Medikamente Epilepsie

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Produktwissen und weitere Tests zu Fallsucht

Besser schlafen: „Weg mit dem Wecker“ test (Stiftung Warentest) 2/2014 - Steht die Ursache fest, kann ein Spezialist hinzugezogen werden. Bei psychischen Ursachen kommt ein Psychiater oder Psychotherapeut infrage, bei körperlichen der jeweilige Facharzt. Achtung: Ein Schlaflabor ist nicht automatisch auf alle Formen von Schlafstörungen spezialisiert.

Schnarchen: „Schlaflos in Blumberg“ test (Stiftung Warentest) 8/2013 - Ebenso wie die Auslöser von Schnarchen und Schlafapnoe sind auch die Behandlungsmetho- den vielfältig (siehe S. 90). "Viele Patienten möchten am liebsten eine Pille verschrieben bekommen, die sie einmal am Tag nehmen müssen", sagt HNO-Arzt Brehmer. Aber es gibt bislang keine wirksamen Medikamente gegen die Atemgeräusche. "Die Öle, Tropfen und Pillen sind ihren Erfolg schuldig geblieben", betont der Experte für Schnarchen und Apnoe. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt.

Neue Wege in die Schmerzfreiheit healthy living 3/2010 - Bei leichten Migräneattacken, wenn die Schmerzen also nur langsam und relativ erträglich beginnen, empfiehlt er mindestens 1000 mg ASS oder die gleiche Menge Paracetamol – am besten als Brauselösung oder Kautablette. Bei Migräne sollte man 15 Minuten vor dem Medikament ein Mittel gegen Übelkeit einnehmen (z. B. rezeptpflichtige Domperidon-Tropfen).

Wo tut's denn weh? healthy living 10/2009 - Nimm zwei: bei Migräne sinnvoll Wer unter Migräne leidet und noch keine effektive Therapie gefunden hat, sollte die Kombination aus einem Triptan und Paracetamol ausprobieren. In einer Studie mit 173 Migränepatienten an zehn US-Zentren zeigte sich: Wurden die beiden Mittel zusammen genommen (in diesem Fall 10 mg Rizatriptan und 1000 mg Paracetamol) waren 54 Prozent der Kopfwehgeplagten zwei Stunden später schmerzfrei. Durch das Triptan alleine verschwand die Migräne nur bei 40 Prozent.

Depressionen: „Schwermütig und erschöpft“ test (Stiftung Warentest) 7/2004 - Eine Behandlung kann sich über mehrere Monate erstrecken. Verhaltenstherapie Die zweite Säule der Depressionsbehandlung ist Beratung und Psychotherapie.

Menière-Krankheit Stiftung Warentest Online 4/2010 - Für den nicht verschreibungspflichtigen Wirkstoff Dimenhydrinat (siehe nächste Seite), der sich aus dem Antihistaminikum Diphenhydramin und dem Wirkstoff 8-Chlortheophyllin zusammensetzt, ist die therapeutische Wirksamkeit bei Schwindel, der vom Innenohr ausgeht (vestibulärer Schwindel), wie es bei der Menière-Krankheit der Fall ist, nicht ausreichend nachgewiesen. Medikamente mit diesem Wirkstoff werden als "wenig geeignet" beurteilt.

Psychosen, Schizophrenien Stiftung Warentest Online 4/2010 - Wenn Sie diese Störungen nicht hinnehmen wollen, können Sie mit dem Arzt besprechen, ob Sie eventuell auf ein anderes Medikament ausweichen können. Wenn Ihnen beim raschen Aufstehen schwindlig (im Internet unter http://www.medikamente-im-test.de) wird (0,9 Prozent), kann das daran liegen, dass der Blutdruck abgesunken ist. Davon sollten Sie dem Arzt berichten. Bewegungsstörungen treten bei 10 bis 20 Prozent der mit Amisulprid Behandelten auf.

Multiple Sklerose Stiftung Warentest Online 4/2010 - Reize aus den Randbereichen des Körpers werden zum Gehirn geleitet, Steuerungsimpulse des Gehirns werden an die Peripherie weitergegeben. Multiple Sklerose Die multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch entzündliche Erkrankung von Gehirn und Rückenmark. Sie ist von allen Erkrankungen des Nervensystems diejenige, die am häufigsten schon bei jungen Erwachsenen zu bleibender Behinderung führt; gelegentlich beginnt sie sogar schon im Kindesalter.

