Das klassische Telefon hat noch längst nicht ausgedient. Wir zeigen Ihnen, welches Gerät für Sie das Richtige ist.
Das Ranking der Festnetztelefone beruht auf zwei Säulen: den Testergebnissen der Fachmagazine und den Meinungen der Kundschaft. Daraus ergibt sich ein vollständiger und objektiver Überblick über die Qualität der Produkte.

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Festnetztelefone Bestenliste

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1.495 Ergebnisse entsprechen den Suchkriterien

  • 1
    Festnetztelefon im Test: FRITZ!Fon X6 von AVM, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    Sehr gut

    1,3

    AVM FRITZ!Fon X6

    • Ana­log: Nein
    • IP: Ja
    • DECT-​Basis inte­griert: Nein
    Ein biss­chen Smart­phone für das Fest­netz
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  • 2
    Festnetztelefon im Test: FRITZ!Fon C6 von AVM, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Sehr gut

    1,4

    AVM FRITZ!Fon C6

    • Ana­log: Ja
    • IP: Ja
    • DECT-​Basis inte­griert: Nein
    Mehr Aus­dauer, aber weni­ger Hap­tik
  • 3
    Festnetztelefon im Test: S700H Pro von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Gigaset S700H Pro

    • Ana­log: Ja
    • IP: Ja
    • DECT-​Basis inte­griert: Ja
    Pro-​Sprach­qua­li­tät, Pro-​Adress­buch, Pro-​Preis
  • 4
    Festnetztelefon im Test: CL660 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Gigaset CL660

    • Ana­log: Ja
    Wird von den Nut­zern in nahezu jeder Hin­sicht gefei­ert
  • 5
    Festnetztelefon im Test: KX-TG6821 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Panasonic KX-TG6821

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • Anruf­be­ant­wor­ter: Ja
    Für ein Ein­stei­ger­mo­dell sehr gut auf­ge­stellt
  • 6
    Festnetztelefon im Test: C570HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    Gut

    1,7

    Gigaset C570HX

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    Ein High­light unter den Schnur­los­te­le­fo­nen – bei­leibe nicht nur für ältere Nut­zer
  • 7
    Festnetztelefon im Test: Comfort 500 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    Gut

    1,7

    Gigaset Comfort 500

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • DECT-​Basis inte­griert: Ja
    Erschwing­lich und doch top aus­ge­stat­tet
  • 8
    Festnetztelefon im Test: Speedphone 12 von Telekom, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Telekom Speedphone 12

    • Ana­log: Nein
    • IP: Ja
    Funk­tio­niert am bes­ten an einem Tele­kom-​Rou­ter
  • 9
    Festnetztelefon im Test: KX-TG6860 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Panasonic KX-TG6860

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • DECT-​Basis inte­griert: Ja
    Wach­sa­mer Tür­ste­her mit AB
  • 10
    Festnetztelefon im Test: E720HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Gigaset E720HX

    • Ana­log: Ja
    • IP: Ja
    • Senio­ren­te­le­fon: Ja
    Für Senio­ren und ein­ge­schränkte Men­schen lohnt sich der Preis in jedem Fall
  • 11
    Festnetztelefon im Test: Speedphone 32 von Telekom, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Telekom Speedphone 32

    • Ana­log: Nein
    • IP: Ja
    • Senio­ren­te­le­fon: Ja
    Senio­ren­ge­rech­tes Fami­li­en­te­le­fon für Tele­kom-​Kun­den
  • 12
    Festnetztelefon im Test: E390A von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Gigaset E390A

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • DECT-​Basis inte­griert: Ja
    Gutes Fami­li­en­te­le­fon, das auch für Ältere emp­feh­lens­wert ist – AB inklu­sive
  • 13
    Festnetztelefon im Test: CL660A von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    Gut

    1,9

    Gigaset CL660A

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • Anruf­be­ant­wor­ter: Ja
    Stark auf­ge­stell­ter All­roun­der, der Viel­te­le­fo­nie­rer glück­lich macht
  • 14
    Festnetztelefon im Test: KX-TGH720 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    Gut

    2,0

    Panasonic KX-TGH720

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • DECT-​Basis inte­griert: Ja
    Jetzt ist aber mal Ruhe!
  • 15
    Festnetztelefon im Test: E560A von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    Gut

