Wasserenthärter-Anlagen

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„... Wasserleitungen und Warmwasserbereiter werden vor Kalkbelägen, welche den Wasserdurchfluß hemmen und somit zu hohem Energieverbrauch führen, geschützt. Dabei überzeugt die attraktive …“

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BWT AQA perla
BWT AQA perla

Die Weichwasseranlage von BWT basiert auf dem Ionenaustausch und ist für Haushalte von 1 bis 12 Personen geeignet. Das Gerät zeichnet sich durch eine einfache und bequeme Inbetriebnahme aus. AQA perla ist aufgrund seiner ökologischen, funktionalen und qualitativen Aspekte empfehlenswert.

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Coway BB-08
Coway BB-08

Hartes Wasser ist weder schön bei der Tee- oder Kaffeezubereitung noch für die Körperpflege. Daher gibt es von Coway ein stylisches Aufbereitungsgerät, das das Wasser weicher werden lässt. Das Ganze funktioniert über das Herausfiltern von Calcium- und Magnesium-Ionen. Aufgrund der leichten und sicheren Bedienung und der Variabilität in der Positionierung ist es absolut eine Empfehlung wert.

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Kalk Max IT1

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AQA total1500

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Weitere Informationen in: test (Stiftung Warentest), Heft 1/2000 Ein Schlag ins Wasser Was wurde getestet? 13 physikalische Wasserbehandler zu Preisen von 80 bis 3.500 Mark im Test … zum Test

Maitron Catalysator W 512

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OC Watercat OCC Catalysator

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Hydron-Cyklon TB-35 plus

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Hydro-Fix Vital Typ I

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Casatron CD

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Calc Pro

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OC OCI 90/SE5.0

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Rodekal RK 100/1

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Eibl Star 1000 Typ 2

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D-Calc plus CNA

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kd Drogeriemarkt KSF

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Tests

Plus X Award

Testbericht über 28 Produkte aus dem Sanitärbereich

Testumfeld: Die „Plus X Award-Empfehlung“ wurde im Jahr 2013 an 28 Produkte aus dem „Sanitärbereich“ vergeben. Für besondere Leistung in den Bereichen Bedienkomfort, Ökologie, High Quality, Innovation, Funktionalität sowie Design erhielten sie das Plus X-Siegel. Des Weiteren wurde eine Badewannenträger-Konstruktion sowie eine Veredelung von Glasoberflächen …  

Plus X Award

Testbericht über 34 Produkte aus dem Sanitärbereich

Testumfeld: Die „Plus X Award-Empfehlung“ wurde im Jahr 2012 an insgesamt 34 Produkte aus dem …  

Plus X Award

Testbericht über 40 Elektrokleingeräte (Plus X Award 2010)

Testumfeld: Im Bereich „Elektrokleingeräte“ erhielten im Jahr 2010 40 Produkte eine „Plus X Award- …  


Ratgeber zu Wasserenthärter-Anlagen

Sinn und Unsinn

Wenn hartes Wasser verdunstet oder erhitzt wird, wandelt sich gelöstes Calciumhydrogencarbonat zu Kalk um, das sich an Leitungen, Töpfen und Wasserhähnen unschön sichtbar absetzt. Für den menschlichen Körper ist dieser Kalk gänzlich unbedenklich, doch gibt es andere Probleme: Hartes Wasser erhöht zum Beispiel den Verbrauch an Spül- und Waschmitteln und beeinträchtigt zudem den Geschmack empfindlicher Speisen und Getränke, insbesondere von Tee und Kaffee.

Gezielt und effizient geht es mit Ionenaustauschern
Kurz: Das beständige Entkalken von Wasserkochern, Kaffeemaschinen und Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen kann ordentlich Nerven kosten. Daher gibt es zunehmend Anbieter auf dem Markt, welche einem diese Arbeit mit Wasserenthärteranlagen abnehmen wollen. Die effektivste Methode dafür ist derzeit die Ionenaustausch-Variante. Bei ihr werden dem Speisewasser in einem extra Boiler die Erdalkaliionen, welche für die Kalkablagerungen verantwortlich sind, entzogen und durch Natriumionen ersetzt.

Nachteilig ist hierbei jedoch, dass Natrium in großen Mengen leider schädlich für den menschlichen Organismus ist. Die Methode eignet sich also nur dann, wenn man sich nicht ausschließlich von diesem Wasser ernähren möchte. Für den Tee am Abend oder den Kaffee am Morgen ist das kein Problem, aber passionierte Leitungswassertrinker sollten von dieser Methode Abstand nehmen. Wie so oft macht es eben die Menge. Zudem müssen regelmäßig Reinigungen des Systems erfolgen, da Ionenaustauschanlagen leider zum unangenehm schnellen Verkeimen neigen.

Die Alternative Umkehrosmose hat leider einige Nachteile
Als Alternative kann man auch eine Umkehrosmoseanlage in Betracht ziehen. Das prinzip einer solchen Anlage beruht darauf, dass Wasser mit gelösten und ungelösten Stoffen unter Druck durch eine halbdurchlässige Membran gedrückt wird. Je nach Membranstruktur, Druck, Temüeratur und Größe der Moleküle werden die Inhaltsstoffe im Wasser unterschiedlich gut zurückgehalten. Auch die Ladung der jeweiligen Ionen hat eine Auswirkung. Magnesium, Calcium und Sulfat wird beispielsweise besser ausgesondert als Nitrat, Chlorid oder Natrium. Ungeladene Moleküle werden umso besser entfernt, je größer sie sind.

