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Touch­s­creen: Ja
GPS: Ja
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Samsung Galaxy Gear im Test der Fachmagazine

  • „befriedigend“ (3,21)

    Platz 7 von 11

    Funktionen ohne Smartphone (20%): 2,49;
    Smart-Funktionen (48%): 2,77;
    Alltagstauglichkeit (24%): 4,96;
    Dauernutzung (8%): 2,38.

  • „gut“ (2,49)

    Preis/Leistung: „günstig“

    Platz 5 von 5

    „Plus: Telefonieren möglich; Hochwertiger Bildschirm.
    Minus: Läuft nur mit Samsung-Handys.“

  • „gut“ (79%)

    Platz 2 von 8

    „Sehr einfach bedienbar, aber nur für wenige Galaxy-Smartphones. Die Beste bei der Anzeige von Nachrichten (auch What's App). Display bei Tageslicht gut lesbar. Hat eigene Kamera mit akzeptabler Qualität, aber beschränkt auf 50 Bilder. Steuerung von Medien-Player und Handykamera. Codesperre. Laufzeit 2 bis 3 Tage.“

  • ohne Endnote

    4 Produkte im Test

    „... Die Uhr mag manchem etwas zu klobig sein, beim Display kommt aber Freude auf. Die große Schwäche dieser Smartwatch bleibt ihre kurze Laufzeit - vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass das Display nicht permanent die Uhrzeit anzeigt. ...“

    • Erschienen: Dezember 2013
    • Details zum Test

    „gut“ (2,0)

    „Der große Wurf ist Samsungs Galaxy Gear nicht, dafür bietet sie für den hohen Preis eine zu geringe Gerätekompatibilität und nicht genügend Apps. Als erster Entwurf ist die koreanische Smartwatch trotzdem ordentlich, denn bis auf die noch eingeschränkte Benachrichtigungsfunktion (Samsung hat Nachbesserung versprochen) kann die Gear alles, was man von einer Smartwatch erwartet. ...“

    • Erschienen: Dezember 2013
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    „... Für schlanke Handgelenke ist die Smartwatch ... weniger geeignet, da sie zu lang ist und das Armband nicht eng genug schließt. Sonst aber trägt sich die Gear angenehm. ... Die Galaxy Gear ist ... eher ein teures Gadget als eine sinnvolle Erweiterung des Smartphones.“

  • ohne Endnote

    2 Produkte im Test

    „... mit der Uhr lässt sich tatsächlich über das Smartphone telefonieren. Der Anwender muss sie dazu allerdings ans Ohr halten, was unsere Mitmenschen im Test ziemlich irritierte. ... Bei der Grundfunktion einer Uhr leistet sich die Galaxy Gear leider eine Schwäche: Sie zeigt die Zeit nicht permanent an, sondern nur nach der Anforderung durch den Anwender. ...“

    • Erschienen: Dezember 2013
    • Details zum Test

    Praxistest-Urteil: 5 von 5 Sternen

    „Pro: nette Optik; tolles Display; einfache Bedienung; neun Uhr-Varianten vorinstalliert und erweiterbar; viele Features mit gekoppeltem Smartphone; Telefoniefunktion; integrierte Kamera.
    Contra: recht groß; hoher Preis; knarzender Lautsprecher; Videos werden maximal 15 Sekunden aufgezeichnet.“

    • Erschienen: Dezember 2013
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    „Rund 300 Euro sind zu viel für ein Produkt, das nur wenig Mehrwert gegenüber dem Smartphone bietet. Immerhin können wir nach einem Update Benachrichtigungen bereits auf der Gear lesen. Zuvor gab es nur den Hinweis, für Einzelheiten das Smartphone zu verwenden. Zudem ist die Gear nur mit wenigen Samsung-Geräten kompatibel. Es gibt kaum Apps, und die Akkulaufzeit ist mau. ...“

    • Erschienen: Dezember 2013
    • Details zum Test

    4 von 5 Sternen

    „gut“

    „Eine runde Sache, die uns Samsung da präsentiert hat: Die Galaxy Gear ist der optimale Begleiter im Alltag, das Konzept des Companion-Devices funktioniert hervorragend. Ob in Zukunft jeder mit seiner Uhr telefonieren wird, ist zu bezweifeln, für Benachrichtigungen, schnelle Fotos und als Mediencontroller ist die Gear ihr Geld aber durchaus wert.“

  • „genügend - befriedigend“ (2,5 von 5 Sternen)

    Platz 2 von 2

    „Die Bedienung der Samsung Gear ist simpel und einfach erlernbar, trotzdem ist die Nutzerfreundlichkeit eher mäßig. Das nicht austauschbare Armband ist aus schweißtreibendem Kunststoff, und dass es für das Gerät eine separate Dockingstation gibt, macht die Nutzung auch nicht einfacher. Der Funktionsumfang ist ordentlich, der Preis scheint trotzdem zu hoch angesetzt.“

  • ohne Endnote

    3 Produkte im Test

    „Samsung hat mit der Galaxy Gear ein echtes Schmuckstück kreiert. Mit den aktuellen Funktionen lassen Sie das Smartphone immer häufiger in der Tasche, das Potenzial lässt sich mit entsprechenden Apps noch enorm ausweiten. Schon jetzt bietet sich die Gear mit Schrittzähler, Stoppuhr und anderen Apps als veritables Sportgerät an.“

  • ohne Endnote

    2 Produkte im Test

    „... Die Galaxy Gear ist die derzeit beste Smartwatch, die man für Geld kaufen kann. Sie funktioniert einwandfrei, es hakt nichts, die Apps starten schnell und die Menüs scrollen flüssig. Zudem ist uns die Galaxy Gear von Samsung im Test kein einziges mal abgestürzt. ... Die größte Einschränkung der Galaxy Gear ist jedoch das Design der Uhr: Sie fühlt sich klobig an, weil sie zu dick ist. ...“

    • Erschienen: Dezember 2013
    • Details zum Test

    ohne Endnote

    „‚Die Samsung-Smartwatch Galaxy Gear erregt Aufsehen, aber eins ist sie nicht: clever.‘“

    • Erschienen: November 2013
    • Details zum Test

    Praxistest: 5 von 5 Sternen

    „... Die Bedienung gelingt nach der Konfiguration über die Smartphone-App Gear Manager ... und einer kurzen Eingewöhnungszeit problemlos. ... Mit der Galaxy Gear kann man auch im Freisprechbetrieb telefonieren. Zwar tönt der in die Faltschließe integrierte Lautsprecher etwas blechern, aber immerhin. Insgesamt ist die Galaxy Gear gelungen und bietet eine tolle Funktionalität – die allerdings ihren Preis hat.“

zu Samsung SMV700 Smartwatch

  • Samsung Galaxy Gear V700 Smartwatch (4,14 cm (1,63 Zoll) SAMOLED-Display,
  • Samsung Galaxy Gear V700 Smartwatch (4,14 cm (1,63 Zoll) SAMOLED-Display,
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  • Samsung Galaxy Gear V700 Smartwatch (4,14 cm (1,63 Zoll) SAMOLED-Display,
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  • Samsung Galaxy Gear V700 Smartwatch (4,14 cm (1,63 Zoll) SAMOLED-Display,

