Elektro-Wärmepumpen

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    • Konsument

    • Ausgabe: 2/2008
    • Erschienen: 01/2008
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    Boden-Heizung

    Testbericht über 6 Elektro-Wärmepumpen

    Der schwindelerregende Anstieg der Energiepreise lässt viele Konsumenten nach Alternativen für Öl, Gas oder Strom suchen. Testumfeld: Im Test waren sechs Elektro-Wärmepumpen, wobei drei mit „gut“ und drei mit „durchschnittlich“ bewertet wurden. Testkriterien waren unter anderem Energieeffizienz, Handhabung (Handhabung, Anleitungen ...) und Verarbeitung.

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  • Heizung und Klima

    Testbericht über 17 Heiz- und Klimageräte

    Testumfeld: Die „Plus X Award-Empfehlung“ wurde im Jahr 2015 an 17 Produkte aus dem Bereich „Heizung und Klima“ vergeben. Für besondere Leistung in den Bereichen Design, Innovation, High Quality, Ökologie, Funktionalität sowie Bedienkomfort erhielten sie das Plus X-Siegel. Zudem wurde ein Design-Schornstein vorgestellt.

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  • „Hall of Fame: Die ausgezeichneten Produkte des Jahres“ Heizung und Klima

    Testbericht über 17 Heiz- und Klimageräte

    Testumfeld: Die „Plus X Award-Empfehlung“ wurde im Jahr 2013 an 17 Produkte aus dem Bereich „Heizung und Klima“ vergeben. Für besondere Leistung in den Bereichen Design, Innovation, High Quality, Ökologie, Funktionalität sowie Bedienkomfort erhielten sie das Plus X-Siegel.

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Ratgeber zu Elektro-Wärmepumpen

Heizen mit Umweltenergie

In der Erde und sogar der Außenluft steckt ein enormes Potenzial, das für die Beheizung der Wohnräume und die Erwärmung des Trinkwassers nutzbar gemacht werden kann. Elektro-Wärmepumpen greifen auf dieses Potenzial zurück: Sie arbeiten ähnlich wie ein Kühlschrank, der den Lebensmitteln Wärme entzieht und diese über seine Rückseite wieder an den Raum abgibt. So werden bis zu 40 Prozent weniger Energie verbraucht und 50 Prozent weniger CO2 ausgestoßen als beim Heizen mit Öl und Gas.

Sole/Wasser-Pumpen

Elektro-Wärmepumpen ermöglichen also gleichermaßen ein ökologisches wie auch ökonomisches Heizen. Dabei werden von den hiesigen Herstellern meist drei verschiedene Verfahren angeboten. Als sehr effizient gelten hierbei die Sole/Wasser-Pumpen, die ihre Energie mittels Erdkollektoren oder Erdsonden aus dem Erdboden ziehen. Da bei diesem Verfahren die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen gering sind, erreicht die Elektro-Wärmepumpe eine hohe Jahresarbeitszahl, die das Verhältnis der nutzbaren Wärmeenergie zur benötigten Elektroenergie des Pumpkreislaufs beschreibt.

Wasser/Wasser- und Luft/Wasser-Pumpen

Als noch etwas effizienter gelten Wasser/Wasser-Wärmepumpen, die über das Grundwasser gespeist werden. Dieses gilt als weitgehend temperaturbeständig, da das Temperaturniveau nur zwischen 10 bis 12 Grad Celsius schwankt. So arbeiten diese Anlagen auch an kalten Tagen noch sehr ergiebig. Allerdings sind die Investitionskosten recht hoch. Wer diese scheut, kann auch zu einer Luft/Wasser-Wärmepumpe greifen. Sie nutzt die Wärmeenergie der Außenluft. Ihr Vorteil liegt eindeutig in den vergleichsweise geringen Baukosten, zudem sind keine Baugenehmigungen erforderlich. Mit abnehmender Außentemperatur nimmt dann aber auch die Wärmeleistung ab.

Denkbare Autonomie

Elektro-Wärmepumpen stellen in jedem Fall aufgrund ihrer niedrigen CO2-Emissionswertes ein lukratives, alternatives Heizsystem dar. Es kann allein genutzt oder mit der herkömmlichen Heizanlage kombiniert werden. Diese Umweltfreundlichkeit kann sogar noch erhöht werden, wenn die für den Betrieb der Elektrowärmepumpe benötigte, elektrische Energie zusätzlich aus einer Photovoltaikanlage oder einem Blockheizkraftwerk gewonnen wird. Dann ist man von einer herkömmlichen Heizungsanlage unabhängig und versorgt sich vollkommen autonom.

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Wärmepumpen

Elektrowärmepumpen beziehen ihre Wärmeleistung aus der Umwelt und stellen aufgrund ihrer guten Ökobilanz eine lukrative Alternative zu Öl-/Gas-Heizungen dar. Besonders effizient für den ganzjährigen Heizbetrieb sind Anlagen, die Erdboden oder Grundwasser Energie entziehen. Kombiniert mit einer Photovoltaikanlage verbessert sich die Ökobilanz weiter. Kostengünstige, sowohl ökonomische wie ökologische Heizungssysteme werden immer mehr zu einem zentralen Thema. Da Öl- und Gas auf Dauer nicht mehr unbegrenzt zur Verfügung stehen und bereits jetzt die Heizkosten jedes Jahr immer weiter ansteigen, lohnt es sich, über alternative oder ergänzende Heizungssysteme nachzudenken. Dazu zählt die Elektrowärme-Pumpen. Sie erzielt einen wesentlichen Teil ihrer Heizleistung dadurch, dass sie der Umwelt Energie entzieht. Dies geschieht mittels eines Wärmetauschers, über den die Energie in den Wärmekreislauf der Elektro-Wärmepumpe eingespeist wird. Besonders effizient sind hierbei die Sole/Wasser-Pumpen, die ihre Energie mittels Erdkollektoren oder Erdsonden aus dem Erdboden ziehen. Da hier die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen gering sind, erreicht die Elektro-Wärmepumpe eine hohe Arbeitszahl (Verhältnis nutzbare Wärmeenergie zur benötigten Elektroenergie des Pumpkreislaufs). Ebenso effizient sind Wasser/Wasser-Wärmepumpen, die über das relativ temperaturstabile Grundwasser (Temperaturniveau ca. 10 bis 12 Grad Celsius) gespeist werden. So arbeiten diese Anlagen auch an kalten Tagen noch sehr ergiebig. Allerdings sind die Investitionskosten relativ hoch. Luft/Wasser-Wärmepumpen hingegen nutzen die Wärmeenergie der Außenluft. Ihr Vorteil liegt eindeutig in den vergleichsweise geringen Baukosten; außerdem sind keine Baugenehmigungen erforderlich. Mit abnehmender Außentemperatur nimmt dann aber auch die Wärmeleistung ab. Für Ökologiebewusste stellen Elektrowärmepumpen aufgrund ihrer niedrigen CO2-Emissionswertes ein lukratives alternatives Heizsystem dar. Es kann allein genutzt oder mit der herkömmlichen Heizanlage kombiniert werden. Diese Umweltfreundlichkeit kann sogar noch dadurch erhöht werden, wenn die für den Betrieb der Elektrowärmepumpe benötigte elektrische Energie zusätzlich aus einer Photovoltaikanlage oder einem Blockheizkraftwerk gewonnen wird.