Kurzlebig...
Anna77 schreibt am :
Vorteile:
Gute Scan-Geschwindigkeit
Geeignet für:
Dokumente,
Bilder
Ich bin:
Kleine Firmen
Hallo liebe Leser...
also ich war anfangs begeistert von meinem CanoScan LiDE 700F, nach etwas über 1 1/2 Jahren muß ich allerdings feststellen: diese Freude hält nicht lange. Der Scanner ist defekt, gescannte Illustrationen weisen ein gleichmäßiges Raster von schwarzen Pünktchen auf. Leider läßt sich dies nicht ändern auch nicht durch Änderung der Einstellungen.
Canon gibt bei Scannern nur 1 Jahr Garantie, also kann man dieses Gerät jetzt gleich entsorgen, da eine Reparatur teurer wäre wie ein Neugerät...klasse!
Bei mir kommt daher kein Canon mehr ins Haus...weder als Sanner noch als Kamera oder was auch immer.
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Spielzeug
nrgmac schreibt am :
(befriedigend)
Vorteile:
Günstig,
Gute Abmaße,
Gute Scan-Geschwindigkeit,
automatische Staub und Kratzerentfernung
Nachteile:
Schlechte Verarbeitung
Geeignet für:
Privatgebrauch
Ich bin:
Kleine Arbeitsgruppen
Leider musste ich (mangels Treiberunterstützung für Windows 7, 64-Bit) von meinem 9900F auf den Lide 700F umstellen.
Die Verarbeitung und das Touch and Feel sind einfach lächerlich. Für über 100 € erwarte ich etwas mehr als billigen Kunststoff. Die Scanqualität bleibt hinter der des 9900 weit zurück. Fairerweise muss ich allerdings zugestehen, dass hier auch ein kleiner Preisunterschied vorhanden ist.
Ich hoffe, dass nun bald die von Canon versprochenen Treiber für den 9900F erscheinen und ich diese Plastikbox wieder von meinem Arbeitsplatz verbannen kann.
Für den privaten Einsatz mit seltener Nutzung kann man das Gerät jedoch noch empfehlen. Die Modelle 100 und 200 sind ganz und gar Spielzeug! Wer gerne Dias auf seinem Rechner digitalisieren möchte, sollte sich nach einem anderen Modell umsehen.
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starker Scanner mit tollen Features zum kleinen Preis
Peter Schurzenthaler schreibt am :
(sehr gut)
Vorteile:
Gute Verarbeitung,
Gute Ausstattung,
Günstig,
Gute Abmaße,
Gute Scan-Geschwindigkeit,
kompakt, benötigt kein Netzteil,
automatische Staub und Kratzerentfernung
Nachteile:
nur 1 Negativ/Dia auf einmal,
keine gerahmten Dias,
geringe Tiefenschärfe, Dokumente müssen plan aufliegen
Geeignet für:
Privatgebrauch,
Dokumente,
Bilder
Der LiDE 700F kommt im stahlgrauen Edeldesign Look daher und ist dabei kaum größer als ein A4 Blatt. An der Unterseite befindet sich ein ausklappbarer Standfuss mit dem man das Gerät auch Schräg stellen kann, wodurch es noch weniger Standfläche benötigt. Die Höhe ist mit ca. 5cm sehr niedrig.
Der Deckel lässt sich quer öffnen und hat den Anschlag auf der rechten Seite, womit eine Verwendung links vom Arbeitsplatz nur um 90Grad gedreht im Querformat praktisch ist, sonst empfiehlt es sich den Scanner rechts vom Arbeitsplatz aufzustellen.
Die Scannerklappe lässt sich völlig umklappen, und macht damit auch größeren Vorlagen Platz.
4 Schnellscantasten erleichtern das direkte Scannen ohne erst die Treibersoftware öffnen zu müssen.
Wie bei allen Scannern der LiDE Serie kommt hier ein grundlegend anderes Scanverfahren als bei Vergleichprodukten zum Einsatz.
Die Vorteile dieser Canon eigenen Technologie sind die sich ergebende kompakte Bauform und der geringe Stromverbrauch.
Der gravierendste Nachteil ist aber die geringe Schärfentiefe der Abtasteinheit: Vorlagen müssen absolut plan aufliegen, oder werden beim Scan erst gar nicht oder unscharf erfasst. Das Einscannen von Büchern gerät damit schon einmal schnell zu einem unglücklichen Unterfangen, für glatte Einzelblätter ist diese Technologie aber hervorragend geeignet.
Der zweite gravierende Nachteil ist die Farbfehlsichtigkeit bedingt durch die verwendete LED Beleuchtungsquelle, die bestimmte Farben einfach verschluckt. Wo beim Vorgänger 600F noch (annähernd) weisse LEDs als Beleuchtung dienten, wurden diese beim LiDE 700F durch LEDs in den Grundfarben Rot, Grün und Blau ersetzt. Dadurch soll sich eine bessere Farbwiedergabe ergeben.
Womit wir auch gleich bei der automatischen Korrektur von den eingescannten Vorlagen währen:
Bilder und Dokumente werden vom Scanprogramm automatisch gerade gerichtet.