Kundenmeinungen (391) zu Samsung Galaxy Gear

3,8 Sterne

391 Meinungen (2 ohne Wertung) in 2 Quellen

5 Sterne
218 (56%)
4 Sterne
42 (11%)
3 Sterne
41 (10%)
2 Sterne
19 (5%)
1 Stern
69 (18%)

3,8 Sterne

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  • Must have!

    von trndSETTER
    • Vorteile: einfach bedienbar
    • Nachteile: nicht wasserdicht
    • Geeignet für: jeden Tag
    • Ich bin: Erwachsene

    Design

    Zuerst ungewohnt aber dann machte sich die Uhr richtig gut am Handgelenk.
    Überall wo man hin kommt, fällt die Uhr auf. Durch eine auffällige Farbe zum Beispiel in Orange, hebt sich die Uhr recht gut von der Kleidung ab. Mann wird oft angesprochen.
    Was natürlich daran liegt, das sie so selten ist und sie praktisch keiner besitzt. Das zieht natürlich auch viele Neider nacht sich. Man bekommt auch Sprüche gedrückt wie: "Kann man da auch Mit Kid aus Knight Rider sprechen?" Man fällt auf ;)


    Kamera

    Ich hätte es nicht gedacht aber die 1,9 Megapixel langen völlig. Nicht nur für Schnappschüsse, denn die Qualität ist hervorragend und man kann sie 5 Sekunden später bereits auf dem Handy betrachten. Die Kamera war noch nie so schnell gezückt wie mit der Galaxy Gear Watch. Macht einfach wahnsinnig viel Spaß einmal kurz über den Bildschirm zu wischen und ein Foto zu schießen.


    Bildschirm

    Sehr gute Qualität und Größe.
    Jedoch habe ich nichts dagegen wenn der Bildschirm noch ein bisschen an Größe gewinnt. An die Steuerung gewöhnt man sich sehr schnell.


    Nachrichten und Mitteilungen

    Sobald man auf dem Handy eine E-Mail, Nachricht oder Mitteilung erhält, erscheint diese auch auf der Uhr.
    Teilweise jedoch nur als Symbol oder mit dem Hinweis auf das Handy zu schauen, da die Schrift nicht in einer ordnungsgemäßen Größe angezeigt werden kann.
    Hier kann nachgebessert werden.

    Was jedoch sehr viel Spaß macht ist Online Banking. Denn die TAN wird vollständig angezeigt und man kann ihn gleich abtippen, ohne auf das Handy zu schauen.


    Bluetooth 4.0

    Die Uhr wird über Bluetooth aktualisiert. Insofern Sich die Uhr in 10 m Reichweite befindet. Das heißt wiederum, dass das Bluetooth die ganze Zeit am Handy angeschaltet bleiben muss. Leider hapert es an der Aktualisierung des Wetters, so dass das Wetter nicht immer aktuell ist, was die Super Funktion schmälert.


    Akkulaufzeit

    Ca. 4 Tage


    Telefonieren

    Funktioniert an sich ganz gut, jedoch habe ich nicht mein Augenmerk darauf gelegt, da ich kein Fan von Freisprecheinrichtungen bin, da die Qualität immer darunter leidet und es für den Gegenpart am Telefon immer anstrengend ist.


    Manko

    Der Lautsprecher der sich auf der Innenseite des Handgelenks befindet ist in gebürstetem Stahl gehalten und ist leider sehr kratzanfällig und bleibt auf Dauer natürlich nicht schön.


    Fazit

    Ich habe mich an die Uhr sehr gewöhnt und bin der Meinung, dass sie das neue "must have" ist. Ich freue mich schon auf die die Nachfolgemodelle und die Produkte anderer Hersteller.


    trndSETTERhoch2
    ...

    Antworten
  • Wirklich alles auf einem Blick?

    von Ted-Mosby
    • Vorteile: bequem, einfach bedienbar, lange Akkulaufzeit
    • Nachteile: hoher Preis, kein GPS, nicht ausgereift
    • Geeignet für: jeden Tag
    • Ich bin: Erwachsene

    Hallo,

    im Rahmen eines Projekts von trnd durften 200 Leute das Samsung Galaxy Note 3 und die Samsung Galaxy Gear testen.
    Ich bin etwas später als sogenannter Nachnominierter noch in den Genuss der beiden Geräte gekommen.
    Heute berichte ich nun über meine während des Testzeitraums gemachten Erfahrungen mit der Galaxy Gear.
    Zuerst berichte ich euch etwas über die Fakten der Uhr, im Anschluß daran meine Meinung.

    Die Gear
    Maße: 36,8 x 56,6 x 11,1 mm
    Gewicht: 73,8 g
    Display: 1,36" (4,14 cm) Super AMOLED-Display mit einer Auflösung vom 320 x 320 Pixel
    CPU-Geschwindigkeit: 800 MHz
    Speicher: 512 MB RAM und ca. 4 GB interner Speicher
    Kamera: 1,9 Megapixel mit Autofokus
    Sensoren: Beschleunigungsaufnehmer / Gyro-Sensor
    Batterie: nicht austauschbar mit 315 mAh
    Videoabspielformat: Codec: H.264 / Format: MP4
    Videoaufnahmeformat: 720p@30 fp
    Audioformat: Codec: H.264 / Format: M4A
    Mikrofone: 2
    Lautsprecher: 1

    Preis
    299 € UVP.
    Somit kann man sich nicht einmal locker ein paar Gears in verschiedenen Farben zulegen.

    Ersatzarmband
    Ca. 60 €.

    Welche Apps sind auf der Gear?
    Kontakte
    Protokolle
    Menü
    Einstellungen
    Schrittzähler
    Mediencontroller
    Galerie
    Sprachmemo
    S Voice
    Benachrichtigungen

    Unter der App "Gear Manager" auf dem Note 3 kann man bei Samsungs Apps noch ein paar zusätzliche Apps (z.B. Evernote) auf der Gear installieren und verwenden.
    Bislang sind die Apss für mich jedoch ungenügend verarbeitet oder einfach uninteressant.

