Einschätzung unserer Autoren
RIM 9500
Firmware 4.7.0.85 ist zweischneidiges Schwert
Allerdings gibt es auch schon wieder Berichte über weiterhin bestehende Probleme und teilweise sogar solche, die mit dem letzten Upgrade beseitigt worden waren und nun wieder auftauchen. Dazu gehört zum Beispiel das deutliche Verzögern des Kameraauslösers. Zusätzlich findet der MediaPlayer erst dann die gespeicherte Musik, wenn die Speicherkarte neu eingelegt wird, und ein eigentlich gefixter Fehler im Instant Messanger soll wieder auftreten. Ob sich ein Aufspielen des Firmware-Upgrades lohnt, muss daher jeder für sich selbst entscheiden. Vielleicht berichten Sie uns ja von ihren Erfahrungen mit Version 4.7.0.85?
Doch Vorsicht: Spielen Sie keinesfalls das Firmware-Upgrade amerikanischer Seiten auf! Die Version für den amerikanischen Storm 9530 soll nicht zum deutschen Storm 9500 kompatibel sein! Die deutsche Version soll in Bälde auf den Seiten von Vodafone zu finden sein – und bis dahin sollte man auch warten. Denn durch das unsachgemäße Aufspielen von Firmware erlischt die Garantieleistung des Herstellers!
RIM Storm 9530
Firmware-Upgrade verbessert Akkulaufzeit
Es lohnt sich also in jedem Fall, die neue Firmware herunterzuladen! Denn die Leistungssteigerung soll ersten Berichten zufolge durchaus spürbar sein. Das ist sehr erfreulich, denn der Storm gilt ohnehin schon im Vergleich zu zum Beispiel Windows-Mobile-Geräten als besonders flott. Und wenn jetzt noch die Akkulaufzeit spürbar verbessert wurde...
Haben Sie die Firmware bereits installiert? Berichten Sie unseren Lesern von ihren Erfahrungen!
RIM Thunder (9500)
Akzeptiert keine SIM-Karten von E-Plus?
Das geschilderte Problem ist deshalb so unangenehm, weil Vodafone als Exklusivvertriebspartner auftritt. Wer in Deutschland den BlackBerry Storm erwerben möchte, muss sich zumindest offiziell an Vodafone wenden – und deren Preis ohne Vertrag ist mit 480 Euro nicht gerade ein Schnäppchen. Wenn das Smartphone aber extra ohne Vertragsbindung gekauft wird, und sich anschließend herausstellt, dass das Handy trotzdem nicht die gewünschte SIM-Karte akzeptiert, dann ist das natürlich hochgradig ärgerlich... Haben Sie vielleicht Ähnliches bemerkt? Schreiben Sie uns, wie Ihnen der BlackBerry Storm gefällt!
RIM 9500
Ab sofort bei Vodafone erhältlich
Denn der Blackberry Storm verfügt über einen stolzen 3,5-Zoll-Touchscreen mit der ungewöhnlichen Auflösung von 360 x 480 Pixeln. Das Display soll hierbei auf die tatsächliche Stärke des Fingerdrucks reagieren, eine entsprechende Rückmeldung geben und damit auch unterschiedliche Reaktionen des Systems ermöglichen. Neben dem BlackBerry Pearl Flip 8220 ist der BlackBerry Storm das nächste Gerät, das sich auf diese Weise verstärkt an Privatkunden orientiert – bislang eine eher vom RIM vernachlässigte Domäne.
Mit teureren Laufzeitverträgen wird der BlackBerry Storm etwas günstiger – so kostet er mit der Superflat ins Festnetz und Vodafone-Netz nur noch 49,99 Euro. Und wer noch etwas drauflegt, erhält eine 16-Gigabyte-Speicherkarte mitgeliefert, die im Handel deutlich teurer käme. Insgesamt wird das Angebot sicherlich seine Freunde finden – und jeder andere kann es zumindest ausprobieren. Denn laut Medienberichten gibt Vodafone eine Zufriedenheitsgarantie: Wer den BlackBerry Storm nicht mag, kann das Gerät binnen 14 Tagen gegen ein anderes Handy umtauschen. Wer also ohnehin gerade einen Vertrag bei Vodafone abschließen will und nicht weiß, ob der Storm das richtige Smartphone ist: Einfach ausprobieren und im Zweifel umtauschen.
RIM Storm 9530
Touchscreen-BlackBerry ohne WLAN
Ansonsten verspricht das Smartphone aber eine Menge Innovation für BlackBerry-Nutzer: Es wird über einen Touchscreen mit 480 x 360 Pixeln Auflösung verfügen, der komplett mit dem Finger bedient wird. Eine physische QWERTZ-Tastatur wie bei vielen anderen Herstellern wird es nicht geben – alle Eingaben erfolgen über den Bildschirm. Für Texteingaben gibt es eine virtuelle Tastatur, die mit großen Tasten und einem taktilen Feedback den Komfort erhöhen soll. So spürt der Anwender beim Drücken ein leichtes Nachgeben und Vibrieren des Displays und hört zur Bestätigung ein leises Klicken.
