Einschätzung unserer Autoren
Casio Exilim Hi-Zoom EXH30
Begleiter auf langen Reisen
Der ½.3 Zoll Bildsensor ist für die 16 Megapixel Bildinformation wahrscheinlich ein wenig zu klein geraten und lässt die Vermutung aufkommen, dass Bildrauschen hier kein Fremdwort sein wird. Als Objektiv dient die bewährte 24-300 Millimeter Optik, dessen Teleweite durch einen Trick (mehrere Bilder werden zu einem guten zusammengesetzt) um den Faktor 1,5 auf 450 Millimeter erweitert werden kann und all das angeblich ohne Verluste. Auch die 24 Millimeter Weitwinkel bieten eine ordentliche Perspektive für Landschaftsaufnahmen. Besonders angenehm ist der Lautlos-Modus, der die Auslöse- und Blitzgeräusche automatisch ausblendet.
Bei der Videofunktion kann während der Aufnahme das optische Zoom voll ausgenutzt werden und scharfe Bilder sind durch den Autofocus garantiert. Bei Full-HD stößt die kleine Exilim jedoch an ihre Grenzen, den bei 24 Bildern pro Sekunde ist schon das Ende der Leistungsfähigkeit erreicht. Warum das so ist, will einem nicht so recht einleuchten, denn was nützt Full-HD, wenn es ruckelt? Da wird man gezwungen einen Gang bei Videoaufnahme runterzuschalten, um schöne Filmsequenzen zu erzeugen. Bei den Fotoaufnahmen hat man vielerlei Möglichkeiten, manuell in die Aufnahmeeinstellungen einzugreifen, wenn man sich nicht auf die Blenden- und Belichtungsautomatik verlassen will. Eine Panorama-Schwenkfunktion bietet einen Winkel von 240 Grad an. Die Bildkontrolle erfolgt am 3 Zoll großen, mit 460K Pixel auflösenden TFT Monitor und die endgültige Speicherung wird auf SD-, SDHC- und SDXC-Karten durchgeführt.