    Meine Meinung zu
    Design:
    Die Gear gibt sie in verschiedenen Farben zu kaufen. Mir wurde eine in Schwarz zum Testen zur Verfügung gestellt. Das Design der Gear gefällt mir sehr gut. Nicht rund sondern rechteckig. Sehr schick. Sowohl der äußere Rand des Displays der Gear als auch die Metallschließe sind aus Metall. Das Armband ist aus Kunststoff und sieht dennoch sehr schick aus. Es fühlt sich gut an der Haut an. Die Größe des Armbands kann man individuell ändern. Dafür stehen einem 7 Verstellmöglichkeiten zur Verfügung. Dies geht auch sehr schnell und unkompliziert. So sollte die Gear an fast jedes Handgelenk passen.

    Um die Gear an- oder ausziehen zu können, muss man lediglich die Schlaufe der Gear öffnen (einfach unten an der Metallschließe öffnen) und dann rausschlupfen. Die Metallschließe ist wegen des Lautsprechers und des Mikrofons etwas dicker. Mich persönlich stört dies jedoch nicht. Eine Beeinträchtigung hatte ich dadurch bislang noch nicht.
    Sieht man richtig herum auf das Display (Zeit ist lesbar), zeigt die Kamera von einem weg. Diese ist in das Band zwar integriert, jedoch wird hierdurch an dieser Stelle das Band dicker. Die Technik ist einfach noch nicht so weit.

    Hier stört mich, dass wenn ich z.B. am Tisch sitze, die Kameralinse immer auf der Tischoberfläche liegt oder kratzt. So denke ich geht die Kameralinse über kurz oder lang kaputt.
    Das ist nicht schön. Diese sollte man meiner Meinung nach etwas näher zum Gehäuse rücken.

    Einrichtung / Verbindung mit dem Note 3
    Um die Gear das erste Mal verwenden zu können, muss diese zwingend mit dem Note 3 gekoppelt werden. Sonst geht mal gar nichts (nicht einmal die Uhr).

    Hier bin ich so vorgegangen:
    Gear anschalten und das Armband aus der Schlaufe nehmen, damit die Rückseite der Gear frei wird.
    Bluetooth des Note 3 aktvieren und sichtbar stellen.
    Rückseite der Gear auf die Rückseite des Note 3 drücken (geht etwas schwer aufgrund des Armbands)
    Warten. Die Einrichtung des Gear Managers (App) auf dem Note 3 passiert von selbst.
    Fertig.
    Etwas nervig wegen dem Band, aber man muss dies ja nur einmal machen.

    Anschließend verbinden sich das Note 3 und Gear immer dann, wenn Bluetooth im Note 3 aktiviert wird und sich die Gear in Reichweite befindet.

    Die Bedienung:
    Die Bedienung der Uhr ist eigentlich ganz einfach. Es gibt nur rechts oben einen einzigen Knopf. Lange gedrückt schaltet er entweder die Gear ein oder - im eingeschaltenen Zustand - ruft er das Schnellmenü auf.Hier kann man die Gear dann
    ausschalten,
    neu starten,
    auf Ton, vibrieren oder lautlos stellen oder
    Outdoor-Modus (die Gear wird heller) stellen.

    Ansonsten gelangt man mit einem kurzen Druck auf den Button wieder zum Startbildschirm (Uhr).
    Ansonsten bedient man die Uhr, indem man entweder über die Uhr wischt (z.B. von links nach rechts) oder auf das Display drückt.Die Gear reagiert sehr gut auf die Berührungen. Auch mit Handschuhen kann man die Gear bedienen. Hier ist es zwar etwas schwieriger, aber es klappte bei mir.

    So soll es sein!

    Tragekomfort:
    Weder ist mir die Uhr unangenehm noch bringt mich weder die Uhr noch das Band zum schwitzen. Ok, hier wäre es interessant, wie es im Sommer ist. So kann ich bislang nur sagen: "Sehr guter Tragekomfort." Akkulaufzeit während des Testzeitraums

    Bei mir hielt die Gear bei durchschnittlicher Benutzung zwischen 3 und 5 Tagen. Das finde ich sehr gut!

    Telefonieren:
    Wische ich am Startbildschirm von unten nach oben, öffnet sich die Tastatur der Gear. Hier kann man entweder eine Telefonnummer eingeben.
    Ab und an gibt die Gear dann auch nach ein paar eingegeben Zahlen Vorschläge (z.B. Nummern aus den Kontakten oder zuletzt gewählte Nummer). Dies funktioniert aber nicht so recht. Wieso auch immer.

    Natürlich kann ich auch über die App "Kontakte" nach Namen suchen und anrufen.

    Den Klang beim Telefonieren finde ich super. Ich werde gut verstanden und kann verstehe alles. Außer wenn ich beim telefonieren im Stehen die Hand hängen lasse, ist der Abstand vom Mikrofon / Lautsprecher zum Mund / Ohr zu groß ist. Dann hört mich mein Gegenüber schlecht bis gar nicht. Wer im Auto nicht über eine Freisprecheinrichtung verfügt, kann dies nun über die Gear machen. Wirklich gut.

    Was ich nicht toll finde ist, dass andere Menschen nicht nur mich beim telefonieren hören kann, sondern auch was mein Gegenüber mir mitteilt. Da bin ich kein Fan davon.
    Somit scheidet das Telefonieren in der Öffentlichkeit für mich mit der Gear aus. Keinem geht das etwas an. Ansonsten überzeugt das Ganze jedoch.

    Schrittzähler:
    Zählt auch "Schritte", wenn man die Hand recht viel schüttelt. Meiner Meinung nach somit total sinnlos. Ohne einen zusätzlichen Sender im Schuh oder eine bessere Technik (z.B. GPS auf der Gear) wird das so nichts werden.

    Kamera:
    Die Kamera macht kleine schnucklige Bilder mit guter Qualität. Beim Auslösen hört man ein Geräusch. Das finde ich super so. So kann keiner heimlich von irgendetwas oder irgendjemanden Bilder machen!!! Wie kann ich schnell Bilder machen? Auf dem Startbildschirm einfach einmal von oben noch unten über das Display streichen und schon geht es los. Man sieht nun durch die Kameralinse. Am Anfang ist es etwas schwierig, dass zu fotografieren, was man will. Da muss man teilweise die Hand schon etwas verbiegen.
    Hat man es aber raus, geht das ganz einfach. Dann nur noch auf den Bildschirm tippen, der Autofokus wird aktiv und das Bild wird geschossen.
    Fertig.

    Geschossene Bilder werden dann automatisch von der Gear auf das Note 3 übertragen. Schön, aber ich mache Bilder lieber mit einer normalen Kamera.

    Nachrichten:
    Eingehende Nachrichten (z.B. SMS, WhatsApp) werden bei Erhalt sofort auf der Gear angezeigt. So braucht man rein zum Lesen der Nachricht nicht erst mühsam das Note 3 aus der Tasche ziehen. Bilder oder Videos werden nicht angezeigt. Dafür braucht es wieder das Note 3 dazu.

    Das finde ich genial. Mit einem Blick auf die Uhr kann ich sofort sehen, wer mir geschrieben hat und auch was geschrieben wurde.

