Drei Xiaomi MI TV LUX am Strand (Bildquelle: Xiaomi / blog.mi.com-en-2020-08-11)

TV-Technologien: transparente Fernseher, der neue Trend

Fernseher machen unseren Alltag oft sehr viel entspannter. Das reicht von der Lieblingsserie nach dem Feierabend bis hin zum Filmabend im eigenen Heimkino. Sind die Geräte aber erst einmal abgestellt, hängen oder stehen sie als großes schwarzes Loch vor der Wand. Schön geht anders. Möglichkeiten, die Bildschirme attraktiver in die Wohnung einzugliedern, gibt es viele – eine ganz neue Entwicklung sind die sogenannten transparenten Fernseher. Einmal abgeschaltet, werden diese durchsichtig wie Glas und fallen dadurch so gut wie nicht auf. Wofür sich die glasklaren Displays eignen, welche Vor- und Nachteile sie als Fernseher mit sich bringen und welche dezenten TV-Lösungen es sonst noch gibt, erfahren Sie in diesem Artikel.

1. Vom smarten Display zur Fensterscheibe: transparente Bildschirme im Überblick

Die Idee eines Monitors, der beim Abschalten zum Fenster wird, ist nicht neu. Seinen Einstieg hatte das Konzept 2012 mit dem südkoreanischen Hersteller Samsung. Dieser präsentierte auf der IFA 2012 zwei unterschiedliche durchsichtige Displays – der angedachte Verwendungszweck beruhte damals allerdings auf kommerziellen Zwecken. So sollten die Panels unter anderem als smarte Vitrinen-Gläser herhalten, bei denen nicht nur das Produkt betrachtet, sondern außerdem ein Marketing-Video abgespielt werden kann.

Auch 2020 sind die Hersteller transparenter Displays, etwa Panasonic oder LG, von derartigen Einsatzgebieten nicht abgewichen. Ganz im Gegenteil: Die Bereiche werden immer weiter ausgebaut, sodass selbst smarte Glastüren an der Kühltheke mögliche Optionen bieten. Einige der Entwicklungen (Stand Dezember 2020) stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

1.1. Zukunftsmusik: Wozu eignen sich die durchsichtigen Displays

Panasonics transparente Fernseher-Modelle. (Bildquelle: news.panasonic.com)

Besonders im kommerziellen Handel und im öffentlichen Verkehr eigenen sich smarte Glasscheiben gut. In Peking und Shenzhen ersetzte der Elektronikhersteller LG beispielsweise – innerhalb eines Tests – bei zwei U-Bahn-Linien die Fenster durch transparente Displays. Über die 55-Zoll großen Panels können verschiedene Informationen wie etwa Umstiegsmöglichkeiten oder die nächsten Stationen angezeigt werden. Ein anderes Beispiel kann beim Hersteller Panasonic verfolgt werden. Das japanische Unternehmen bringt ab Dezember zwei transparente Fernseher heraus. In das Modell TP-55ZT100 wurde dabei keine Dimmeinheit integriert, die den Bildschirm bei angezeigten Inhalten undurchsichtig macht. Lagepläne, Angebote oder Werbung können auf diese Weise geschaltet werden, ohne Produkte, Wege oder Sehenswürdigkeiten (beispielsweise in Museen) unnötig zu verdecken. Als smarte Glasscheiben am heimischen Kühlschrank, in der U-Bahn oder im Kaufhaus bieten die transparenten Displays somit durchaus viele Einsatzmöglichkeiten für die digitale Zukunft.

Doch auch als Fernseher-Alternative machen die durchsichtigen Displays eine gute Figur. Neben Panasonic bieten LG und Xiaomi die ersten Geräte im Handel an. Welche Vor- und Nachteile sich durch die Nutzung von durchsichtigen TV-Geräten ergeben, lesen Sie im folgenden Kapitel.

1.2 LG, Xiaomi und Panasonic: transparente Fernseher unterm Mikroskop

Bereits auf der IFA und bei der Möbelmesse in Mailand konnte Panasonic 2019 von sich Reden machen. Grund dafür war der damals vorgestellte Prototyp eines transparenten Bildschirms. Eingefasst war das Glas in einem Holzrahmen. Ab Dezember 2020 soll das Gerät in die Läden kommen – vorerst allerdings lediglich in asiatischen Ländern (und Australien). Der Plan sieht allerdings vor, dass die zwei OLED-Modelle (55-Zoll) weltweit angeboten werden. Einziger Unterschied zwischen den beiden Fernsehern: Nur beim TP-55ZT110 ist eine Dimmungs-Einheit verbaut worden. Durch den aktivierten "Black Mode" wird Licht besser gespiegelt und das angezeigte Schwarz wirkt dunkler. Kurz: Das transparente Gerät wirkt mit einmal fast wie ein gewöhnlicher OLED-TV.

