Ideal zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts der Raumluft. Die meisten Geräte verfügen zusätzlich über eine Temperaturanzeige.
Hier finden Sie die derzeit besten Hygrometer. Die Liste zeigt von Käuferinnen und Käufern gut bewertete Produkte. Auch Testsieger und Preis-Leistungs-Tipps aus Magazinen sind dabei. So geht Transparenz!

Diese Quellen haben wir neutral ausgewertet:

  • und 2 weitere Magazine

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37 Ergebnisse entsprechen den Suchkriterien

  • 1
    Hygrometer im Test: Digitales Thermo-Hygrometer Comfort Control von TFA Dostmann, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Sehr gut

    1,4

    TFA Dostmann Digitales Thermo-Hygrometer Comfort Control

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (elektr.)
    Schim­mel unter Kon­trolle
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  • 2
    Hygrometer im Test: Hydromette Compact von Gann, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Gann Hydromette Compact

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (elektr.)
  • 3
    Hygrometer im Test: 608-H1 von testo, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    testo 608-H1

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (elektr.)
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  • Hygrometer im Test: 122.01HT von Feingerätebau K. Fischer, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    Gut

    1,9

    Feingerätebau K. Fischer 122.01HT

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
    • Anzeige: Ana­log
    Solide Tech­nik im klas­si­schen Design
  • Hygrometer im Test: 606-2 von testo, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    testo 606-2

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (elektr.)
  • Hygrometer im Test: HM 55 Thermo-Hygrometer von Beurer, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut

    Gut

    2,2

    Beurer HM 55 Thermo-Hygrometer

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (elektr.)
    • Anzeige: Digi­tal
  • Hygrometer im Test: WS 9420 von Technoline, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut

    Gut

    2,4

    Technoline WS 9420

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (elektr.)
    • Anzeige: Digi­tal
    Tem­pe­ra­tur­sta­tion mit Schim­mel­alarm
  • Hygrometer im Test: 9103 von Feingerätebau K. Fischer, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Feingerätebau K. Fischer 9103

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
    • Anzeige: Ana­log
    Wet­t­er­sta­tion im Rede­sign
  • Hygrometer im Test: 146.01 von Feingerätebau K. Fischer, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Feingerätebau K. Fischer 146.01

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
    • Anzeige: Ana­log
    Fein­ge­rä­te­bau K. Fischer 146.01: Raf­fi­nierte Kom­bi­na­ti­ons­an­zeige
  • Hygrometer im Test: Pure 30.3043 von TFA Dostmann, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    TFA Dostmann Pure 30.3043

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (elektr.)
    • Anzeige: Digi­tal
  • Hygrometer im Test: 1225HT von Feingerätebau K. Fischer, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Feingerätebau K. Fischer 1225HT

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
    • Anzeige: Ana­log
    Spe­zi­ell für den Wein­kel­ler in edlem Design
  • Hygrometer im Test: 111.01 von Feingerätebau K. Fischer, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    Gut

    2,0

    Feingerätebau K. Fischer 111.01

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
    • Anzeige: Ana­log
    Prä­zise Mes­sun­gen mit Echt­haar
  • Hygrometer im Test: Protimeter Surveymaster SM von GE Sensing & Inspection Technologies, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    GE Sensing & Inspection Technologies Protimeter Surveymaster SM

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (elektr.)
  • Hygrometer im Test: H24/70-C von Doser Messtechnik, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Doser Messtechnik H24/70-C

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
  • Hygrometer im Test: Thermoeye von Revoltec, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Revoltec Thermoeye

