Einschätzung unserer Autoren
Deutsche Telekom G1
Probleme mit neuer Firmware
Wie teltarif.de aber ganz richtig feststellt, dürften beides nur wenig befriedigende Notlösungen darstellen. Es gebe aber immerhin bereits Gerüchte, wonach für den 8. März 2009 ein korrigiertes Firmware-Upgrade bereitgestellt werden solle. Das wäre wahrlich zu hoffen, denn das Upgrade bringt auch durchaus interessante Neuerungen mit sich. So soll sich der Android Market nach der Aktualisierung nicht mehr im Beta-Stadium befinden und der Service Latitude in die zum Betriebssystem gehörende Applikation Google Maps integriert sein. Zusätzlich gebe es Nutzerberichte, wonach sich die Akkulaufzeit verbessert habe.
Update 24.04.2009: Mittlerweile wurde ein neues Firmware-Upgrade angekündigt, das die genannten Fehler beheben und weitere Vorteile mit sich bringen soll. Mit der Aktualisierung wird auf das T-Mobile G1 das schon seit längerem angekündigte Cupcake-Update aufgespielt. Android 1.5 soll dabei unter anderem die Nutzung der vertikalen Anzeige auch dann erlauben, wenn die Tastatur des Handys eingeschoben ist. Darüber hinaus steht dem User mit Android 1.5 auch eine virtuelle Tastatur zur Verfügung. Auch die Kamera-Software wurde aufgerüstet und soll nun fähig sein, Videos anzufertigen. Und Bluetooth wurde um den A2DP-Standard erweitert, so dass künftig auch Stereo-Headsets genutzt werden können.
Wie es aussieht, scheint sich das kommende Upgrade also deutlich mehr zu lohnen! Es soll ab Anfang Mai bereitstehen.
T-Com G1
Kommt am 2. Februar 2009 für 449,95 Euro
Der Preis ist zudem überraschend niedrig ausgefallen: Er liegt rund 120 Euro unter demjenigen des Apple iPhone 3G mit Xtra-Prepaidkarte. Bindet man sich dennoch an einen Vertrag von T-Mobile, ist das G1-Smartphone sogar ab 1 Euro erhältlich. Verfügbar sind die Verträge Combi Flat XS, S, M und L mit monatlichen Grundgebühren zwischen 24,95 Euro und 119,95 Euro. Sie beinhalten, mit Ausnahme des kleinsten Vertrages XS, jeweils unterschiedliche Kombinationen von Telefonie- und Daten-Flatrates. Im Tarif Combi Flat XS fallen noch 59,95 Euro für das T-Mobile G1 an.
VoIP erlaubt, keine Kostenfalle im Ausland
Mit dem günstigen Preis dürfte das Unternehmen seine Kunden positiv überrascht haben. Ein weiterer Grund zur Freude sind einige Details, welche bei der Vorstellung des Smartphones in Hamburg verkündet wurden. So berichtet unter anderem Mobile Zeitgeist, dass es mit dem T-Mobile G1 erlaubt sein soll, VoIP-Telefonie zu nutzen. Darüber hinaus habe das Unternehmen beteuert, dass die „Kostenfalle“ bei der deutschen Version des T-Mobile G1 nicht auftrete. Anwender der US-amerikanischen Version des Handys hatten beobachtet, dass das Smartphone auch im Ausland regelmäßig Datenverbindungen aufbaue und so teure Roamingkosten erzeuge.
Zu einem Aspekt war allerdings nichts Neues zu erfahren: So hatte das Online-Magazin Golem berichtet, dass das T-Mobile G1 mit einer sehr umständlichen Tastaturbelegung komme. Umlaute seien demnach nur per Spezialgriff auf den Bildschirm zu zaubern. Damit scheint man also leider leben zu müssen. Weitere Informationen zu dem neuen Android-Smartphone finden sich auch in einem offiziellen YouTube-Kanal für das Gerät.
