Geht es um die Materialien bei Babyflaschen, haben Sie eine echte Wahl. Das Gute: BPA ist in Flaschen und Trinkgefäßen für Kinder inzwischen verboten. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Babyflaschen am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

1 Test 21.500 Meinungen

Babyflaschen Bestenliste

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ÖKO-TEST

ÖKO-TEST

1-20 von 40 Ergebnissen
  • Lansinoh Glas Weithalsflasche & Natural Wave Sauger S, 160ml

    Sehr gut

    1,2

    1  Test

    1054  Meinungen

    Babyflasche im Test: Glas Weithalsflasche & Natural Wave Sauger S, 160ml von Lansinoh, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    1

  • MAM Babyartikel Anti-Colic

    Sehr gut

    1,2

    0  Tests

    5884  Meinungen

    Babyflasche im Test: Anti-Colic von MAM Babyartikel, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    2

  • Lansinoh Weithalsflasche mit Natural Wave Sauger S, 160 ml

    Sehr gut

    1,3

    1  Test

    1642  Meinungen

    Babyflasche im Test: Weithalsflasche mit Natural Wave Sauger S, 160 ml von Lansinoh, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    3

  • Philips Avent SCD290/01

    Sehr gut

    1,3

    0  Tests

    4169  Meinungen

    Babyflasche im Test: Avent SCD290/01 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    4

  • MAM Babyartikel Anti-Colic 160 ml

    Sehr gut

    1,3

    0  Tests

    607  Meinungen

    Babyflasche im Test: Anti-Colic 160 ml von MAM Babyartikel, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    5

  • Philips SCF297/05 Mikrowellen-Sterilisationsbeutel

    Sehr gut

    1,4

    0  Tests

    1664  Meinungen

    Babyflasche im Test: SCF297/05 Mikrowellen-Sterilisationsbeutel von Philips, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    6

  • Philips Avent Lern-Set SCF 251

    Gut

    1,6

    0  Tests

    2724  Meinungen

    Babyflasche im Test: Avent Lern-Set SCF 251 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    7

  • Medela Calma

    Gut

    1,8

    0  Tests

    3149  Meinungen

    Babyflasche im Test: Calma von Medela, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    8

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  • Philips Avent Natural Flasche Glas, 1m+, 240 ml, SCF053/17

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: Avent Natural Flasche Glas, 1m+, 240 ml, SCF053/17 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • NUK First Choice+ Babyflasche M 0-6 m, blau, 300 ml

    Gut

    2,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: First Choice+ Babyflasche M 0-6 m, blau, 300 ml von NUK, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
  • NUK Nature Sense Glass Trinkflasche M 0-6 m, weiß, 240 ml

    Gut

    2,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: Nature Sense Glass Trinkflasche M 0-6 m, weiß, 240 ml von NUK, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut
  • Klean Kanteen Kid Kanteen Babyflasche 0-6 Monate, 148 ml

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    22  Meinungen

    Babyflasche im Test: Kid Kanteen Babyflasche 0-6 Monate, 148 ml von Klean Kanteen, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • dm / Babylove Weithalsflasche von Geburt an M, 280 ml

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: Weithalsflasche von Geburt an M, 280 ml von dm / Babylove, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • Rossmann / Babydream Die Glasflasche 0+ Monate, S, 230 ml

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: Die Glasflasche 0+ Monate, S, 230 ml von Rossmann / Babydream, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • MAM Babyartikel Feel Good Glass Bottle 1, 0+ Monate, 260 ml

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: Feel Good Glass Bottle 1, 0+ Monate, 260 ml von MAM Babyartikel, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • MAM Babyartikel Easy Start Anti-Colic Flasche, 0+ Monate , 260 ml

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: Easy Start Anti-Colic Flasche, 0+ Monate , 260 ml von MAM Babyartikel, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • Pura Stainless Steel Infant Bottle, Aqua Sleeve, 100 ml

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: Stainless Steel Infant Bottle, Aqua Sleeve, 100 ml von Pura, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • Philips Avent Natural Flasche, 1m+, 260 ml, SCF033/16

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: Avent Natural Flasche, 1m+, 260 ml, SCF033/16 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • Nip Babyartikel First Moments Weithalsflasche M 0+ m, 270 ml

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: First Moments Weithalsflasche M 0+ m, 270 ml von Nip Babyartikel, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
  • Kuniboo Weithalsflasche von Geburt an M, 280 ml

    Sehr gut

    1,0

    1  Test

    0  Meinungen

    Babyflasche im Test: Weithalsflasche von Geburt an M, 280 ml von Kuniboo, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut

Aus unserem Magazin

Ratgeber: Babyflaschen

Wel­che sind geruchs­neu­tral, leicht zu rei­ni­gen und ohne Skan­dal-​Stoff BPA?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • umstrittene Chemikalie Bisphenol A (BPA) seit 2011 in Babyflaschen verboten
  • garantiert ohne BPA sind Flaschen aus Polypropylen (PP) oder Polyamid (PA)
  • Polyethersulfon in Babyflaschen noch wenig erforscht
  • nur Babyflaschen aus Glas sind geruchs- und geschmacksneutral
  • taillierte und leichte Plastikflaschen liegen gut in der Hand
  • Weithals-Fläschchen leichter zu reinigen

Babyflaschen im Test: Ist die BPA-Thematik noch aktuell?

