallen bei immungeschwächten Menschen gerne die die Schleimhaut des Mundes, was aber auch nach mehrtägiger Penicillin-Therapie passieren kann. Diese als Soor bezeichnete Kandidose äußert sich durch einen weißen Belag mit umgebender Rötung. Viel häufiger tritt diese Pilzsorte als Gattung der Cadida auf den Vaginalschleimhäuten auf, was für eine allgemeine Schwächung des Immunsystems spricht. Die schlimmste Form der Mykose bildet die systemische, bei der die Erreger invasiv über die Lunge in die Blutzirkulation übertreten und sämtliche Organe befallen können. Dass diese Form sehr schnell zum Tode führen kann, ist offensichtlich und eine intensiv-medizinische Betreuung unumgänglich. Bei einem gesunden Menschen treten derartig schwere Pilzinfektionen nicht auf, da die Abwehrmechanismen des Blutes stärker sind als die Pilze. Jedoch bei Menschen mit Immunschwächen (AIDS) oder nach Chemotherapien und Transplantationen besteht ein erhöhtes Risiko. Bei allen Formen der Mykose gilt das Motto: je schneller behandelt wird, desto größer die Erfolgschance. Da der Erregernachweis oft schwierig und zu langwierig ist, arbeitet man sofort mit einem Antimykotikum, das für die betroffene Lokalisierung geeignet ist. Im Hautbereich kommen vornehmlich Cremes, Salben und Sprays zum Einsatz, während im Schleimhautbereich Lotionen (Mund) sowie Tabletten und Zäpfchen (Vagina) die Trägersubstanzen der Wahl sind. Die eingesetzten Wirkstoffe sollte sollten die Blutschranke nicht durchbrechen und in den den Kreislauf eindringen. Nur bei der systemischen Mykose sieht man eine intravenöse Therapie mit Antimykotika vor.