Das N751JX von Asus empfiehlt sich in der vorliegenden Version als Alternative für den Schreibtisch-Computer. Ob Photoshop, Videoschnitt, Datenverschlüsselung oder Spiele: Selbst anstrengende Jobs erledigt das Notebook in aller Regel flüssig und ohne lästige Aussetzer.
Grafik mit kleinen Schwächen
Während es weder am Prozessor (Intel Core i7) noch an den Kapazitäten von Arbeitsspeicher (acht GByte) und Festplatte (1.000 GByte) etwas zu kritteln gibt, geht der Grafik zumindest in gewissen Szenarien die Puste aus. Laut dem Portal notebookccheck.com etwa ruckeln aktuelle Spiele - sofern Auflösung und Details des Displays auf der höchsten Stufe stehen. Ein Notebook der 1.200 EUR-Liga sollte hier eigentlich besser abschneiden. Dank des hellen und matten Displays sehen Games und Filme rein visuell gleichwohl ziemlich gut aus. Schlucken Sie die kleinen Einschränkungen beim Zocken, steht dem Multimediaspaß folglich nichts im Weg.
Leise, kühl und tippfreundlich
Laut Test surrt das Notebook selbst bei härteren Jobs relativ leise vor sich hin. Es stört Nutzer dadurch nicht in ihrer Konzentration und lenkt sie nicht vom Arbeiten ab. Auch Verbrennungsgefahr entsteht glücklicherweise nicht - denn die Wärme bleibt weitgehend dort, wie sie bleiben sollte, nämlich im Gehäuse. Vielschreiber wiederum pflügen dank des guten Keyboards schnell und sicher durch ihre Texte. Die Tasten haben ein gutes Feedback sowie einen deutlichen Anschlag und sitzen fest und stabil im Gehäuse. Einzig die vielen Symbole und Zweitbelegungen verwirren ein wenig. Mobil ist das Notebook abschließend natürlich nicht. Dafür ist es mit seinem 17,3 Zoll-Display zu groß und mit einem 3.400 Gramm Gewicht einfach zu schwer.Unterm Strich passt die Ausstattung des Asus N751JX - aber nicht unbedingt für diesen Preis. Vor allem die Grafik müsste mehr Kondition haben, schließlich bewegt sich das Notebook mit 1.200 EUR fast schon in der Gaming-Welt. Fazit deshalb: Ein solides Paket, aber leicht überteuert.


