    Um jedoch Nachrichten wie z.B. WhatsApp angezeigt zu bekommen, muss man dies zuerst über den Gear Manager auf dem Note 3 einstellen.
    Über die Gear hat man nun folgende Möglichkeiten (hierzu klickt man rechts oben im Eck auf das Symbol mit drei waagrechten Strichen und ein Dreieck, dass nach rechts unten zeigt):
    Anruf
    Auf Gerät anzeigen
    Antwort wählen (ein aar Antworten sind vorgefertigt, man kann aber über das Note noch ein paar selbst erstellen)
    Antwort übr S Voice

    Eine individuelle SMS kann man leider nicht erstellen.
    Das ist schade.
    Note 3 mittels der Gear suchen

    Ich denke jeder von kennt diese Situation oder war schon selbst einmal in einer. Man muss z.B. dringend weg oder ist schon spät dran und findet sein Smartphone nicht.
    Was nun?

    Mit dem Note 3 und der Gear ist das überhaupt kein Problem mehr. Einzige Voraussetzung: Die beiden Geräte müssen via Bluetooth miteinander verbunden sein.
    Am Note 3 erkennt man das, wenn oben links eine kleine Uhr sichtbar ist. Bei der Gear erst dann, wenn man eine Funktion aufruft,welche das Smartphone benötigt (z.B. wenn man auf der Gear Whatsapp öffnet).

    Und nun?
    Ganz einfach.
    Mit einen Blick auf deine Gear wird im Normalfall die Startseite = Uhr sichtbar (kann man in den Einstellungen der Gear auch ändern). Nun wischt du dreimal von links nach rechts und rufst das Menü auf (anklicken). Dort einmal von rechts nach links wischen (wenn du vorher den Menüpunkt "Einstellungen" gesehen hast) und schon findest du "Mein Gerät suchen" Ein klick auf Start und schon gehts los. Dein Note 3 antwortet, indem dein Klingelton ertönt.

    Sonstiges:
    Die restlichen Apps (z.B. S Voice, ) sind für mich nicht so interessant. Ich benötige sie nicht.

    Fazit:
    Die Uhr gefällt mir vom Design sehr gut und die Anzeige der Nachrichten finde ich auch ganz gut. Aber mehr auch nicht. Für den stolzen Preis von 299 € UVP ist mir die Gear einfach zu teuer. Auch sehe ich im Moment in der Gear mehr ein nettes Zusatzspielzeug für das Note 3 als etwas anderes. Mit mehr Funktionen könnte es aber ein Schritt in die richtige Richtung sein.

    Die Gear kann jedoch gerootet werden. Nach meinen Recherchen kann man dann schon etwas mehr machen und das Potenzial der Gear auch ausschöpfen. Jedoch ist die Gear für die meisten Apps eben zu schwach in Hardware und Grafik und so. Da kann man nichts machen. Was noch sehr von Bedeutung ist, ist das die Gear für sich alleine keinen Nutzen bringt. Ohne die vorherige Kopplung mit einem kompatiblen Gerät geht gar nichts. Anschließend hat man zwar eine Uhr, einen Schrittzähler und eine Kamera, aber mehr auch nicht. Nur in Verbindung z.B. mit dem Note 3 kann man Bilder auf den Computer überspielen, Musik hören, anrufen, etc. Das sollte man bei einem Kauf unbedingt bedenken!

    Ich denke Samsung wird auf jeden Fall noch an der Technik der Gear feilen. Man wird sehen, was die Zeit hierzu bringt.

    Antworten
  • Notifications in "Griffweite", innovativ und einiges an Potential

    von Rockstarrr
    • Vorteile: gute Verarbeitung, einfach bedienbar, Benachrichtigungen mit einfachem Armheben ablesen, freihändig telefonieren, lange Akkulaufzeit
    • Nachteile: nicht wasserdicht, für schmale Handgelenke zu klobig, hoher Preis, nicht alle Benachrichtigungen voll darstellbar, S-Voice nicht zufriedenstellend
    • Geeignet für: jeden Tag, Reise
    • Ich bin: Erwachsene

    Vorwort
    Und weiter geht es! Hier also nun mein Fazit zur Samsung Galaxy Gear. Ich werde es vom Layout her so gestalten wie mein Fazit zum Samsung Galaxy Note 3, welches ich vor ein paar Tagen in diesem Bericht veröffentlicht habe.
    Dieses Mal wird das Vorwort etwas schmaler ausfallen. Auch an dieser Stelle der Hinweis, dass diejenigen, die direkt zu meinen Erfahrungen die ich mit der Gear gemacht habe springen wollen, einfach nach dem Abschnitt "Erfahrungen" Ausschau halten.
    Im Vorwort zum Note 3 habe ich mit meinem ersten eigenen Handy angefangen. Bei meiner ersten eigenen Uhr müsste ich jetzt noch ein ganzes Stück weiter in der Zeit springen. Ich erspare Euch aber die Geschichten zu den Uhren die ich seit meiner Kindheit getragen habe und sage so viel: Ich hatte früh meine erste Armbanduhr und trug solche etwas bis zum Alter von 16 Jahren. An dieser Stelle schließt sich dann der Kreis, wer aufmerksam mitgelesen hat wird wissen, dass ich mir in diesem Alter auch mein erstes Handy gekauft habe.

    Seitdem bin ich eigentlich dauerhaft ohne Armbanduhren ausgekommen. Das Handy, die modernen Smartphones und jetzt eben Smartwatches haben die klassische Armbanduhr nicht verdrängt, jedoch in meinem Fall ersetzt. Aus diesem Grund war es für mich in der ersten Zeit auch erstmal ungewohnt die Gear am Arm zu tragen. Dadurch, dass sie für eine Armbanduhr schon groß ist, spürt man sie gerade am Anfang noch des öfteren und nimmt sie vielleicht sogar als eine Art Fremdkörper wahr. Ich musste mich jedenfalls erstmal an das Gerät gewöhnen.
    Nach ein paar Tagen hatte sich das dann aber bereits erledigt. Die Uhr war eingerichtet, das Duo arbeitete sauber miteinander und ich wusste die Vorteile einer Smartwatch schon teilweise zu schätzen.

    Seit dem Jahre 2006 bin ich nun bereits bei der Marktforschungsplattform trnd angemeldet. Damals hatte mich ein Arbeitskollege auf diese Seite aufmerksam gemacht indem er mir von den neuen Wrigley´s Extra Professional Mints erzählte und kurz darauf auch ein paar davon zum Probieren verteilte. In diesem Moment dachte ich mir, dass es doch toll ist wenn man Produkte bereits vor Markteinführung testen, bewerten und eventuell sogar noch deren Eigenschaften beeinflussen kann! Die Freundschaftswerbung und Anmeldung bei trnd waren dann nur noch reine Formsache und so habe ich dort schon an vielen Projekten teilgenommen.