In Tests gilt das Hauptaugenmerk den Inhaltsstoffen, vor allem der Massenchemikalie Bisphenol A (BPA). Sie wird für viele verbrauchernahe Produkte aus Polycarbonat (PC) benötigt, unter anderem für Trinkflaschen, Verbundstoff-Verpackungen oder Milchtüten. Die Chemikalie steht seit Jahren im Verdacht, wie ein Hormon im Körper zu wirken und wird im Zusammenhang mit Krebs, Diabetes und Unfruchtbarkeit genannt. Erfreulicherweise haben die Hersteller umgestellt, nachdem BPA seit 2011 für die Produktion von Babyflaschen nicht mehr verwendet werden darf – ein Erfolg der Umweltverbände und Verbraucherschützer. Noch eine gute Nachricht: Bei Stichproben, die das Magazin Ökotest zwei Jahre nach Einführung des Verbots gezogen hatte, waren in keinem der zwölf untersuchten Babyfläschchen mehr Schadstoffe gefunden worden.

„BPA-frei“ allein ist kein Qualitätszeichen - Alternativen noch wenig erforscht

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist die Forschung zum Gesundheitsrisiko durch BPA aber noch lückenhaft. Weitere Forschungen seien nötig, um das Verbot bei Unbedenklichkeit erneut zu überprüfen. Doch inzwischen besteht ein Großteil der Fläschchen aus Polypropylen (PP) oder Polyethersulfon, die stabil, bruchfest und hitzebeständig sind – und zu deren Herstellung kein BPA benötigt wird. Dass die Babyartikel-Hersteller solcher Fläschchen ihre Ware gerne als „BPA-frei“ oder „bpa free“ bewerben, lässt aber nicht zwingend auf bessere Qualität schließen. So ist etwa Polyethersulfon in Babyflaschen noch wenig erforscht; als problemlos gelten aber Trinkflaschen aus Polyamid (PA). Wer sichergehen möchte, greift zu Babyfläschchen aus Glas – muss dann aber das etwas höhere Gewicht berücksichtigen. Glas kann außerdem brechen, wenn es auf eine harte Oberfläche fällt. Allerdings erschweren sie das umstrittene „Dauernuckeln“ der Babys.

Tipp der Redaktion: Eine der besten Glas-Babyflaschen bei Öko-Test

Glas Weithalsflasche & Natural Wave Sauger S, 160ml

Sehr gut

1,2

1  Test

1054  Meinungen

Lansinoh Glas Weithalsflasche & Natural Wave Sauger S, 160ml
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Mikroplastik-Cocktail aus der Babyflasche? - Das sagen Forschung und Testpresse

Eine neue Debatte um Kunststofffläschchen bringt Mikroplastik ins Spiel, das in Tests bislang noch nicht thematisiert wurde. Mikroplastik bezeichnet kleinste Kunststoffpartikel. Sie machen Schlagzeilen, weil sie als Zerfallsprodukte von Plastikmüll die Weltmeere verschmutzen. Ein irisches Forscherteam konnte nun nachweisen, dass stark erhitzte PP-Babyflaschen Mikroplastik abgeben. Das kann etwa durch Sterilisieren, Erhitzen in der Mikrowelle oder durch Einfüllen von heißem Wasser passieren. Babys könnten dadurch über eine Million winzige Mikroplastik-Partikel pro Tag zu sich nehmen. Doch für das Bundesinstitut für Risikobewertung BfR stehen die Zeichen tendenziell auf Entwarnung. Man gehe aktuell nicht davon aus, dass Plastikpartikel in Lebensmitteln gesundheitliche Risiken bergen. Das Institut sagt aber auch, dass eine abschließende Risikobewertung derzeit noch nicht möglich sei. In einem Test zu Babyflaschen rät die Öko-Test den Eltern:
Es lohnt sich aus Vorsorgegründen, die Menge der möglichen Partikel gering zu halten. Das geht, indem Eltern die sterilisierten Flaschen gründlich mit kaltem Wasser abspülen und abgekochtes Wasser abkühlen lassen – wir empfehlen auf eine Temperatur von 40 Grad. - Öko-Test im Dezember 2021

