Fujifilm X-T1

Vergleichen Hinzugefügt

Unser Fazit
Hochwertige spiegellose Systemkamera, die an die analogen Zeiten erinnert, flink arbeitet und tolle und detailreiche Bilder ermöglicht

Ausgewertet von: Stephy, 21.04.2017
  • kamera_typ
    Spiegel­lose System­ka­mera
  • kamera_aufloesung
    16 MP
  • sensorformat
    APS-C
  • akkulaufzeit
    350 Aufnahmen
  • vid_aufloesung
    Full HD

Unsere Auswertung

  • 6,7
    von 10
    Gesamt
  • 7
    von 10
    Bildqua­li­tät
  • 6
    von 10
    Ausstat­tung
  • 8
    von 10
    Verar­bei­tung & Handling
  • 6
    von 10
    Video­funk­tion

Stärken

  • pro scharfe und detailreiche Bilder bis ISO 6.400
  • pro rasante Serienbildgeschwindigkeit, recht flotter und präziser Autofokus
  • pro hochwertige und robuste Verarbeitung
  • pro elektronischer Sucher und klappbares Display zeigen ein sehr scharfes und helles Bild

Schwächen

  • con schwache Akkulaufzeit
  • con etwas umständliches Handling
  • con nur durchschnittliche Videoqualität

Schärfe & Kontrast gut

Obwohl der X-Trans CMOS II-Sensor der X-T1 gerade einmal mit 16 Megapixeln auflöst, hinterlässt die Bildqualität bei den Nutzern einen guten Eindruck. Die Ergebnisse überzeugen mit einer hohen Detailwiedergabe und nur äußerst geringem Bildrauschen. So wirken die Bilder bis ISO 6.400 brillant und scharf.

Bildqualität bei wenig Licht mittelmäßig

Auch bei wenig Licht, kannst Du mit Werten bis ISO 3.200 sehr ansehnliche Fotos einfangen. Das Bildrauschen fällt nur schwach auf und auch die Dynamik weiß zu gefallen. Für einen Sensor mit 16 Megapixel-Auflösung, geht das völlig in Ordnung.

Autofokus & Geschwindigkeit gut

Der Hybrid-Autofokus arbeitet laut Testmagazinen recht flink und präzise. Allerdings eignet er sich nur bedingt für Action- und Sportfotografie. Für die meisten anderen Einsatzbereiche ergeben sich aber keine Probleme. Auch die rasante Serienbildgeschwindigkeit von 8,5 Bildern pro Sekunde, weiß zu gefallen.

Akkulaufzeit mittelmäßig

Leider ist die Akkulaufzeit, bedingt durch den elektronischen Sucher, sehr gering. Laut dem Standard der Camera & Imaging Products Association (CIPA) sind mit einer Akkuladung etwa 350 Aufnahmen möglich. Die Nutzer sprechen sogar teilweise von gerade einmal 50 bis 100 Aufnahmen. Du solltest auf jeden Fall ein bis zwei Ersatzakkus einplanen.

Motivprogramme gut

Weder Motivprogramme noch Vollautomatiken sind vorhanden, damit richtet sich die X-T1 an ambitionierte Fotografen. Du kannst die Blende über den Blendenring am Objektiv und die Verschlusszeit am Einstellrad der Kamera einstellen. Zudem kannst Du die nützlichen HDR- und Panorama-Funktionen oder einen von zwölf Kreativfiltern nutzen.

Verarbeitung hervorragend

Hochwertig, im wetterfesten Magnesium-Gehäuse verarbeitet, hinterlässt die Kamera einen sehr robusten Eindruck und gibt den Nutzern das Gefühl, dass sie sie auch im rauhen Outdoor-Einsatz ohne Probleme mitnehmen können. Trotz ihres recht hohen Gewichts, liegt sie mit ihrem Handgriff sehr angenehm und gut ausbalanciert in der Hand.

Handhabung mittelmäßig

Das Handling erinnert an die analogen Zeiten: Zu einem großen Teil läuft die Steuerung über Einstellräder. Diese rasten sehr gut ein. Die Sperren gegen versehentliches Verstellen erschweren vielen Nutzern aber die Bedienung. Das gilt vor allem für das ISO-Rad. Auch die Druckpunkte des Steuerkreuzes sind zu schwach und es ist etwas fummelig.