    Am 10.10.2013 begann dann die Startphase zum Samsung Galaxy Note 3 & Gear - Projekt. Ich war mal wieder sofort angefixt denn Technik und Unterhaltungselektronik teste ich besonders gerne! Testen durften insgesamt 200 Mitglieder die den Wissenstest bestanden und mit ihrer Bewerbung brilliert haben. Das waren wohl gar nicht so wenige denn am Ende bestand gerade mal eine 5,3 %ige Chance Onlinetester zu werden! Um es kurz zu machen: Ich war einer davon!
    Erfahrungen

    Samsung Galaxy Gear

    Display
    Das Display der Gear ist, für eine Armbanduhr, genau wie das des Note 3 einfach nur groß. Meiner Meinung nach auch hier aber wieder nicht zu groß! Jedenfalls wenn man männlich ist und generell eher breite Handgelenke hat. Ich denke, das Display an sich muss auch so groß sein wie es bei der Gear geraten ist, denn sonst würde es Probleme beim Bedienen geben.
    Womit wir schon bei einem wichtigen Punkt angelangt sind: Das Display ließ sich im Testzeitraum jederzeit problemlos bedienen. Wie das funktioniert, durch welche Strukturen man navigieren kann, usw. das steht alles in den Testbeiträgen. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ich das Konzept für durchdacht halte. Seitliches wischen führt einen zum gewünschten Menüpunkt, von oben nach unten wischen beendet die aktuelle Anwendung. Das sind die Grundlagen und die können auch kleine Kinder bereits nach wenigen Versuchen anwenden (die Kinder waren begeistert von der tollen Uhr und haben ihre Wunschzettel für Weihnachten schon erweitert).
    Die Auflösung reicht bei der Größe des Displays völlig aus, schließlich möchte ich ja auch keine ganzen Filme über die Uhr schauen.
    Das automatische Einschalten des Displays war für mich eines der Highlights. Ich finde es immer toll, wenn Technik und Elektronik quasi von selbst erkennt wenn etwas angefordert wird. In der Regel funktionierte das Einschalten sehr gut! Wenn es mal nicht geklappt hat dann habe ich meinen Arm meist auch zu zaghaft gehoben. Auf anderen Blogs hat man davon gelesen, dass es Probleme beim Auto fahren gab. Die Tester wurden von dem sehr oft einschaltenden Display geblendet. Auch ich bin einige Male mit der Gear am Arm im Dunkeln gefahren. Mir sind allerdings nur zwei Situationen aufgefallen in denen die Gear sich selbst aktiviert hat. Vielleicht liegt es auch einfach am Fahrstil bzw. daran wie man die Arme während der Fahrt hält. Ein Vorschlag meinerseits wäre, an dieser Stelle eine Möglichkeit zu schaffen entweder den Moment des Einschaltens selbst definieren zu können oder eine Art Automodus zu integrieren bei dem das Display entweder gedimmt wird oder gar nicht aktiviert wird und stattdessen der Anrufername oder die Nummer angesagt wird.

    Kamera
    Die Kamera der Gear soll keine Highend-Kamera sein. Das merkt man und das finde ich auch vernünftig. Je mehr die Kamera kann, desto umfangreicher müsste auch wieder die Technik drumherum sein und das würde warscheinlich den Speicher schmälern oder die Gear noch größer machen. Ich bin absolut zufrieden mit den Ergebnissen bei Tageslicht. Lustige Schnappschüsse waren möglich und die meisten Leute die fotografiert wurden haben es nicht mal mitbekommen (bis ich ihnen die Fotos gezeigt habe). Eigentlich könnte ich jetzt den Text aus dem Fazit zum Note 3 übernehmen, denn auch die Kamera der Gear hat ihre Probleme bei wenig Licht. Beispielsweise waren wir bei Freunden eingeladen, es war mittlerweile Abend geworden und wir saßen in einer gemütlichen Runde bei schummerigen Licht. Die Fotos die zu dieser Zeit aufgenommen wurden sind entsprechend dunkel geraten, teilweise rauschte es schon stark. Aber auch hier nochmal der Hinweis, dass es sich lediglich um eine 1,9 MP Kamera handelt und diese mehr für Schnappschüsse gedacht ist. Bilder die bei Tageslicht aufgenommen wurden erscheinen überraschend klar, detailliert und können, wenn sie nicht zu stark vergrößert werden, durchaus überzeugen.
    Praktisch fand ich auch die Option, die Bilder automatisch auf das Note 3 zu laden. Das erspart umständliche Synchronisation und Zeit.

    Lautsprecher / Mikrofone
    Ja, auf diese Punkte war ich ebenfalls besonders gespannt.Direkt zu Anfang: Das Telefonieren klappt erstaunlich gut mit der Samsung Galaxy Gear. Man wird gut verstanden (wenn es nicht zu windig ist und man den Arm nicht mit der Uhr irgendwo an der Kleidung entlangstreift). Die Soundausgabe über den Lautsprecher der in der Schließe des Armbandes untergebracht ist ist zufriedenstellend, jedenfalls so lange man die Lautstärke nicht zu hoch eingestellt hat. Dann kann es passieren, dass es etwas scheppert. Speziell bei älteren / lauten Autos dürfte das ein Problem sein. Denn wenn der Lautsprecher zu leise eingestellt ist hört man den Gesprächspartner unter Umständen nicht, ist er zu laut kommt es zum beschriebenen Scheppern. Das in Verbindung mit einem lauten Motorengeräusch kann schon ganz schön nerven und sogar vom Fahren ablenken oder die Konzentration stören.
    Man wird auf jeden Fall interessiert angesehen wenn man in der Öffentlichkeit mit seiner Uhr spricht. Bei eingehenden Anrufen habe ich schon ganz intuitiv den Arm gehoben, das Display hat sich von alleine eingeschaltet und ich konnte den Anruf annehmen. Mein Gesprächspartner war dann sofort zu hören und ich wurde auch unverzüglich verstanden.

