Babynahrung

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Anfangs-Milch Pre
Milasan Anfangsmilch Pre

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung

Die Prüfung der Inhaltsstoffe wurde mit „befriedigend“ beurteilt. Grund war die 1,6-fache Überschreitung der tolerierbaren Tagesdosis an 3-MCPD-Estern. Allerdings war dies noch einer der besseren Messwerte unter allen Testteilnehmern. Auf der Verpackung fehlte der Hinweis, dass die Milchnahrung nicht mit der Mikrowelle erhitzt werden darf. Daher wurden die weiteren Mängel auf „befriedigend“ abgewertet.

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Combiotik Bio-Anfangsmilch 1 (2031-P)
Hipp Bio Combiotik Bio-Anfangsmilch 1

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung; Bioprodukt

Die Bio-Anfangsmilch von Hipp absolvierte die Prüfung der Inhaltsstoffe mit „gut“. Erhöht war der Gehalt an Chlorat, zumeist verursacht durch Rückstände von Reinigungs- oder Desinfektionsmitteln. Das einzige Bio-Produkt im Testfeld, bei dem man keine erhöhten Gehalte an Fettschadstoffen feststellen konnte. Kritisiert wurde der Schriftzug „Combiotik - nach dem Vorbild der Natur“, da hier die Ähnlichkeit zu natürlicher Muttermilch zu stark hervorgehoben wird. Weitere Mängel daher „befriedigend“.

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Bio Anfangs-Milch 1 (Demeter)
Holle baby food Bio-Anfangsmilch 1, Demeter

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung; Bioprodukt

Holles Bio-Anfangsmilch 1 landete auf dem letzten Platz unter den Bio-Produkten. Nachgewiesen wurden ein erhöhter Fettschadstoffgehalt (tägliche Toleranzmenge um das 2,7-fache überschritten) sowie Chlorat mit erhöhten Werten. Außerdem stellte man Sporen sulfitreduzierender Chlostridien fest. Das könnte auf mangelnde Hygiene am Produktionsort hindeuten. Holle teilte mit, dass man weiter an der Reduzierung der Fettschadstoffe arbeite. Auch die erhöhten Chlorat-Werte konnten durch Umstellungen im Produktionsprozess eingeschränkt werden.

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Anfangs-Milch 1
Humana Anfangsmilch 1

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung

Um drei Noten wertete man das Testergebnis der Inhaltsstoffe ab. Der Toleranzwert für Fettschadstoffe wurde um mehr als das 4-fache überschritten. Zudem war der Chlorat-Gehalt erhöht. Ein weiterer Mangel: Ein Hinweis auf der Produktverpackung, der die Ähnlichkeit zu natürlicher Muttermilch zu stark betont.

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Früchtemischung
Hipp Früchte-Spaß Apfel-Birne-Banane

Altersempfehlung: ab 12. Monat; Früchtebrei; Bioprodukt

Hipps Früchte-Spaß erzielte in puncto Inhaltsstoffe eine „befriedigende“ Bewertung. Da sich das Produkt auch im Verpackungsdesign explizit an Kinder richtet, wurde der höhere Zuckergehalt kritisiert. Auch bemängelte man den Zusatz von Vitamin C. Im Aspekt der weiteren Mängel reichte es nur für ein „Ausreichend“. Gründe dafür waren chlorierte Verbindungen in der Verpackung sowie überflüssige oder verwirrende Deklarationen.

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2 Testberichte | 9 Meinungen

 

Anfangs-Milch 1
Milasan Anfangsmilch 1

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung

Die Anfangsmilch von Milasan wies nur Spuren an Fettschadstoffen auf. Lediglich der Chloratgehalt war erhöht und wurde daher im Testergebnis der Inhaltsstoffe um eine Note abgewertet. Kritik musste die Milchnahrung für einen Produkthinweis hinnehmen, der die Ähnlichkeit mit natürlicher Muttermilch zu stark betonte. Milasan teilte mit, dass dieser Hinweis inzwischen von der Verpackung entfernt wurde und das Produkt mit der neuen Verpackung ab Februar 2015 erhältlich sei.

