Heizpilze

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Ratgeber zu Heizpilze

Einsatzort, Verbrauchsdaten und Sicherheit

HeizpilzeFachsprachlich sind Heizpilze Terrassenstrahler und ihr Name ein Ausdruck für die pilzförmigen Bauform. Sie richten sich an alle, die Menschen draußen bewirten oder im Winter grillen möchten. Wäre da nicht das Verbot mit Erlaubnisvorbehalt für die Gastronomienutzung, würden gasbetriebene Heizpilze täglich mehrere Stunden brennen, denn sie sorgen für höheren Umsatz nach der Einführung des Nichtraucherschutzes in Gaststätten. Das Problem: Gasstrahler verbrennen Gas und Gasflammen produzieren klimaschädliches CO2, weshalb Energiefachleute für ein bundesweites Heizpilzverbot plädieren. Einige Bundesländer verbieten die Nutzung dieser Pilzart in öffentlichen Außenanlagen, manche regulieren sie auch im privaten Bereich. Worüber man aber noch streiten kann, sind Einsatzort, Verbrauchsdaten und Sicherheit.

Einsatzort und Bauformen

Heizpilze gehören zu den Hochtemperaturstrahlern, die ihre im Brenner erzeugte Heizenergie mit hoher Temperatur an die Umgebung abstrahlen. Sie tun das im Umkreis von mehreren Metern, je nach Durchmesser Strahlungswärme und Schirm-Bauform. Die Gasflasche wird im Sockel postiert und das Gas wird durch einen Schlauch bis zum Brennkopf im oberen Teil des Strahlers geleitet. Modelle mit ausladendem Wärmeschirm sind besser für größere Areale geeignet und natürlich wirkt sich auch die Heizleistung auf das Wärmegefühl aus, das ein Heizpilz im angegebenen Strahlungswärme-Durchmesser erzeugen kann. Zum Vergleich: Bei 12 Kilowatt darf man von einer Standard-Heizleistung eines Terrassenstrahlers ausgehen, der auf höchster Flamme betrieben wird. Wer die Flexibilität als eine der wenigen indiskutablen Vorteile von Heizpilzen für sich arbeiten lassen will, greift zu einem Modell auf Rollen. So kann es zu jedem Einsatzort ohne größeren Kraftaufwand bewegt werden.

Verbrauchsdaten und Umweltaspekte

Um die wachsende Zahl umweltbewusster Kunden nicht zu verprellen, arbeiten die Hersteller zum Teil mit allerlei Verbal-Tricks, die den Konsumenten an ökologisch optimierte Geräte ohne klimaschädliche Relevanz glauben lassen oder umweltfreundliche Geräte mit höchstem Wirkungsgrad suggerieren. Richtig ist: Auch „Eco“-Modelle, die einen verminderten CO2-Ausstoß und längere Brenndauern versprechen, würden einem Umweltschützer das Herz bluten lassen. Ein weiterer Knackpunkt ist die Brenndauer. Wenn ein Gasheizpilz nicht zur Grundbeheizung von Freiluft-Arealen wie Carports, Lauben oder offenen Wintergärten genutzt, sondern nur räumlich und zeitlich gezielt eingesetzt wird, kann es durchaus effektiv sein, ein solches Modell für die Wärme im Außenbereich zu nutzen. Doch auch die Ausrichtung und Größe der Reflektoren beeinflussen die Heizeffektivität. Hauptsächlich im Bodenbereich sollte ein Heizpilz viel Wärme abgeben.

Sicherheit und Vergleich mit strombetriebenen Geräten

Wichtige Bestandteile des Sicherheitspakets sind ein Unterbau, eine stabile Fußplatte und eine Kippsicherung, welche die Gaszufuhr zum Brenner des Gaspilzes stoppt. Eine Abschaltautomatik betrifft Sicherheit und Verbrauch gleichermaßen. Ein vergessener Heizpilz jagt durchschnittlich 1,50 Euro pro Stunde in die Winterluft und verbraucht dabei etwa pro Stunde ein Kilogramm Propangas. Mit einer 11-Kilo-Flasche Propangas kann ein Heizpilz oft nur rund zehn Stunden betrieben werden. Bei größter Flamme und einer Maximalleistung von etwa 14 Kilowatt ist von einem CO2-Ausstoß von bis zu 3,5 Kilogramm pro Stunde auszugehen. Alternativ gibt es Elektro-Heizstrahler, die zum Beispiel mit Infrarot heizen. Sie belasten das Klima nicht mit CO2-Emissionen und der Wärmeverlust ist als geringer einzustufen. Allerdings wird hierbei CO2 an anderer Stelle produziert, nämlich durch die CO2-intensive Stromerzeugung in den Kraftwerken.

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