1.2.1. Technik, Preis und Erscheinung: die größten Nachteile der durchsichtigen Fernseher

Ein fast unsichtbarer Fernseher, der im Raum verschwindet, hört sich erst einmal gut an. Das Problem, dass sich auch an Panasonics neuem Gerät zeigt: In dem verbauten dünnen Rahmen finden zusätzliche Anschlüsse kaum Platz. Neben einem HDMI-Anschluss kann der Käufer jeweils nur noch auf einen USB-Port und einen Klinken-Ausgang zurückgreifen. Ungünstig für all jene, die Konsolen, Computer und weitere Zuspieler anschließen wollen. Einschränkungen müssen Nutzer von daher schon aufgrund der Bauweise der durchsichtigen Geräte hinnehmen.

Xiaomis MI TV LUX (Bildquelle: Xiaomi / blog.mi.com)

Und das ist leider noch nicht alles: Ebenfalls problematisch ist der Preis, denn gerade an diesem zeigt sich, dass neue Technik zunächst meist Luxus bleibt. Hersteller LG bietet seinen transparenten 55-Zoll Fernseher 55EW5F-A beispielsweise für rund 24.000 Euro an. Ein teurer Spaß für ein Gerät, das man kaum zu Gesicht bekommt. In welchem Preis-Bereich Panasonics transparenter Fernseher landen wird, steht noch nicht fest (Stand November 2020). Sollte es sich allerdings an LGs Preis orientieren, wird der Absatzmarkt entsprechend klein ausfallen.

Einen interessanten Lichtblick gibt es sowohl bei den Anschlüssen als auch beim Preis bei Xiaomi zu verzeichnen. Der Hersteller bringt mit dem MI TV LUX einen transparenten Fernseher für umgerechnet etwa 6.120 Euro in die Läden. Das Schöne: Die durchsichtige "Flimmerkiste" steht auf einem breiten Standfuß. Dieser bietet dem Nutzer unter anderem drei Anschlüssen für HDMI-Stecker, zwei USB-Buchsen sowie einen integrierten Lautsprecher, der den Ton in Dolby Atmos wiedergibt. So verliert das Gerät zwar etwas an filigranem Design, punktet dafür aber mit Nützlichkeit – und das zu einem günstigeren Preis als LG. Leider muss dieser Fernseher (ebenso wie die durchsichtigen Modelle von Panasonic) bei der Auflösung zurückstehen. Diese soll Berichten zufolge nur bei Full-HD liegen und nicht UHD (4K) unterstützen. Ein weiterer Haken: Bisher wird der Xiaomi MI TV LUX nur in China vertrieben. Wann und ob er nach Europa kommt, steht in den Sternen.

1.2.2. Transparente Bildschirme: die Vor- und Nachteile auf einen Blick

Stärken
  1. ist im ausgeschalteten Zustand kaum zu sehen
  2. mit „Black Mode“ und ähnlichen Funktionen ist der Wechsel zwischen „normalem Fernseher“ und „Glasscheibe“ möglich
  3. mit solidem Standfuß ist für Technik und Anschlüsse genügend Platz
Schwächen
  1. je filigraner der Rahmen, desto weniger Platz für Anschlüsse und Technik
  2. Auflösung bei einigen Geräten noch nicht so gut wie bei gewöhnlichen Fernsehern
  3. Preis in einigen Fällen sehr hoch

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2. Nicht durchsichtig, aber fast unsichtbar: die Alternativen

Das Resultat ist nun also entweder abwarten oder viel Geld für einen transparenten Bildschirm ausgeben? Wem es nicht konkret darum geht, seine Programme und Filme auf einer intelligenten und durchsichtigen Scheibe zu sehen, der kann sich im Handel nach Alternativen umsehen. Geräte wie "The Frame" von Samsung oder aber Kurzdistanz-Beamer (sogenannte Laser-TVs) integrieren sich ebenfalls gut im häuslichen Ambiente und fallen kaum auf. Aus der Reihe tanzen die faltbaren Fernseher, die von alleine verschwinden, deren Preis aber auch deutlich über denen der transparenten Geräte liegt – staunen lässt es dennoch. Was die einzelnen Produkte zu bieten haben und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

2.1. Das Bild im Rahmen: Samsungs "The Frame"

Samsungs Fernseher „The Frame“ Samsungs „The Frame“ (Bildquelle: news.samsung.com)

Im Jahr 2017 brachte Samsung einen Fernseher auf den Markt, der sich per Knopfdruck in ein Kunstwerk verwandelt. "The Frame" – so der Name des TVs – bietet neben dem normalen Fernseher-Modus eine zusätzliche Kunst-Funktion. Über diese kann der Nutzer Gemälde und Bilder vom Display wiedergeben lassen – so farbgetreu, dass der Fernseher wie ein echtes Gemälde oder Foto wirkt. Die Bilddatei sucht der Nutzer entweder aus dem markeneigenen "Art Store" aus oder überträgt es von mobilen Geräten wie dem Smartphone.