Plastik-Alarm in PP-Babyflaschen: Keine Zeit für Kaffesatzleserei

Wir von Testberichte.de haben eine klare Haltung dazu: Solange es noch zu viele Fragezeichen dazu gibt, ob Mikroplastik schädlich für die menschliche Gesundheit ist, bleibt nur der Griff zur plastikfreien Alternative. Von Aussagen der Geschmacksrichtung Kaffeesatzleserei ("möglicherweise wird das Plastik einfach wieder ausgeschieden“) lässt sich keine seriöse Empfehlung an besorgte Eltern ableiten. Wer die höheren Preise und Gewichte nicht scheut, findet in Glas- aber auch Edelstahlflaschen für Babys gute Alternativen.

„Sehr gut“ im Öko-Test: Babyflasche aus Edelstahl

Kid Kanteen Babyflasche 0-6 Monate, 148 ml

Sehr gut

1,0

1  Test

22  Meinungen

Klean Kanteen Kid Kanteen Babyflasche 0-6 Monate, 148 ml
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Reinigung: Am besten sind Weithals-Babyflaschen aus Glas

Geht es um die keimfreie Reinigung, sind Fläschchen aus Glas überlegen. Sie sind hitzebeständig und lassen sich auskochen, ein separater Sterilisator ist überflüssig. Einfacher geht die Reinigung bei Weithals-Fläschchen mit extra weiter Öffnung sowie nicht taillierten Modellen, um mit der Flaschenbürste arbeiten zu können. Schmale Einfüllöffnungen stehen in den Nutzermeinungen zudem für schlechteren Stand in der Spülmaschine, und Kanten am Flaschenrand sind Keimfallen, die mit der Bürste schlecht zu erreichen sind.

Babyflasche mit naturnahem Sauger Beispiel für eine Babyflasche mit brustähnlichem Sauger zur Kombination des Stillens mit der Flaschenernährung: Philips Avent. (Quelle: amazon.de)

Besonders hart ins Gericht gehen Eltern mit Innenwölbungen: Steht die Flasche kopfüber im Geschirrspüler, kann sich dort Restwasser sammeln. Auch beim Thema Verfärbungen kann sich Glas gegenüber Plastik durchsetzen. Glas nimmt auch auf Dauer weder Geruch noch Farbe der Babynahrung (z. B. Karottensaft) auf. Praktisch sind außerdem Modelle, die sich zum Reinigen leicht auseinanderschrauben und wieder zusammensetzen lassen. Je nach Größe passen Babyflaschen auch in einen Vaporisator oder einen Mikrowellen-Dampfsterilisator, ungeachtet des verwendeten Materials.

Welche Erfahrungen teilen sich Eltern zu den mitgelieferten Saugern bei Babyflaschen?

Die Wahl des Saugers ist eine Glaubensfrage – wie auch bei Schnullern, die es in verschiedenen Formen und Materialien gibt. Bei den Anti-Kolik-Babyflaschen sind oft Zwei- oder Dreiloch-Sauger für langsamen Nahrungsfluss mit dabei oder Sauger verschiedener Größen, beispielsweise für Stillkinder bis vier oder sechs Monaten. Darüber hinaus werden Fläschchen angeboten, die der gefürchteten Saugverwirrung bei gestillten Babys vorbeugen, weil ihre Form der mütterlichen Brust nachempfunden ist. Besonders hervorzuheben sind Babyflaschen, die mit einem speziellen Bodenventil ein Vakuum in der Flasche verhindern und so einen gleichmäßigen Trinkfluss ermöglichen. Die Babys schlucken weniger Luft beim Trinken und erleiden weniger Blähungen und Bauchschmerzen.

Können mich die Recycling-Codes bei der Produktwahl sinnvoll unterstützen?

Sind Kunststoffe mit einem Recycling-Code gekennzeichnet, kann das bei der Kaufentscheidung hilfreich sein. Plastik aus BPA ist meist mit Code 07 oder O gekennzeichnet. In nicht gekennzeichneten Kunststoffen steckt oft BPA.

Mini-Glossar: Die Codes bestehen aus einem Pfeildreieck mit Nummer und Kürzel und bezeichnen folgende Werkstoffe:

01 oder PET: Polyethylenterephtalat. Werkstoff für Kunststoff-Flaschen.
02 oder HDPD: Polyethylen hoher Dichte. Werkstoff für Haushaltsfolie ohne Weichmacher.
03 oder PVC: Polyvinylchlorid. Für sauerstoffdurchlässige Folie für Lebensmittel. Beinhaltet Weichmacher, die in die Getränke übergehen können.
04 oder LDPE: Polyethylen niedriger Dichte. Werkstoff u. a. für Folien.
05 oder PP: Polypropylen. Werkstoff für Joghurtbecher oder Folien.
06 oder PS: Polystrol. Wertstoff u. a. für Einweggeschirr und Lebensmittelverpackungen.
07 oder O: Andere Kunststoffe. Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von Kunststoffen, die nicht unter Kunststoffgruppen wie PP oder PET fallen. Dazu gehören u. a. Polyacrylate, die BPA abgeben können, aber auch Kunststoffe ohne BPA.


