Fujifilm FinePix S4800 2 Tests

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  • Typ Bridge­ka­mera
  • Auf­lö­sung 16 MP
  • Mehr Daten zum Produkt

Fujifilm FinePix S4800 im Test der Fachmagazine

    • Erschienen: 09.08.2013
    • Details zum Test

    „ausreichend“ (3,6)

  • „befriedigend“ (63,5%)

    Batterielaufzeit und Rauschverhalten sind positiv zu bewerten. Aber beim Display muss noch nachgearbeitet werden, ebenso bei der Geschwindigkeit und den Farbsäumen an Hell-Dunkel-Übergängen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

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Einschätzung unserer Autoren

Bridge­ka­mera für wenig Geld mit klei­ner Aus­stat­tung

Die Bridgekamera FinePix S4800 bietet neben einem stabilen Gehäuse einen 30fachen Zoom, dennoch muss man nur mit etwa 150 EUR Anschaffungskosten rechnen. Das könnte unter anderem daran liegen, dass Fuji an anderen Stellen gespart hat. So ist ein optischer Sucher nicht mit an Bord und das Display zeigt die Bilder leicht verpixelt. Zwar ist es mit drei Zoll ausreichend groß, hat aber nur 230.000 Bildpunkte. Zudem ist ein CCD-Sensor mit 1/2,3 Zoll verbaut.

Mittelmäßige Standardausstattung

Aufgrund der eingebauten Technik erhält der User Bilder mit mittlerer Qualität. Zwar liegt die ISO-Empfindlichkeit bei 6.400 und Bilder können in einer Auflösung von 16 Megapixeln gemacht werden, aber leider hat man mit Farbsäumen an den Kanten zu kämpfen. Auch werden Bilder nicht als verlustfreies RAW gespeichert, was noch einmal zu Einbußen führt. Was das Filmen angeht kann man ebenso keine Wunder erwarten. Die Videos haben HD-Qualität und der Ton wird nur in Mono aufgenommen. Immerhin kann man 3D-Fotos, Panoramas und Serienbilder erstellen. Das Highlight bildet zweifelsohne die kleinbildäquivalente Brennweite von 24 bis 720 Millimetern. Mit dem sehr großen Telebereich kann man Weitentferntes nah heranholen und auch der Makrobereich mit einer Naheinstellgrenze von zwei Zentimetern lässt sich sehen.

Menülastige Bedienung

Neben einer intelligenten Vollautomatik bietet die Bridge in guter DSLR-Manier viele manuelle Einstellmöglichkeiten. Das Moduswahlrad hat die klassische PASM-Aufteilung. Da es sonst eher weniger Tasten gibt, ist die Bedienung aber sehr menülastig. Der hervorstehende Handgriff sorgt dafür, dass die Kamera gut in der Hand liegt.

Fazit

Für eine Bridgekamera geht Fuji mit einem Kampfpreis von 125 EUR (Amazon) ins Rennen. Leider spart der Hersteller zu viel an der Ausstattung. Dementsprechend kritisch geht man auch bei den Kundenbewertungen auf Amazon um.

von Marie Morgenstern

Bridge­ka­mera mit star­kem Tele für den Ein­stei­ger

Einige Kamerahersteller haben sich von der Produktion der ehemals so beliebten Spiegelreflexkameras abgewandt und bedienen mehr das Marktsegment der Bridgekameras und spiegellosen Systemkameras. So auch Fujifilm, der als Hersteller von Bridgekameras gleich mehrere Modelle für dieses Jahr vorstellt. Die FinePix S4800 soll ab April für rund 180 EUR in den Handel kommen und mit einem starken Teleobjektiv die Käufer locken.

Äußerlichkeiten

Mit der Haptik einer echten DSLR präsentiert sich die S4800 und legt dem Fotografen eine gutes Pfund Kamera in die Hand. Durch den großen Handgriff lässt sich die Bridgekamera sicher halten und führen und wer die linke Hand zur Hilfe nimmt, kann direkt am Objektiv die Brennweite anpassen. Zum Zoomen kann aber auch der bequem erreichbare Ring um den Auslöser genutzt werden. Die Programmwahl erfolgt mittels Rad auf der Oberseite und links davon sind Stereomikrofon und aufklappbarer Blitz untergebracht. Die Rückseite ist sehr einfach strukturiert und bietet rechts vom Display den Videoauslöser unterhalb der Daumenmulde. Das Bedienkreuz ist auch für Einsteiger intuitiv zu bedienen.

Technische Ausstattung

Das optische System wird von einem starken Teleobjektiv beherrscht, das auch für die Makrofotografie mit einer Nahgrenze von 20 Millimetern gut sein soll. Die optische Vergrößerung nutzt einen Zoomfaktor von 30, der die Brennweite von 24 Millimetern im Weitwinkel auf satte 720 Millimeter im Telebereich ausdehnt. Falls das nicht ausreichen sollte, kann der digitale Zoom um das 6,7-fache zugeschaltet werden. Die jeweiligen Anfangsblenden werden für die beiden Extreme mit F/3,1 und F/5,9 angegeben. Die Bildinformationen werden optisch stabilisiert und treffen dann auf einen 16 Megapixel großen CCD-Sensor. Dieser schränkt die Videoauflösung auf 1.280 x 720 Bildpunkte ein und nimmt mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Die Speicherung erfolgt dann als AVI Motion JPEG, wie auch die Fotos im JPEG-Format auf einer handelsüblichen SD(HC/XC)-Karte abgelegt werden.

Kaufempfehlung

Mit der FinePix S4800 sollen Einsteiger in die digitale Fotografie begeistert werden, deren Anspruch an Bildqualität und Auflösung noch nicht so hoch ist, wie es bei ambitionierten Fotografen der Fall ist. Mit rund 180 EUR ist die Bridgekamera fair kalkuliert und bietet viel Komfort im Automatikmodus.

von Christian

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Datenblatt zu Fujifilm FinePix S4800

Typ Bridgekamera
Sensor
Auflösung 16 MP
Sensorformat 1/2,3"
Objektiv
Brennweite (KB-Äquivalent) 24mm-720mm
Optischer Zoom 30x
Digitaler Zoom 7.2x
Ausstattung
Gesichtserkennung vorhanden
Szenenerkennung vorhanden
Display & Sucher
Displaygröße 3"
Sucher-Typ Elektronisch
Filter & Modi
Panorama-Modus vorhanden
Effektfilter vorhanden
Video
Videoauflösung (Max.) HD
Speicherung
Unterstützte Speicherkarten
  • SD Card
  • SDHC Card
  • SDXC-Card
Gehäuse
Größe & Gewicht
Gewicht 518 g
Weitere Daten
Bildsensor CCD
Features Bildbearbeitungsfunktion

Weiterführende Informationen zum Thema Fujifilm FinePixS4800 können Sie direkt beim Hersteller unter fujifilm.com finden.

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