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Bio Säuglings-Milchnahrung 1, Demeter
Holle baby food Bio Säuglingsmilchnahrung 1, Demeter

Altersempfehlung: von Geburt an; Muttermilchersatz; Bioprodukt

Die Milchnahrung aus dem Naturwarenladen Holle kann von Geburt an verwendet werden. Im Labor zeigte sich, dass die Menge an 3-MCPD-Estern die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge um das 5,8-fache überschritt. Diese Fettsäureester werden als bedenklich eingestuft, daher war das Testergebnis in diesem Bereich „befriedigend“. Die weiteren Mängel wurden mit „gut“ bewertet, da die Produktinformationen auf dem Etikett kaum zu entziffern waren.

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1 Testbericht | 18 Meinungen

 

 
Aptamil mit Pronutra Anfangs-Milch 1
Milupa Aptamil mit Pronutra Anfangsmilch 1

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung

Der gemessene Gehalt an Chlorat überschritt sogar die von der WHO definierte tägliche akzeptable Aufnahmemenge. Auch bei den Fettschadstoffen stellte man erhöhte Werte fest. Zudem fehlten Hinweise zur Lagerung der Milchnahrung. Der Anbieter teilte mit, dass dieser Hinweis inzwischen ergänzt wurde.

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1 Testbericht | 20 Meinungen

 

 
Bio Anfangs-Milch 1
Hipp Bio-Anfangsmilch 1

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung; Bioprodukt

Die eingesetzten Fettkomponenten stießen auf Kritik. Der Anteil der Fettschadstoffe lag über der tolerierbaren Tagesmenge. Da zudem auch noch Chlorat mit erhöhten Werten nachgewiesen werden konnte, wertete man das Testergebnis der Inhaltsstoffe um drei Noten ab.

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Aptamil Profutura Anfangs-Milch 1
Milupa Aptamil Profutura Anfangsmilch 1

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung

Stark erhöht war der Chlorat-Gehalt. Somit wurde das Testergebnis der Inhaltsstoffe um zwei Noten abgewertet.

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1 Testbericht

 

 
 
Milchbrei Grieß
Alete Milchbrei Grießbrei

Altersempfehlung: ab 6. Monat; Milchbrei

Vanille und Zimt sind Aromabestandteile des Alete-Milchbreis. Bei den ersten Ernährungsschritten sollten Babys nicht gleich industriell genutzten Aromen ausgesetzt sein. Des Weiteren war der Gesamtzucker recht hoch und es wurden problematische Zuckerverbindungen wie z.B. Saccharose verwendet. Inhaltsstoffe „mangelhaft“. Die Deklaration zum Verzicht auf Farb-, Konservierungs- und Aromastoffe ist überflüssig, da diese in Babyprodukten nicht erlaubt sind.

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1 Testbericht | 14 Meinungen

 

 
Aptamil Milch-Brei Weizen-Hirse-Hafer
Milupa Aptamil Milchbrei Weizen-Hirse-Hafer

Altersempfehlung: ab 8. Monat; Milchbrei

Unter allen getesteten Produkten erzielte der Aptamil Milchbrei Weizen-Hirse-Hafer von Milupa mit „befriedigend“ noch das beste Testergebnis bei den Inhaltsstoffen. Für die Abwertung sorgten der erhöhte Zuckergehalt sowie die Verwendung von Fructooligosacchariden. Auch die weiteren Mängel wurden mit „befriedigend“ beurteilt. Hier kritisierte man die Auslobung „Ohne Zuckerzusatz & Zusatzstoffe“, denn Fructooligosaccharide sind ein Zuckerzusatz.