    Akku
    Der Akku der Gear hat mich mal wieder sehr überrascht. Von Samsung wird eine Akkulaufzeit von ca. 25 Stunden bei normaler Nutzung angegeben. "Normale Nutzung" ist ja ein Begriff der sich nicht genau definieren lässt. Für den einen ist es normal, dass die Smartwatch den Tag über nur zum checken von Uhrzeit, neuen Nachrichten und Anrufen genutzt wird und nachts ausgeschaltet wird. Der nächste versteht unter normaler Nutzung, dass man damit mehrere Telefonate am Tag führt, Videos und Fotos damit aufnimmt, viele Daten hin und her schickt, usw.
    Die Nutzungsprofile können entsprechend breit gefächert sein. Irgendwo in der Mitte wird Samsung den Begriff "normale Nutzung" ansetzen. Demnach muss ich wohl die Gear wenig genutzt haben denn bei mir hielt sie um ein vielfaches länger. Und das obwohl ich das Gerät ja noch ganz neu zum Testen hatte, d.h. dass ich damit sicherlich mehr ausprobiert habe als wenn ich die Uhr nun schon eine ganze Weile nutzen würde. Die längste Laufzeit waren übrigens in meinem Fall in etwa 5 Tage. Diese Laufzeit geht für mich voll in Ordnung, schließlich handelt es sich bei dieser Uhr um ein Gerät mit hochauflösendem Display und einer Menge Funktionen. Man darf auch nicht ausser Acht lassen, dass Bluetooth dauerhaft aktiviert ist (außer die Akkukapazität ist zu weit abgefallen, dann wird BT automatisch abgeschaltet).
    Das Aufladen der Gear geschieht mittels Ladeschale und Pogopins. Meiner Meinung nach ist das jetzt nicht so dramatisch, manch einer stört sich daran, dass die Uhr keinen USB-Anschluss besitzt an dem man den Stecker einfach nur einstecken müsste. Mich hate es nicht weiter gestört und deswegen werte ich das auch nicht als negativen Punkt. Übrigens ist auch die Samsung Galaxy Gear, ähnlich wie das Note 3, recht flott voll geladen. In einem Bericht habe ich eine entsprechende Ladekurve eingefügt auf der sehr gut zu erkennen ist, dass die Gear innerhalb von 76 Minuten zu 100 % geladen ist. Meiner Meinung nach ist das ein durchaus annehmbarer Wert, schließlich komme ich mit der Ladung ja auch wieder mehrere Tage hin.
    Der Akku lässt sich nicht entfernen. Das ist auch gut so, schließlich muss die (Spritz-)Wasserfestigkeit ja auch gewährleistet werden. Bleibt trotzdem zu hoffen, dass der verbaute Akku viele Jahre hält und nicht zu viel Kapazität verliert.

    Verbinden mit anderen Geräten
    Diese Rubrik dürfte sich recht schmal gestalten. Das Verbinden mit anderen Geräten ist (derzeit) lediglich auf ein paar ausgewählte Samsung-Geräte beschränkt. Meiner Meinung nach tut sich Samsung keinen großen Gefallen damit. Einerseits die generelle Beschränkung auf samsungeigene Geräte. Das wirkt in meinen Augen fast die gleiche Taktik wie bei der Konkurrenz zu sein, speziell die die "frisches Obst" verkauft. Bitte Samsung, tut uns und euch den Gefallen und fangt nicht genau so an die Geräte nur noch auf hauseigene Komponenten zu optimieren und letztendlich irgendwann allein dazustehen.
    Und dann auch noch auf wenige Geräte aus dem Hause Samsung. Liegt es an den Anforderungen? Oder doch eher daran, dass die aktuellen Geräte gekauft werden sollen? Ein Schelm wer eine Verkaufstaktik dahinter sieht. Leider muss ich hier einen Daumen nach unten verteilen.
    Wenn man aber ein kompatibles Gerät sein Eigen nennt darf man sich freuen! Die Verbindung über Bluetooth ist stabil, benötigt dank 4.0 Standard nur wenig Energie und reicht (nach dem letzten Update) auch ausreichend weit. Mehr als 10 - 15 Meter würde ich mich denke ich eh nicht von meinem Smartphone entfernen.

    Betriebssystem
    Zum Betriebssystem ist grundsätzlich zu sagen, dass auch auf der Samsung Galaxy Gear Android läuft. Allerdings in einer weitreichend abgespeckten Version. Man darf sich das Menü nicht wie bei einem normalen Smartphone vorstellen und auch die Bedienung und Navigation gestaltet sich etwas anders als bei normalem Android. An sich empfinde ich das seitliche Wischen um durch das Menü zu blättern und von oben nach unten wischen um Anwendungen zu verlassen sehr intuitiv und denke, dass es schnell zu erlernen ist. Kein Wenn und kein Aber.
    Allerdings waren einige Einstellungen zur Gear lediglich über das Note 3 vorzunehmen. An sich ist das nicht schlimm, ich finde es aber immer etwas unglücklich wenn unterschiedliche Einstellungen an zwei unterschiedlichen Orten zu finden sind.
    Eingaben werden unverzüglich umgesetzt, Hänger hatte ich bei der Gear in der Testzeit keine. Was mir aber noch negativ aufgefallen ist war, dass S-Voice in meinen Augen nicht ausgereift ist. Befehle werden leider ab und an nicht richtig verstanden. Trotzdem, dass ich eine deutliche Aussprache habe. Wenn die Befehle richtig verstanden werden heisst das aber noch nicht, dass auch das passiert was man sich erhofft hat. Oftmals kam die Ansage "Ich habe dich nicht richtig verstanden. Hast Du *** gesagt? Ich kann im Internet nach *** suchen." Nein, danke! An dieser Stelle muss auf jeden Fall noch weiter entwickelt werden. So ungern ich das sage, bzw. in diesem Fall schreibe, aber da kann der Anbieter vom "frischen Obst" wirklich als Referenz genommen werden.

    Apps
    Der Umfang an Apps ist noch recht überschaubar. Es werden eine Menge Ziffernblätter und sonstige Uhren angeboten, auch einige sinnvolle Apps haben schon den Weg in den Store gefunden. Jedoch klagen auch viele andere Tester und Besitzer noch darüber, dass diese und jene App noch nicht oder nicht zufriedenstellend unterstützt wird. Dank einem Update funktioniert aber jetzt zumindest schon mal die Benachrichtigung auch bei WhatsApp, GMail, usw. und Nachrichten können sogar in einer Art Voransicht schon mal bis zu einem bestimmten Punkt angelesen werden.
    Grundsätzlich ist aber auch hier zu sagen, dass sämtliche von mir getesteten Apps flüssig liefen und ich nie warten musste.

    Qualität
    Die Samsung Galaxy Gear besitzt einen Körper aus gebürstetem Aluminium und ein sehr kratzfestes Display. Hier wurde richtig gehandelt, dürfte die Uhr doch um einiges mehr an unbeabsichtigten Stößen und Schleifern abbekommen als ein Smartphone. In der Testzeit ist mir keine Mangelerscheinung aufgefallen. Es wäre aber auch sehr enttäuschend gewesen. Das Armband ist aus einem relativ steifen Kunststoff gefertigt. Auch dieses wirkt sehr wiederstandsfähig, lediglich die Rillen auf der Aussenseite des Armbandes dürften sich mit der Zeit wohl etwas mit Dreck oder Staub zusetzen. Mit einem feuchten Lappen kann man aber sicher ganz gut entgegenwirken.
    Der Schließmechanismus an sich ist ebenfalls stabil ausgeführt. In meinen Augen leider etwas zu wuchtig wie ich ja bereits weiter oben beschrieben habe.