    2,0

    Gigaset E560A

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • Anruf­be­ant­wor­ter: Ja
  • 16
    Festnetztelefon im Test: KX-TGQ200 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    Gut

    2,0

    Panasonic KX-TGQ200

    • Ana­log: Nein
    • IP: Ja
    Bedien­bar­keit und gute Sprach­qua­li­tät im Fokus
  • 17
    Festnetztelefon im Test: E560 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    Gut

    2,0

    Gigaset E560

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • Senio­ren­te­le­fon: Ja
    Senio­ren­ge­rech­tes Fest­netz­te­le­fon mit kom­for­ta­bler Hand­ha­bung
  • 18
    Festnetztelefon im Test: CL390A von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    Gut

    2,1

    Gigaset CL390A

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • Anruf­be­ant­wor­ter: Ja
    Soli­des Tele­fon mit etwas schwa­chem Anruf­be­ant­wor­ter
  • 19
    Festnetztelefon im Test: E720A von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    Gut

    2,1

    Gigaset E720A

    • Ana­log: Ja
    • IP: Nein
    • Senio­ren­te­le­fon: Ja
    Die Kom­plett­lö­sung für Fami­lien und Men­schen mit ein­ge­schränk­tem Hör-​ oder Seh­ver­mö­gen
  • 20
    Festnetztelefon im Test: Speedphone 11 von Telekom, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut

    Gut

    2,3

    Telekom Speedphone 11

    • Ana­log: Ja
    • IP: Ja
    Klar klin­gen­des IP-​Tele­fon pri­mär für Tele­kom-​Rou­ter
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  • Ratgeber: Festnetztelefone

    Fest­netz­te­le­fon kau­fen: Test, Ver­gleich und Rat­ge­ber zu DECT-​ und IP-​Tele­fo­nen

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • DECT-Telefone mit HD-Voice bieten im VoIP-Betrieb ausgezeichnete Sprachqualität
    • Schnurgebundene Modelle: strahlungsfrei, keine Akkuprobleme
    • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bereits ab 40 bis 70 Euro; Solo-Mobilteile für Fritz!Box-Nutzer noch günstiger
    • Analoger Anschluss abgeschaltet – Altgeräte ohne Router oder Adapter nicht mehr nutzbar
    • Sinkende Relevanz im Privatbereich – Smartphones verdrängen Festnetztelefone zunehmend
    • Testlandschaft dünn: Fachmagazine konzentrieren sich auf wenige Marken, kleine Hersteller kaum noch bewertet

    Das Festnetztelefon hat sich behauptet. Gerade im Büro und bei älteren Menschen bleibt es ein bevorzugtes Kommunikationsmittel. Der analoge Anschluss ist mittlerweile flächendeckend abgeschaltet – wer ein Festnetztelefon kauft, nutzt heute fast ausnahmslos IP-Telefonie. Das verändert, worauf beim Kauf zu achten ist.

    Wichtiger Hinweis: Der analoge Anschluss ist abgeschaltet

    Die Deutsche Telekom hat den klassischen analogen Telefonanschluss (TAE/POTS) in Deutschland flächendeckend abgeschaltet – der Wechsel auf All-IP war spätestens 2019 abgeschlossen. Auch ISDN ist nicht mehr verfügbar. Wer heute ein Festnetztelefon betreibt, tut das über seinen Internetanschluss (VoIP). Das bedeutet: Ein reines Analog- oder ISDN-Telefon kann heute in Deutschland nicht mehr direkt an der Dose betrieben werden. Stattdessen benötigt man:
    • ein DECT-Telefon oder IP-Telefon, das direkt über die Fritz!Box, Speedport oder einen anderen Router betrieben wird, oder
    • ein Hybridmodell mit analogem und VoIP-Anschluss, das über einen ATA-Adapter (Analog Telephone Adapter) an einem Router betrieben werden kann.
    Wer noch ein altes Analogtelefon besitzt und weiternutzen möchte, kann es über einen solchen Adapter an den Router anschließen – Klangqualität und Funktionsumfang sind aber gegenüber modernen DECT-Modellen eingeschränkt.

    Worauf legen Tests das größte Gewicht?