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Erdbeere-Himbeere in Apfel
dm / Babylove Erdbeere und Himbeere in Apfel

Altersempfehlung: ab 6. Monat; Früchtebrei; Bioprodukt

Der Obstbrei aus dem Drogeriemarkt wird als ein Produkt frei von Verdickungsmitteln ausgezeichnet, obwohl er zu 5% gemahlenen Reis enthält. Weitere Inhaltsstoffe neben dem Fruchtanteil von 77% sind 17% Saft aus Konzentrat sowie 1% Apfelsaftkonzentrat. Das Testergebnis für die Inhaltsstoffe fiel „gut“ aus; der Test auf weitere Mängel führte lediglich zur Note „ausreichend“, was auf die falsche Deklaration und den Fund von PVC/PVDC/chlorierten Kunststoffen in der Deckeldichtung zurückzuführen ist.

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Lactana Bio Anfangs-Milch Pre
Töpfer Lactana Bio Anfangsmilch Pre

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung; Bioprodukt

Töpfers Lactana Bio Anfangsmilch Pre enthielt Chlorat in erhöhter Menge. Auch der Anteil an Fettschadstoffen lag fast den dreifachen Wert über der tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge. Das bedeutete eine Abwertung der Inhaltsstoffe um drei Noten. Als weiterer Mangel wurde der Produkthinweis zur Ähnlichkeit zu natürlicher Muttermilch gesehen. Die Verpackung des Produkts wurde laut Anbieter überarbeitet.

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Milch-Brei Grieß
Milasan Milchbrei Grieß

Altersempfehlung: ab 5. Monat; Milchbrei

Mit „mangelhaft“ schnitt dieser Milchbrei in der Inhaltsstoffprüfung ab. Mehr als 12 Gramm Zucker pro Portion, die Zuckerzusätze Glucose und Maltodextrin sowie der Einsatz von Vanillearoma waren die Gründe für die Abwertung. Ein Hinweis zur Fütterung mit Löffel fehlte. Dies will der Anbieter neben dem zusätzlichen Hinweis „Nicht erwärmen in der Mikrowelle“ bei der nächsten Verpackungsanpassung beheben.

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AR Anti-Reflux
Beba AR

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung; Heil-/Spezialnahrung

Die Säuglingsnahrung gegen Aufstoßen und Spucken erreichte nur ein „mangelhaftes“ Testergebnis für die ernährungsmedizinische Begutachtung, da die Wirksamkeit nicht belegt ist. Aufstoßen und Spucken stellen keine behandlungsbedürftige Erkrankung dar, weshalb der Einsatz der Spezialnahrung nicht sinnvoll ist. Erhöhte Werte des Fettschadstoffes 3-MCPD-Ester (daraus freigesetztes 3-MCPD hat in Tierversuchen die Nieren geschädigt) führten zu einer Abwertung des Testergebnisses Inhaltsstoffe, das somit „befriedigend“ ausfiel. Weitere Mängel wurden nicht festgestellt.

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Milch-Pause zum Trinken Pfirsich-Birne
Alete MilchPause zum Trinken Pfirsich-Birne

Altersempfehlung: ab 6. Monat; Trinknahrung

Die Folgemilch mit „Fruchtgeschmack“ enthält zugesetztes Maltodextrin und Saccharose als Süßungsmittel. Im 200-ml-Päckchen sind ca. 1,6 Stück Würfelzucker enthalten. Das entspricht ca. 32 Prozent der täglich tolerierten Zuckermenge für ein 1-jähriges Kind. Aletes MilchPause ist aromatisiert.

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Hipp Apfel-Melissen-Tee
Hipp Apfel-Melissen-Tee

Altersempfehlung: ab 8. Monat; Trinknahrung

Neben herkömmlichem Zucker wurde dem Teegetränk Traubenzucker zugesetzt. In 200 ml des Tees stecken ca. 2,5 Stück Würfelzucker. Das entspricht ca. 50 Prozent der täglich tolerierten Zuckermenge für ein 1-jähriges Kind. Laut Anbieter wird der Tee ab dem 01.04.2012 mit der Altersempfehlung „ab dem 12. Monat“ angeboten, um sicherzugehen, dass das Getränk ausschließlich über die Tasse gegeben wird. Die Rezeptur wird nicht verändert. Außerdem soll mit dem neuen Hinweis „Bitte nicht nachsüßen“ noch deutlicher gemacht werden, dass der Tee „fertig gesüßt“ ist.

