Alles muss raus

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Inhalt

In der warmen Jahreszeit laden Terrasse und Garten zum Entspannen ein. Die musikalische Untermalung dazu kommt aus wetterfesten Lautsprechern. Elf Vertreter hat AUDIO zum Praxistest geladen.

Was wurde getestet?

Getestet wurden elf Lautsprecher. Testkriterien waren Ausstattung und Verarbeitung.

  • Bose 151 Environmental Speakers

    • Typ: Outdoor-Lautsprecher

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „gut“

    „... Da das leicht bogenförmig angeordnete Treiber-Trio über das gesamte Frequenzband parallel läuft, sind winkelabhängige Frequenzgang-Einbrüche nicht zu vermeiden. Je nach Hörplatz kann die 151 daher rund und vornehm bedeckt klingen, oder im ungünstigsten Fall der Musik - besonders Stimmen - eine deutlich nasale Färbung geben. Ob das auf der Terrasse oder dem Achterdeck wirklich jemand stört, steht aber auf einem anderen Blatt. ...“

    151 Environmental Speakers
  • Boston Acoustics SoundWare

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    „... Mit dem begrenzten Innenvolumen und dem kleinen 11,4-cm-Chassis ist die Bass-Ausbeute physikalisch bedingt nicht gerade üppig, was sich sowohl im Labor als auch im Hörtest bestätigte. Stimmen wurden etwas in den Vordergrund gestellt und mit leichter Färbung versehen. Nicht wirklich dramatisch, das ganze, aber dennoch merklich. Der an sich feinfühlige Hochton schälte Details sauber heraus, hatte es aber zuweilen schwer, sich gegen den dominanten Mittelton durchzusetzen.“

    SoundWare
  • Bowers & Wilkins WM6

    • Typ: Outdoor-Lautsprecher

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    „... Beim Klangtest zeigte er den Mitbewerbern die Grenzen auf. Kein anderer Kandidat kam an die highfidele und detailtreue Spielweise des B&W heran. Die WM6 stellte das gehauchte ‚Good Morning‘ so plastisch und naturgetreu auf die Terrasse, dass man glaubte, George Benson und Al Jarreau hätten sich leibhaftig zum Frühstück eingeladen. Bis auf den etwas schwächlichen unteren Bassbereich gab es absolut nichts auszusetzen. ...“

    WM6
  • Infinity Outrigger

    • Typ: Outdoor-Lautsprecher

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „gut“

    „... Im Hörtest stellte der Infinity Stimmen gerne etwas weiter in den Vordergrund, konnte sich dabei Verfärbungen aber größtenteils verkneifen. Durch den leicht vordergründigen Präsenzbereich leuchtete er die Tiefe des Raums sehr deutlich aus - fast, als ob er den gefliesten Spa-Bereich akustisch simulieren wolle. Der Hochtöner hält zwar vom Pegel her gut mit, gehört aber eher zu den sanften seiner Art, der keinem wehtun mag.“

    Outrigger
  • JBL On Air Control 2.4G

    • Typ: Funklautsprecher;
    • System: Stereo-System

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    „... Durch die Bassreflexöffnung kam trotz kleinem 10-cm-Woofer noch vergleichsweise ordentlicher Bass heraus. Stimmen wie die von Seal ertönten aber trotzdem schwachbrüstig, wobei der JBL im Gegenzug seiner Linie bis zur Maximal-Lautstärke treu blieb. Der Hochton wirkte durch seinen leicht metallischen Unterton zwar mitunter etwas kieksig und verschaffte Gitarrensaiten mehr Gehör, dafür gab der ausgewogene Mitteltonbereich mit seinen offenherzigen Stimmen kaum Anlass zur Kritik. ...“

    On Air Control 2.4G
  • KEF CI 500 AW

    • Typ: Outdoor-Lautsprecher

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    „... Im Hörtest machte sich die Grenzfrequenz von 99 Hz nicht ganz so stark bemerkbar. Und auch sonst ließ sich der KEF nichts ankreiden, sondern brillierte mit einer sehr ehrlichen und nahezu fehlerfreien Vorstellung. Natürliche Stimmen, klare detailgetreue Instrumente und die richtige Portion Drive sorgten für ein ansteckendes Musikvergnügen. ...“

    CI 500 AW
  • Klipsch AWR-650-SM

    • Typ: Outdoor-Lautsprecher

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „befriedigend“

    „... Das Gehäuse ist aus einer Glasfasermischung gebaut und sieht einem kleinen Findling täuschend ähnlich. ... Zum Klangcheck spielte der Klipsch im Stereo-Betrieb, ließ sich aber nur bedingt mit den Mitbewerbern vergleichen, weil die räumliche Darstellung prinzipbedingt fehlte. Tonal störten ab und an Zisch-Laute, ansonsten klang er aber ausgewogen mit solide kernigem Fundament.“

    AWR-650-SM
  • Monitor Audio Climate 60

    • Typ: Outdoor-Lautsprecher

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    „... Stimmen verlieh die Monitor Audio viel Substanz und ließ sie sehr erwachsen und körperhaft erklingen. Auch Instrumente bildete die Climate 60 in ihrer vollen Größe ab. Leider fehlte es hier und da an etwas Durchzeichnung und ein paar feinen Details, so dass man sich einen Hauch mehr Lebendigkeit wünschte. Am dezent dosierten und akkurat agierenden Hochton gab es hingegen nichts auszusetzen. ...“

    Climate 60
  • PSB CS1000

    • System: Stereo-System

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    „... der warme runde Bass gewann ohne Stopfen an Volumen. Insgesamt hinterließ der CS 1000 einen runden und ausgewogenen Gesamteindruck. Hier und da könnte er zwar ein Hauch impulsiver und offenherziger agieren. Im Gegenzug blieb er auch bei hohen Lautstärken auf Partyniveau seiner Linie treu und wusste durchweg zu überzeugen. Und von seinem Leistungspotential bekommen auch die netten Nachbarn etwas ab.“

    CS1000
  • Tannoy SR-601 T

    • Typ: Outdoor-Lautsprecher

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    „... Der Frequenzgang mit zwei kräftigen Überhöhungen machte sich auch akustisch durch eine eigene Klangfarbe im sensiblen Stimmenbereich bemerkbar, die eher auf Sprachverständlichkeit zielte. Angesichts des Preises darf man trotzdem nicht meckern. Mit einem kleinen Trick wendet sich das Blatt und die Tannoys werden zum Geheimtipp: Wer mit einem Equalizer bei 1 und 4 kHz den Pegel reduziert, bekommt für kleines Geld spielfreudige und robuste Powerbrocken ...“

    SR-601 T
  • Yamaha NS-AW 592

    • Typ: Mini-Lautsprecher;
    • System: Stereo-System

    ohne Endnote

    Preis/Leistung: „sehr gut“

    „... Zum Rand hin nahm sich der Hochtöner zwar etwas zurück, auf dem größten Teil der Terrasse aber stimmte das Verhältnis, und High-Hats wie auch Gitarrensaiten ertönten wohldosiert, sauber und klar. Stimmen reproduzierten die Yamaha-Keile in voller Größe, aber leider auch etwas bedeckt. Ein Hauch mehr Frische würde ihnen gut tun. Der Bassbereich fügte sich mit seiner wohlig warmen Art unauffällig in das Gesamtgeschehen ein.“

    NS-AW 592

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