    Im Mittelpunkt jedes Festnetztelefon-Tests steht die Sprachqualität. Da heute nahezu alle Telefone über VoIP betrieben werden, wird vor allem die Klangqualität im IP-Betrieb geprüft. Entscheidend ist dabei der unterstützte Audiocodec: Geräte mit HD-Voice-Unterstützung (Wideband-Audio, G.722) klingen im Gespräch mit einem ebenso ausgerüsteten Gerät deutlich klarer und natürlicher als ohne. Der HD-Klang kommt aber nur zustande, wenn beide Seiten HD-fähig sind und der Netzanbieter diesen Standard unterstützt – was bei den meisten aktuellen Anschlüssen der Fall ist.

    Neben der Sprachqualität testen Fachmagazine auch die Kompatibilität mit verbreiteten Routern. Ein wichtiges Thema dabei: Mobilteile, die ausschließlich über die Fritz!Box oder den Speedport-Router angemeldet werden, können oft nur eingeschränkt auf den integrierten Anrufbeantworter und das Telefonbuch des Routers zugreifen – das gilt besonders für Fremdmobilteile, die nicht vom Router-Hersteller selbst stammen.

    Mehrere Festnetztelefone verschiedener Hersteller nebeneinander, darunter schnurlose DECT-Modelle in verschiedenen Farben Schnurlose DECT-Telefone verschiedener Hersteller – heute wird fast ausnahmslos über den Router telefoniert. (Bildquelle: amazon.de)

    Ausstattung: Was bietet welches Preissegment?

    Die Preisbandbreite reicht von günstigen Einstiegsmodellen um 25 Euro bis zu Topgeräten für rund 200 Euro. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten nach wie vor Modelle zwischen 40 und 70 Euro: Sie verfügen über ein vollständiges Telefonbuch, eine praxistaugliche Anrufliste und einen integrierten Anrufbeantworter mit 30 bis 45 Minuten Aufnahmezeit. Günstigere Modelle unter 40 Euro haben oft zu kleine Telefonbücher, kurze Anruflisten und schwache Anrufbeantworter mit nur 10 bis 15 Minuten Aufnahmedauer.
    Zusatzfunktionen wie Babyphone, Sperrlisten für unerwünschte Nummern und eine Freisprecheinrichtung sind bereits in der Mittelklasse verbreitet. Hochpreisige Modelle bieten selten benötigte Features wie Farbdisplay, Fototelefonbuch oder Smart-Home-Integration – für die meisten Haushalte ohne praktischen Mehrwert.

    Ein wichtiger Aspekt bei DECT-Telefonen mit Fritz!Box oder Speedport: Wer ausschließlich ein Mobilteil ohne eigene Basis kaufen möchte, findet inzwischen bei AVM (FRITZ!Fon), Telekom und Gigaset entsprechende Solo-Mobilteile. Sie sind günstiger als ein vollständiges Set und nutzen die Anrufbeantworter- und Telefonbuchfunktionen des Routers direkt.

    Die Telefone mit dem besten Anrufbeantworter sind derzeit:

      Aufnahmezeit Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
    Empo­ria TH-​21AB

    ab 63,85 €

    TH-21AB

    ohne Endnote

    60 min Senio­ren­te­le­fon zwi­schen klas­sisch und alt­ba­cken

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    Bisher keine Bewertungen

    0 Meinungen

    Bisher keine Bewertungen

    0 Tests

    Giga­set CL690A SCB

    ab 79,90 €

    CL690A SCB

    Sehr gut

    1,5

    55 min Mit großem Dis­play und ein­fa­cher Hand­ha­bung eine Emp­feh­lung

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    4,5 von 5 Sternen

    1.911 Meinungen

    Bisher keine Bewertungen

    1 Test

    Giga­set C430A GO

    ab 149,99 €

    C430A GO

    Gut

    1,6

    55 min Rundum gelun­gene Aus­stat­tung, aber ten­den­zi­ell etwas leise

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    4,4 von 5 Sternen

    1.315 Meinungen

    Bisher keine Bewertungen

    0 Tests


    Strahlung und Energieverbrauch: Kein Kaufhindernis mehr

    Die früher intensiv diskutierte Funkstrahlung von DECT-Telefonen ist heute kein Kaufhindernis mehr. Alle aktuellen Schnurlostelefone verfügen über einen Eco-Modus, der die Sendeleistung je nach Entfernung zwischen Mobilteil und Basis automatisch reduziert. Viele Geräte haben zudem einen erweiterten Eco-Modus, der die Funkleistung auf null senkt, wenn das Mobilteil in der Ladestation liegt.

