Sonnenschutzmittel

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Produktwissen und weitere Tests zu Sonnenschutz-Mittel

Die Haut vergisst nie active woman Nr. 4 (Juli/August 2013) - Sobald draußen die Temperaturen in die Höhe klettern, gibt es für viele kein Halten mehr – sie wollen reichlich Sonne tanken. Aber Vorsicht: Wer seine Haut nicht ausreichend schützt, riskiert einen Sonnenbrand. Auf zwei Seiten erklärt active woman (4/2013), warum Sonnenschutz so wichtig für unsere Haut ist. Dazu entlarvt die Zeitschrift die fünf größten Irrtümer zum UV-Schutz und stellt drei passende Sonnenschutzmittel vor.

Hautschutz im Skiurlaub Zu viel Sonne ist purer Stress für die Haut, vor allem in den Bergen. Schließlich steigt die UV-Strahlung pro 1.000 Höhenmeter um etwa 15 bis 20 Prozent. Hinzu kommen gefährliche Lichtreflexionen durch Eis und Schnee. Eine vernünftige Creme macht deshalb zweifellos Sinn, wobei vor allem zwei Aspekte von Bedeutung sind: ein wirksamer Kälteschutz und ein ordentlicher Lichtschutzfaktor.

13 gute Schutzschirme Konsument 7/2015 - Alle Produkte sorgen für einen guten Schutz gegen UV-Strahlung und reichern die Haut sehr gut mit Feuchtigkeit an. Letzteres schaffte sonst nur noch der pflegende Sonnenspray von Nivea, der zudem durch seine Anwendungsqualitäten (Hautgefühl, das Einziehen in die Haut, Verteilbarkeit) bestach. Nicht zufriedenstellend und damit durchgefallen sind die Sonnenlotion für sensible Haut von Eco sowie die Sonnenmilch original von Tiroler Nussöl. Das Eco-Produkt patzte beim UVA-Schutz gewaltig.

Für die lange Tour RennRad 8/2015 - Zum anderen sollte man die Zwischenstopps zum Nachcremen nutzen. Sportlernahrung: Wenn der kleine Hunger kommt, dann wirkt ein Gel oft Wunder. Doch leider verträgt nicht jeder Magen jedes Gel. Hier sollte man rechtzeitig vor der Tour entsprechende Produkte testen. Alternativ geben Energieriegel Ihrem Körper neuen Brennstoff. Achten Sie allerdings darauf, dass die Kohlenhydrate in den Riegeln nicht nur aus Einfachzuckern bestehen.

Die Schutzgarde test (Stiftung Warentest) 7/2015 - Auch wenn Aersolsprays keine Nanopartikel enthalten: Verbraucher sollten sie nicht direkt ins Gesicht, sondern nur in die Hände sprühen und dann im Gesicht verteilen. Der feine Nebel gelangt sonst schnell in die Atemwege. Auch am Strand und beim Grillen ist bei den schicken Dosen Vorsicht geboten. Sie stehen unter Druck und dürfen sich nicht zu stark erhitzen, Alkohol und Treibgas machen sie leicht entzündlich. Auch in Kinderhände sollten die Aerosolsprays nicht gelangen.

Mit Schutz und Schirm test (Stiftung Warentest) 7/2014 - Kopfbedeckung. Kleine Kinder haben oft noch wenig dichtes Haar. Umso wichtiger ist es, ihre Kopfhaut mit einem Hut oder Mützchen zu bedecken - am besten mit Krempe und verlängertem Nackenteil. 2008 testeten wir Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Zwei Kindermützchen, die damals überzeugten, sind noch unverändert zu haben: Hypen Protect Cap'ocy für rund 18 Euro und Jack Wolfskin Kids Supplex Sun Cap für etwa 20 Euro (www.test.de/uv-schutz-kleidung). Schattenpause.