Was ist besser: Babyflaschen aus Glas oder Plastik? Die wichtigsten Vor- und Nachteile im Überblick:

Glas:

Stärken

  1. Lässt sich problemlos auskochen
  2. Garantiert schadstoffarm
  3. Geschmacks- und Geruchsneutral
  4. Form- und Hitzestabil
  5. Keine Verfärbungen
  6. Langlebiger als Kunststoff

Schwächen

  1. Nicht bruchsicher
  2. Vergleichsweise schwer
  3. Meist teurer als Babyflaschen aus Kunststoff
  4. Öko-Test findet vereinzelt Blei in der Farbe des Dekors

Kunststoff:

Stärken

  1. Bruchsicher
  2. Leicht
  3. Baby kann Flasche selbst festhalten
  4. Größere Auswahl als bei Glasflaschen

Schwächen

  1. Forschung: PP-Flaschen können Mikroplastik freisetzen
  2. Plastikinhaltsstoffe können Geschmack und Geruch der Milch beeinträchtigen
  3. Nicht kratzbeständig
  4. In Kratzern können sich Keime festsetzen
  5. Weniger langlebig als Glasfläschchen

Von Pre-Milch bis HA-Nahrung: Wir erklären in diesem Glossar die wichtigsten Grundbegriffe der Babyernährung.

Pre-Milch: Pre-Milch oder Startmilch ist Milch, die Babys vom ersten Tag an gegeben werden darf. Sie ähnelt in Fett-, Eiweiß- und Mineralstoffgehalt der Muttermilch. Kohlenhydrate sind verboten, mit Ausnahme von Milchzucker (Laktose). Sie eignet sich für Babys bis vier bis sechs Monaten, aber auch darüber hinaus und für die Phase des Abstillens. Das Kürzel „Pre“ steht für prebiotisch und weist auf den Gehalt an probiotischen Ballaststoffen hin, die wie bei der Muttermilch für eine gesunde Darmflora sorgen sollen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE weist darauf hin, dass Säuglingsanfangsnahrungen wie Pre- (und 1er-)Babymilch die einzigen Alternativen zur Muttermilch darstellen.

LCP-Milch: LCP-Fettsäuren sind langkettige, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die Babys für die Entwicklung der Nerven- und Gehirnzellen benötigen. Die wichtigsten, auch in der Muttermilch enthaltenden LCP-Fettsäuren sind AA (Arachidonsäure) und DHA (Docosahexaensäure).

1er-Babymilch: 1er- oder Anfangsmilch ist ebenfalls ab Geburt geeignet, enthält aber meist glutenfreie Maisstärke als weitere Kohlenhydrate und ist dadurch sättigender. Liefert mehr Kalorien als Pre-Milch, daher sollten die empfohlenen Trinkmengen eingehalten werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE weist darauf hin, dass Pre- und 1er-Babymilchen die einzige Alternative zur Muttermilch darstellen, sogenannte Säuglingsanfangsnahrungen.

2er-Babymilch: 2er-Babymilch oder Folgemilch zielt auf die Ernährung von Babys frühestens ab dem sechsten Lebensmonat ab. Sie enthält viel Eiweiß sowie Jod, Eisen, andere Zuckerarten und mehr Kalorien – und ist stärker sättigend als 1er-Milch. Sie hat eine andere Eiweißstruktur als Pre- und 1er-Milch und sie enthält andere Nährstoffe und mehr Kalorien.

3er-Babymilch: Als Folgemilch für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr geeignet. Alternative zu Kuhmilch und optimiert auf das schnelle Anrühren eines Fläschchens unterwegs.

HA-Nahrung: Hypoallergene Säuglingsnahrung, kurz HA, kann allergiegefährdeten Kindern gegeben werden, die nicht gestillt werden. Das Milcheiweiß ist hier aufgespalten, um Allergien vorzubeugen. HA-Nahrung wird als Pre-Milch, HA 1 (Anfangsmilch) und HA 2 (Folgemilch) angeboten. Bei Kindern, die an einer Kuhmilch-Allergie leiden, sollte ein Kinderarzt informiert werden. HA-Nahrung ist hier nicht geeignet.

von

Sonja Leibinger

Fachredakteurin im Ressort Home & Life – bei Testberichte.de seit 2012.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

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