Telekom G1
YouTube-Kanal leistet Hilfestellung
Neben Hardware-Fähigkeiten und Software-Tipps finden sich aber auch Videos, die das weitergehende Angebot zum T-Mobile G1 präsentieren. So wird zum Beispiel in einem Video die Funktionsweise des Software-Portals Android Market vorgestellt. Dies alles ist aber nicht nur für all diejenigen interessant, welche die dicke Bedienungsanleitung des Android-Smartphones verlegt haben: Wer noch überlegt, ob das G1 überhaupt etwas für ihn ist, findet auf dem YouTube-Kanal genügend Anschauungsmaterial, das ihm sicherlich bei der Entscheidung helfen sollte.
T-Mobile-Aktion G1
Deutsche Version kommt mit umständlicher Tastaturbelegung
Es verwundert an dieser Stelle, dass diese Tatsache von Golem quasi nur in einem Nebensatz erwähnt wird. Zusätzlich wird diese Tatsache mit dem doch etwas euphemistisch anmutenden „direkten Zugriff“ umschrieben. Also direkt ist doch etwas anderes? Es ist schwer vorstellbar, dass auf diese Weise zügig längere Texte von der Hand gehen. Allein in diesem kurzen Artikel hätte ich bis zu dieser Stelle 14 Mal auf die Alt-Taste umgreifen müssen...
Deutsche Telekom G1
Wird im Ausland zur Kostenfalle
Demzufolge kann bei dem Android-Smartphone das internationale Daten-Roaming nicht abgeschaltet werden. Zwar sei die alles in den Einstellungen so definierbar, doch das Handy halte sich schlicht nicht daran und baue trotzdem automatisch Internetverbindungen auf. Bemerkt habe dies ein G1-Besitzer, der bei einem Auslandsaufenthalt sowohl das Daten-Roaming abgeschaltet hatte als auch natürlich auf das Arbeiten mit E-Mails und den Abgleich mit seinem Google-Konto im ausländischen Mobilfunknetz verzichtet hatte. Er habe jedoch nicht schlecht gestaunt, als er nach seiner Rückkehr in der Rechnung gesehen habe, dass im Durchschnitt etwa alle fünf Minuten 15 US-Cent für Datenverbindungen berechnet wurden.
T-Mobile USA sei dieser Fehler bekannt, gleichwohl eine Lösung nicht in Sicht. Man habe dem Kunden lediglich mitgeteilt, das Handy zur Vermeidung dieser Kostenfalle künftig einfach in den USA zu lassen. So sorgt das G1 erneut für einigen Wirbel – denn ein ambitioniertes Smartphone, dass man außerhalb des eigenen Landes nicht nutzen darf, ist schon ein wenig bizarr. Aus den anfänglichen Schönheitsfehlern sind mittlerweile schon einige kapitale Bugs geworden. Und wenn sich bis zum Deutschlandstart im nächsten Jahr nichts ändert, kann man zumindest viel reisenden Verbrauchern nur vom G1 abraten.
T-Com G1
Kritischer Systemfehler im Android-Betriebssystem
Das ist natürlich gar nicht witzig, denn da die Nutzer kaum alle Root-Befehle auswendig kennen, dürfte es bei Tastatureingaben immer wieder zum ungewollten Ausführen der verschiedensten Kommandos kommen. Ganz unabhängig davon, dass man ja auch kaum beim Tippen von Texten stets darauf achten möchte, dass man nicht aus Versehen einen entsprechenden Befehl schreibt. Allerdings könnte es in der Hinsicht ein Glück sein, dass das T-Mobile G1 erst verspätet hier nach Deutschland kommt: In der aktuellen Version RC30 des Android-Betriebssystems soll der Fehler angeblich behoben sein.
Telekom G1
Bereits über 1,5 Millionen vorbestellte Exemplare
Wenn jetzt bereits nach nur zwei Wochen 1,5 bis 2 Millionen Exemplare vorbestellt wurden, wie viele sind es dann Ende des Jahres? Die Zahlen zeigen, dass die relativ grobschlächtige Optik des Smartphones und die technischen Schönheitsfehler der Popularität des ersten Android-Phones keinen Abbruch leisten. Hier dürfte vor allem das offene Betriebssystem selbst das Zugpferd sein, welches mit zahllosen kostenlosen Software-Erweiterungen lockt. 2 Millionen vorbestellte Exemplare sind schon eine eindrucksvolle Zahl, denn immerhin handelt es sich nur um das erste von vielen, bereits für das Jahr 2009 angekündigten, Smartphones mit Android...
