Mehr tragbarer Desktop-Ersatz als mobiler Begleiter
Für ein 15-Zoll-Notebook fällt das XPS 15 relativ kompakt aus, was vor allem an dem dünnen Displayrahmen liegt. Das Gewicht von fast 2 kg macht das Gerät aber trotzdem relativ unhandlich, wodurch es eher die Rolle des heimischen Rechengeräts als die des Arbeitstiers für unterwegs für sich beansprucht. Erschwerend hinzu kommen die nicht gerade überragenden Akkulaufzeiten.Die Leistung ist dank des Quadcore-Prozessors und der dedizierten Grafikkarte durchaus ansehnlich. Alltagsaufgaben stellen das System vor keine Herausforderung, die meisten Spiele laufen mit kleineren Abstrichen bei Detailstufen oder Auflösung flüssig. Leider ist die SSD nicht vollwertig und dient nur als Cache für die große Magnetfestplatte. So kann immer nur ein Teil des Systems vom hohen SSD-Tempo profitieren.
Wie lässt sich das Dell-Notebook aufrüsten?
Über die Wartungsklappe auf der Rückseite erhält man vergleichsweise leicht Zugriff auf den SATA-Steckplatz für die Festplatte, den Arbeitsspeicher und den M.2-Slot auf dem Mainboard. Letzterer ist mit dem kleinen SSD-Cache belegt. Arbeitsspeicher hat das Gerät ab Werk genügend, also ist der Einbau einer größeren M.2-SSD die beste Wahl, wenn man einen Performanceschub benötigt.Gibt es vergleichbare Geräte mit 15-Zoll-Display?
Viele 15-Zoll-Modelle nutzen entweder schwächere Grafikchips oder werden direkt als Gaming-Notebook vermarktet und prompt deutlich teurer. Asus und Acer bieten aber vergleichbare Modelle, die mit solider Leistung bei gleichzeitig moderater Größe und einem Preis zwischen 800 und 1.300 Euro locken.Acers Aspire 7 in der Variante A715-71-53TU macht optisch nicht ganz so viel her wie das Dell-Notebook, bietet aber eine ebenbürtige bzw. dank echter SSD überlegene Hardware zu einem günstigeren Kurs.
Wer auf edle Optik besteht, für den ist das ZenBook Pro UX550VD von Asus einen Blick wert. Auch hier finden sich eine Mittelklasse-Grafikkarte von Nvidia und ein Quadcore-Prozessor von Intel. Eine große SSD komplettiert die Hardware, dafür muss man im Vergleich zum Dell aber auf eine geräumige Magnetfestplatte verzichten.
