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (elektr.)
  • ohne Endnote

    Conrad Electronic 129038

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
  • ohne Endnote

    TFA Dostmann 44.2000

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
  • ohne Endnote

    Koch 172

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
  • ohne Endnote

    Barigo 408

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
  • ohne Endnote

    Möller-Therm 301304

    • Typ: Absorp­ti­ons­hy­gro­me­ter (mechan.)
  • Ratgeber: Hygrometer

    Mess­ver­fah­ren, Genau­ig­keit und wor­auf es wirk­lich ankommt

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • Optimale Raumluftfeuchtigkeit: 40–60 % in Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräumen
    • Haarhygrometer: klassisch, präzise, ab ~25 €, gut kalibriert sehr verlässlich
    • Digitale Thermo-Hygrometer: günstig (ab ~10 €), kalibrierbar, für die meisten Haushalte ideal
    • Kalibrierung entscheidend: unkalibrierte Geräte können bis zu 10 % daneben liegen

    Für ein gesundes Raumklima spielt die relative Luftfeuchtigkeit eine entscheidende Rolle. Als Richtwert für Wohnräume gilt eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60 Prozent – ein Bereich, in dem das Gesundheitsrisiko durch Krankheitserreger minimiert und gleichzeitig Schimmelbildung weitgehend verhindert wird. Wer diesen Wert zuverlässig im Blick behalten möchte, braucht ein Hygrometer. Und obwohl es sich im Grunde um einen recht schlichten Gegenstand handelt, sind die verwendeten Messverfahren überraschend vielfältig ... und unterscheiden sich teilweise erheblich in ihrer Genauigkeit.

    Wer die Luftfeuchtigkeit mittels Luftbefeuchter oder Luftentfeuchter regulieren möchte, muss den Wert zunächst korrekt bestimmen können. Ein Hygrometer ist dafür das richtige Werkzeug, immer vorausgesetzt, es arbeitet hinreichend präzise.

    Warum ein Hygrometer sinnvoll ist

    Ab einer Luftfeuchtigkeit von dauerhaft über 60 Prozent droht Schimmelbildung; ab 70 Prozent ist ein Befall kaum mehr zu vermeiden. Umgekehrt trocknen unter 40 Prozent die Schleimhäute aus, was die Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen erhöht. Ein Hygrometer hilft, diesen kritischen Bereich frühzeitig zu erkennen, bevor Schimmel sichtbar wird oder gesundheitliche Beschwerden auftreten.

    Besonders in modernen, gut gedämmten Gebäuden, in denen kaum natürlicher Luftaustausch stattfindet, entstehen Feuchtigkeitsprobleme deutlich schneller als in Altbauten. Auch das richtige Lüften lässt sich mit einem Hygrometer gezielter steuern: Im Sommer ist es zum Beispiel wichtig zu wissen, ob die Außenluft trockener oder feuchter ist als die Raumluft, da Lüften bei hoher Außenfeuchte kontraproduktiv sein kann.

    Absorptionshygrometer: je teurer, desto genauer

    Beim klassischen Absorptionshygrometer – oft als Wandmodell in Messing oder Holz ausgeführt – gilt tatsächlich einmal: Je teurer, desto genauer. Das Messprinzip basiert auf Haar (früher tierisches, heute überwiegend menschliches oder synthetisches Haar), dessen Länge sich mit der Luftfeuchtigkeit verändert. Da diese Ausdehnung sehr gleichmäßig vonstattengeht, ist die Methode erstaunlich präzise. Alternativ wird die Gewichtszunahme des Haares bei Wasseraufnahme gemessen. Solche Geräte sind bereits ab rund 25 bis 50 Euro erhältlich. Hochwertige Modelle wie die oft empfohlenen Geräte von Feingerätebau K. Fischer liegen darüber, gelten aber als besonders zuverlässige Referenzgeräte.

    Die günstigeren Alternativen

    Hersteller, die Kosten reduzieren wollen, setzen auf aufgerollte Metallstreifen – teils mit Kunststoffbeschichtung. Sie reagieren ebenfalls auf Feuchtigkeit durch Längenausdehnung, sind aber deutlich weniger präzise als Haarhygrometer. Solche Modelle kosten häufig unter 25 Euro. Eine technisch überzeugendere Alternative sind elektrisch arbeitende Absorptionshygrometer mit kapazitiven oder Impedanzsensoren: Sie erfassen die Luftfeuchtigkeit auf elektronischem Weg und bieten bei moderatem Preis eine respektable Genauigkeit.