Dadurch fügt sich der Fernseher nicht nur unauffällig im Raum ein – auch die Produktdaten sind durchaus interessant. Beim "The Frame" (2020) handelt es sich um einen QLED-Fernseher, der in verschiedenen Größen zwischen 32- bis 75-Zoll erhältlich ist und die Adaptive-Picture-Funktion unterstützt. Der Fernseher reagiert dadurch auf Lichtverhältnisse und passt entsprechend die Bildschirmhelligkeit an. Daneben lässt sich das Gerät beispielsweise via Sprache steuern, nutzt Active Voice Amplifer (AVA), um die Tonwiedergabe der Umgebungslautstärke anzupassen oder kann über eine kurze Berührung mit dem Smartphone die dort angezeigten Inhalte gespiegelt auf dem Display einblenden. Die Werte sind im Vergleich zum neuen transparenten Fernseher von Panasonic deutlich besser.

Stärken
  1. wirkt fast wie ein echtes Gemälde und gliedert sich so gut in den Raum ein
  2. Bilddateien werden sehr realistisch wiedergegeben
  3. der Fernseher bringt gute Ausstattungen und Funktionen mit
Schwächen
  1. Kabel sind weiterhin sichtbar

Die "The Frame"-Modelle im Überblick:

Samsung GQ75LS03T GQ75LS03T
  • Sehr gut

    1,1

Samsung UE55LS003 UE55LS003
  • Sehr gut

    1,4

Samsung UE55LS03 UE55LS03
  • Gut

    2,0

Samsung QE49LS03R QE49LS03R
  • Sehr gut

    1,4

von 5
Bild
Bildschirmgröße
Bildschirmgröße 75" 55" 55" 49"
Auflösung
Auflösung Ultra HD Ultra HD Ultra HD Ultra HD
Dolby Visioninfo
Dolby Visioninfo fehlt fehlt fehlt fehlt
Empfang
UHD-Empfanginfo
UHD-Empfanginfo k.A. vorhanden vorhanden vorhanden
Smart-TV-Funktionen
Smart-TV
Smart-TV vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
Smart-TV-Betriebssystem
Smart-TV-Betriebssystem Tizen Tizen Tizen Tizen
WLAN
WLAN vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
HbbTVinfo
HbbTVinfo vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
Media-Streaminginfo
Media-Streaminginfo vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
Smartphonesteuerunginfo
Smartphonesteuerunginfo vorhanden fehlt vorhanden vorhanden
Sprachassistent integriertinfo
Sprachassistent integriertinfo vorhanden fehlt fehlt vorhanden
Kompatibel mit
Kompatibel mit
  • Alexa
  • Bixby
k.A. k.A.
  • Alexa
  • Google Assistant
  • Bixby
Anschlüsse
Anzahl HDMI
Anzahl HDMI 4 4 4 4
Anzahl USB
Anzahl USB 2 3 3 2
USB 3.0info
USB 3.0info fehlt fehlt k.A. fehlt
Bluetoothinfo
Bluetoothinfo vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden
Extras
Ambilight
Ambilight fehlt k.A. fehlt fehlt
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2.2. Ohne Bildschirm: die Laser-TVs

Samsungs „The Premiere“-Beamer Samsungs Kurzdistanz-Beamer „The Premiere“ (Bildquelle: news.samsung.com)

Fernsehen und das ganz ohne Bildschirm? Laser-TVs machen es möglich. Einer der ersten Modelle war der LaserVue von Mitsubishi, der 2009 in den USA auf den Markt kam. Das interessante: Bei den Laser-TVs handelt es sich um sogenannte Kurzdistanz-Beamer. Die Technologie erlaubt es dem Projektor, nah an einer Wand zu stehen und dennoch klare und vor allem große Bilder zu projizieren. Der Nutzer muss dafür lediglich eine weiße Wand bieten – wird der Beamer ausgeschaltet, verschwindet auch der Bildschirm. Zurück bleibt somit nur noch der Projektor, der sich ganz nach Größe und Design dezent in die Umgebung einfügt.

Zu den Herstellern von Laser-TVs zählen unter anderem Vava mit seinem Vava 4k oder Samsung. Der südkoreanische Hersteller präsentierte beispielsweise bei der IFA 2020 seinen 4K Laser-TV "The Premiere"Soundbar und Fernseher-nötige Anschlussteile sind bereits verbaut. Für ein gelungenes Heimkino-Feeling soll der Beamer laut Hersteller ein Bild von mehr als 100-Zoll projizieren können. Angeboten wird der Projektor in zwei Modellen: dem kleineren LSP7T, der mit einer Bilddiagonale von etwa 120-Zoll aufwartet und dem großen LSP9T – dieser projiziert mit 130-Zoll. Für den LSP7T liegt der Preis bei ca. 3.400 Euro. Der LSP9T kostet etwa 6.300 Euro. Kein Schnäppchen, aber deutlich günstiger als LGs transparente Schönheit.

