LNBs

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Neuester Test: 15.02.2019

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Sortiert nach Popularität und Aktualität
    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 8/2016
    • Erschienen: 07/2016
    • Seiten: 5
    • Mehr Details

    Programm für jeden Raum

    Testbericht über 5 Einkabel-Empfangsmodule (LNC) mit und ohne Universalanschluss

    Satellitenfernsehen: Darf es ein Rekorder oder Fernseher mehr sein? Der Wechsel eines 40-Euro-Bauteils ermöglicht den Anschluss zusätzlicher Empfänger. Testumfeld: Im Vergleichstest der Stiftung Warentest wurden fünf Einkabel-Empfangsmodule mit und ohne Universalanschluss auf den Prüfstand gestellt. Die Geräte erhielten jeweils das Urteil „gut“. Als Testkriterien

    zum Test

    • SATELLIT

    • Ausgabe: 2/2019
    • Erschienen: 02/2019
    • Seiten: 1
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    Einkabel-LNB

    Testbericht über 1 LNB
    Dieses Heft ist bis zum am Kiosk erhältlich.

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    • SATELLIT

    • Ausgabe: 4/2018
    • Erschienen: 08/2018
    • Seiten: 2
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    LNBs für jeden Einsatz

    Testbericht über 1 LNB

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Ratgeber zu LNBs

Rauscharme Signalumsetzer, Herzstück jeder Sat-Anlage

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. digitale Sender können Sie mit jedem LNB empfangen
  2. für HD- und UHD-Sender werden keine speziellen LNBs benötigt
  3. Teilnehmeranzahl entscheidet, ob Single-, Twin-, Quad- oder Octo-LNB
  4. Unicable-LNBs ermöglichen Baumverteilung an bis zu 32 Teilnehmer
  5. Unicable muss vom LNB und vom Empfangsgerät unterstützt werden

Via Satellit werden die meisten Sender ausgestrahlt, zudem sparen Sie laufende Kosten. Herzstück jeder Sat-Anlage ist der sogenannte Low Noise Block Converter (LNB), ein Empfangskopf im Brennpunkt der Antenne, der Satelliten-Signale verstärkt und in Frequenzen übersetzt, die vom Endgerät lesbar sind. Anders formuliert: Ohne LNB bleibt der Bildschirm schwarz. Ob Sie einen Single-, einen Twin-, einen Quad- oder einen Octo-LNB brauchen, hängt davon ab, wie viele Endgeräte versorgt werden sollen. Als Alternative zum klassischen LNB empfehlen sich Unicable-LNBs.

Von LNA bis LNF: Das verbirgt sich hinter den Abkürzungen

Bei Empfangsköpfen für Satelliten-Antennen wird ein rauscharmer Verstärker (LNA) mit einem Signalumsetzer kombiniert, das Ergebnis nennt man LNC (Low Noise Converter). Verarbeitet der Umsetzer mehrere Sat-Blöcke mit unterschiedlicher Polarisation und Frequenz, ist die Rede von einem LNBC oder kurz von einem LNB. LNCs ohne besagte Fähigkeit werden im Privatbereich nicht mehr eingesetzt. Bietet der LNB ein integriertes Feedhorn, wie es üblicherweise der Fall ist, müsste er eigentlich LNBF (Low Noise Block Feed) oder kurz LNF heißen, doch in der Regel werden die Abkürzungen LNB und LNF synonym gebraucht.

Monoblock-LNB Diavolo Quad Etwas spezieller: Mit einem Monoblock-LNB können Sie Signale von zwei Satelliten empfangen - und im Fall des abgebildeten Megasat Diavolo Quad an vier Teilnehmer weiterleiten. (Bildquelle: megasat.tv)

Digital ist besser: Empfängt jeder LNB das „neue“ Satellitenfernsehen?

Um digitale Satellitensignale zu empfangen, die im High-Band ab 11,7 Gigahertz und seit Ende des analogen Satellitenfernsehens (April 2012) zusätzlich im Low-Band ab 10,7 Gigahertz übertragen werden, brauchen Sie einen sogenannten Universal-LNB, also einen Empfangskopf, der für beide Frequenzbereiche ausgelegt ist (10,7 bis 12,75 Gigahertz). Da nur noch Universal-LNBs am Markt erhältlich sind, besteht hier keine Verwechslungsgefahr, alle LNBs empfangen digitale Sat-Sender. Und zwar unabhängig davon, ob es sich um Sender in SD-, HD- oder UHD-Auflösung handelt. Werbende Hinweise wie „für UHD geeignet“ können Sie also ignorieren. Wichtig ist nur, dass Ihr Empfangsgerät die gewünschte Auflösung unterstützt.

Single, Twin, Quad oder Quattro? Entscheidend ist die Anzahl der Teilnehmer

Fehler können Sie an anderer Stelle machen, denn je nach Teilnehmerzahl sind verschiedene LNBs gefragt: Soll ein Receiver beziehungsweise ein Fernseher mit einem einzelnen Sat-Tuner versorgt werden, reicht ein Single-LNB.