    Komfort
    Am Anfang habe ich die Gear noch recht eng getragen. Das heißt, dass der Verschluss so eingestellt war, dass das 3.-letzte Loch vom Armband genutzt wurde. Wie gesagt, breite Handgelenke. Nach ein paar Tagen hat es mich aber so sehr gestört, dass ich ständig Druckspuren von Teilen des Verschlussbügels hatte, dass ich das Armband um ein Loch weiter eingestellt habe. So nutze ich die Gear nun seitdem auf dem vorletzten Loch des Armbandes. Leider sitzt die Uhr für meinen Geschmack jetzt eigentlich wiederum zu locker an meinem Arm. Eine feinere Abstimmung der Abstände oder ein stufenloses Einstellen wären mir lieb gewesen. Denn mit der weiteren Einstellung sitzt die Uhr nun wiederum so locker, dass sie im normalen Alltagsgebrauch die meiste Zeit nach vorne rutscht und dann auch wieder gegen mein Handgelenk drückt. Speziell jetzt in der kalten Jahreszeit, wenn man dicke Pullover oder Jacken trägt, stört es mich. Das Problem betrifft sicher nicht unbedingt den Großteil der Besitzer, eine individuellere Einstellmöglichkeit würden aber bestimmt viele bevorzugen.
    Die bereits beschriebene Möglichkeit das Display automatisch einschalten zu lassen wenn man den Arm hebt empfinde ich als wirklich hilfreich. Das ist nicht bloß ein nettes Feature. Das ist Komfort.

    Abschliessendes Fazit zur Samsung Galaxy Gear
    Die Samsung Galaxy Gear war ein erster, guter Vorstoss in die Welt der Smartwatches von Samsung! Vieles funktioniert schon richtig gut, ist gut durchdacht und erleichtert einem den Alltag oder gestattet einem zumindest den einen oder anderen Griff zum Smartphone auszulassen. Die Grundfunktionen die eine Samrtwatch beherrschen sollte, Uhrzeit anzeigen, damit Telefonieren, Apps ausführen, werden größtenteils zufriedenstellend ausgeführt. An ein paar Punkten hakt es noch ein wenig, geht man weiter in die Materie ein gibt es auf jeden Fall auch Punkte die zwingend bei folgenden Geräten verbessert werden müssen.
    Jedoch ist das hier eine Art Debüt von Samsung. Ich denke auch an diesem Gerät wird noch einiges verbessert werden, zumindest softwareseitig. In der Testphase wurden bereits zwei Updates angeboten. Beide habe ich aufgespielt, jedes Mal ohne Probleme, und zumindest ein Mal waren klare Verbesserungen spürbar.
    Bei der Samsung Galaxy Gear war die Akkulaufzeit der Punkt der mich eigentlich am meisten überrascht hat. Ausgegangen war ich von einer Laufzeit die unter der des Herstellers liegt. In der Regel sind solche Angaben immer Ideallaufzeiten, selbst wenn es sich nicht um die Standbyzeit handelt. Aber hier hat Samsung wohl sehr tief gestapelt. Eventuell hält das einige potenzielle Käufer ab? Aus meiner Sicht dürfte die Angabe ruhig von rund 25 Stunden zumindest auf 36 Stunden erhöht werden.
    Der Preis erscheint mir derzeit noch etwas hoch, sicherlich stecken bei diesem Modell auch noch eine Menge Entwicklungskosten mit drin, jedoch sollte man hier noch kräftig an der Stellschraube drehen.
    Dann würde auch ich mir dieses Modell zulegen.

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Einschätzung unserer Autoren

Samsung SM-V 700

Weitaus unspek­ta­ku­lä­rer als gedacht

Der südkoreanische Hersteller Samsung hat die IFA 2013 in Berlin auch dazu genutzt, seine seit langer Zeit erwartete Smartwatch zu präsentieren. Dabei hat sich leider Ernüchterung breit gemacht: Von den im Gespräch befindlichen Merkmalen wie dem 2,5 Zoll großen Display oder dem 1,5 GHz starken Dual-Core-Prozessor ist nichts, aber auch rein gar nichts übrig geblieben. Die Ausstattung der Samsung Galaxy Gear ist deutlich schlichter ausgefallen: Das Display misst beispielsweise nur 1,63 Zoll und löst 320 x 320 Pixel auf.

Dient primär der Kopplung mit einem Smartphone

Der Prozessor wiederum ist ein einfacher Single-Core mit gerademal 800 MHz Taktrate. Entsprechend ist die Smartwatch auch kein eigenständiges Smartphone am Handgelenk wie zunächst erwartet, sondern vielmehr eine Ergänzung des eigentlichen Galaxy-Smartphones, wie etwa eines Galaxy S4 oder eines Galaxy Note 3. Gekoppelt werden beide Geräte via Bluetooth; zum Stromsparen erwacht die Uhr nur dann, wenn eine Nachricht eingeht oder der Nutzer seine Hand anhebt, um auf die Uhr zu gucken. Die Ausdauer soll mit rund zehn Stunden (aktiver Nutzung) trotzdem recht niedrig ausfallen.

Wirkt ausgesprochen dick am Handgelenk

Zudem sieht die Uhr auch alles andere als elegant aus. Sie ist zwar aufgrund des winzigen Displays angenehm klein, fällt mit 11 Millimetern aber überaus dick aus. Unglücklicherweise ist der kleine Brocken auch noch mit einem banalen Plastikband am Handgelenk befestigt, dass den Charme eines Schließfachschlüssels aus dem Schwimmband verbreitet. Offenbar möchte man jugendliche Käufer für die Uhr gewinnen, die daher in sechs verschiedenen Farben auf den Markt kommt.

Beherrscht einige Apps, bleibt aber primär externes Display

Ganz will Samsung aber nicht vom Smartphone-Gedanken abrücken: Obwohl die Uhr primär Informationen des jeweiligen Handys verarbeitet und diese dann als externes Display darstellt, können auch einige spezielle Apps auf der Uhr installiert werden. Dafür gibt es 4 Gigabyte internen Speicher. Der Nutzen beschränkt sich aber natürlich auf einfache Info-Apps, denn bei nur 1,63 Zoll ist kaum Platz für anspruchsvolle Darstellungen. Der Speicher dient auch für die ins Armband integrierte (und extrem überflüssige) 1,9-Megapixel-Kamera. Eine microSD-Karte kann aber nicht eingelegt werden.

Leider immer noch eine klassische Smartwatch...

Geladen wird die Uhr wiederum über einen Adapter, denn für einen Standard-Micro-USB-Anschluss war kein Platz. Die Samsung Galaxy Gear ist abseits der zum Teil auf ihr laufenden Apps im Grunde eine klassische Smartwatch: Dick, nicht sonderlich elegant und trotzdem von sehr beschränktem Nutzen (Telefonie, SMS, einige Info-Apps). Es wird spannend zu beobachten sein, ob Samsung damit mehr Erfolg hat als andere Hersteller.

