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Unser Fazit
01.03.2013
UltraCaptic ORIGIN
Staubbehälter entleeren im Abendkleid
AEG hat sich zur Illustration der besonderen Eigenschaft der neuen Staubsauger-Serie UltraCaptic ein starkes Produktbild einfallen lassen. Denn die junge Dame macht unmissverständlich deutlich, dass sich der Staubbehälter des Geräts ohne Bedenken in einem schicken Abendkleid entleeren lässt – ein Vorgang, der bei vielen Konkurrenzmodellen undenkbar wäre, da er oft von einer unschönen und unhygienischen Staubwolke begleitet wird.
Compact & Go: Staubbriketts statt Staubwolke
Die Reserviertheit vieler Verbraucher gegenüber einem beutellosen Staubsauger rührt in der Hauptsache daher, dass sich die Staubbehälter nur mit viel Sorgfalt und Mühe einigermaßen sauber und hygienisch entleeren lassen. Meist wird der Vorgang von einer Staubwolke begleitet, weswegen es ratsam ist, den Behälter direkt über der Mülltonne zu entleeren. Diese Vorsichtmaßnahme, und auch dies lehrt das Werbefoto, ist beim AEG nicht mehr notwendig. Denn sobald der Behälter aus dem Staubsauger genommen wird, drückt ein Pressmechanismus den Staub zu einem festen „Brikett“ (AEG) zusammen, das anschließend ohne zu stauben aus dem Behälter fällt. Ein weiterer Vorteil: Im Behälter bleibt, so versichert es jedenfalls der Hersteller, kein Staub zurück, denn auch dies kommt bei vielen Konkurrenten öfter vor und zwingt die Benutzer dazu, durch Klopfen oder sogar mit der Hand den Behälter leer zu bekommen.
Hohe Saugkraft, niedrige Betriebsgeräusche
Der AEG möchte aber auch mit einem weiteren Vorurteil gegenüber beutellosen Staubsaugern aufräumen. Viele Modelle sind nämlich sehr laut, wohingegen sich bei den Beutelstaubsaugern immer mehr der Trend durchsetzt, die Betriebsgeräusche drastisch zu reduzieren. Nur wenige beutellosen Modelle konnten bislang mit dieser Entwicklung mithalten, und der AEG möchte ebenfalls zu ihnen gehören. Leider macht der Hersteller keine genaueren Angaben über diesen Punkt, weswegen die ersten Testergebnisse abgewartet werden müssen. Dies gilt auch für die Saugleistung, die dank Multicyclonic-Technologie (Luft und Staub/Schmutz werden in mehreren Schritten per Zentrifugalkraft voneinander getrennt) verspricht, sehr gut zu sein. Erfreulich: Die Saugkraft des AEG lässt sich im Unterschied zu vielen anderen beutellosen Modellen regulieren. Bei leichten Saugarbeiten muss das Gerät daher nicht mit voller Leistung von 1.400 Watt betrieben werden, sondern lässt sich stromsparend nutzen.
Fazit
Sollte das „Compact & Go“ genannte Staubmanagement des AEG tatsächlich die vom Hersteller in Aussicht gestellte unkomplizierte, bequeme sowie saubere und hygienische Entleerung des Staubbehälters ermöglichen, spräche sogar für Allergiker in Zukunft nichts mehr dagegen, sich für einen beutellosen Staubsauger zu entscheiden. Es ist auch davon auszugehen, dass in diesem Fall viele Verbraucher bereit dazu wären, rund 300 EUR (Amazon) auszugeben, immer unter der Voraussetzung natürlich, dass der AEG in puncto Saugleistung ebenfalls punkten kann. Man darf daher sehr gespannt sein, wie sich der Staubsauger auf dem Prüfstand der Fachmagazine oder bei den ersten Kunden schlagen wird.