Auf diese Weise können neben Kalk auch viele weitere ungewünschte Stoffe aus dem Wasser ferngehalten werden, tatsächlich ist das Wasser jenseits der Membran bei guten Anlagen fast salz- und mineralienfrei. Das Konzentrat mit den gefilterten Stoffen wird dagegen mit Leitungswasser ins Abwasser gespült. Und damit ergeben sich leider auch schon zwei Probleme: Zum einen werden laut Bayerischem Landesamt für gesundheit und Lebensmittelsicherheit zwischen 3 und 25 Litern Trinkwasser für die Gewinnung nur eines Liters gefiltertem Wassers verbraucht (je nach Güte der Anlage). Zum anderen werden dem Wasser quasi im Rundumschlag auch alle durchaus wünschenswerten Inhaltsstoffe wie eben Mineralien entzogen. Auch die Verkeimung der Membranen ist kaum zu verhindern, wenn nicht regelmäßig ausgetauscht wird. Schlussendlich benötigt man für den Osmoseprozess einen hohen Druck - der wiederum Energie verbraucht. Ideal ist diese Methode daher insbesondere im Privatbereich nicht.

Physikalische und chemische Methoden unsinnig
Eine bei Hausanlagen ebenfalls häufig zu findende Alternative ist die „physikalische Reinigung“. Hiermit sind Anlagen gemeint, bei denen Magnete oder mit Stromleitungen umwickelte Drähte die Wasserrohre umschließen. Die damit erzeugten Magnetfelder sollen die Erdalkaliionen so verändern, dass sie sich nicht mehr ablagern. Dies ist aber leider großteils physikalischer Unsinn - Magnetfelder können die Ablagerungen keinesfalls beeinflussen, da Wasser und auch Kalkkristalle nicht magnetisch sind. Dazu kommt, dass der Kalk eben nicht kristallin vorliegt, sondern im Wasser gelöst ist und sich erst durch Ausfällung ablagert.

Chemische Verfahren wiederum werden in der Industrie zwar erfolgreich eingesetzt, dienen aber nur dem Aufbereiten von Wasser für Industrieanlagen. Aufgrund der verwendeten Chemikalien ist das Wasser nicht mehr für den Menschen genießbar oder sogar giftig. Daher bleibt unter dem Strich leider die nüchterne Erkenntnis, dass ein Wasserenthärter nur in Form eines Ionentauschgerätes oder sehr eingeschränkt auch als Umkehrosmoseanlage Sinn macht – und auch nur dann, wenn nicht übermäßig viel von diesem Wasser konsumiert wird beziehungsweise die Ernährung auch andere Flüssigkeiten einbezieht.


Produktwissen und weitere Tests zu Wasserenthärter-Anlagen

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Wirksame Wasserenthärter-Anlagen arbeiten nach dem Ionenaustausch- oder chemischen Verfahren. Sie sind aber aufgrund zahlreicher Nachteile für den Hausgebrauch nicht sinnvoll. Die für Privathaushalte angebotenen Wasserenthärter-Anlagen auf physikalischer/Magnet-Basis dagegen sind großteils teurer Nepp, nur sehr wenige Anlagen zeigten im Test eine zumindest eingeschränkte Wirksamkeit.


Durch das Verdunsten oder Erhitzen von hartem Wasser wandelt sich gelöstes Calciumhydrogencarbonat zu Kalk um, das sich an Leitungen, Töpfen und Wasserhähnen sichtbar absetzt. Für den Menschen ist Kalk auch in dieser Form gänzlich unbedenklich, jedoch ziehen die optisch unschönen Krusten andere Probleme nach sich. So erhöht hartes Wasser generell den Verbrauch von Spül- und Waschmitteln, der Kalk beeinträchtigt zudem den Geschmack empfindlicher Speisen und Getränke - insbesondere von Tee. Das beständige Entkalken ist eine lästige Pflicht, zumal typische Hausmittel wie Essig ihrerseits Dichtungen wie zum Beispiel in der Kaffeemaschine angreifen und zersetzen. Wasserenthärter-Anlagen versprechen dem geplagten Nutzer das "aufweichen" des Wassers, so dass der Kalk sich nicht mehr absetzen kann. Bei einem gängigen Verfahren werden dem Speisewasser in einem Boiler die Erdalkaliionen, welche für die Kalkablagerungen verantwortlich sind, entzogen und durch Natriumionen ersetzt. Nachteilig ist hierbei jedoch, dass Natrium in großen Mengen wiederum schädlich für den menschlichen Organismus ist. Außerdem neigen Ionenaustauschanlagen zum unangenehm schnellen Verkeimen. Auch die chemische Wasserenthärtervariante ist keine Alternative, da die hierbei genutzten Chemikalien großteils giftig sind. Bei Hausanlagen für Speisewasser kommt daher häufig eine "physikalische" Reinigung zum Einsatz. Hierbei werden für teures Geld Anlagen verkauft, bei denen Magnete oder mit Stromleitungen umwickelte Drähte die Wasserrohre umschließen. Die damit erzeugten Magnetfelder sollen die Erdalkaliionen so verändern, dass sie sich nicht mehr ablagern. Dies ist leider großteils physikalischer Unsinn - Magnetfelder können die Ablagerungen keinesfalls beeinflussen, da Wasser und auch Kalkkristalle nicht magnetisch sind. Dazu kommt, dass der Kalk eben nicht kristallin vorliegt, sondern im Wasser gelöst ist und sich erst durch Ausfällung ablagert. Lediglich Verfahren wie die Umkehrosmose und einige wenige sehr neue Technologien versprechen hier Erfolg. Die Stiftung Warentest hat im Test so auch nur bei sehr wenigen der physikalisch arbeitenden Wasserenthärter-Anlagen eine gewisse Wirksamkeit nachweisen können, der Großteil zeigte schlicht überhaupt keine Wirkung.