Samsung SM-V700 Smartwatch

Die Smart­Watch ist bei­nahe selbst ein Handy

Bisherige Handy-Uhren konnten sich nie durchsetzen, da sie schlicht zu klobig und trotzdem zu schlecht ausgestattet waren. Außerdem läuft der Wunsch nach einem zierlichen, Handgelenk-tauglichen Design diametral dem Wunsch nach einer bequemen Touchscreen-Bedienung zuwider. Doch wie es aussieht, hat Samsung diesen Widerspruch nun in den Griff bekommen. Die sehr wahrscheinlich auf der IFA 2013 in Berlin erstmals präsentierte Galaxy Gear zeigt eine überraschend starke Ausstattung.

Quadratisches Display - doch nicht biegsam

So ist die Rede von einem 2,5 Zoll großen Display im quadratischen Design, der 320 x 320 Pixel auflöst. Das ist groß genug, um wesentliche Informationen des Android-Betriebssystems auf dem Display anzeigen zu können, ohne dass das Display zu wuchtig wirkt. Dieses Format spricht auch gegen erste Annahmen, wonach das Display biegsam sei und sich wie ein Armreif ums Handgelenk lege. Sie waren durch entsprechend interpretierte Patentzeichnungen aufgekommen. Doch schon die renommierte Finanznachrichtenagentur „Bloomberg“ widersprach dieser Annahme in einem Artikel.

Hardware kann es mit Mittelklasse-Smartphones aufnehmen

Im Inneren der Uhr soll immerhin ein hauseigener Exynos-Prozessor mit zwei CPU-Kernen arbeiten, die jeweils mit 1,5 GHz getaktet sind. Ferner soll der Chipsatz durch eine zusätzliche Grafikeinheit Mali 400 MP4 und 1 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt werden. Das wäre für eine SmartWatch in der Tat eine ausgesprochen starke Ausstattung – stärker als die so manchen Einsteiger-Smartphones. Hinzu kommen eine 2-Megapixel-Kamera für Videochats, ein Lautsprecher sowie ein USB-Anschluss.

Telefoniert wird aber trotzdem über das Handy

Damit ist die Galaxy Gear eigentlich leistungsstark genug, um selbst wie ein normales Handy zu funktionieren – wenngleich auch eines mit sehr kleinem Bildschirm. Doch erstaunlicherweise soll man damit nicht telefonieren können. Auch die Galaxy Gear soll „nur“ eine – wenn auch sehr potente – externe Erweiterung für Galaxy-Smartphones sein. Die Uhr verbinde sich per Bluetooth und NFC-Pairing mit dem Smartphone, so dass die Gespräche über dieses abgewickelt würden. Ein Mobilfunkmodul besitzt die Uhr also nicht. Und noch etwas schränkt die Nutzung ein: Aktuellen Berichten zufolge soll sich die Uhr nur mit Samsung-Geräten verbinden können, die nötige App gibt es dann auch nur via Samsung, nicht im Play Store. Trotzdem könnte das Produkt seine Liebhaber gewinnen – wenn das Design wirklich endlich dem Handgelenk schmeichelt...

Samsung SMV700 Smartwatch

Smart­watch der Süd­ko­rea­ner bestä­tigt

Es ist schon erstaunlich: Mit schöner Regelmäßigkeit bringen die großen Handy-Hersteller eigene Uhrenmodelle auf den Markt, welche das alltägliche Leben angeblich revolutionieren sollen, indem sie die Bedienung des Smartphones vom Handgelenk aus erlauben. Doch mit ebenso schöner Regelmäßigkeit verschwinden all diese Projekte wieder schnell in der Versenkung, wirklich ansprechen konnten die Hersteller die Kunden bislang nicht. Das liegt vor allem daran, dass die Uhren viel zu groß und klobig sind.

Die aktuellen Handy-Uhren werden endlich salonfähig

Denn was nützt einem eine noch so intelligente Uhr, wenn sie doppelt so groß ist wie gängige Armbanduhren? Schließlich stehen sich die Anforderungen „möglichst filigranes Design“ und „möglichst gut ablesbarer Touchscreen“ diametral gegenüber. Doch so langsam lernen die Ingenieure: So rücken sie zusehends vom Konzept der kompletten Handy-Uhr ab und beschränken sich auf die Uhr als externen Bildschirm und Fernbedienung für das Smartphone. Die aktuelle Generation wie die Sony SmartWatch 2 kann dabei durchaus für Aufsehen sorgen.

Entwicklung derzeit noch im Anfangsstadium

Und nun gesellt sich auch Samsung wieder hinzu. Nachdem es zuvor Gerüchte über eine Apple iTimepiece gab, scheinen die Südkoreaner nicht mehr hintenanstehen zu wollen. So berichtet das Magazin „coolsmartphone“, auf Lieferpapieren sei eine Samsung SM-V700 entdeckt worden, die just nach Bangalore verschickt worden sei. Die Papiere weisen eine Ladung von drei Stück aus – sehr wahrscheinlich die ersten Prototypen der betreffenden Smartwatch. Als Verwendungszweck finden sich denn auch der Hinweis „For R & D purpose“ - R & D steht hierbei für „Research & Development“, also für Entwicklungszwecke.

Ob Samsung den bisherigen Misserfolg der Branche vergolden kann?

Genaue Informationen zur Samsung SM-V700 kann das Magazin noch nicht liefern, dennoch ist alleine schon die Nachricht interessant, dass nun auch Samsung ernsthaft mit entsprechenden Plänen aufwarten kann. Auch wenn Sonys aktueller Feldversuch bemerkenswert nah an eine normale Uhr heranreicht: Wirkliche Verkaufserfolge erzielt auch die aktuelle Generation noch nicht. Ob sich das mit einem Eintritt von Samsung in den Markt ändert? Derzeit scheint es ja so, dass alles, was Samsung anfässt, auch vergoldet wird.

Aus unserem Magazin:

Datenblatt zu Samsung Galaxy Gear

Bedienung
Touchscreen vorhanden
Verbindungen
Schnittstellen
Bluetooth vorhanden
GPS vorhanden
Mobilfunk
SIM-Kartensteckplatz fehlt
Display
Displaygröße 1,63"
Technische Ausstattung
Prozessor Dual Core
Prozessorleistung 0,8 GHz
Kamera vorhanden
Speicher
Interner Speicher 4 GB
Auch zu finden unter folgenden Modellnummern: SM-V7000ZKAPHN, SM-V7000ZKAXEF, SM-V7000ZWAXEF

Weiterführende Informationen zum Thema Samsung SM-V 700 können Sie direkt beim Hersteller unter samsung.com finden.

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