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Sonnenschutz-Lotionen

Am weitesten verbreitet sind Sonnencremes mit chemischen Filtern, die jedoch Allergien auslösen können und wiederum selbst Hautkrebsgefahr in sich bergen. Gesundheitlich unbedenklich dagegen sind Cremes mit Pigmentfilter, die sich daher besonders für Kleinkinder eignen, sowie ölbasierte Mittel, die in Sprayform leicht auftragbar sind. Obwohl die Zahl der Hautkrebserkrankungen, die unter anderem von Sonnenstrahlen verursacht werden, in jedem Jahr immer wieder in die Zehntausende geht, zählt eine gebräunte Haut nach wie vor zu den gängisten Schönheitsidealen - ob im Sommer oder im Winter beim Skifahren unter der ebenfalls aggressiven Bergsonne. Sonnenschutzmittel können zwar Hautkrebserkrankungen nicht direkt verhindern, sie erlauben aber zumindest bis zu einem gewissen Grad einen Schutz gegen Sonnenbrand - einen der Hauptauslöser bösartiger Hautveränderungen. Für unempfindliche, nicht zu Allergien neigende Menschen eignen sich dafür Produkte, die chemische Filter enthalten. Diese Mittel dringen in die Haut ein und verhindern dadurch einen Sonnenbrand. In Deutschland sind sie am weitesten verbreitet. Erst vor kurzem ist jedoch bekannt geworden, dass sie aber auch selbst unerwünschte, Hautkrebs auslösende Reaktionen in der Haut auslösen können. Wer also sicher gehen möchte oder auf sie allergisch reagiert, kann zu Cremes mit mechanischen Filtern greifen. Sie enthalten kleine Pigmentfilter aus zum Beispiel Zink- oder Titanoxid, die wie kleine Spiegel das Sonnenlicht reflektieren. Im Gegensatz zu den Mitteln mit chemischen Filtern, die erst nach ungefähr 30 Minuten wirken, setzt die Schutzwirkung hier auch sofort ein. Da sie außerdem keine gesundheitlichen Schäden hervorrufen, sind sie ideal für Kinder. Allerdings können sie - gerade bei spielenden Kindern - leicht abgewischt oder im Wasser abgewaschen werden. Generell eignen sich bei häufigen Wassergängen eher ölbasierte Varianten, obwohl sie langsamer als wasserbasierte in die Haut einziehen. Es gibt sie darüber hinaus in verschiedenen Darreichungsformen. Vor allem bei Kindern haben sich die bequemen Sprays bewährt, während Cremes und Lotionen eher von Erwachsenen benutzt werden. Langfristig zeichnet sich hier aber wohl ebenfalls ein Trend zu Sprays ab. Ferner gibt es immer öfter Selbstbräuner mit integriertem Lichtschutzfaktor, um die Haut bereits vorbräunen zu können und nicht abwechselnd zwei Cremes verwenden zu müssen. Wichtig für die richtige Wahl des Sonnenschutzmittels ist auch der Lichtschutzfaktor, mit dem sich je nach Hauttyp, UV-Strahlung und Vorbräunung die natürliche Eigenschutzzeit der Haut und damit die Verweildauer in der Sonne künstlich verlängern lässt.

Weitere Informationen

Je mehr UV-Strahlung die Haut ausgesetzt wird, desto mehr Schaden nimmt sie. Gleichzeitig wird auch die Hautalterung stark beschleunigt. Ein Sonnenbrand wiederum ist eine ernst zu nehmende Verletzung der Haut, die dauerhafte Schäden hinterlassen kann. Die Folgen können erst Jahre später auftreten - in Form von Hautkrebs. Jede Haut ist verschiedener stark empfindlich gegenüber Sonnenbestrahlung. Die Empfindlichkeit ist vor allem vom Hauttyp abhängig, dabei gilt in der Regel, dass Menschen mit hellem Hauttyp sich meist nur sehr kurz ungeschützt in der prallen Sonne aufhalten können, während dunklere Hauttypen eine längere Eigenschutzzeit haben. Die so genannte Eigenschutzzeit ist die Dauer, die man ungeschützt in der Sonne bleiben kann, ohne eine Hautrötung zu bekommen. Bei den meisten Mitteleuropäern beläuft sie sich auf lediglich 10 (empfindlicher) bis 20 Minuten (unempfindlicher Hauttyp). Diese Zeit kann mit dem richtigen Sonnenschutz deutlich, wenn auch nicht unbegrenzt, verlängert werden. Ein Beispiel: Mit einer Eigenschutzdauer von 10 Minuten und einem Lichtschutzfaktor von 20 erhöht sich die relativ gefahrlose Verweildauer in der Sonne auf 200 Minuten. Da die getesteten Lichtschutzfaktoren aber unter Laborbedingungen gemessen werden, sollte man sie nur zu 50 bis 60 Prozent ausnutzen, um ganz sicher zu sein. Mehrmaliges Eincremen verlängert die Schutzdauer übrigens nicht. Generell gilt, dass man sich immer eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad zum ersten Mal eincremen sollte. Ein effektiver Lichtschutz gegen UV-A- und UV-B-Strahlen tritt übrigens erst bei einem Mindestlichtschutzfaktor von 15 bis 20 ein. Empfindliche Menschen mit Hauttyp I (sogenannter "Keltischer Typ", sehr empfindlich) sollten sogar Sonnenschutzmittel mit einem Faktor zwischen 20 und 30 benutzen. Die Anwendung der "Total-Sun-Blocker" mit einem Lichtschutzfaktor bis 60 ist hingegen nur für Menschen mit besonderer Lichtempfindlichkeit aufgrund von Erkrankungen zu empfehlen. Sinnvoll ist dagegen die Verwendung eines After-Sun-Produktes, um der beanspruchten Haut im Anschluss die Regeneration zu erleichtern. Natürlich kann auch zu einer normalen Feuchtigkeitscreme gegriffen werden, es muss hier nicht zwangsweise ein teures Spezialprodukt sein.