Die Farben werden auf Wunsch automatisch optimiert. Damit wird die erwähnte Farbfehlsichtigkeit mehr als gut kaschiert. Für den Alltag wichtiger als reine Messdaten ist wie immer, wie das gescanntes Bild schlussendlich aussieht, und da kann der LiDE durchaus punkten. Die Nachbearbeitung in Bildbearbeitungsprogrammen kann man sich bei eingeschalteten Optimierungen weitestgehed sparen.
Scan and Go!
Eines muss aber klar sein: für Originale bei denen es auf Farbtreue ankommt, ist diese Art von Scannern aber noch immer herzlich ungeeignet.
Automatische Korrekturfunktionen FARE und QARE:
verunreinigte oder beschädigte Vorlagen werden durch diese Technik automatisch gesäubert und restauriert. Dh. Staubkörner, Haare und kleine Kratzer werden beim Scan durch Infrarotabtastung erkannt und anschliessend automatisch aus dem Bild herausgerechnet. Das Ergebnis sind sehr saubere und scharfe Scans auch von blassen, vergilbten und leicht beschädigten Vorlagen. Diese Technologie war bisher nur weit teureren Geräten und Diascannern der Profiklasse vorbehalten. Eine tolle Innovation!
Die hohe Auflösung von 4800dpi führt zu erstaunlich detailreichen Scans auch wenn 600F und 700F natürlich nicht mit professionellen Diascannern schritthalten können. Die angegebenen 9600dpi sind nur in dem kleinen Bereich der für Durchlichtvorlagen bestimmt ist verfügbar, im Auflichtscan hat der Scanner "nur" 4800dpi. Eine für Ganzseitenscans allerdings völlig unrealistische Auflösung: zur Veranschaulichung, der Scan einer A4 Vorlage mit 4800dpi erreicht astronomische 2193 Millionen Punkte (Mega Pixel) und würde beim unkomprimierten Abspeichern in 24bit Farbtiefe lasche 6 Gigabyte Speicherplatz benötigen. Eine derart hohe Auflösung ist also wohl eher zum Vergößern von briefmarkengroßen Bildausschnitten geeignet. Die gebräuchlihe Scanauflösung liegt bei 300 oder 600dpi.
Für Dias und Filme kann die Auflösung allerdings nicht hoch genug sein und hier protzt der 700F mit 9600dpix9600dpi Auflösung die durch die verwendete CIS Technolgogie auch realistisch erscheinen. Der 600F schafft hier immerhin noch 4800x9600dpi. Das Scannen von Dias und Negativfilmen funktioniert mit einem beiliegenden Adapter, aber leider immer nur mit 1 Vorlage gleichzeitig. Der Vorgänger unterstützt deren immerhin sechs. Ein ganzer Negativstreifen lässt sich beim 700F nur Etappenweise einscannen. Ein klarer Rückschritt!!! Wohl um die Höherpreisigen Scanner von Canon nicht ins Out zu treiben. Man will ja schliesslich auch teurere Geräte verkaufen. Die Scanqualität bei Durchlichtvorlagen ist für diese Preisklasse erstaunlich gut, auch wenn man natürlich keine Wunder erwarten darf. Papier ist bekanntlich geduldig... Größtes Manko für alle die im 700F jetzt schon den idealen Diascanner sehen ist wohl, dass sich konstruktionsbedingt KEINE GERAHMTEN DIAS einscannen lassen. Wer hat seine Diasammlung schon ungerahmt herumliegen...
Fazit: Zu einem Preis von gerade einmal 100Euro bekommt man mit dem LiDE 700F einen robusten kleinen Alltagsscanner, der ab er leider ähnlich übermotorisiert ist wie ein VW Käfer mit einem Ferrari Motor. Die Automatische Fehlerkorrektur ist klasse, die hohe Auflösung total unnötig, der Durchlichtaufsatz durch die starke Einschränkung auf ungerahmte und Einzelvorlagen mehr ein Gimmick. Wer auf die Automatische Fehlerkorrektur verzichten kann, ist mit einem kleineren Modell durchaus genausogut oder sogar besser bedient.
Erwähnenswert ist noch, dass Flachbettscanner einen aussichtslosen Überlebenskampf gegen All-In-One-Geräte führen, und werden wohl über kurz oder lang ganz vom Markt verschwunden sein werden.
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Westfale schreibt am :
Hallo Peter,
ich habe Ihren Testbericht über den Canon Scanner
gelesen.
Ich habe von diesen Sachen wenig Ahnung, möchte aber
meine Dias digital ablichten.
Meine Dias sind fast alle gerahmt. Ich habe eins davon
soeben auseinandergenommen und bekomme es dann nicht
wieder zusammen.
Meine Frage: lohnt sich dann noch die Ablichtung, wenn
ich die Dias nicht mehr verwenden kann? Ist das Digitalbild mindestens genauso scharf wie das Dia?
In dem Fall könnte ich dann auf die Dias anschließend
verzichten, oder gibt es andere Lösungen?
Sie scheinen was davon zu verstehen!
Mit freundlichem Gruß!
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