Deckenventilatoren

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Produktwissen und weitere Tests zu Deckenventilatoren

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Infos zur Kategorie

Deckenventilatoren mit vier oder fünf Flügeln gelten bei fachgerechter Installation als besonders laufruhig. Modelle mit drei Flügeln dagegen knattern manchmal regelrecht, können aber mehr Luft in größeren Umkreis bewegen. Wichtig ist der richtige Ventilatordurchmesser für die jeweilige Raumgröße, bei schlauchförmigen Zimmern werden mehrere Ventilatoren benötigt.


Deckenventilatoren gelten gegenüber ihren Vettern auf Tisch und Boden als besonders leise Vertreter ihrer Gattung. Selbst viele günstige Modelle sind dazu mit vier Flügeln ausgestattet, um diese Laufruhe zu erzielen, hochwertige Modelle verwenden aber häufig gleich fünf Flügel. Im Handel gibt es aber auch Ventilatoren mit nur drei Flügeln. Sie sind in der Regel deutlich stärker wahrzunehmen, haben aber dafür vielfach den Vorteil größerer Luftbewegung. Dies hängt damit zusammen, dass sich die einzelnen Flügel nicht gegenseitig die Umwälzungsarbeit wegnehmen und bei gleichem Gesamtgewicht des Ventilators mehr effizient ausgenutzte Flügelfläche zur Verfügung steht. Es gibt 3-flügelige Ventilatoren die bei gleichem Durchmesser bis zur doppelten Luftmenge bewegen können und eine dreimal größere Reichweite besitzen als ihre Verwandten mit mehr Flügelblättern. Allerdings ist die geringere Laufruhe für viele Käufer ein klares Gegenargument – zumindest gegen die Installation solcher Geräte in Wohn- und Schlafräumen. Neben der Flügelanzahl hat auch der Durchmesser einen wesentlichen Einfluss auf die Leistung des Decken-Ventilators. In Räumen mit 2,50 Meter hohen Decken sind dies für Räume zwischen 10 und 20 Quadratmetern in der Regel 103 bis 120 Zentimeter Durchmesser, für Räume bis 25 Quadratmeter 132 Zentimeter, danach 140 oder gar 160 Zentimeter. Bei schlauchförmigen Räumen muss ungeachtet der Größe auf mehrere Ventilatoren gesetzt werden, da jeder nur eine kreisrunde Fläche abdeckt. Zur Berechnung sollte der Raum dann in verschiedene Quadrate unterteilt werden. Ganz wichtig ist auch ein Drehzahlregulator. Denn Decken-Ventilatoren können nicht nur im Sommer kühlen, sondern im Winter umgekehrt sogar Heizkosten einsparen. Dann drücken sie nämlich die warme Luft unter der Deck des Raumes zurück in Richtung Boden und verhindern das dortige Ansammeln von unangenehm kalter Luft. Doch läuft der Ventilator zu schnell, wird ein gegenteiliger Effekt erzielt, da die über die Haut streifende Luft Verdunstungskälte erzeugt. Im Sommer muss ein Decken-Ventilator also sehr schnell, im Winter dagegen recht langsam laufen können.