Display / Sucher gut

Ein sehr scharfes Bild liefert der große, helle OLED-Sucher. Klasse, dass sich Einblendungen bei Hochkantaufnahmen mit drehen. In sehr dunklen Umgebungen flimmert er ein bisschen, das ist aber zu verschmerzen. Auch das klappbare Display zeigt ein scharfes und hochauflösendes Bild und erlaubt Dir Überkopf- oder bodennahe Aufnahmen ohne Verrenkungen.

Videoqualität mittelmäßig

Etwas fummelig ist der Aufnahmeknopf für Videos und Du musst ihn etwa zwei bis drei Sekunden gedrückt halten, bevor er reagiert. Die aufgenommenen Full-HD-Videos finden Nutzer und Testmagazine nur durchschnittlich gut. Teilweise sind Moire-Artefakte sehr stark ausgeprägt. Der Autofokus arbeitet aber recht schnell und vor allem leise.

Tonqualität
Ohne Wertung

Die Kamera verfügt über ein integriertes Stereomikrofon, möchtest Du aber bessere Tonqualität erzielen, kannst Du auch ein externes Mikrofon anschließen. Bei dem Anschluss handelt es sich um eine 2,5mm-Klinkenbuchse - hier benötigst Du wahrscheinlich einen Adapter. Außerdem kann der Ton je nach Belieben gepegelt werden.
Die Fujifilm X-T1 wurde zuletzt von am 21.04.2017 überarbeitet.
Alle Wertungen sind gewichtet und gerundet.

Lerne unsere Redaktion und unsere Arbeit bei testberichte kennen:

Die testberichte-Redaktion
  • 212.jpg
    Ist immer auf der Suche nach der optimalen Fototechnik für jedermann.
  • 1746.jpg
    Verfolgt die neuesten Trends im Foto- und Video-Bereich.
  • 1577.jpg
    Hat immer die besondere Beziehung zwischen Mensch und Technik im Blick.

Unsere Redakteure werten ganz nach Deinen Bedürfnissen aus. Erfahre, wie sie das machen:

So werten wir aus
Alle Redakteure

Unsere Quellen

Technische Daten

Fujifilm
X-T1

Sensor
Auflösung 16 MP
Sensorformat
info
APS-C
ISO-Empfindlichkeit
info
100 / 200 / 400 / 800 / 1.600 / 3.200 / 6.400 / 12.800 / 25.600 / 51.200
Gehäuse
Breite 129 mm
Tiefe 46,7 mm
Höhe 89,8 mm
Gewicht 440 g
Staub-/Spritzwasserschutz vorhanden
Ausstattung
Akkulaufzeit (CIPA)
info
350 Aufnahmen
Bildstabilisator fehlt
HDR-Modus
info
fehlt
Panorama-Modus vorhanden
Konnektivität
WLAN vorhanden
NFC
info
fehlt
Bluetooth fehlt
GPS fehlt
Blitz
Integrierter Blitz vorhanden
Blitzschuh
info
vorhanden
Fokus & Geschwindigkeit
Geschwindigkeit
Serienbildgeschwindigkeit 8 B/s
Kürzeste Verschlusszeit (mechanisch)
info
1/4.000 Sek.
Kürzeste Verschlusszeit (elektronisch)
info
1/32.000 Sek.
Display & Sucher
Displaygröße 3"
Displayauflösung 1.040.000 px
Touchscreen fehlt
Klappbares Display vorhanden
Schwenkbares Display fehlt
Suchertyp
info
Elektronisch
Video & Ton
Maximale Videoauflösung Full HD
Bildrate (Full-HD) 60 B/s
Videoformate MOV
Mikrofon-Eingang vorhanden
Kopfhörer-Anschluss fehlt
Speicherung
Unterstützte Speicherkarten
  • SD Card
  • SDHC Card
  • SDXC-Card
Bildformate
info
  • JPEG
  • RAW

Weitere Informationen bei Fujifilm

Das Produkt findest Du auch unter dem Namen Fujifilm XT1

Testmagazine45

Durchschnittsnote aus 45 Tests

Ø 1,5
Sehr gut

Lob aus den Tests

  • pro beachtlich gute Bildqualität mit hoher Detailwiedergabe
  • pro rasanter und präziser Autofokus
  • pro flotte Serienbildgeschwindigkeit
  • pro erstklassig und robust verarbeitet, wetterfest

Kritik aus den Tests

  • con mäßige Akkulaufzeit
  • con nur durchschnittliche Videoqualität
  • 2,09 €

    Fuji hebt ab!

    Im Test: 3 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (87,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 3 von 3

    Bildqualität (60%): 85%;
    Geschwindigkeit (20%): 88%;
    Ausstattung (10%): 94%;
    Bedienung (10%): 85%.