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Aptamil Anfangs-Milch Pre
Milupa Aptamil Anfangsmilch Pre

Altersempfehlung: von Geburt an; Muttermilchersatz

Die Aptamil Anfangsmilch Pre gehörte zu den teureren Milchnahrungen im Testfeld. Das Testurteil bei den beinhaltenden Stoffen lautete „befriedigend“. Im Labor wies der Messwert bei den Fettsäureestern eine 2,6-fache Überschreitung der für die Bewertung benutzten tolerierbaren täglichen Aufnahmemenge an 3-MCPD-Estern auf. Des Weiteren wurden in dieser Babynahrung Präbiotika eingesetzt. Das sind spezielle Ballaststoffe, deren Vorteile aber nicht zweifelsfrei erwiesen sind. Hersteller Milupa erklärte, dass man den Anteil der 3-MCPD-Ester weiter kontinuierlich senken wolle.

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1 Testbericht | 16 Meinungen

 

 
Anfangs-Milch Pre
Bebivita Anfangsmilch Pre

Altersempfehlung: von Geburt an; Milchnahrung

Der Gehalt an Fettschadstoffen lag das 1,6-fache über dem TDI (tolerierbare tägliche Aufnahmemenge). Dies und ein erhöhter Chlorat-Wert führten zur Abwertung in Bereich der Inhaltsstoffe.

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Neuester Test: 27.02.2015
 

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Tests


Testbericht über 16 Obstbreie in Tüten

Testumfeld: Im Fokus des Vergleichs standen 16 Obstbreie, die in Tüten angeboten werden. Darunter waren 9 Bio-Produkte. Die Bewertungen reichten von „gut“ bis „ungenügend“. Das Testergebnis basierte auf den Resultaten der Inhaltsstoffprüfung. Waren die weiteren Mängel nicht besser als „befriedigend“, wurden Abwertungen im Gesamturteil vorgenommen. Der Einkauf der …  


Testbericht über 14 Säuglingsanfangsnahrungen

Testumfeld: Im Vergleich befanden sich 14 Babynahrungen, die als Muttermilchersatz dienen. …  


Testbericht über 12 Milchbreie zum Anrühren

Milchbreie gehören zu den ersten Mahlzeiten in Babys Leben. Doch das, was im Laden steht, …  


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Produktwissen


Jeder vierte Erwachsene hat eine Allergie. Spezielle Babymilch mit Prä- und Probiotika soll vom ersten Lebenstag an vorbeugen. Ob das klappt, ist noch fraglich. Was ist dran an prä- und probiotischer Säuglingsnahrung? Können sie wirklich vor Allergien schützen? Die Experten der Zeitschrift test (9/2013) gehen …  


Metallteilchen in Pizza, Keime in Babynahrung – immer wieder rufen Hersteller Produkte zurück. …  


Wurst mit Gesicht, Kindermilch oder Früchteriegel: Der Markt für Kinderlebensmittel wächst. …  


Ratgeber zu Babynahrung

Ernährung im ersten Lebensjahr

Die ausgewogene Ernährung des Babys ist essentiell für seine künftige Entwicklung. Angesichts dieser immer wieder von Ernährungsexperten betonten Maxime neigen junge Eltern viel zu oft dazu, neben dem Stillen schon in den ersten Monaten auf Beikost zu setzen. Ein Fehler, denn das Stillen deckt den Nährstoffbedarf des Kindes an Vitaminen, Mineralstoffen und Enzymen in den ersten paar Lebensmonaten vollständig ab. Hinzu kommen Abwehrstoffe gegen Infektionskrankheiten und der Schutz vor Diabetes und Allergien. Umgekehrt sollte aber mit der Beikost auch nicht zu lange gewartet werden. Denn diese erfüllt durchaus wichtige Funktionen bei der Ausbildung von Abwehrkräften.

