Bei Touren im Hochgebirge benötigen Sie Steigeisen oder Grödeln, um in verschneitem Gelände oder auf Gletschern einen sicheren Tritt zu haben. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Schuhzubehöre am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

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Die besten Schuhzubehöre

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Ratgeber: Steigeisen, Schuhketten & -Spikes

Leicht­steig­ei­sen vs. Eis­klet­ter­steig­ei­sen

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Bei Hochtouren in Schnee und Eis unabdingbar
  2. Bergschuhe sind fast immer steigeisenfest
  3. auch einige Trekkingschuhe sind steigeisenfest
  4. Grödeln eignen sich für nicht steigeisenfeste Outdoorschuhe
  5. Bindungen mit Kipphebel sorgen für einfachen Einstieg

Steigeisen Für ambitionierte Touren im Hochgebrige mit Eis und Schnee benötigen Sie Steigeisen (Bildquelle: grivel.com)

Welche Steigeisen sind die richtigen für Sie?

Bei Hochtouren in verschneiten und eisigen Gebirgen oder auf Gletschern sind Steigeisen an den Schuhen für einen zuverlässigen Halt unabdingbar und sollten zu Ihrer Ausrüstung gehören. Steigeisen werden entweder fest am Schuh angebracht oder mittels einer Bindung nachträglich mit dem Outdoorschuh verbunden werden. Vor allem Bergschuhe aber auch einige Trekkingschuhe sind steigeisenfest. Es gibt verschiedene Varianten von Steigeisen, die für jeweils unterschiedliche Untergründe empfohlen werden. So gibt es für einfaches Gelände die sogenannten Grödel, für Firneis die Leichtsteigeisen und für Eiswände schwere Klettereisen. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Unterschiede von Steigeisen.

Grödel Sogenannte Grödeln können auch an Outdooruschuhen verwendet werden, die nicht steigeisenfest sind (Bildquelle: salewa.com)

Was sind die Unterschiede zwischen Grödeln und Leichtsteigeisen?

Tatsächlich ist der Unterschied zwischen einfachen Grödeln und Leichtsteigeisen minimal. Während Grödeln vier bis sechs Diagonalzacken nutzen, sind es bei Leichtsteigeisen sechs bis acht solcher Zacken. Auch die Zackenform unterscheidet sich nur sehr leicht. Beiden Steigeisen gemein ist zudem, dass diese Diagonalzacken auf zwei sehr leichten Metallplatten sitzen, die miteinander durch Gelenke verbunden sind. So hat der Fuß eine ordentliche Beweglichkeit, aber zugleich einen sicheren Halt auf rutschigen Böden, wie zum Beispiel Eis oder Schnee. Der Vorteil von Grödeln und Leichtsteigeisen ist, dass sie an nahezu jeden Outdoorschuh passen. Sie können sie also nicht nur an steigeisenfesten Trekkingschuhen oder Alpinstiefeln verwenden, sondenr auch an Hikingschuhen.

Leichtsteigeisen in den meisten Fällen die bessere Wahl

Da die Unterscheidung selbst vielen Händlern zu verwirrend ist, werden beide Typen gerne gleichgesetzt und einfach als Alpineisen oder eben Leichtsteigeisen zusammengefasst. Ohnehin ist es sinnvoll, gleich zu ordentlichen Leichtsteigeisen mit sechs bis acht Zacken zu greifen, denn dann ist man auch für Gletscherüberquerungen gut gerüstet. Preislich und bei der Beweglichkeit gibt es kaum spürbare Unterschiede. Nur für Eistouren in schwierigem Gelände, bei denen auch senkrechte Eiswände überwunden werden müssen, sind dagegen schwere Eisklettersteigeisen zu empfehlen. Je leichter Ihre Steigeeisen, desto komfortabler lassen sie sich an ihrem Rucksack transportieren. Die meisten modernen Steigeisen bieten per Kipphebel einen unkomplizierten Einstieg.

Die leichtesten Steigeisen:


Leichtsteigeisen Die meisten Steigesien werden per Kippschalter am Bergschuh befestigt (Bildquelle: petzl.com)

Eisklettereisen schwerer, schärfer und reparierbar

Beim Eisklettern benötigen Sie spezielle Steigeisen. Solche Eisklettereisen haben keine diagonalen Zacken, sondern vertikale Zacken, was oftmals nur bei näherem Hinsehen zu erkennen ist. Die sogenannten Frontzacken können zudem öfter nachgeschliffen werden und sind generell etwas schärfer, um tief ins Eis getrieben werden zu können. Außerdem sind sie austauschbar, was einer ihrer größten Vorteile ist. Bei Leichtsteigeisen dagegen ist dieser Aspekt weitgehend unerheblich. Häufig kommen bei Eissteigeisen mehrere Frontalzacken zum Einsatz, die meisten Eisklettersteigeisen können aber auch auf Monozacken umgerüstet werden, die im Gegenzug weiter vorstehen.

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    • ALPIN

    • Ausgabe: 7/2008
    • Erschienen: 06/2008
    • Seiten: 4

    Spaltenbergung

    Im letzten Heft konnten Sie lesen, wie man einen sommerlichen Gletscher sicher begeht. Diesmal können Sie die unterschiedlichen Bergetechniken verinnerlichen, wenn es tatsächlich einmal zu einem Spaltensturz kommt. In der Ratgeber-Reihe „ALPIN Basic“ aus der Ausgabe 7/2008 erfahren Sie auf vier Seiten alles, was Sie über Spaltenbergung wissen sollten.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Schuhzubehöre sind die besten?

Die besten Schuhzubehöre laut Testern und Kunden:

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Welche Steigeisen sind die richtigen für Sie?
  2. Was sind die Unterschiede zwischen Grödeln und Leichtsteigeisen?
  3. Leichtsteigeisen in den meisten Fällen die bessere Wahl
  4. Die leichtesten Steigeisen
  5. ...

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