Rauchmelder mit 10-Jahres-Batterie Manchmal, aber nicht immer sinnvoll
Stärken
Schwächen
Rauchmelder sind jedem Bundesland Pflicht – auch für Privatwohnungen. Entsprechend müssen sich alle mit dem Thema herumschlagen. Und die Antwort, welcher Melder es sein sollte, ist gar nicht so einfach zu geben. Die Preisgefälle sind groß. Auch die immer beliebteren Longlife-Melder mit ihren fest integrierten 10-Jahres-Batterien sind relativ teuer.
Vergleich: Billigmelder vs. Longlife-Produkt
Lohnt es sich überhaupt, zu einem solchen Rauchmelder mit Langzeitbatterie zu greifen? Das kommt ganz darauf an, wie man die Kalkulation anstellt. Denn eine handelsübliche 9-Volt-Blockbatterie, wie sie in billigen Discounter-Rauchmeldern zum Einsatz kommt, kostet etwa 3 Euro je Stück und hält je nach Qualität zwischen ein und zwei Jahren durch. Schon das macht einen enormen Unterschied aus: Nach zehn Jahren ist man also bei Gesamtsummen von 17 bis 32 Euro, eine im Melder vorhandene Startbatterie vorausgesetzt.
10 Jahre werden indes nur selten wirklich erreicht
Je nachdem, wie lange die Blockbatterie also durchhält, kann sich auch durchaus ein Melder mit Wechselbatterien lohnen. Natürlich ist das ein recht kleines Fenster, was sich da öffnet. In der Regel dürfte man doch mit einem Langzeitmelder besser fahren. Indes: Die versprochenen 10 Jahre schafft bei weitem nicht jedes Produkt. Ganz im Gegenteil: In Tests von Rauchmeldern schaffen es zwar eine Handvoll Modelle auch mal auf zwölf Jahre Lebenszeit, doch nicht selten machen die Batterien schon nach sieben oder acht Jahren schlapp.
Die Rechnung wird schwieriger
Und dann sieht das Ganze schon wieder anders aus. Dies entspricht somit je nach Ausdauer des 9-Volt-Blocks doch eher 14 bis 26 Euro für eine handelsüblichen Melder im gleichen Einsatzzeitraum. Und dann lohnen sich doch wieder eher die einfacheren Ausführungen. Dabei sollte auch berücksichtigt werden, dass viele Longlife-Melder auch gerne mal 50 Prozent mehr kosten, weil sie noch andere Spezialfunktionen beinhalten. Am Ende bleibt also eigentlich eher die Frage, ob man einfach bequemer laufen und weniger Batterien wechseln möchte – dafür aber das Risiko eingeht, dass im Falle eines Fehlalarms eben ein kompletter teurer Melder gewechselt werden muss anstatt nur die Batterie...


