Wenn Stillen nicht möglich ist...
Ist das Stillen nicht möglich, gibt es auch industriell erzeugte Milch zum Anrühren, die vom ersten Monat an gefüttert werden kann. Diese wird vielfach als „Säuglingsanfangsnahrung“ beworben und trägt die Bezeichnungen „Pre“ oder „1“ im Namen. Grundsätzlich reicht das Stillen in den ersten Monaten jedoch völlig aus - die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt einen Zeitraum von sechs Monaten. Dies gilt natürlich auch mit Blick auf die Situation in Entwicklungsländern, bei denen verunreinigtes Wasser eine Gefahr für Kleinstkinder ist. Hier in Deutschland wird aber häufiger auch eine ergänzende Breifütterung schon ab dem vierten oder fünften Monat empfohlen - je nach Entwicklungsstand des Kindes. Dies sollte am besten mittags geschehen, um die Verträglichkeit besser zu kontrollieren. Jedes neue Lebensmittel sollte Schritt für Schritt eingeführt werden. Zu viele Geschmäcker gleichzeitig verwirren das Kind und führen eventuell zur Ablehnung stark schmeckender Lebensmittel im späteren Leben.

Die Beikostfütterung
Sinn dieser ersten Beikostphase ist neben der Gewöhnung an festere Nahrung unter anderem eine Eiweibeschränkung auf 25 Prozent der zugeführten Kalorien, was mit reiner Muttermilch natürlich nicht möglich wäre. Dies soll Kinderärzten zufolge auch einem späteren metabolischem Syndrom entgegenwirken können, einer schon in der Kleinkindphase angelegten Fettleibigkeit. Ab dem fünften oder spätestens sechsten Lebensmonat sollte die mittägliche Mahlzeit durch eine weitere (Beikost-)Mahlzeit ergänzt werden - am besten abends. Während der Brei mittags Gemüse, Kartoffeln und Fleisch enthalten sollte, werden für die Abendmahlzeiten eher Milch-Getreide-Breie empfohlen. Sie liefern nun auch Nährstoffe wie Calcium. Das Getreide hat zudem den Sinn, das Kind an Gluten zu gewöhnen, was das Risiko einer späteren Zöliakie halbieren kann. Kuhmilch in Breien ist im Übrigen unbedenklich, größere Mengen sollte man dem Baby allerdings nicht vor Vollendung des ersten Lebensjahres anbieten - zum einen aufgrund der besagten Eiweißbeschränung, zum anderen weil die Verdauung schwerer fällt.

Obst- und Getreidebreie: Vitamine für die Entwicklung
Einen weiteren Monat später fällt in der Regel eine weitere Stillzeit weg. Diesmal ergänzt man den Speiseplan am besten um einen Brei bestehend aus Obst und Getreide. Er erhöht die Vitaminzufuhr, die in dieser Lebensphase immer wichtiger wird. Einige Ernährungsexperten empfehlen ab dieser Zeit zudem täglich eine Tasse Wasser oder Tee – jedoch ohne Zucker. Daher sind übrigens auch Quark, Joghurt und Schokoladenbreie absolut ungeeignet – sie gewöhnen das Kind viel zu früh an den Süß-Geschmack. Der Grund: Später wird es dann umso schwerer, eine gesunde Ernährung ohne Verzichtsgefühle einzuhalten. Wichtig ist in der gesamten Beikostphase ein ausgewogener Eisenanteil. Viele Säuglinge haben hieran Mangel, gegebenenfalls sind Eisentropfen als Beigabe sinnvoll - vor allem bei einer rein vegetarischen Ernährung ohne das Fleisch im Mittagsbrei.