Und auch die Unterhaltung scheint mit RIMs neuestem Flaggschiff gesichert: GPS ist ebenso an Bord wie eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Autofokus und ein Media-Player für eine stattliche Anzahl an Audio-Formaten wie MP3, AAC, AAC+, eAAC+, WMA, WMA ProPlus und Video-Formaten wie MPEG4 H.263, MPEG4 Part 2 SP, H.264 und WMV. Und wider Erwarten wird auch ein OnBoard-Speicher in Höhe von 1 Gigabyte vorhanden sein. Störend ist also eigentlich nur das Fehlen von WLAN – und vielleicht das hohe Gewicht. Denn 155 Gramm sind nicht gerade ein Fliegengewicht...
RIM Thunder (9500)
Im November als „Storm“ bei Vodafone
Interessant ist, dass der deutsche Netzbetreiber den BlackBerry Thunder nun auch als Storm vermarkten wird. Bislang war vermutet worden, dass dies nur auf den US-amerikanischen Netzbetreiber Verizon zutreffe, der mit 9530 auch eine andere Modellnummer nutzt. So oder so: Nicht mehr lange, und der Touchscreen-BlackBerry kann beweisen, ob er das Zeug zum iPhone-Konkurrenten hat.
RIM 9500
iPhone-Klon ohne WLAN?
Irgendwie ist das nichts Halbes und nichts Ganzes – der BlackBerry Thunder verzichtet auf die beliebte QWERTZ-Tastatur, um sich wie das iPhone als Full-Touchscreen-Handy zu präsentieren. Aber dann wird auch noch WLAN weggelassen und kein Speicher verbaut? Warum sollte man da zugreifen wollen? Alles in allem stimmen diese Informationen wenig zuversichtlich, dass hier wirklich ein echter iPhone-Konkurrent erwächst.
RIM Storm 9530
Ein Thunder ist ein Storm ist ein Thunder...
Oder auch unter einem ganz anderen Namen? Wer weiß es schon? Tatsache ist: Der Thunder – oder Storm – geht auf die Zielgerade. Das immerhin beweisen die neuen Bilder.
RIM Thunder (9500)
Verkaufsstart am 8. Oktober 2008
Veröffentlichungsdaten von aktuellen BlackBerry-Geräten waren in letzter Zeit des Öfteren fraglich und konnten nicht immer eingehalten werden. Es bleibt daher abzuwarten, ob der Thunder auch tatsächlich am 8. Oktober in den Verkauf gehen wird. Immerhin ist damit der Zeitraum enger eingrenzbar, wann die Kunden endlich das erste Blackberry-Phone mit Touchscreen in den Händen halten dürfen.
RIM 9500
Beeindruckende Touchscreen-Tastatur
Die Fotos auf CrackBerry.com zeigen es also nun endgültig: Der RIM BlackBerry Thunder wird keine echte – herausziehbare – Tastatur haben, sondern über eine Bildschirm-Tastatur bedient werden. Erstaunlich ist aber angesichts der großen Tasten die kritische Beurteilung eines Projekt-Insiders, der die Bedienung der Tastenfelder als nervig bezeichnete. So auf den Fotos sieht zumindest die Landscape-Ansicht doch ausgesprochen komfortabel aus?
RIM Storm 9530
Noch längst nicht marktreif?
Das sind keine guten Nachrichten vom Thunder. Interessant daran ist, dass von einer Tastatur gesprochen wird. Wird der BlackBerry Thunder also doch wieder eine versteckte, aber vollständige QWERTZ-Tastatur haben? Oder ist damit die Bildschirmtastatur gemeint? Denn andere Blogs berichten auch davon, dass das Thunder extra ein Vibrationsfeedback bieten soll – damit der Anwender eine spürbare Reaktion auf seine Bildschirmeingaben erhält.
RIM Thunder (9500)
Weitere Informationen und Bilder zum BlackBerry Thunder
Schon munkeln wieder alle Blogs über einen echten iPhone-Konkurrenten. Doch bislang ist noch rein gar nichts zum Innenleben oder der Konnektivität des RIM BlackBerry Thunder bekannt. Ohne solche bleibt aber jede Leistungsbeurteilung reine Spekulation. Denn ein schöner Multimedia-Player und Touchscreen hin oder her: Das bieten nun wirklich fast alle HighEnd-Smartphones.
RIM 9500
BlackBerry-Smartphone ohne QWERTZ-Tastatur
Das Gerät wirkt deutlich gestreckter als bisherige BlackBerrys und insofern auch eher wie ein Edel-Smartphone von Samsung oder LG Electronics. Irgendwie verneint es vollkommen die klassische BlackBerry-Formensprache. Ob das an dem Kultstatus von BlackBerry kratzen wird? Aber vielleicht ist der Stilbruch für RIM als Hersteller auch schlicht notwendig, um mit der Konkurrenz Schritt zu halten?













