Das Wichtigste auf einen Blick:
- Spielen DVDs und VHS-Kassetten ab – teils auch S-VHS
- Ermöglichen das direkte Überspielen von VHS auf DVD
- Gebrauchte Geräte noch vereinzelt erhältlich, Neuware gibt es nicht mehr
- Veraltete Technik: kein HDMI, keine digitalen Schnittstellen
- Für viele Zwecke besser: professioneller Digitalisierungsdienst oder USB-Videokonverter am PC
Relikt vergangener Zeiten: Kombinierte VHS-/DVD-Rekorder sind ideal, um alte VHS-Kassetten unkompliziert auf DVD zu überspielen, allerdings allenfalls nur noch gebraucht erhältlich. (Bildquelle: amazon.de)
Geräte zum Abspielen oder Aufnehmen von DVDs und VHS-Kassetten sind heutzutage kaum noch erhältlich. Die Ära der VHS-Kassette ist definitiv vorbei, und auch Kombigeräte mit DVD- und VHS-Recorder-Funktion werden nur noch selten angeboten. Wer seine analogen Schätze bewahren und geliebte VHS-Aufnahmen langfristig sichern möchte, hat heute verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl.
VHS digitalisieren: Eigenständig oder per Dienstleister?
Am unkompliziertesten und oft auch qualitativ am besten ist es, eine professionelle Digitalisierungsfirma zu beauftragen. Firmen wie MEDIAFIX oder medienrettung digitalisieren nicht nur VHS-Kassetten, sondern auch andere Formate wie VHS-C, MiniDV, Hi8 oder Betamax ab etwa 8 Euro pro Kassette und liefern die Filme als MP4-Datei auf USB-Stick, als Download oder auf DVD. Gerade bei beschädigten oder schwer abspielbaren Bändern ist der Profi die beste Wahl, denn viele Anbieter bieten zusätzlich Bandreparaturen an. Wichtig: VHS-Bänder altern und bauen im Laufe der Zeit ab – das Magnetband verliert kontinuierlich an Qualität. Deshalb sollte die Digitalisierung nicht zu lange aufgeschoben werden.Wer die Konvertierung gerne selbst durchführen möchte, braucht einen funktionstüchtigen VHS-Recorder (gegebenenfalls gebraucht), einen USB-Video-Konverter, der das analoge Signal in ein digitales umwandelt, sowie einen Computer mit passender Software. Am PC lassen sich die Aufnahmen dann direkt bearbeiten – etwa schneiden, überblenden oder Effekte hinzufügen. Die digitalisierten Dateien können anschließend auf einer externen Festplatte, einem USB-Stick oder in Cloud-Diensten wie Google Drive oder OneDrive gesichert werden.
Tipp: VHS-Bänder nehmen mit fortschreitendem Alter an Bild- und Tonqualität ab. Daher sollte die Digitalisierung möglichst zeitnah erfolgen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Wer viele Kassetten oder beschädigte Bänder besitzt, ist in der Regel besser bei einem professionellen Dienstleister aufgehoben als bei der eigenen Umsetzung.


