Smartphones im Vergleich: Scharf geschossen

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Inhalt

Wie gut ist die kleine Kamera, die wir täglich mit uns herumtragen, eigentlich wirklich? Wir haben fünf Topgeräte mit ganz normalen, aber fordernden Situationen des Fotoalltags konfrontiert. Und mit dem iPhone 6. Man darf gespannt sein.

Was wurde getestet?

Im Vergleich befanden sich 6 Smartphones, wobei der Fokus der Bewertungen auf den Kameras der Telefone lag. Das iPhone 6 diente zur Referenz und lief außer Konkurrenz. Testkriterien waren Autofokus-Speed, Nahaufnahme, Panorama und Schlechtes Licht.

  • 1

    G3

    LG G3

    • Geräteklasse: Oberklasse;
    • Displaygröße: 5,5";
    • Auflösung Hauptkamera: 13 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 3000 mAh

    4 von 5 Punkten – Testsieger (Beste Kamera)

    „4160 x 3120 Pixel sind in Relation betrachtet nur knapp über 60% der Bildpunkte, mit denen das Z3 von Sony ins Rennen geht. Absolut gesehen ist das dennoch nicht wenig, die Bildpunkte drängen sich allerdings auf einem kleineren Fotochip mit nur 17 mm² Fläche. Abseits vom Sensor glänzt das G3 mit gehobener Ausstattung: einem lasergestütztem Autofokus, optischer Bildstabilisierung und doppeltem LED-Blitz.“

  • 2

    Galaxy S5

    Samsung Galaxy S5

    • Geräteklasse: Spitzenklasse;
    • Displaygröße: 5,1";
    • Auflösung Hauptkamera: 16 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 2800 mAh

    3,5 von 5 Punkten

    „In puncto Auflösung rangiert Samsungs frisch abgelöstes Flaggschiff S5 deutlich hinter dem Pixelkrösus Sony Z3, verfügt aber über vier Mal(!) so viele Bildpunkte wie das M8, das mit Magersensor gute Ergebnisse erzielen will. Auf der Habenseite steht auch ein Autofokus, der mit schneller Phasenvergleich-Methode arbeitet. Nicht an Bord ist eine optische Bildstabilisierung. ...“

  • 3

    One (M8)

    HTC One (M8)

    • Displaygröße: 5";
    • Auflösung Hauptkamera: 4 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Ja;
    • Akkukapazität: 2600 mAh

    3 von 5 Punkten

    „... eine Kamera mit 2688 x 1520 Bildpunkten. Die jüngst abgelöste First Lady von HTC hat wenige Pixel, gewährt diesen aber viel Raum. Die sogenannten Ultrapixel sind mit 2 μm enorm groß, was neben der großen Blende (f/2,0) auch bei wenig Licht für rauscharme Bilder sorgen soll. Obendrein gibt es eine zweite Kamera, die 3D-Effekte in der Nachbearbeitung möglich machen kann.“

  • 3

    Xperia Z3

    Sony Xperia Z3

    • Geräteklasse: Spitzenklasse;
    • Displaygröße: 5,2";
    • Auflösung Hauptkamera: 20,7 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 3100 mAh

    3 von 5 Punkten

    „Mit einer Auflösung von 5248 x 3936 Pixeln können manche Spiegelreflexgeräte nicht aufwarten. Es ist aber kein Geheimnis, dass die Pixelzahl nicht alles bedeutet und ein Zusammenpferchen von vielen Bildpunkten auf kleiner Fläche die Rauschanfälligkeit erhöht. Die Auflösung muss also immer auch im Verhältnis zur Sensorgröße gesehen werden. Die beträgt beim Z3 immerhin 29 mm² und ist damit auf Kompaktkamera-Niveau.“

  • 5

    Moto G (2. Generation)

    Motorola Moto G (2. Generation)

    • Geräteklasse: Einsteigerklasse;
    • Displaygröße: 5";
    • Auflösung Hauptkamera: 8 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Ja;
    • Dual-SIM: Ja;
    • Akkukapazität: 2070 mAh

    2 von 5 Punkten

    „Mit nicht einmal 8 vollen Megapixeln (3264 x 2448) hat das Moto G hinter dem HTC One M8 die geringste Auflösung im Test. Das bedeutet nicht automatisch ein schlechtes Bildergebnis in der Praxis: Die Kamera bietet neben Z3 und M8 die kleinste Blendenzahl, darüber hinaus einen optischen Bildstabilisator und den schnellen Phasenvergleich-AF. Dazu kommen großzügige Platzverhältnisse auf dem Sensor ...“

  • iPhone 6

    Apple iPhone 6

    • Geräteklasse: Oberklasse;
    • Displaygröße: 4,7";
    • Auflösung Hauptkamera: 8 MP;
    • Erweiterbarer Speicher: Nein;
    • Dual-SIM: Nein;
    • Akkukapazität: 1810 mAh

    3,5 von 5 Punkten

    „Mit einer Auflösung, die genau der des Moto G entspricht, ist das iPhone alles andere als ein Pixelriese. Dennoch gilt die Kamera nicht als Schwachstelle des Apple-Geräts. Das liegt vermutlich auch an ihrem im Verhältnis zur Zahl der Bildpunkte recht großen Sensor: Das einzelne Pixel hat viel Platz, es kommt daher nicht zu Interferenzen. Obendrein sorgt ein Autofokus neuerer Art ... für schnelles Scharfstellen.“

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