Familienkost etwa ab dem zehnten Monat
Ab dem zehnten Monat kann man schlussendlich damit beginnen, Breie Schritt für Schritt wieder abzusetzen und das Kind stattdessen an der allgemeinen Familienkost teilhaben zu lassen. Wie immer gilt dabei, dass der Eintritt in diese neue Phase je nach Entwicklungsstand des Kindes auch getrost noch ein, zwei Monate hinausgeschoben werden kann. Zudem kann – und soll! - weiterhin gestillt werden. Der richtige Abstillzeitpunkt ist Gegenstand intensiver Diskussionen, doch nach Meinungen mancher Experten sollte er nicht zu spät im zweiten Lebensjahr liegen. Doch auch das kann nur individuell entschieden werden: zu wertvoll sind die Bestandteile der Muttermilch und zu unterschiedlich die Gefahren der zunehmend schwieriger werdenden Entwöhnung.


Produktwissen und weitere Tests zu Babynahrung

Säuglingsnahrung: „Bakterien fürs Baby“ test (Stiftung Warentest) 9/2013 -  Der Rat, allergieauslösende Lebensmittel zu meiden, ist überholt. Führen Sie Schritt für Schritt zum Beispiel auch Weizen und Fisch ein, selbst beim allergiegefährdeten Kind. Spätestens beim Halbjährigen sollten Sie mit Brei starten (www.test.de/babyfuettern). Zigaretten meiden. Rauchen Sie nicht in Gegenwart Ihres Babys, auch nicht in der Schwangerschaft. Schimmel verhindern. Vermeiden Sie ein schimmelpilzförderndes Klima im Haus. Lüften Sie immer gut. Katze weggeben.

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Selbst kochen ist nicht zwingend die beste Lösung - Babymenüs sind nicht nur schneller zubereitet, sie sind auch oftmals sensorisch weniger belastet als frische Nahrungsmittel. Anfangs sollten vor allem Gemüse- und Getreidebreie gereicht werden, erst später auch solche mit Hühner- oder Rindfleisch.


Wer sein Kleinkind ab dem sechsten Monat langsam aber sicher an feste Nahrung gewöhnen möchte, hat die Wahl zwischen Fertignahrung oder selbst Kochen. Das eigenständige Zubereiten von Babynahrung ist dagegen nicht immer die beste Lösung: Anders als viele denken, ist Fertignahrung im Gegensatz zu vom Markt oder aus dem Supermarkt erworbenen Produkten meist schadstofffrei. Denn Babynahrung unterliegt der Diätverordnung und hat daher bestimmte Mindestmengen an Vitaminen und Mineralstoffen zu enthalten. Und mit einem speziellen Babykostwärmer ist das Ganze auch besonders schnell zubereitet. Es gibt sogar Höchstmengen für Fette und Kohlenhydrate. Auch Hersteller von Bio-Lebensmitteln sind daher gezwungen, ihre Getreidebreie mit synthetischem Vitamin B1 anzureichern, um diese Vorgaben einhalten zu können. Bei Gemüse- und Obstbreien ist dies dagegen seltener nötig. An diese sollten sich Eltern zunächst auch halten, denn Breie, welche um Zusätze wie Hühner- oder Rinderfleisch ergänzt wurden, sollten erst ab dem achten Lebensmonat und später hinzutreten. Dies gilt auch für Produkte, welche Joghurt enthalten. Da Kleinkinder keine große Abwechslung benötigen, sollte mit wenigen Geschmacksrichtungen begonnen werden und maximal ein Produkt je Woche hinzutreten. So können allergische Reaktionen schnell erkannt und die betreffenden Auslöser künftig vermieden werden. Insbesondere Lebensmittelallergien zeigen sich oftmals bereits in diesem Alter, Schädigungen des noch jungen und empfindlichen Organismus werden so verhindert. Beim Erwerb von Babymenüs ist jedoch nicht nur der Inhalt entscheidend sondern auch die Verpackung. Denn gerade hier stellte die Stiftung Warentest vielfach erschreckend hohe Belastungswerte fest. Besser ist immer der Griff zu Glasverpackungen als zu Plastikbehältnissen. Die Deckel sollten im Idealfall aus Metall sein und kein Dichtungsmaterial aus Plastik oder Gummi besitzen. Mittlerweile wird zudem speziell hypoallergene Nahrung für Kleinkinder angeboten, um gefährliche Reaktionen gänzlich ausschließen zu können.