T-Mobile-Aktion G1
Betriebssystem mit Baukastenprinzip
Die Prämisse ist: Das Betriebssystem soll auf ein Minimum reduziert sein, aber ein Maximum an Flexibilität erlauben. Das heißt für den User: Das T-Mobile G1 besitzt wenig Applikationen und Anwendungen vom Start weg, kann aber über „Android Market“ ganz individuell aufgerüstet werden. Dabei handelt es sich um eine Handelsplattform ganz ähnlich Apples App Store, von der Software jeder Art für Android heruntergeladen werden kann. Und da Android ein offenes Betriebssystem ist, dürfte die Anwendungszahl in kürzester Zeit beeindruckende Ausmaße erreichen.
Aus dem gleichen Grund müssen Kunden des T-Mobile G1 allerdings zunächst auf einen lokalen E-Mail-Client verzichten und darauf warten, das ein solcher auf Android Market verfügbar wird. Bis dahin wird man sich auf das Google-eigene Gmail oder einen anderen Webmailer verlegen müssen. Der Gmail-Account ist wie bereits berichtet ohnehin notwendig, da über ihn Medienberichten zufolge die Aktivierung des Handys vorgenommen wird – ganz ähnlich dem iTunes-Account beim iPhone. Daher gilt wohl: Wer sich bislang nicht mit Google anfreunden konnte, wird mit dem T-Mobile G1 wohl auch nicht warm werden. Alle anderen können auf The Boy Genius Report einen ausführlichen Blick auf das neue Handy werfen.
Deutsche Telekom G1
Wird es nicht ohne Vertrag geben
Diese Nachricht dürfte viele Android-Jünger hart treffen. Denn bislang ist das T-Mobile-Brand des HTC Dream das einzige Smartphone mit dem Google-Betriebssystem. Dass dieses nur mit einem Laufzeitvertrag von T-Mobile erhältlich sein wird, dürfte viele Interessierte abschrecken. Schließlich will nicht jeder seinen Provider wechseln müssen, nur um in den Genuss des G1 zu gelangen. Wie die Vermarktungsstrategie in Deutschland aussehen wird, ist noch unbekannt. Gleichwohl ist gerade hierzulande angesichts der iPhone-Politik kaum von einer anderen Strategie auszugehen.
T-Com G1
Ersehntes Android-Smartphone mit Schönheitsfehlern
Auf der Habenseite stehen natürlich das übersichtliche und reaktionsschnelle Android-Betriebssystem und die hohe Konnektivität des Smartphones. Dieses soll neben EDGE und UMTS auch HSDPA und WLAN bieten. Auch Bluetooth wird geboten, allerdings soll kein Stereo-Bluetooth via A2DP unterstützt werden. Interessant sind daneben auch der integrierte GPS-Empfänger und der Schnellzugriff auf praktische Anwendungen wie Google Maps, Gmail, YouTube, Calendar und Google Talk.
Leider ist unverständlich, warum das T-Mobile G1 zwar ein HVGA-Display mit 480 x 320 Pixeln Auflösung besitzt, dieses aber nur 65K Farben darstellen kann. Der interner Speicher soll zudem mager ausfallen, man müsse per Speicherkarte auf bis zu 8 Gigabyte aufrüsten. Und warum das Smartphone eines der Haupt-Bluetooth-Profile nicht unterstützt, ist ebenso rätselhaft. Darüber hinaus wird für die Nutzung der E-Mail-Funktionalität angeblich ein Gmail-Account Grundvoraussetzung sein. Das sind schon eine Menge Nachteile, die man da schlucken muss – nur, um ein Android-Handy zu besitzen.