    Schnurgebundene Telefone bleiben die strahlungsärmste Option – sie benötigen keine Funkverbindung und werden direkt über den Router mit Strom versorgt.

    AVM FRITZ!Fon C5 schnurloses DECT-Telefon in Weiß mit Farbdisplay und Ladeschale Das FRITZ!Fon C5 von AVM ist direkt für den Betrieb an der Fritz!Box optimiert und nutzt deren Anrufbeantworter und Telefonbuch. (Bildquelle: amazon.de)

    Die derzeit ausdauerndsten Telefone:

      Gesprächszeit Unser Fazit Stärken Schwächen Bewertung Angebote
    Sinus CA37 Trio

    Gut

    2,0

    200 h Ein­fa­ches Basis­te­le­fon mit alt­ba­cke­ner Bedie­nung

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    4,0 von 5 Sternen

    1.238 Meinungen

    Bisher keine Bewertungen

    0 Tests

    Agfeo DECT 44 IP

    ab 165,55 €

    DECT 44 IP

    Sehr gut

    1,0

    22 h Gute Wahl, wenn das Mobil­teil stets mit­ge­führt wer­den soll

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    Bisher keine Bewertungen

    0 Meinungen

    5,0 von 5 Sternen

    1 Test

    KX-TGK320

    Gut

    2,0

    21 h Extrem aus­dau­ern­des Design-​Tele­fon

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    4,4 von 5 Sternen

    312 Meinungen

    3,6 von 5 Sternen

    1 Test


    Marktlage und Testlandschaft

    Der Festnetzmarkt konzentriert sich heute auf wenige dominante Marken: Gigaset und Panasonic führen das Segment der Schnurlostelefone an. AVM mit seinen FRITZ!Fon-Modellen spielt besonders für Fritz!Box-Nutzer eine zunehmend wichtige Rolle. Schnurgebundene Modelle werden fast ausschließlich noch in Büros und im gewerblichen Bereich eingesetzt; für den Privatbereich haben schnurlose DECT-Geräte die Oberhand. Testmagazine konzentrieren sich entsprechend auf diese Segmente.

    Telekom Sinus PA206 Plus Basisstation mit angedocktem schnurlosem Mobilteil Schnurgebundene Basis mit schnurlosem Mobilteil: ein bewährtes Konzept für Haushalte, die beide Optionen nutzen möchten. (Bildquelle: amazon.de)

    Tipps zur Akku-​Pflege

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • auch bei NiMH-Akkus nicht "vorzeitig" laden
    • bei Nichtnutzung über längere Zeit lieber Akkus entfernen
    • komplettes Entladen über drei Zyklen kann den Akku regenerieren
    • moderne LiIon- und LiPo-Akkus kennen diese Probleme nicht

    Ersatzakkus für Medion-Telefone (Bildquelle: amazon.de)

    Das Problem kennen sicherlich so einige: Das Mobilteil des DECT-Telefons hat die ganze Nacht in der Ladeschale verbracht, und trotzdem meldet es sich am nächsten Tag beim zweiten Gespräch mit nervigem Gepiepse. In solchen Fällen leidet der Akku eventuell am Memory-Effekt. Hierbei wird die Ladekapazität der betroffenen Akkus mit der Zeit immer kleiner. Alternativ macht der Lazy-Battery-Effekt der Lebenszeit des Akkus zu schaffen. In diesem Ratgeber finden Sie daher Tipps, wie der Akku auch im Alter fit gehalten werden kann und worauf schon beim Kauf geachtet werden sollte.

    Der Memory-Effekt

    Der sogenannte Memory-Effekt tritt – vereinfacht ausgedrückt – dann ein, wenn ein noch nicht vollständig entladenes Mobilteil wieder in die Basisstation gestellt wird. Hierbei „merkt“ sich der Akku den letzten Energiebedarf und lädt künftig nur noch so viel, wie beim letzten Ladestand noch gefehlt hat. Wird der Akku während der nächsten Nutzung niedriger entladen als bei der vorherigen, lädt der Akku dennoch nur noch die zuvor „gemerkte“ Fehlkapazität nach.
    Konkret ausgedrückt: Es ist besser, das Mobilteil immer erst dann wieder in die Basisstation zurückzustellen, wenn es zuvor vollkommen entladen wurde. Ansonsten nimmt die Leistungsfähigkeit des Akkus immer weiter ab. Das Problem trifft insbesondere auf die älteren Nickel-Cadmium-Akkus zu, die bis vor kurzer Zeit noch in nahezu alle Schnurlostelefone verbaut wurden. Die moderneren Nickel-Metallhydrid-Akkus sollen dagegen weniger anfällig sein.

