Anders als beim schwarzen Bravia KDL-42W805B, der mit Motionflow XR 200 Hertz zur sauberen Anzeige schneller Bildfolgen aufwartet, setzt Sony beim silbernen KDL-42W815B auf Motionflow XR 300 Hertz.
Display und AV-Eingänge
Ob die höhere XR-Bildwiederholrate, ein Mix aus nativem Panel-Refresh, Zwischenbildberechnung und Backlight-Steuerung, einen deutlichen beziehungsweise überhaupt einen Vorteil bringt, lässt sich mangels praktischer Tests noch nicht einschätzen – theoretisch sollte es so sein. Sicher ist: Blu-ray-Filme werden ohne Detailverlust wiedergegeben, denn das Display bietet die „volle“ HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln. Anders sieht es im 3D-Betrieb aus, hier halbiert sich die vertikale Auflösung, denn die Bilder werden zeilenweise polarisiert. Zwei Polfilterbrillen vom Typ TDG-500P, die etwas leichter sind als aktive Shutterbrillen, liegen bei. Für 3D-Blu-ray-Player, Konsolen, Computer und Smartphones mit MHL-Unterstützung stehen vier HDMI-Eingänge bereit, während analoge Signale per Komponente, Composite-Video oder Scart zum Gerät gelangen. Wer ein MHL-fähiges Smartphone per HDMI anschließt, kann HD-Signale zuspielen, gleichzeitig wird der Akku des Mobiltelefons mit neuer Energie versorgt. Das MHL-Adapterkabel (DLC-MB10, DLC-MB20, DLC-MC10 oder DLC-MC20) muss man extra kaufen.
Tuner, Netzwerkfunktionen und Stromverbrauch
Zu den weiter oben genannten Schnittstellen gesellen sich zwei Antennenbuchsen für DVB-T-, DVB-T2-, DVB-C- und DVB-S2-Sender sowie ein CI-Plus-Slot, in dem Pay-TV-Kunden ein CI-Modul und die Smartcard ihres Anbieters platzieren. Abgerundet wird das Anschlussfeld von einem Kopfhörerausgang, einem optischen Digitalausgang, zwei USB-Buchsen und einem Ethernet-Port. Mit an Bord ist außerdem ein WLAN-Modul. Per USB kann man Multimedia-Dateien abspielen und TV-Sender aufnehmen, per LAN oder WLAN streamt man Dateien aus dem Heimnetz und greift auf Inhalte aus dem Internet zu, darunter YouTube-Videos und die HbbTV-Angebote der TV-Sender. Ein Webbrowser gehört ebenfalls zur Ausstattung. Weil LEDs die Bilder zum Leuchten bringen, die ja um einiges effizienter sind als Leuchstoffröhren, spart man Stromkosten: Im Heim-Modus, also im Betrieb mit Standardeinstellungen, benötigt der 42-Zöller gut 50 Watt, während im Demo-Modus knapp 100 Watt anfallen. Übrigens kann man den Standfuß, der wie immer selbst montiert werden muss, nicht nur als Standfuß, sondern auch als Wandhalterung nutzen.Der Sony KDL-42W815B ist silbern und bietet mit Motionflow XR 300 Hertz eine höhere Bildrate, ansonsten gibt es keine erkennbaren Unterschiede zum KDL-42W805B. Bleibt zu hoffen, dass die Tests der Fachmagazine bald folgen.



























