Wickeltische

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Ratgeber zu Wickeltische

Wickelstationen

Obwohl ihr Nutzen umstritten ist, haben Wickeltische schon einige Kaufargumente. Sie sind praktische Ablage für alles, was beim Wickeln zur Hand sein muss, zugleich Nacktstrampelstation für die Kleinen und kleine Eltern-Kind-Kommunikationsplattformen auf Augenhöhe. Wer nicht gerade zum günstigsten Plastiktinnef aus China greift, erhält in der Regel stabile Konstruktionen mit Herausfallschutz, schadstofffreien Materialien und bequemer Auflage. Wie oft bei Babyartikeln folgen Testnoten aus (Schadstoff-)Normen, doch auch beim Komfort gibt es Unterschiede.


Wickeltische und Mischformen

Die klassischen Wickeltische bestehen aus fahrbaren Gestellen mit Polsterauflage und unterer Ablage. Sie sind entweder regalförmig-mobil und mit zwei bis drei Reling-umsäumten Ablageflächen bestückt; andere sind so einfach wie möglich mit Kreuzstruktur als Untergestell und nur mit einer folienbespannten Polsterauflage mit Seitenrändern als Schutz vor dem Herunterrollen. Eine dritte Variante ist echtes Möbelstück und überall da zu finden, wo ausreichend Platz in der Wohnung vorhanden ist und es weder auf Mobilität noch auf Kompaktheit ankommt. Solche stationären Wickelstationen werden später meist als Kommode für das Kinderzimmer weitergenutzt, indem die Wickelauflage einfach abgenommen wird. Mix-und Alternativformen sind Wickeltische mit Baby-Badewanne oder klappbare Wickelregale, die platzsparend an der Wand befestigt werden.

Aufstellort bedingt Wickeltischart

Die häufigsten Fragen zu Wickeltischen – und Foreneinträge als Antworten darauf – betreffen indes den Aufstellort innerhalb der Wohnung. Ist das Bad erste Wahl, weil es dort immer warm ist und Gerüche ohnehin nicht stören, sind eingangs erwähnte Wickelregale für die Wandbefestigung oder platzsparende Klappgestelle ohne Ablageböden die erste Wahl. Soll gleich ein komplettes Kinderzimmer angeschafft werden, sind Wickelkommoden mit abnehmbarer Wickelauflage praktisch, da sie langjährig nutzbar und echtes Möbelstück sind. Lassen die Wohnverhältnisse nur mobile Lösungen zu und der Partner des Nachts nicht im Schlaf gestört werden soll, sind rollbare Varianten zu empfehlen, die meist vollwertige Wickelstationen mit Einlegeböden oder Schubkästen sind – und sich von Wickelkommoden nur durch deren Mobilität oder Staufläche unterscheiden.

Ideale Höhe und Abmessungen der Wickelauflage

So oder so: Wickelflächen sollen auf Höhen von 85 bis 92 Zentimeter liegen, Wickelflächen mit 70 x 90 Zentimetern bemessen sein und beide über umlaufende Schutzkanten verfügen. Während die Forderung der Warentester nach schadstofffreien Wickelauflagen ohne belastetes PVC und Sicherheitsvorkehrungen einen achtenswerten Erfolg verbuchen können, trüben Schadstoffe sehr oft die Bilanzen in Warentests. Für belesene Eltern läuft es am Ende auf die Frage hinaus, ob man nur Ausweichmöglichkeiten zu Boden und Bett haben möchte – bei sehr aktiven Babys noch immer die erste Empfehlung –, eine feste Wickeleinrichtung favorisiert oder primär flexibel sein will. Etliche Eltern favorisieren das eigene Bett oder eine sichere Stelle auf dem Boden als einfachste und sicherste Variante einer Wickelstation. Selbst heftig strampelnde Glücksnaturen können so nicht in einem unbeobachteten Moment zu Boden stürzen und sich gefährliche Verletzungen zuziehen.

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