  • 2,49 €

    Das X-System

    Im Test: 6 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (87,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 2 von 6

    „... Bis zum Februar dieses Jahres war die X-T1 Fujis Flaggschiff. Für 1200 Euro bietet sie im Vergleich zur Mittelklasse unter anderem den größeren Sucher, einen Spritzwasserschutz, einen besseren mechanischen Verschluss (1/8000 s), Kompatibilität zu den schnelleren UHSII-Speicherkarten und einen Anschluss für einen Batteriegriff. ...“Info: Dieses Produkt wurde von fotoMAGAZIN in Ausgabe 11/2016 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 2,49 €

    Fujifilm gegen Sony

    Im Test: 6 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (87,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 3 von 6

    „Auch die X-T1 ist eine tolle Kamera, die sich bei der Bildqualität aber der neueren X-Pro2 geschlagen geben muss.“Info: Dieses Produkt wurde von fotoMAGAZIN in Ausgabe 11/2016 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 2,89 €

    DSLRs & CSCs für Aufsteiger

    Im Test: 10 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (91,8%); 4,5 von 5 Sternen
    Platz: 2 von 5

    „... Ende 2013 auf den Markt gekommen gehört sie technisch noch lange nicht zum alten Eisen und weist nach wie vor eine der besten Testbewertungen in ihrer Klasse auf. ...“

  • Kaufberatung für DSLR- und CSC-Kameras

    Im Test: 8 Produkte
    Datum:
    4,5 von 5 Sternen
    Platz: 1 von 8

    „Die Fujifilm X-T1 bietet bestes Design und ist äußerst leistungsfähig. Die Ausstattung reicht an DSLRs heran und die Bildqualität ist fantastisch. Es gibt eine große Auswahl von Objektiven mit X-Bajonett. Wenn Sie die Leistung einer ausgewachsenen DSLR, aber nicht das Gewicht einer entsprechenden Ausrüstung tragen möchten, kommen Sie an der Fujifilm X-T1 kaum vorbei.“

  • 2,49 €

    Systemwechsel

    Im Test: 2 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „... Gelobt wurden allenthalben neben der hohen und sehr guten Bildqualität auch die Leistung des elektronischen Suchers und die allgemein schnelle und einfache Bedienung der Kamera dank der vielen Direkteinstellungen. ... Mehrfach loben die Leser ... die manuellen Einstellmöglichkeiten und die Einstellräder ... Mit Kritik an der Kamera hielten sich die Leser weitgehend zurück. Vermehrt wurde die Akkukapazität bemängelt. ...“

  • 2,89 €

    25 RAW-Kameras

    Im Test: 25 Produkte
    Datum:
    70 von 100 Punkten
    Platz: 4 von 25

    „Im JPEG-Test gehört Fujifilms abgedichtetes Top-Modell zu den derzeit besten APS-C-Kameras am Markt. Leider schlagen aber auch hier die für den X-Trans-Sensor unpassenden Lightroom-Einstellungen durch und verweisen die ... X-T1 GS im RAW-Vergleich auf einen Platz im Mittelfeld. Mit einer individuell optimierten Lightroom-Konfiguration oder mit dem Gratis Konverter ... lässt sich mehr herausholen. ...“

  • 2,89 €

    Eine Frage der Einstellung

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    ohne Endnote

    „... Kombiniert man verschiedene Film-Presets mit Dynamikerweiterung und Lichter-/Schattenkorrektur, so sind der Experimentierfreude in Sachen Tonwert optimierung keine Grenzen gesetzt. Weitere Möglichkeiten der Anpassung haben Sie im RAW-Modus ...“

  • 2,89 €

    40 SLR- und Systemkameras

    Im Test: 40 Produkte
    Datum:
    61 von 100 Punkten

    „Die Fujifilm X-T1 erbringt im APS-C-Vergleich Spitzenleistungen und kann auch mit ihrem robusten, haptisch tadellosen Magnesiumgehäuse und dem sehr großen Sucher überzeugen. Kauftipp APS-C.“

  • 2,89 €

    100 Kameras im Test

    Im Test: 100 Produkte
    Datum:
    „gut“ (2,24)
    Platz: 15 von 21

    „Die Retro-Optik der Fujifilm ist kein Modegag: Über separate Drehräder lassen sich Belichtungszeit, ISO und Belichtungskorrektur einstellen, die Blendeneinstellung klappt ganz traditionell am Objektiv. Wer alle Regler auf ‚A‘ stellt, fotografiert in Vollautomatik – ein Programmwahlrad hat die X-T1 nicht. Ganz modern dagegen: Dank WLAN lässt sie sich auch per Handy steuern. ...“

