Nokia Smartphones Wiederauferstanden mit tollen Androiden der Mittelklasse
Stärken
Schwächen
Wie schneiden Nokia-Smartphones im Test ab?
Denn im Test zeigen Nokia-Handys wie ehedem wieder eine hervorragende Verarbeitung, ein sehr hochwertiges Design – auch mit randlosen, farbstarken Displays – und überzeugende Kameras. Insbesondere für Letzteres waren die finnischen Geräte stets bekannt, hier wurde an die Tradition angeknüpft. Gleichwohl ist der Markt dichter geworden und mit HTC und Samsung gibt es nun zwei Konkurrenten, denen teils noch bessere Kameras nachgesagt werden. Nokia ist also kein Platzhirsch mehr, sondern muss bei einzelnen Modellen durchaus auch mal Kritik einstecken. Bemerkenswert ist ansonsten vor allem, dass Nokia-Smartphones im Test oft die hellsten Displays aufweisen, ideal für die Nutzung im Freien.
Stellt Nokia auch gute Einsteiger-Modelle her?
An dieser Frage scheiden sich die Geister. Schon immer waren bei Nokia die Flaggschiffe nahezu erhaben über jedwede Kritik, während die Einsteigermodelle deutlich weniger glamourös wirkten. Ähnlich ist es auch in der aktuellen Generation. Bei allen Geräten ab 350 Euro erhält man Top-Qualität und – abgesehen von einzelnen Kritikpunkten, die es eben immer gibt – meist rundum gelungen ausgestattete Geräte auf der Höhe der Zeit. Unterhalb dieser Preisgrenze jedoch schleichen sich durchaus auch Modelle ins Portfolio, die auch Kritik einstecken müssen. So ist die Rede von etwas trägen Reaktionen, nicht mehr top-aktuellen Auflösungsformaten und sogar schwächelnden Kameras – zumindest bei wenig Licht.
Welche Oberfläche nutzt Nokia? Ist diese stark angepasst?
Der finnische Hersteller setzt ebenso wie der alte Konkurrent Motorola auf ein sogenanntes Stock-Android, also das von Google bereitgestellte Grundsystem ohne tiefgreifende Veränderungen am Code. Das heißt, es gibt keine vorinstallierten hauseigenen oder Drittanbieter-Apps, die dem User aufgezwungen werden, und auch die Benutzeroberfläche sieht aufgeräumt und simpel aus. Schon längst meint das nicht mehr, dass das System deswegen "hässlich" wäre, denn schon Googles Grundsystem lässt sich vom Nutzer weitgehend mit Wallpapers, Ordnern etc. individualisieren und aufhübschen. Es bedeutet vielmehr, dass er völlig frei wählen kann, welche Programme er nutzen möchte – und Google-Updates können umgehend an den Kunden weitergegeben werden.
Wie ist das Portfolio von Nokia gegliedert?
Anders als die meisten Hersteller nutzt Nokia eine ziemlich einfach verständliche Nomenklatur für seine Geräte. Die ambitionierter ausgestatteten Smartphones besitzen eine 7 oder 8 als Modellnummer, die einfachere Mittelklasse wird aus den 5ern und 6ern gebildet, während die Geräte mit 1, 2 und 3 das Einsteigersegment bedienen. Das Jahr der Markteinführung wird als Unterscheidungsmerkmal zwischen den einzelnen Generationen einfach an die führende Ziffer angehangen. Auffällig ist hierbei, dass selbst die ambitionierteren Modelle der 7er-Baureihe mit 400 Euro noch vergleichsweise fair bepreist sind.