Parkinsonkrankheit Stiftung Warentest Online 4/2010 - Glutamat ist zusammen mit Dopamin entscheidend an der Steuerung von Bewegungsmustern beteiligt. Wenn aufgrund der Parkinsonkrankheit nicht genügend Dopamin im Gehirn vorhanden ist, überwiegt das erregende Glutamat. Dies kann durch Amantadin in jeder Phase der Erkrankung gebremst werden. Amantadin wird sowohl bei Menschen unter 70 Jahren als auch bei älteren als "geeignet" angesehen, um ein noch mild ausgeprägtes Beschwerdebild im Anfangsstadium zu behandeln.

Migräne Stiftung Warentest Online 4/2010 - Der typische Migräneanfall am Wochenende beruht auf der Entspannung, die gegenüber dem Stress der Woche eine nicht zu bewältigende Veränderung darstellt. Frauen kann der schwankende Hormonspiegel im Zyklusgeschehen belasten oder die Hormone der "Pille" lösen einen Migräneanfall aus. Nach den Wechseljahren werden diese Anfälle dann üblicherweise seltener und schwächer. Werden allerdings zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden Hormonpräparate verwendet, können weiterhin Migräneanfälle auftreten.

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Epileptische Anfälle

Die Epilepsie, auch unter den Namen Fallsucht und Krampfleiden bekannt, wird als anfallsartige, synchrone Entladung von Neuronengruppen im Gehirn bezeichnet, die zu Krampfanfällen mit Bewusstseinstrübungen führen. Bei der Behandlung unterscheidet man zwischen der Akut- und Dauertherapie, die mit stark beruhigenden und zentral blockierenden Wirkstoffen erfolgt. Statistiken zeigen, dass rund 10 Prozent aller Menschen eine erhöhte Krampfbereitschaft besitzen und rund die Hälfte dieser Gruppe erlebt im Laufe des Lebens unter besonderen Einwirkungen einen epileptischen Anfall, der sich jedoch nicht wiederholt. Die so genannte fortschreitende Epilepsie ist jedoch nur bei 0,5 bis 1,0 Prozent der deutschen Bevölkerung anzutreffen. Diagnostisch lässt sich die Erkrankung durch Hirnstrommessungen (EEG) sicher nachweisen und entsprechend medikamentös behandeln. Lediglich 10 Prozent der Epileptiker sind pharmakoresistent und besitzen eine Heilungschance, wenn sie sich chirurgisch behandeln lassen. Bei der Hilfe von akuten Anfällen ist darauf zu achten, dass man sämtliche Gegenstände in der direkten Umgebung des Krampfenden entfernt, um weitere Verletzungen zu vermeiden. Ein Festhalten der Gliedmaßen sollte vermieden werden. Meist führen Epileptiker ein Notfallmedikament mit sich, das in Tropfenform oder als Mikroklistir vorliegt. Die Verabreichung sollte jedoch von einer geübten Person durchgeführt werden und es ist in jedem Fall der Notarzt zu verständigen. Die in der Akutbehandlung eingesetzten Wirkstoffe sind Lorazepam, Diazepam, Clonazepam und Nitrazepam, die antkonvulsiv und nur gering sedierend ansetzen. Sie sind zur Dauerbehandlung nicht geeignet, da die unter dem Gruppenamen Tranquilizer bekannten Medikamente (Valium und Co) zu psychischen Abhängigkeiten führen können. Zur Dauerbehandlung werden überwiegend Medikamente mit den Wirkstoffen Valproinsäure (Ergenyl, Valproat) und Carbamazepin (Carbaflux, Tegretal, Timonil) erfolgreich eingesetzt. Die meisten Medikamente sind nicht frei von Nebenwirkungen und folglich ist bei der Behandlung von erkrankten Kindern besondere Vorsicht geboten, um eine normale Entwicklung zu ermöglichen. Durch die unangenehmen Nebenwirkungen verweigert fast jeder zweite Epileptiker die dauerhafte Einnahme der hemmenden Wirkstoffe und provoziert Anfälle und die anschließende Einweisung.