Stärken
Schwächen
Welche Aspekte sind für Käufer besonders relevant?
Ein Heizstrahler muss vor allem eines leisten: effektiv Kälte bekämpfen. Daher fällt das Hauptaugenmerk der Käufer oft auf die Heizleistung. Dabei gilt: Je schneller und wärmer das Gerät arbeitet, desto besser. Neben der Heizstärke und der Aufheizzeit spielt auch die Abdeckung eine wesentliche Rolle. Gerade bei der Verwendung in Innenräumen sollte die Leistung auf die Raumgröße abgestimmt sein. Kundenbewertungen bieten hierfür häufig wertvolle Einsichten.Ebenso entscheidend ist der Montageaufwand. Ist die Bedienungsanleitung schwer verständlich oder dauert die Montage zu lange, gibt es Abzüge. Bei gasbetriebenen Geräten ist zudem der Verbrauch ein wichtiger Faktor. Bei regelmäßigem Einsatz sollte der Gasverbrauch moderat sein, während er bei gelegentlicher Nutzung weniger ins Gewicht fällt.
Je nach Verwendungszweck spielen auch Komfortfunktionen und das Design eine bedeutende Rolle. Wenn der Strahler einen auffälligen Platz erhält, sollte er optisch ansprechend sein und gut zu Einrichtung oder Gartenmöbeln passen. Zusatzausstattungen wie eine Fernbedienung erweisen sich beispielsweise am Wickeltisch als praktische Ergänzung, wenn Sie beide Hände fürs Baby frei haben möchten.
Leistungsstarke Modelle: Heizstrahler mit bester Wärmeabgabe
| Max. Heizleistung | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 299,98 € ![]() Gut 1,7 |
14000 W |
Leistungsstarker Heizstrahler für private und gewerbliche Anwender Weiterlesen |
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116 Meinungen 0 Tests |
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Enders Solid
ab 467,63 € ![]() Gut 1,7 |
14000 W |
Heizt privat und gewerblich Weiterlesen |
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100 Meinungen 0 Tests |
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ab 369,99 € ![]() Gut 1,7 |
11000 W |
Heizstrahler mit optischen Qualitäten Weiterlesen |
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15 Meinungen 2 Tests |
Gas-Heizstrahler: Umweltfreundliche Alternativen sind gefragt
Gasbetriebene Heizsysteme – sei es als Heizpilz oder Strahler – bleiben weiterhin gefragt. Dank ihrer flexiblen Einsatzmöglichkeiten lassen sie sich an nahezu jedem Ort problemlos aufstellen, etwa beim Camping oder am Strand. Sie sind einfach zu montieren, kompakt und leicht in der Handhabung. Heizpilze geben die Wärme aufgrund ihrer Bauweise rundum ab, während Strahler gezielt Bereiche erwärmen. Da sie die Luft um sich herum erwärmen, sollten sie unbedingt windgeschützt aufgestellt werden. Unangenehm sind zudem die Gasflaschen und die notwendige Aufheizzeit.Ein großes Manko sind die CO₂-Emissionen. In zahlreichen Städten, darunter Hamburg, Hannover, Köln und München, ist ihr Gebrauch in Gaststätten bereits eingeschränkt oder verboten – wenngleich die Vorschriften lokal variieren. Auch private Nutzer wenden sich zunehmend von gasbetriebenen Geräten ab und bevorzugen elektrische Alternativen. Hersteller haben darauf reagiert und bieten inzwischen „Öko“-Modelle mit deutlich reduziertem Gasverbrauch an. Diese sind für umweltbewusste Käufer, die dennoch auf Gas setzen möchten, die beste Wahl.
Elektrische Heizstrahler: Infrarotgeräte schlagen Quarzstrahler
Der Fokus auf CO₂-Emissionen hat besonders Infrarotstrahler populär gemacht. Das gängige Argument des „fehlenden CO₂-Ausstoßes“ ist allerdings nur bedingt zutreffend: Die Klimabilanz elektrischer Heizgeräte hängt stark vom jeweiligen Strommix ab. Mit wachsendem Anteil erneuerbarer Energien im deutschen Netz verbessert sich die Umweltbilanz jedoch deutlich. In puncto Betriebskosten sind elektrische Strahler oft günstiger als Gasgeräte, wodurch sich unter Umständen beträchtliche Einsparungen erzielen lassen.Unter den Infrarotgeräten überzeugen vor allem die kurzwelligen (Infrarot A), da sie tief unter die Haut dringen – sie erwärmen nicht die Luft, sondern direkt Körper oder Objekte, auf die die Strahlen treffen. Dadurch kann die Wärme nicht weggeweht werden, weshalb man unmittelbar in der Nähe des Strahlers sitzen sollte. Wandmontierte Modelle sollten verstellbar sein, Standgeräte in der Höhe justierbar und idealerweise über ein bewegliches Heizelement verfügen.
Infrarotstrahler benötigen keinerlei Aufwärmphase und liefern Wärme sofort – im Gegensatz zu elektrischen Quarzstrahlern, die erst eine gewisse Zeit benötigen, um volle Leistung zu erbringen. Außerdem schneiden Infrarotgeräte in Sachen Energieeffizienz, Wärmeverteilung und Strahlabgabe meist besser ab. Quarzstrahler verbrauchen zusätzlich Sauerstoff und verteilen Staubpartikel. Allergikern ist daher von Quarzmodellen abzuraten. Einige aktuelle „Öko“-Modelle haben zwar ihre Strahlung und Effizienz verbessert, aber insgesamt sind Infrarotstrahler weiterhin überlegen.
Wickeltisch-Heizstrahler sorgen für angenehme Wärme beim Wickeln. (Bildquelle: reer.de)
Auf Dauer sind keine Modelle wirklich günstig
Unabhängig vom Gerätetyp sind die Kosten für wohlige Wärme nicht zu unterschätzen. Die gestiegenen Energie- und Gaspreise haben die Betriebsausgaben deutlich erhöht, sodass diese bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden sollten.Für eine Stunde unter einem Gas-Heizpilz liegen die Kosten je nach Modell und Leistungsstufe bei etwa 1 bis 2,50 Euro. Die Betriebskosten eines Infrarotstrahlers sind stark abhängig vom aktuellen Strompreis: Bei einem typischen 2-kW-Gerät mit einem Strompreis von etwa 35 bis 42 Cent pro kWh entstehen Kosten von ungefähr 70 bis über 80 Cent pro Stunde. Quarzstrahler sind rund ein Drittel teurer. Für diese Beträge lassen sich abgeschlossene Räume oft um ein Vielfaches länger beheizen. Wer Wert auf Umwelt- und Klimaschutz legt, sollte generell auf Terrassenheizer verzichten und stattdessen auf den bewährten, kostenlosen Pullover zurückgreifen.





























