Selten haben wir unser Auto mit so vielen Vorschusslorbeeren beladen! Classic-Ski mit Streifen aus Fell entlang der Steigzone wurden vor diesem Winter als der Quantensprung für den klassischen Stil gehandelt. Im Osttiroler Neu- und Kunstschnee haben wir diese These und weitere Neuheiten getestet.
Was wurde getestet?
Im Fokus des Vergleichstests standen sechs Paar Fellski für Classic-Läufer. Auf Endnoten wurde verzichtet.
Als Testkriterien dienten Abstoß, Gleiten und Handling.
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„Der günstigste Fellski mit überdimensional langer Steigzone ist klar auf sicheres und unkompliziertes Laufen ausgerichtet. Dass Atomic schon Erfahrung mit Fellski hat, merkt man der Struktur beim Darüberstreichen an. In Fahrtrichtung sehr plüschig weich, erfährt man beim Reiben gegen den Strich durch sehr feine, aber überraschend harte Haare deutlich mehr Widerstand. ...“
„Der auch im Namen sportlichere ‚Skintec‘ ist die Weiterentwicklung des ersten Fellskis dieser Generation. Der Streifen ist kürzer, die Vorspannung liegt auf Niveau des Madshus. Positiv: Dadurch gleitet der Atomic nicht nur leichter, sondern auch leiser, sogar auf schlechten Pisten mit grieseligem Schnee! ...“
„Fischer bleibt seiner Linie treu und bringt einen sportlichen, aber leicht zu kontrollierenden Fellski für die breite Masse. Durch die einzigartige Konstruktion mit zwei parallelen, versetzten Streifen bleibt die Mittelrille frei, vielleicht der Grund für die hervorragende Führung und den tollen Geradeauslauf. ...“
„Der ‚Terrasonic‘ repräsentiert die Eigenschaften des Fellskis schlechthin. Er ist ein absoluter Allrounder. Seine Ausrichtung ist weniger sportlich als bei Rossignol und Fischer, dafür sind seine Einsatzmöglichkeiten nochmals breiter. Die super ... Kombi aus Vorspannung und einem sehr schnell Grip aufbauenden Fellstreifen erlaubt dem Läufer, sowohl harte Kicks zu setzen als auch mal in Gedanken dahinzugleiten. ...“
„Der Rossignol ist der schnellste im Feld, aber noch ein bisschen anspruchsvoll, was das Handling angeht. Wenn Timing und Krafteinsatz stimmen, ergeben Rebound und Haftung des rautenförmigen ‚R-Skin‘-Streifens einen Vortrieb, der schon sehr nah an gut gewachste Profiski herankommt. Der Fellstreifen wirkte am Abend ‚nasser‘ als andere, man sollte ihn auf jeden Fall imprägnieren, um Eiskristalle zu verhindern. ...“
„... Er ist je nach Qualität des Läufers für einen schmalen bis breiten Einsatzbereich gut! Die feinen Schuppen direkt unter der Bindung finden sicheren Halt auf präpariertem Kunst- und Neuschnee, je besser der Kick, desto härter oder weicher darf die Piste sein. Selbst in Rampen kommt man im Diagonalschritt voran, muss allerdings die Schritte betont kurz halten! ...“
Für viele Damen steht der Genuss beim Skifahren klar im Vordergrund. Schön easy und entspannt soll es sein. Allmountain-Performance-Lady-Ski bieten auch reinen Pistenfahrerinnen genau das: Sie haben bessere Dämpfungseigenschaften, eine leichtere Schwungauslösung und eine bessere Performance im Sulz als sportliche Modelle. Kurzum: Sie bieten ein Paket,
Sie fahren überwiegend auf gewalzten Pisten, wagen sich aber auch gerne mal ins freie Gelände? Dann liegen Sie mit dem Allmountain-Performance-Ski genau richtig. Er vereint eine etwas größere Mittelbreite mit einer sportlichen Konstruktion – und wird so zu einem Ski für alle Fälle. Der perfekte Begleiter für jeden Skiurlaub!
Die Bandbreite der Freetourer reicht vom etwas breiteren Tourenski (der durchaus als Allroundski geeignet ist) bis zum recht schweren und breiten Schlachtschiff für schnelle und lange Abfahrten im Tiefschnee. ALPIN hat 18 Modelle getestet.