Casu­al­play Mul­ti­fix

  • 2 Meinungen

  • Kin­der­sitz
  • Gruppe I-​III (9 bis 36 kg)
  • Iso­fix
  • Vor­wärts­ge­rich­tet

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Unser Fazit

Wenn es Ihnen auf Viel­sei­tig­keit ankommt

Die Multifunktionssitze von Casualplay konnten sich bislang solide durch alle Wertungen punkten, im Fall des Multiprotector in seiner Isofixvariante Fix II reichte es im Ergebnis sogar für ein „gut“ (ADAC 5/2015). Ob der Multifix dieses Qualitätsniveau wird halten können, muss er noch unter Beweis stellen, zumal er in seiner untersten von drei Gewichtsklassen (I,II,III) nicht auf einen Fangkörper zurückgreift, sondern auf das herkömmliche Fünfpunkt-Schutzkonzept. Auf Ergonomie-Ebene vertrauen beide Modelle auf identische Komponenten für eine große Altersspanne von eins bis zwölf Jahre.

Fünfpunktgurt vs. Fangkörpersystem des Multiprotector Fix II

Beide Systeme, Fangkörper und Fünfpunktgurt, können Vor- und Nachteile für sich verbuchen. Wenn Sie es vor allem auf einen Sitz für eine große Altersspanne abgesehen haben und befürchten, dass ein Fangtisch Ihr Kind einengen könnte, machen Sie mit dem Multifix nichts falsch. Zwar entfällt hier das Abrollen des Oberkörpers bei einem Frontaufprall oder scharfen Bremsmanövern und vermutlich wird die Halswirbelregion des Kindes dadurch stärker belastet als bei einem Fangtischsystem. Diese wiederum lassen häufig Punkte bei der Ergonomie (geringes Platzangebot, eingeschränkter Bewegungsradius) liegen. Die test-Stiftung äußert sich hierzu mit folgendem Tenor: Fünfpunkgurte schützen ebenfalls gut, müssen aber stramm angezogen werden, damit das Kleine sicher sitzt. Eltern lassen hier häufig zu viel Spiel (Ausgabe 11/2015).

Mit Blick auf den Langzeitnutzen eine gute Investition

Die ganz große Stärke dieses Generationensitzes soll die Vielseitigkeit sein. Warum das so ist, erklärt der Hersteller mit dem so oft bemühten „3-in-1“-Konzept, das die Sitzklasse der ECE-I/II/III-Universalsitze repräsentiert und sehr gern von Eltern gekauft wird, die die Kindersitzfrage mit einer einzigen Anschaffung erledigt haben möchten. Natürlich geht es hier immer auch um eine Preiswert-Alternative zu den gewichtsspezifischen Kindersitzen, für die man zusammengerechnet mehr als das Dreifache anlegen kann. Diese Thematik greift Casualplay ebenfalls auf, denn für einen Isofixsitz seiner Klassen ist er sehr fair budgetiert (228 Euro bei Amazon). Darin eingeschlossen ist sämtliches Fix-Zubehör: der in den höheren Klassen abnehmbare Fünfpunktgurt, der dritte Verankerungspunkt in Gruppe I - hier Top Tether - und die Fix-Halterungen für die Gruppen II und III.

von Sonja

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