Bilder zu Suomy D20

Produktbild Suomy D20
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Suomy D20 Test

  • 2 Tests
  • Klapp­helm
  • Werk­stoff: Fiber­glas

Befriedigend

3,0

Unsere Note basiert auf Tests.Wie wird die Note berechnet?

Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • „befriedigend“ (63 von 100 Punkten)

    Platz 10 von 14

    „Sehr schwer, unbefriedigende Passform - da wird die Luft in einem solch gut besetzten Testfeld dünn für den grundsätzlich ordentlich gemachten Italiener. Fürs gleiche Geld gibt's woanders aber einfach mehr.“

  • „befriedigend“

    Platz 10 von 14

    „Plus: Zulassung auch als Jethelm; bequemes Auf- und Absetzen ...
    Minus: Mäßige Passform: Polster drücken im Stirnbereich, sitzt an der Wange zu locker; Kinnteil zu eng ...“


Unser Fazit

Suomy D20: Schwer und umständ­lich

Die 1700 Gramm des D20 deuten bereits an, dass hier kein Leichtgewicht am Start ist. Der Klapphelm des italienischen Helmbauers Suomy hat aber noch andere Schwächen, die ihn allenfalls im Mittelfeld seiner Gattung positionieren, wie ein Blick in die Fachmagazine zeigt.

„Grundsätzlich ordentlich gemacht“

Im Vergleich zur Konkurrenz, die sich dem Klapphelm-Prüfstand des Magazins Motorrad in Heft 8/2012 stellen musste, konnte der etwas träge Italiener nur mit einem „befriedigend“ abschließen. Grund war eine Reihe von Schwächen in der Passform: Drückende Polster im Stirnbereich, lascher Sitz an den Wangen, die Kinnriemen-Polsterung wiederum zu kurz – all das steht auf der recht langen Mängelliste des „grundsätzlich ordentlich gemachten Italieners“, so das Urteil der Motorrad-Redakteure in der genannten Ausgabe.

Gut bewertete Aerodynamik

Denn im Prinzip leistet er gute Arbeit, insbesondere überzeugt er mit ausgesprochen guten aerodynamischen Eigenschaften; insoweit kann er mit dem Nolan N90 Classic N-Com oder dem Scorpion EXO-900 Air auf Augenöhe agieren. Auch bei hohem Tempo kann ihm eine neutrale Lage im Fahrtwind attestiert werden und das Visier ist absolut dicht. Auf- und Absetzen gelingt ohne heiße Ohren und auch für Brillenträger ist er nach Motorrad-Erkenntnissen „gut bis sehr gut“ geeignet. Jede Menge Pluspunkte holt er bei der Belüftung und den Stoßdämpfungswerten, die Suomy bei seinen Kopfschützern ebenfalls zu erstaunlicher Reife geführt hat.

Umständliche Handhabung

Damit positioniert sich der Italiener zunächst im ordentlichen Mittelfeld, um den erarbeiteten Vorsprung durch die genannten Schwächen dann doch wieder zu verspielen. Hinzu tritt eine zu weit geöffenete Visier-Belüftungsstellung und auch für die Visiermontage ist eine größere Operation vonnöten. Als umständlich erweist sich die Bedienung der Kinnteils: Die hierfür zuständige Taste liege nicht nur versteckt, sondern müsse auch beim Schließen gedrückt werden. Das sei zwar bauartbedingt, da der Helm auch als Jethelm zugelassen ist, so die Motorrad in Heft 8/2012, dennoch führte es zum Punktabzug, da es offenbar besser geht.

Fazit: Fans der Marke werden sicherlich das ein oder andere Auge zudrücken können, doch beim Blick auf die Preisliste zeigt sich, dass es für weniger Geld mehr Leistung gibt – etwa mit dem Caberg Justissimo GT oder dem Nolan N90 Classic N-Com.

von Sonja

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