Für wen eignet sich das Produkt?
In der Kategorie der Desktop-Computer für das Homeoffice führt HP das PC-System ProOne 400 G2 (i5-6500T, 8GB RAM, 256GB SSD) als eines der kleinsten Exemplare. Das schlanke und vergleichsweise leichte Gerät ist ein Wanderer zwischen den Welten von PC, Notebook und Tablet. Aus der Kombination der unterschiedlichen Designkonzepte entsteht eine Komplettlösung mit der Funktionalität eines stationären Rechners für den Schreibtisch und eines Monitors mit Touch-Funktionalität. Die technische Leistung macht eine gute Figur in allen Alltagssituationen und verkraftet auch fortgeschrittene Anforderungen. Ein Gerät für anspruchsvolle grafische Arbeiten und extreme Belastungen durch ressourcenintensive Software ist das All-in-one-Modell trotz allem nicht.
Stärken und SchwächenHerzstück der Rechnerplattform ist ein Intel-Chipsatz aus der im Herbst 2015 eingeführten Skylake-Familie. Der mit vier Kernen energieeffizient arbeitende Hauptprozessor mobilisiert mit Unterstützung von 8 Gigabyte Arbeitsspeicher ausreichend Kräfte für die Ausführung vorwiegend administrativer Aufgaben. Gängige, aber auch anspruchsvollere Anwendungssoftware sollte selbst im Multitasking keine unüberwindlichen Hürden aufbauen. Schwachstelle des Systems ist demgegenüber die integrierte Grafikeinheit, die eine Zuordnung zum Low-end-Bereich hinnehmen muss und schnellere Spiele nur auf niedriger Detailstufe verkraftet. Die Schwäche im Bereich der grafischen Datenverarbeitung setzt sich beim Monitor fort, dessen Schärfe die Full-HD-Qualität nicht erreicht. Im Gegenzug sorgt aber die Touch-Funktionalität des Displays für ergonomische Vorteile in der Nutzungsumgebung. Etwas schade: Der Ausstattung fehlt die WLAN-Konnektivität in der schnellen Variante ac.
Preis-Leistungs-VerhältnisDer amerikanische Hersteller Hewlett-Packard hat den All-in-one-Rechner um die Mitte des Jahres 2016 auf den Markt gebracht und der Handel berechnet Beträge zwischen rund 840 und 940 Euro für die Auslieferung an den Endkunden. Vor der Kaufentscheidung lohnt sich ein Vergleich mit der Konkurrenz: Wer einen unbedeutend höheren Betrag ausgeben kann, holt sich beispielsweise mit dem Komplettsystem ThinkCentre M900z von Lenovo einen gleich starken Rechner mit wesentlich besserem Monitor ins Haus. Wo die Touch-Funktionalität entbehrlich ist, kommt für etwas weniger Geld das Modell M800z als Alternative infrage.





























