Experten sagen 3D-Filmen eine große Zukunft voraus. Bis dahin gilt es aber noch einige Hindernisse zu überwinden. So haben viele Verbraucher nach wie vor keine Lust auf die Spezialbrillen. Wer zu dieser Gruppe gehört, sollte das Toshiba Qosmio F750-12V genauer ansehen. Hier lassen sich die räumlichen Effekte auch ohne sperrige Sehhilfe genießen.
Wirklich ausgereift ist die Technologie allerdings noch nicht. So erzeugt das 15,6 Zoll große Panel nach Ansicht von Fachleuten zwar eine ordentliche Bildtiefe, allerdings ragen dafür keine Gegenstände aus der Anzeige heraus. Ein wirklicher 3D-Effekt lässt sich so natürlich kaum erzeugen. Ansonsten verspricht die glänzende Display-Oberfläche eine satte Farbdarstellung, die Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten (Full-HD). Ein klarer Pluspunkt, nicht zuletzt, weil man dadurch das verbaute Blu-ray-Laufwerk richtig nutzen kann.
An Schnittstellen gibt es einen Kartenleser, VGA, HDMI zur verlustfreien Bildübertragung an ein größeres Panel sowie vier USB-Buchsen. Von letzteren ist dabei immerhin eine als 3.0-Version ausgewiesen. Flotte Datentransfers sind also möglich. Ins World Wide Web geht es per integriertem WLAN, außerdem kann der 2.9 Kilogramm schwere Bolide via Bluetooth 3.0 drahtlos mit Maus, Headset und sonstigen Peripheriegeräten kommunizieren.
Die nötige Power liefern acht GByte RAM und ein Intel Core i7-2670QM. Der Prozessor verfügt über vier Kerne, taktet im Turbo Boost mit bis zu 3,1 GHz und erledigt selbst harte Jobs wie die Umwandlung von Videos binnen kuzer Zeit. Etwa schwach ist dafür die Grafik. Hier setzt Toshiba mit der Nvidia GeForce GT 540M lediglich auf eine Mittelklasselösung. Der gemächliche DDR3-Videospeicher (2 GByte) ist hier ebenfalls ein Schwachpunkt. Abgerundet wird das Hardware-Paket schließlich von einer 750 GByte schluckenden Festplatte.
Das Toshiba Qosmio F750-12V ist leistungsfähig und hat eine gute Anschlussleiste im Gepäck, zudem sind das Blu-ray-Laufwerk und der Bildschirm zwei weitere Pluspunkte. Die brillenlose 3D-Technik machen die Sache jedoch ziemlich teuer. So verlangen diverse Internet-Händler für das Notebook derzeit knapp 1.650 EUR.
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- Erschienen: 28.09.2011 | Ausgabe: 10/2011
- Details zum Test
„gut“ (1,9)
„Plus: Sehr gute Office- und Multimedia-Leistung; 3D-Videos ohne Brille; Guter Lautsprecher-Sound.
Minus: Noch kein 3D-Gaming; Unter Last viel zu laut.“


