Stärken
  1. Bildschirm verschwindet gänzlich nach dem Ausschalten
  2. Perfekt für das Heimkino: Projektor gibt Bildschirm besonders groß wieder
Schwächen
  1. weiße Wand mit genügend Platz für Bildwiedergabe benötigt

2.3. Zusammengerollt: LGs faltbarer Fernseher

LG OLED-Fernseher LGs einrollbarer OLED-Fernseher „Signature“ (Bildquelle: lgnewsroom.com)

Faltbare Displays kennt man bereits von Smartphones wie etwa von Samsungs Galaxy Z Flip oder Huaweis Mate Xs – die Technik wird vereinzelt aber auch bei Fernsehern ausprobiert. Noch 2019 machte eine Testversion von LGs aufrollbaren Fernsehern auf der CES von sich reden. 2020 kam der LG Signature R in den südkoreanischen Handel. Der LG OLED65RX9LA kostet zum Marktstart etwa 74.000 Euro. Gerüchten zufolge soll der TV bei uns in Deutschland für etwa 60.000 Euro starten – viel Geld für einen Fernseher, den man knicken kann: Der Luxusbildschirm lässt sich stufenweise in seinem Standfuß aufrollen. Im "Full View" Modus wird das Display als normaler Fernseher genutzt. Beim "Line View" Modus schaut nur noch ein Stück des Bildschirms über das Aluminiumgehäuses hinweg – hierdurch können zusätzliche Informationen wie beispielsweise das Wetter angezeigt werden. Komplett eingerollt und von der Bildfläche verschwunden ist der Fernseher im "Zero View" Modus.

Ebenso wie beim Laser-TV bleibt auch beim rollbaren Fernseher von LG lediglich der Standfuß zurück. Leider ist diese interessante Technik zu dem veranschlagten Preis bisher nur eine Luxus-Lösung.

Stärken
  1. Bildschirm verschwindet komplett
  2. Einroll-Modi erlauben Bildschirm-Integration nach eigenen Wünschen
Schwächen
  1. sehr hoher Anschaffungspreis

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wofür können transparente Displays im Alltag genutzt werden?

Hersteller wie LG oder Panasonic arbeiten an unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten für durchsichtige Displays. Als Test verbaute der Hersteller LG das smarte Glas anstelle von U-Bahn-Fenstern in China. Die Displays zeigen unter anderem weiterführende Verbindungen an. Auch können Sie als Vitrinenscheiben genutzt werden, um neben dem Produkt zusätzliche Funktionen anzuzeigen.

Wie gut sind transparente Fernseher?

Transparente Fernseher lohnen sich besonders, wenn man den Bildschirm gut verstecken möchte. Der transparente Fernseher, den Panasonic ab Dezember 2020 in Asien auf den Markt bringt, kann den Black-Mode nutzen. So werden die Schwarzwerte beim Filme schauen verstärkt. Ist der Fernseher abgeschaltet, wirkt der Bildschirm wie Glas und fällt kaum auf. Tücken gibt es noch in den Anschlüssen: Je dünner der Rahmen und der Fuß, desto weniger Platz bleibt für Technik und zusätzliche Anschlüsse. Letztendlich gilt auch bei den durchsichtigen Fernsehern: Sie sind nur so gut wie ihr Equipment.

Gibt es gute Alternativen zum durchsichtigen Fernseher?

Durchaus. Zu nennen wären hier „The Frame“ von Samsung oder ein Laser-TV. Beide Geräte gliedern sich gut in den Raum ein und wirken fast unsichtbar. „The Frame“ schafft dies durch seinen „Art Mode“, mit dem der Bildschirm einem Kunstwerk sehr ähnlich sieht. Bei Laser-TVs handelt es sich um Kurzdistanz-Beamer. Ist das Gerät aus, verschwindet auch der Bildschirm.

Lohnt sich der aufrollbare Fernseher von LG?

Vorteilhaft ist die einzigartige Funktion dieses OLED-Bildschirms, sich aufrollen zu lassen. Per Knopfdruck verschwindet der TV vollständig oder zu zwei Dritteln in seinem Standfuß. Für einen ziemlich saftigen Preis von etwa 60.000 bietet der Fernseher außerdem Dolby Atmos für einen verbesserten Klang. Trotz allem bleibt das Gerät vorerst ein Luxusobjekt, das in seinem Preis die Ausgaben normaler Käufer sichtlich übersteigt.