  • 2,89 €

    100 Kameras im Test

    Im Test: 100 Produkte
    Datum:
    „gut“ (2,24)
    Platz: 16 von 21

    „... Das Magnesium-Gehäuse ist vor Staub und Spritzwasser geschützt. Die Fotos der X-T1 sind scharf und detailreich, selbst bei ISO 1600. Nur bei offener Blende fällt die Schärfe zum Rand hin leicht ab.“

  • 2,89 €

    Scharfe Kandidaten

    Im Test: 14 Produkte
    Datum:
    61 von 100 Punkten
    Platz: 1 von 14

    „Fujifilms X-T1 holt den Testsieg, gibt sich mit ihrem robusten, haptisch tadellosen Magnesiumgehäuse, dem sehr großen Sucher und der weit überdurchschnittlichen, bei hohen Empfindlichkeiten sogar herausragenden Bildqualität durch und durch elitär. ...“Info: Dieses Produkt wurde von COLOR FOTO in Ausgabe 7-8/2015 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 2,69 €

    Spiegelloser Innovationsträger

    Im Test: 8 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (86,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 5 von 8

    Zu diesem Test ist kein Fazit vorhanden

  • 2,89 €

    Duell der Semi-Profis

    Im Test: 10 Produkte
    Datum:
    92%

    „Im Duell der Kompakten kann sich die X-T1 knapp gegen die Olympus OM-D EM1 behaupten. Das liegt vor allem an der Top-Bildqualität und dem robusten Minigehäuse im Retrolook.“

  • 3,00 €

    Drei Arten, die Welt zu sehen

    Im Test: 27 Produkte
    Datum:
    „gut“ (1,9)
    Platz: 6 von 11

    Bild (40%): „gut“ (1,7);
    Video (10%): „ausreichend“ (4,1);
    Blitz (5%): „sehr gut“ (1,3);
    Sucher (5%): „sehr gut“ (0,8);
    Monitor (10%): „sehr gut“ (1,3);
    Handhabung (30%): „gut“ (2,0).

  • Welche Kamera unter €2000?

    Im Test: 9 Produkte
    Datum:
    4,5 von 5 Sternen

    „Die Fujifilm X-T1 ist eine Klasse für sich, bietet hohe Leistungen und stilvolles Design. Ihre Funktionen und fantastische Bildqualität stellen viele Profi-DSLRs in den Schatten, und die Auswahl verfügbarer X-Bajonett-Objektive ist groß. Wer die Leistung und Funktionalität einer DSLR in einem leichten Gehäuse sucht, sollte die X-T1 in Erwägung ziehen.“Info: Dieses Produkt wurde von Digitale Fotografie in Ausgabe Update - 18/2016 (März-Mai) erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • 3,50 €

    Bruch mit dem Spiegel

    Im Test: 8 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „... Die Verarbeitung ist hochwertig, das Handling richtet sich an Puristen, die gerne auf die Vollautomatik pfeifen. Die Bildqualität liegt auf einem sehr hohen Niveau ... An hochwertigen Linsen liefert Fujifilm hauptsächlich Festbrennweiten und die haben es preislich in sich. ...“

Käufermeinungen0

Hinweis: Zu diesem Produkt sind noch keine Käufermeinungen vorhanden

  • Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-
  • Fujifilm X-T1 Systemkamera (16,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) LCD-Display, X-
  • Fujifilm X-T1 - Schwarz - Gehäuse - Vom Fachhändler
  • Fujifilm X-T1 16.3MP Digitalkamera - Schwarz
  • Neu Fujifilm X-T1 Mirrorless Digital Camera Body Only (Graphite Silver)
  • Fujifilm X-T1 16.3 MP Mirrorless Digital Camera Body Black DE
  • Fujifilm X-T1 Body schwarz
  • Fujifilm X-T1 16.3MP Digitalkamera - Schwarz (Nur Gehäuse) mit Zubehörpaket
  • Fujifilm X series X-T1 16.3MP Digitalkamera - Schwarz, mit L-Schiene/Griff
  • Fujifilm X series X-T1 16.3MP Digitalkamera - Graphit - OVP - Fast wie neu
  • Fujifilm X series X-T1 Schwarz (Nur Gehäuse)
  • Fujifilm X series X-T1 16.3MP Digitalkamera - Schwarz (Nur Gehäuse) OVP

Hinweis: Der Preis kann seit Aktualisierung des Angebots gestiegen sein

Ältere Produkt-Einschätzung

X-T1

Mehr als nur am Design geschraubt

Mit der X-T1 Graphit Silber bringt Fujifilm nicht nur eine Farbvariante, sondern auch eine überarbeitete Version der X-T1 heraus. So ist das neue Modell mit einem elektronischen Verschluss und einer neuen Filmsimulation „Classic Chrome“ versehen.