    Psychrometer und Taupunktspiegelhygrometer: die Präzisionsgeräte

    Wer es sehr genau braucht, greift zu einem Psychrometer oder Taupunktspiegelhygrometer. Erstere arbeiten mit zwei Thermometern, von denen eines dauerhaft befeuchtet ist. Die Verdunstungskühle erzeugt einen Temperaturunterschied, aus dem die relative Luftfeuchtigkeit berechnet wird. Elektrische Versionen zeigen das Ergebnis direkt auf einem Display an.

    Taupunktspiegelhygrometer gelten als die genauesten Geräte überhaupt: Ein Spiegel wird kontrolliert abgekühlt, bis sich Kondensat bildet. Mit Licht und Fotosensoren wird der exakte Taupunkt bestimmt, aus dem sich die Luftfeuchtigkeit errechnen lässt. Für den Heimgebrauch sind diese Geräte aber zu aufwendig und teuer; sie finden sich eher in Labor- und Industrieumgebungen.

    Digitale Handgeräte: Kapazitive Technik hat sich durchgesetzt

    Für günstige Handgeräte und Thermo-Hygrometer zur Wandmontage hat sich die kapazitive Technik durchgesetzt. Sie nutzt die Änderung elektrischer Eigenschaften eines Kondensators bei Wasseraufnahme. Das Verfahren ist preisgünstig in kleinen Geräten umsetzbar und liefert ausreichend genaue Werte für den Alltag. Der Bundesverband Schimmelpilzsanierung empfiehlt digitale Geräte. Sie waren in Tests im Durchschnitt genauer als analoge Pendants. Moderne digitale Thermo-Hygrometer sind heute bereits für 10 bis 20 Euro erhältlich und zeigen neben der Luftfeuchtigkeit auch die Raumtemperatur an – oft ergänzt durch einen Komfortzone-Indikator, der auf Anhieb zeigt, ob das Raumklima im grünen Bereich liegt.

    Tests und Kaufempfehlungen

    Einen aktuellen Stiftung-Warentest-Vergleich zu Hygrometern gibt es derzeit nicht – der letzte umfassende Test ist über 20 Jahre alt. Damals schnitten digitale Geräte besonders gut ab; die Test-Redaktion betonte auch die Wichtigkeit der Kalibrierung bei mechanischen Hygrometern. Als langjährige Referenz in vielen unabhängigen Vergleichen gilt das Haarhygrometer Fischer 111.01, das für seine stabile Präzision bekannt ist.

    Wer ein digitales Alltagsgerät sucht, fährt mit Modellen namhafter Hersteller wie TFA Dostmann, Bresser oder Mavori in der Regel gut. Wichtig ist, dass das Gerät kalibrierbar ist oder eine dokumentierte Genauigkeit von ±3–5 % relative Feuchte aufweist. Viele preiswerte Geräte lassen sich mit der sogenannten Salzmethode kalibrieren, um sicherzustellen, dass die Anzeige korrekt ist.

    Kurz zusammengefasst: Welches Hygrometer für wen?

    Haarhygrometer (ab ~25 €): klassisch, dekorativ, präzise – gut für Wohnräume und Fassaden
    Digitales Thermo-Hygrometer (ab ~10 €): praktisch, kalibrierbar, empfohlen für schnelle Kontrolle aller Räume
    Psychrometer: sehr präzise, aber aufwendig – eher für professionellen Einsatz
    Taupunktspiegelhygrometer: höchste Genauigkeit – Labor- und Industriegerät

    von Janko Weßlowsky

    Redaktionsleiter – bei Testberichte.de seit 2007.

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