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Baumalu - Kupferpfanne - Zinnbeschichtet - Für alle Herdarten außer Induktion -
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Unser Fazit
13.02.2014
Kupferfpanne mit gusseisernem Griff (28 cm)
Verzinnte Kupferpfanne im alten Stil
Vom Elsässischen Traditionsbetrieb Baumalu kommt eine Kupferpfanne mit verzinnter Innenschicht, gusseisernem Stiel und einer besonders haltbaren Vernietung zum Pfannenkorpus. Das Modell mit seinen 28 Zentimetern Bodendurchmesser zeigt sich damit in einer ausgesprochen traditionellen Ausführung, allerdings auch ohne technische Lösung für die Verwendung auf Induktionsfeldern. Die teure Konkurrenz mit ferromagnetischem Boden und Mehrschichtaufbau ist dennoch nicht geeignet, die Nachfrage nach solchen Kupferpfannen im alten Stil zu mindern – im Gegenteil. Mit seinen 72 EUR (Amazon) zeigt sie sich preislich überaus attraktiv.
Verzinnung als alltagstaugliche Alternative zu Chromnickelstahl
Baumalu-Kupferpfannen gelten als besonders dünnwandig, was ihnen den Generalverdacht von mangelnder Formbeständigkeit eingehandelt hat. Doch grundsätzlich ist das dünne Material für punktgenaue Bratergebnisse und präzisere Kalkulierbarkeit verantwortlich, mit der die Herdhitze das Bratgut erreicht. Die guten Wärmeleitfähigkeiten von Kupfer addiert sich zum energie- und zeitsparenden Faktor, da das Braten schneller beginnen kann. Dünnes Kupfer mit seiner Neigung zur Dellenbildung im Falltest ist kein Herstellungsfehler, sondern als Charakteristikum des weichen Werkstoffes Kupfer bekannt. Im Übrigen legt das Elsässer Unternehmen mit seiner Kupferpfanne immerhin eine Ausführung in 2 Millimeter Wandstärke auf – und befindet sich damit in guter Gesellschaft mit Anbietern wie Mauviel oder Kupfermanufaktur Weyersberg.
Erhitzbar nur bis 230 Grad Celsius
Anders als Kupferpfannen mit Chromnickelstahl als Innenschicht – sie verhindert Verfärbungen, Grünspan-Oxidationen und den Kontakt der Speisen mit Kupfer – sind solche verzinnten Pfannen auch für Nickelallergiker geeignet. Einziger Kritikpunkt: Eine solche verzinnte Kupferpfanne darf niemals leer auf einem Kochfeld erhitzt werden. Der Schmelzpunkt von Zinn liegt bei etwa 230 Grad Celsius, ab diesem Schwellenwert würde die Beschichtung Schaden nehmen. Zinn ist außerdem ein vergleichsweise weiches Material, das kratzemfindlich gegenüber Metallwendern ist, beim Braten sollten daher ausschließlich Kochlöffel aus Holz Verwendung finden. Wer diese zugegeben aufwendigen Anwendungshinweise beachtet, findet in der Baumalu eine zeit- und kostensparende Kupferfpanne nach traditioneller Fertigungsmethode.