Hygrometer

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 5/2009
    Erschienen: 04/2009

    Wasserstands-Melder

    Testbericht über 5 Hygrometer

    So kommt man Hochwasser in Dach und Wänden auf die Schliche: fünf Feuchtemesser im CARAVANING-Test. Testumfeld: Im Test waren fünf Feuchtemessgeräte, die keine Endnoten erhielten.

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  • Ausgabe: 8/2006
    Erschienen: 07/2006

    Revoltec Thermo-Eye

    Testbericht über 1 Hygrometer

    Nomen est omen. Mit dem Thermo-Eye werfen Sie ein Auge auf die Temperaturentwicklung Ihrer PC-Komponenten. Testumfeld: Einzeltest

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  • Ausgabe: 3/2003
    Erschienen: 03/2003

    Viel Nutzen für wenig Geld

    „Einstellungssache“ (Elektronische Hygrometer mit Digitalanzeige)

    Feuchte Wände hinterm Schrank? Schwarze Flecken in der Zimmerecke? Schimmel kann krank machen. Feuchtigkeitsmessgeräte - so genannte Hygrometer - helfen, das Problem zu erkennen. Bevor Schimmel entsteht. STIFTUNG WARENTEST online zeigt die besten Hygrometer und gibt Tipps gegen feuchte Wohnungen. Testumfeld: Sieben elektronische und siebzehn mechanische Hygrometer im

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Präzision versus Kostenfaktor

Für ein gesundes Raumklima spielt die relative Luftfeuchtigkeit eine große Rolle. Wer diese mittels Luftbefeuchter oder -entfeuchter korrekt regulieren möchte, muss zunächst einmal den Wert genau bestimmen können. Hier kommen die sogenannten Hygrometer zum Einsatz. Und obwohl es sich im Grunde um einen recht schlichten Gegenstand handelt, sind die hierbei zum Einsatz kommenden Messverfahren überraschend vielfältig und unterscheiden sich teilweise auch drastisch hinsichtlich ihrer Genauigkeit.

Absorptionshygrometer

Hier gilt tatsächlich einmal: Je teurer, desto genauer wird es. Das klassische Absorptionshygrometer für die Wand oder Hausfassade arbeitet seit jeher mit einem tierischen beziehungsweise heutzutage fast nur noch menschlichen oder synthetischem Haar und bestimmt dessen Ausdehnung, die sich in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit verändert. Da diese Veränderung sehr konstant vonstatten geht, ist die Messmethode erstaunlich genau. Alternativ wird die Gewichtszunahme des Haares gemessen, wenn es Wasser aus der Luft einlagert. Beide Messgeräte sind vielfach schon für Preise um 25 bis 50 Euro zu haben.

Die preiswerten Alternativen

Hersteller, die Geld sparen möchten, verwenden dagegen einfach aufgerollte Metallstreifen, die teils noch mit Kunststoffen beschichtet sind. Sie reagieren ebenfalls mit einer Längenausdehnung bei Aufnahme von Feuchtigkeit, gelten jedoch bei weitem als nicht so präzise wie Haarhygrometer. Dafür kosten sie oft weniger als 25 Euro. Eine Alternative sind aber elektrisch arbeitende Absorptionshygrometer, die mittels elektrischer Messmethoden an kapazitiven oder Impedanzsensoren die Luftfeuchtigkeit erfassen.

Psychrometer und Taupunktspiegelhygrometer

Noch deutlich genauer, aber auch aufwendiger konstruiert und daher teurer sind Psychrometer und Taupunktspiegelhygrometer. Erstere arbeiten mit zwei Thermometern, bei dem das eine permanent befeuchtet ist. Hierdurch entsteht Verdunstungskühle, der Unterschied zwischen den beiden Thermometern wird in die relative Luftfeuchtigkeit umgerechnet. Elektrische Versionen besitzen häufig ein Display, welche die Umrechnung automatisch anzeigt. Taupunktspiegelhygrometer wiederum gelten als die genauesten Messgeräte. Sie arbeiten mit einem Spiegel, auf dem sich durch Abkühlung Luftfeuchtigkeit niederschlägt. Mit Licht und Photosensoren wird der Moment der Kondensation bestimmt, so dass aus Taupunkt und Druck die Feuchtigkeit errechnet wird.

Bei Handgeräten wird auf die kapazitive Technik gesetzt

Für günstige Handgeräte ist das freilich viel zu aufwendig. Hier haben sich insbesondere kapazitiv arbeitende Hygrometer durchgesetzt. Sie nutzen zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit die Änderung der elektrischen Eigenschaften eines Kondensators bei Wasseraufnahme. Das Verfahren ist nicht ganz so genau wie die vorgenannten, aber eben günstig in Handgeräten umzusetzen.

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Klassische Absorptionshygrometer arbeiten mit menschlichen Haaren oder Kunstfasern zur Feuchtigkeitsbestimmung, preiswertere Spiralhygrometer mit Bimetallen. Genauer, aber auch viel aufwendiger sind Taupunktspiegelhygrometer, Handgeräte arbeiten dagegen vielfach mit chemischen oder optischen Verfahren, weit verbreitet sind auch kapazitive Hygrometer. Unterschieden wird zudem in mechanische und elektrische Messtechniken. Für ein gesundes Raumklima ist es wichtig, die relative Luftfeuchtigkeit korrekt regulieren zu können. Dazu muss sie jedoch erst einmal bestimmt werden – hier kommen die sogenannten Hygrometer ins Spiel. Die hierfür theoretisch denkbaren Verfahren sind ausgesprochen vielfältig – und tatsächlich kommt ein Großteil davon auch zum Einsatz. Das klassische Absorptionshygrometer arbeitet zum Beispiel mit einem menschlichen Haar oder einer Kunstfaser und bestimmt deren Ausdehnung, die sich in Abhängigkeit von der Luftfeuchtigkeit verändert. Sehr preiswerte Varianten arbeiten mit einem Bimetallstreifen und werden als Spiralhygrometer bezeichnet, sie gelten jedoch als erheblich ungenauer. Deutlich genauer, aber auch aufwendiger und teurer in der Konstruktion sind Psychrometer und Taupunktspiegelhygrometer. Insbesondere Letzteres gilt weltweit als anerkanntes, präzises Messverfahren. Bei den Handgeräten greift man jedoch in der Regel auf günstigere Varianten wie chemische Hygrometer, optische Hygrometer oder kapazitive Hygrometer zurück. Vor allem letztere Geräte haben sich weit verbreitet und nutzen zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit die Änderung der elektrischen Eigenschaften eines Kondensators bei Wasseradsorbtion. Im Handel wird dagegen meist nur in mechanische und elektrische Hygrometer unterschieden – ohne dass der Kunde genau weiß, welches Messverfahren genau zum Einsatz kommt. Dies kann aber wichtig sind, da für verschiedene Anwendungsbereiche jeweils andere Verfahren sinnvoll sind.