    Der Lazy-Battery-Effekt

    Akkus im Standard-AAA-Format werden immer häufiger in Festnetztelefonen verwendet. (Bildquelle: amazon.de)

    Daher sind die NiMH-Akkus immer öfter in aktuellen Schnurlostelefonen anzutreffen. Doch auch dieser Akkutyp sollte nicht zu früh wieder aufgeladen werden. Denn ihm macht wiederum der sogenannte Lazy-Battery-Effekt zu schaffen. Dieser tritt dann ein, wenn das Mobilteil immer sofort nach jedem Gespräch in die Ladeschale zurückgestellt wird, obwohl nur minimal Energie verbraucht wurde. Dadurch wird die Betriebsspannung des Akkus immer weiter abgesenkt. Irgendwann reicht diese dann nicht mehr aus, um das Telefon korrekt zu betreiben oder überhaupt einzuschalten – der Akku wird komplett unbrauchbar.
    So sorgt der Lazy-Battery-Effekt zwar nicht für einen immer kürzeren Ladezyklus, dafür jedoch verringert sich die Lebenszeit des Akkus an sich. Leidet der NiCd- oder NiMH-Akku bereits an einem der geschilderten Probleme, kann manchmal ein Trick helfen: Man sollte dann die Batterien des DECT-Telefons vollständig entleeren und sie anschließend wieder komplett aufladen. Diesen Ladezyklus wiederholt man drei Mal. Ist allerdings auch dann keine Besserung in Sicht, hilft wohl nur noch der Kauf von neuen Akkus.

    Nur in teuren Telefonen: LiIo-Akkus

    Wer sich mit solchen Problem gar nicht erst herumärgern möchte, sollte beim Kauf seines Telefons darauf achten, dass dieses Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus verwendet. Dies ist allerdings in der Regel erst bei den Geräten ab der 75-Euro-Schwelle der Fall, insbesondere Panasonic und Gigaset sind hier im hochpreisigen Segment aktiv. LiIo- und LiPo-Akkus werden weder vom Memory- noch vom Lazy-Battery-Effekt nennenswert beinflusst. Im Gegenteil: Hier sind insbesondere Tiefentladungen schädlich. Wer also nach jedem Gespräch sein Mobilteil wieder in die Ladeschale stellt, liegt mit LiIo-/LiPo-Akkus goldrichtig.

    Doch auch, wer nicht gleich mehr als 75 Euro für sein Telefon ausgeben will, kann Abhilfe schaffen. Es gibt mittlerweile erstaunlich viele günstige DECT-Modelle, die auf Standard-AA- oder AAA-Akkus zurückgreifen. Die nutzen zwar meist wieder die NiMH-Technik, hier können Sie im Fall des Falles aber schneller und günstiger für Ersatz sorgen als es bei Spezialakkus der Fall ist - und im Zweifel sogar auf normale Einmal-Batterien zurückgreifen. Außerdem können Sie bei Bedarf Akkus mit höherer Kapazität kaufen, so dass die Ausdauer des Telefons erhöht wird. Dabei sollte aber auf die Empfehlungen des Geräteherstellers geachtet werden – schon aus Garantiegründen. Denn treten durch zu starke Akkus Schäden am Gerät auf, ist der Hersteller nicht mehr zum Ersatz verpflichtet.

    Bei Nichtnutzung Akku entfernen

    Wer ein DECT-Telefon längere Zeit nicht nutzt, sollte in jedem Fall den Akku aus dem Gerät entfernen. Denn auch im ausgeschalteten Zustand treten sogenannte Kriechströme auf, die den Akku nach und nach entladen – bis zu ungewollten Tiefentladung. Natürlich tritt auch außerhalb des Telefons stets eine gewisse Selbstentladung von Batterien statt, die fällt aber ungleich niedriger aus. Hier reicht es meist aus, den Akku einmal im Jahr nachzuladen. Als ideal erachten Experten eine Lagerung bei etwa 15 Grad Celsius Raumtemperatur und mit 50 bis 60 Prozent des maximalen Ladestandes.

    von Janko Weßlowsky

    Redaktionsleiter – bei Testberichte.de seit 2007.

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