Nicht mehr nur reines Kommunikationsmittel für Biker, sondern Radio, Navi, Musik-Player oder sogar Actioncam. Für 2 oder mehr als 10 Teilnehmer. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Motorrad-Headsets am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

86 Tests 30.200 Meinungen

Die besten Motorrad-Headsets

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Ratgeber: Motorrad-Headsets

Fun­ken statt Zei­chen geben

Wer zu zweit mit dem Motorrad unterwegs ist, muss sich ab und an zwangsweise absprechen – und sei es nur, um den weiteren Routenverlauf zu klären. Doch Zeichensprache ist in dieser Hinsicht nicht immer eindeutig und für komplexere Erklärungen nun wahrlich ungeeignet, von der Ablenkungsgefahr einmal ganz abgesehen. Eine Gegensprechanlage kann hier wertvolle Dienste leisten. Deren Verkabelung kann aber auch ganz schön lästig sein, weshalb Bluetooth-Systeme auf dem Vormarsch sind.

Hier ist eine teurere Investition tatsächlich sinnvoll

Dabei sollte allerdings nicht allzu mit dem Geld geknausert werden, denn gerade Bluetooth-Gegensprechanlagen unterscheiden sich gravierend hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und ihrem Bedienkomfort. Zwar gibt es bereits Modelle für Preise um 30 Euro herum, doch die ermöglichen selten mehr als eine schlichte Sprachverbindung von ausgesprochen fragwürdiger Qualität. Wer bei Produkten jenseits von 100 Euro sucht, dürfte dagegen eine fast perfekte Sprachqualität erwarten, denn in diesem Preissegment sind Rausch- und Störgeräuschefilter mittlerweile Standard.

Der Filter sollte sich dynamisch anpassen

Dabei passen sich die Filter teils sogar dynamisch dem Fahrtwind an. Das hat zum Vorteil, dass die Sprache ebenfalls weniger stark unter dem Filter leidet und damit klarer und emotionaler klingt. So können bei langsamer Fahrt selbst Stimmungsnuancen verstanden werden, wohingegen bei schneller Fahrt der Filter aggressiver agiert und damit die Sprachverständlichkeit aufrecht erhält – aber eben auf Kosten von übertragenen Emotionen.

Typische Eckdaten

Wichtig ist es, auf die Akkulaufzeit und den Nutzungskomfort zu achten. Denn was bringt es, wenn das Headset eine hervorragende Sprachqualität bietet, aber bereits nach drei Stunden den Geist aufgibt? Gute Systeme schaffen derzeit neun bis zwölf Stunden Nutzungszeit. Zudem sind sie möglichst flach gebaut und können teils sogar in Helme integriert werden, was ein Abreißen des Headsets beim Abnehmen des Helms verhindert. Bei der Reichweite können aktuell rund 250 bis 300 Meter erwartet werden, die von Herstellern oft beworbenen 500 Meter sind dagegen reine Illusion, selbst bei Topmodellen.

Luxusmerkmale

Wer sich bei Modellen in der Region jenseits von 200 Euro umsieht, wird zudem mit Luxusmerkmalen wie beispielsweise einer Sprachsteuerung belohnt. Viele Gegensprechanlagen dieser Klasse können zudem mit einem Handy oder MP3-Player gekoppelt werden und deren Musik wiedergeben, während sie zugleich mit der Gegensprechanlage des Partners die Verbindung halten und bei Sprechkontakt die Musik automatisch ausblenden.

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    • Ausgabe: 9/2020
    • Erschienen: 08/2020
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    • Erschienen: 07/2020
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    • Ausgabe: 4/2021
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    Auf Sicht fahren

    Testbericht über 1 Motorrad-Headset

    „Hören und Sehen: Ein LC-Display im Bluetooth-Headset soll die Bedienung vereinfachen. NEWS nimmt das Sena 5S in Augenschein.“ Testumfeld: Ein Motorrad-Headset wurde geprüft. Eine Endnote wurde nicht vergeben.

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Die besten Motorrad-Headsets laut Testern und Kunden:

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Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Hier ist eine teurere Investition tatsächlich sinnvoll
  2. Der Filter sollte sich dynamisch anpassen
  3. Typische Eckdaten
  4. Luxusmerkmale

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