Aufwändiges Design und schneller elektronischer Verschluss
Die Gehäuse-Abdeckung wurde aus einem massiven Magnesium-Block gefräst. Mehrere Beschichtungen sorgen nicht nur für einen Oxidationsschutz, sondern auch für Glanz und Spitzlichter. Kleine Details wie beispielsweise das Logo wurden von Hand eingefärbt. Sonst ist die Digitalkamera auch wie die schwarze Vorgänger-Variante wasserfest, staubdicht und kälteresistent. Der elektronische Verschluss erreicht eine Belichtungszeit von 1/32.000 Sekunden. Damit lassen sich große Blenden auch bei starkem Sonnenschein einsetzen und somit für ein harmonisches Bokeh sorgen. Mit einem für Ende des Jahres geplanten Firmware-Update soll auch bei der schwarzen X-T1 der elektronische Verschluss nachgerüstet werden.

Neuer Filmsimulationsmodus Classic Chrome
Die sechs verschiedenen Filmsimulationen geben den Videos eine individuelle Note. Velvia etwa bringt die Farben zum Leuchten, Astia eignet sich für die Erstellung von Interviews sehr gut, da Hauttöne gut wiedergeben werden. Pro Negativ S und H wurden professionellen Negativ-Filmen nachempfunden, während das neue Filmsimulationsmodi Classic Chrome Glanz und Tiefe verleiht. Als Inspirationsquelle für diesen Filter dienten gedruckte Bilder von Reportage-Magazinen.

Weitere technische Details
Was die übrigen Daten angeht, bleibt alles beim Alten. Im Inneren der Systemkamera sitzt ein APS-C-formatiger CMOS-Sensor mit einer Auflösung von 16 Megapixeln. Der Hybrid-Autofokus vereint in sich zwei Fokussiersysteme: den schnellen Phasen- und den präzisen, aber etwas langsamer arbeiteten Kontrast-Autofokus. Je nach Situation schaltet die Systemkamera automatisch zwischen den beiden Varianten um. Der elektronische Echtzeit-Sucher bietet eine 0,77fache Suchervergrößerung und löst mit 2.360.000 Bildpunkten auf. Er kennt vier verschiedene Modi, beispielsweise den dualen Modus, bei dem für das manuelle Fokussieren eine geteilte Darstellung angezeigt wird, in der zum einen der Bildausschnitt und zum anderen der manuell fokussierte Bereich gleichzeitig dargestellt werden. Filmsimulationen sowie andere Kreativeffekte kann man bereits im Live-View sehen. Zur Bildkontrolle kann man aber auch das drei Zoll große Display heranziehen, welches mit 1,04 Millionen Bildpunkten ausgestattet ist. Gerade bei ungewöhnlichen Perspektiven ist der Monitor sehr hilfreich, weil er geklappt werden kann.

Fazit
Wer bereits eine X-T1 besitzt, kann sich auf das Firmen-Update freuen. Dann dürfte es kaum noch Unterschiede zwischen den beiden Kameras geben. Alle anderen, müssen sich entscheiden, ob ihnen das Graphit-Silber-Design ein Preisunterschied von etwa 200 Euro wert ist.

X-T1

Retro-Look meets Wetterfeste und hohe Bildqualität

Während man im Januar diesen Jahres noch heiß über das Aussehen der neuen Systemkamera spekuliert hat, konnte sich die X-T1 von Fujifilm mittlerweile in zahlreichen Tests beweisen. Das Kameragehäuse im Retrolook kommt mit vielerlei Einstellrädchen und kostet im Kit mit dem mit Fujifilm XF 18-55 mm F2.8-4 R LM OIS 1.599 EUR.

