Einschätzung unserer Autoren
Bildrauschen unter Kontrolle?
Die Sony DSC-H50 wartet mit einer verbesserten Kontrastoptimierung auf (D-Umfangoptimierer) und gewährt dem Nutzer die Freiheit, das Maß der Rauschunterdrückung selbst zu bestimmen. Demnach sei zwischen hoher, niedriger und durchschnittlicher Stärke wählbar, so meldet es das englischsprachige Forum dpreview.com.
Alexander Schauer von chip.de berichtet jedoch von einem erhöhten Bildrauschen – vor allem im Vergleich mit den Schwestermodellen von Sony. Die besondere Eingriffsmöglichkeit, die die H50 dem Nutzer gewährt, wird hier nicht erwähnt. Hat schon jemand Erfahrungen mit der manuellen Einstellbarkeit der Rauschunterdrückung gemacht oder war die Information bloß eine Ente?
Verbessertes Objektiv
Die Bildqualität der H50 ist im Vergleich mit ihrer Vorgängerin, der H9, besser geworden: Die Auflösung ist mit 9,1 Megapixel höher. Das Objektiv ist allerdings noch dasselbe wie das der H9 (2,7-4,5/31-465 mm). Jedoch soll es eine spezielle Linse enthalten, die das Streulicht minimiert. Die Linse soll demnach die Schärfe und den Kontrast der Abbildung erhöhen und verhindert außerdem die farbigen Säume, die an Objektkanten entstehen können (chromatische Aberration). Testergebnisse scheinen der verbesserten Bildqualität recht zu geben und bewerten die H50 besser als die Sony Cybershot H9.
Außergewöhnliche Ausstattung
Die Sony DSC-H50 als Bidgekamera mit 15fachem Zoom ist bei ihrem Strassenpreis von unter 350 Euro recht günstig und reicht an das obere Preissegment einiger Kompaktkameras heran. Im Unterschied zu diesen bietet die H50 außer der Zoomleistung eine sehr gute Ausstattung: Dazu gehören der kippbare 3-Zoll-LCD-Monitor und viele manuelle Einstellmöglichkeiten.
Fotomotive aufgepasst! Bitte lächeln und schnell sein
Ungewöhnlich für diese Kameraklasse ist auch die Lächelerkennung der H50: Die Kamera löst aus, wenn die fotografierte Person lächelt und kann dazu noch die Priorität auf wahlweise Erwachsene oder Kinder setzen. Der Sportmodus der H50 ist ebenso auf der Evolutionsleiter nach oben geschritten. Er erlaubt Aufnahmen mit einer Belichtungszeit von 1/4000 Sekunde und der Autofokus stellt kontinuierlich scharf. Er dürfte also für eine unverzögerte Aufnahmebereitschaft sorgen.












Die Kamera habe ich im März 2009 gekauft und bereits intensiv genutzt. Wichtig war mir die Makrofunktion. Durch die Möglichkeit bis 1 cm an das Objekt heran zu kommen sind Insektenaufnahmen kein Problem. Die kurze Auslöseverzögerung ist bei Tieraufnahmen wichtig und macht diese zum Teil erst möglich. Das Zoom arbeitet zufriedenstellend und auch bei voller Ausnutzung kann, bei genügend Licht (Sonne), aus der Hand fotografiert werden. Der klappbare Monitor ist bei Bodenaufnahmen und überhaupt bei vielen Situationen eine echte Hilfe. Durch seine Größe hat man einen guten Überblick. Ich nutze den Sucher überhaupt nicht mehr. Die Programme sind sehr nützlich. Die häufig genutzten Modi sind bei mir Makro, Sport, Auto, Landschaft, Serienbild und funktionieren hervorragend. Die Nightshot-Funktion ist Spielerei und bringt keine akzeptablen Ergebnisse. Die drahtlose Fernbedienung ist hervorragend. Filmaufnahmen habe ich nur mit den Standardeinstellungen getestet. Der Ton ist gut, daß Bild leider nicht. Da muß ich noch experimentieren. Übrigens macht die Kamera bei zwangsabgeschalteten Blitz auch in Innenräumen (mit ausreichender Beleuchtung) super Aufnahmen. Wichtig ist das bei Aufnahmen von Ölgemälden, da hier der Blitz unerwünschte Reflektionen hervorruft. Die Kamera ist für alle Situationen bestens geeignet.