Bei zwei Receivern / Fernsehern oder bei Geräten mit Twin-Tuner, also doppelten Empfangsteilen, brauchen Sie einen Twin-LNB, während Quad-LNBs respektive Quattro-Switch-LNBs vier und Octo-LNBs ganze acht voneinander unabhängige Ausgänge bereitstellen. In Mehrfamilienhäusern reicht das nicht, hier kommt eine Kombination aus Quattro-LNB (ohne Switch) und separatem Multischalter zum Zuge.

Unicable-LNB Fuba DEK 342 Flexibler Testsieger: Der FUBA DEK 342 wirft einen Unicable-Anschluss für 4 Teilnehmer und zusätzlich zwei Universal-Anschlüsse für ältere Empfangsgeräte in die Waagschale. (Bildquelle: amazon.de)

Vorteil Unicable-LNBs: Nur ein einziges Kabel führt von der Sat-Antenne ins Haus

Bei klassischen LNBs müssen Sie Kabel für jeden Teilnehmer ins Haus legen. Ist eine sternförmige Verkabelung nicht möglich oder gewünscht bzw. eine baumförmige Verkabelung vorhanden, empfiehlt sich ein Unicable-LNB oder ein Multischalter mit Unicable-Funktionalität. Dank Unicable muss nur ein einzelnes Kabel ins Haus führen, alle Anschlussdosen (seit der Erweiterung JESS bis zu 32) liegen dann in diesem Kabelstrang. Entscheidend ist, dass Ihre Empfangsgeräte Unicable-fähig sind. Ist das nicht der Fall, können Sie zu einem Unicable-LNB greifen, der zusätzlich zum Unicable-Ausgang einen oder mehrere Universal- respektive Legacy-Anschlüsse für ältere Sat-Geräte bereithält.

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LNCs

Die Wahl des richtigen LNBs, des zentralen Bausteins einer Sat-Anlage, hängt von der Anzahl der anzuschliessenden Teilnehmer ab. Gebräuchlich sind dabei nur noch analog- wie digitaltaugliche Universal-LNBs. Bei mehr als acht Teilnehmern kommen zusätzlich Multischalter zum Einsatz, den Empfang nah beieinander liegender Satelliten ermöglichen Monoblock-LNBs. Herzstück jeder Sat-Anlage ist der LNB („Low Noise Block Converter“), der die von der Schüssel eingefangenen und gebündelten Satellitensignale verstärkt und vor der Weiterleitung an die Empfangsgeräte (Receiver) in niedrigere Frequenzbereiche umwandelt. Die Wahl des passenden LNBs hängt dabei entscheidend davon ab, wieviel Endgeräte an den LNB angeschlossen werden. Single-LNBs mit nur einem Teilnehmerausgang sind allerdings so gut wie nicht mehr im Handel, da sie ausschließlich für analogen Empfang (10,7 bis 11,7 Mhz) ausgelegt sind. An ihrer Stelle kommen stattdessen Universal-LNBs zum Einsatz, die sowohl digitalen (DVB-S) wie analogen Empfang ermöglichen (Frequenzbereich 11,9 bis 12,75 Mhz). Universal-LNBs schalten je nach Anforderung zwischen den beiden Bändern um. Dasselbe gilt auch bei den LNBs für zwei Teilnehmer, den sogenannten Twin-LNBs, denn auch hier sind fast nur noch die analog- wie digitaltauglichen Universal-Twin-LNBs gebräuchlich. In Satellitenanlagen für Mehrfamilienhäuser schließlich kommen Universal-Quattro-LNBs zum Einsatz, da Universal-Twin-LNBs bei digitalem Empfang nicht über Multischaltern erweiterbar sind. Sie sind nicht für die Alleinnutzung von vier Teilnehmern vorgesehenen, sondern werden mit Hilfe von Multischaltern für den Anschluss von zu 48 Teilnehmern, im Falle kaskadierender Multischalter sogar bis zu 160 Teilnehmer an einer Satellitenanlage benutzt. Im Gegensatz dazu können über einen Quad-LNB, der ebenfalls über vier Ausgänge verfügt, nur vier Teilnehmer mit der Sat-Anlage verbunden werden, eine Erweiterung ist an dem integrierten Multischalter nicht möglich. Ebenfalls ungeeignet für weitere Multischalter ist der Universal-Octagon-LNB, dessen integrierter Multischalter auf maximal acht Teilnehmer ausgerichtet ist. Über LNBs mit Multischalter können darüber hinaus auch terrestrische Signale einer Hausantenne in die Sat-Verteilung eingespeist werden. Monoblock-LNBs/Durchschleif-LNBs schließlich sind dafür konzipiert, mit nur einem LNB beziehungsweise einer Satellitenschüssel Signale nah beieinander liegender Satelliten wie zum Beispiel Astra/Eutelsat zu empfangen ("Multifeeding"). Dies spart den Kauf einer zweiten Schüssel beziehungsweise eines teuren Rotors.