Wetterfest und robustes Gehäuse
Die Vorteile einer spiegellosen Systemkamera gegenüber einer semiprofessionellen Spiegelreflexkamera bestand im Prinzip darin, dass sie kleiner und leichter ist. Mit angeschraubten Standardzoom bringt die X-T1 hingegen aufgrund ihrer umfangreichen Maße und der widerstandsfähigen Magnesium-Aluminium-Legierung bereits 750 Gramm auf die Waage. Dafür ist sie sehr robust, mit mehr als 80 Dichtungen gegen Staub und Spritzwasser geschützt und auch noch bei minus zehn Grad Celsius betriebsbereit. Mit Hilfe der ebenfalls staub- und spritzwassergeschützten Einstellräder kann man zum einen die ISO-Emfindlichkeit und zum anderen die Belichtungszeit einstellen sowie eine Belichtungskorrektur vornehmen. Allerdings verkomplizieren sie auch die Nicht nur mit den Einstellrädchen auch sonst erinnert die Kamera mit ihrem Retro-Look an alte Spiegelreflexkameras vergangener Tage.

Okularsucher hinterlässt bleibenden Eindruck
Beeindruckend ist der elektronische Sucher, der über dem drei Zoll großen LCD angebracht ist. Er macht sich vor allem bei starken Sonnenschein gut, nämlich dann, wenn man kaum etwas auf dem Display erkennt. Das Sucherbild lässt sich teilen: neben einer kleinen Gesamtansicht kann ein Ausschnitt vergrößert dargestellt werden, sodass ein manuelles Fokussieren erleichtert wird. Das Drei-Zoll-Display wiederum lässt sich nach oben und um 45 Grad nach unten klappen, sodass kontrollierte Aufnahmen auch aus ungewöhnlichen Perspektiven möglich sind.

Fazit
Das Kit mit dem Standardobjektiv ist auf Amazon für 1.599 EUR gelistet, während der Body für rund 400 EUR weniger zu haben ist. Während die Bedienung nicht ganz so einfach, sprich intuitiv ist, wird man von den Bildergebnissen überzeugt sein. Der APS-C-formatige Sensor ist mit 16 Megapixeln bestückt. Das bedeutet zum einen Detailtreue und zum anderen beste Abbildungsergebnisse auch bei schwierigeren Lichtverhältnissen. Unterstützt

X-T1

Fujifilm X-T1: Staub- und spritzwassergeschützt?

Während Fujifilm auf der CES in Las Vegas gerade erst die neue Bridgekamera Finepix S1 vorstellte, könnte auf der CP+ in Yokohama mit der X-T1 in drei Wochen eine neue spiegellose Systemkamera präsentiert werden. Die japanische Seite des Unternehmens datiert eine Vorstellung sogar schon auf den 28. Januar. Mit der S1 soll die Neuentwicklung die Wetterfestigkeit gemein haben.

Neu durchdachtes Gehäuse
Erste Bilder, die im Netz kursieren, zeigen einige Drehrädchen auf dem Top der Digitalkamera, was für ein nostalgisches Design spricht. Auch eine Leder-Textur an der Griffausbuchtung deutet eher auf ein Retro-Design hin. Allerdings könnte es ebenso ein in die Zukunft gerichtetes Aussehen der Kamera geben, denn auch hierfür gibt es Indizien. Während demnach beim Gehäuse-Design auf vielen Internet-Seiten zwischen zukunftsweisendem oder Retro-Design noch spekuliert wird, soll wohl inzwischen klar sein, dass es sich um einen staub- und spritzwassergeschützten Body handelt. Zwei SD-Speicherkarten-Slots soll es geben und wie mehrere Fan-Blogs spekulieren soll der Okular-Sucher größer und heller ausfallen als bei der X-Pro1.

Weitere Feature
Wahrscheinlich wird ein X-Trans-Sensor II im APS-C-Format mit 16 Megapixel verbaut. Des Weiteren wird über eine Weiterentwicklung des Hybridautofokus der X-E2 spekuliert. Es sollen acht Bilder in der Sekunde mit AF-Tracking möglich sein. Das heißt am Ende: höhere Leistung. Eventuell gibt es ein neigbares Display. Wenn dies einen Neigungswinkel von 180 Grad aufweist, wären damit kontrollierte Selbstporträts kein Problem. Über die WiFi-Konnektivität oder die Möglichkeit Bilder via Near Field Communication zu übertragen ist nichts bekannt.

Fazit
Man kann auf die Neuentwicklung von Fuji sehr gespannt sein. Preislich dürfte die T1 zwischen der X-E2 und der X-Pro1 angelegt sein. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird daher die 1.000-EUR-Grenze gesprengt. Die Wünsche ambitionierter Hobby-Fotografen sind in jedem Fall, gegebenenfalls auch ohne WLAN-Modul, erfüllt.