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Ratgeber zu Dirt Devil Staubsauger

Staubsauger von Dirt Devil

Eigenschaften von Dirt-Devil-Staubsaugern auf einen Blick:

Plus:

  • ordentliche Reinigungsergebnisse auf Hartböden
  • leichte und kompakte Bauweise
  • einfache Handhabung bei Stielstaubsaugern
Minus:
  • Boden- und Stielstaubsauger mit lauten Betriebsgeräuschen
  • Kombidüse mit unausgereifter Luftführung saugt sich fest
  • mäßige Saugkraft auf Teppich
  • hohe Lautstärke

Die Saugkraft von Dirt-Devil-Staubsaugern: selbst auf Hartböden mit Schwächen

Dirt-Devil-Staubsauger sind aus dem mittelpreisigen Marktsegment nicht wegzudenken. Mittelmäßig fallen jedoch auch die Reinigungsergebnisse der Boden- und Stielstaubsauger sowie Saugroboter aus. Einen ersten Eindruck von der Saugleistung erhalten wir, wenn wir das EU-Label der Bodenstaubsauger in den Blick nehmen (für Stielstaubsauger und Saugroboter werden keine EU-Label ausgestellt), auf dem die Saugkraft auf Hartböden und Teppich anhand einer Skala von A bis G bewertet wird. A zeigt eine sehr gute Reinigungsleistung an, G eine sehr schlechte. Bemerkenswert ist, dass nur ein sehr kleiner Teil der von uns ausgewerteten Dirt-Devil-Sauger überhaupt in die beste Hartbodenreinigungsklasse A fällt, für die Teppichreinigung können sie sich überwiegend sogar nur ein D abholen. Unsere Durchschnittsnoten für die Saugkraft in den Disziplinen Hartböden & Parkett sowie Teppiche & Haare fallen deshalb häufig schlechter aus als bei Staubsaugern anderer Hersteller.

Der Eindruck, dass wir es hier mit Saugern mit eher mäßiger Saugkraft zu tun haben, verfestigt sich im nächsten Schritt, nämlich im Rahmen unserer Auswertungen von Produkttests und Käuferrezensionen. Häufige Kritikpunkte der Käufer: Stielstaubsauger und Saugroboter beseitigen oft nur feinen Schmutz und Staub, grobe Partikel bleiben liegen. Bei den Bodenstaubsaugern ist es die festsaugende Bodendüse, die für Unmut sorgt, und die Reinigung insbesondere von Teppichen merklich erschwert.

Die Leistung: stets bemüht, doch Dirt Devil verpasst meist Bestnoten

Wenn wir die Leistung eines Dirt-Devil-Staubsaugers bewerten, differenzieren wir zunächst zwischen netz- und akkubetriebenen Modellen. Während wir bei den Netzsaugern die Leistungsaufnahme (Watt) und den durchschnittlichen Energieverbrauch pro Jahr (kWh) zur Bewertung heranziehen, sind es bei Akkusaugern die Akkulaufzeit und -ladezeit.

Insgesamt folgt auch Dirt Devil mit seinen Netzsaugern dem Trend zur Sparsamkeit. Gemäß der immer strengeren EU-Richtlinien ziehen viele Sauger bereits 900 oder weniger Watt aus der Steckdose. Die Hoffnung auf einen wirklich niedrigen Jahresverbrauch wird jedoch meist enttäuscht: Dirt Devil liegt überwiegend lediglich im Mittelfeld und wird von uns entsprechend benotet. Dazu trägt bei vielen Geräten zum einen die schlechte Luftführung bei, die zu Energieverlusten aufgrund von Reibung führt, zum anderen die fehlende Saugkraftregulierung. Die Leistung kann häufig nicht an den Verschmutzungsgrad oder die Beschaffenheit des Fußbodens angepasst werden, sodass der Motor stets mit voller Kraft arbeitet. Das treibt den Stromverbrauch nach oben.

Das Energiemanagement der akkubetriebenen Stiel- und Robotersauger von Dirt Devil erhält von uns ebenfalls durchschnittliche Noten. Die Akkus scheinen durchweg nicht ausgereift: Lange Ladezeiten von bis zu fünf Stunden stehen kurzen Laufzeiten von rund 25 Minuten entgegen.

Die Handhabung: Nutzer finden Gefallen an der kompakten Bauweise

Platzsparend, leicht, handlich – das sind die Begriffe, die fallen, wenn wir Käuferrezensionen zu Dirt-Devil-Bodenstaubsaugern auswerten. Verbraucher loben die Sauger als beste Helfer beim Treppensaugen und unkomplizierte Nachläufer. Auf der anderen Seite ist der Aktionsradius der Netzsauger durchweg zu knapp bemessen: Zum kurzen Stromkabel gesellt sich bisweilen ein kurzer, störrischer Saugschlauch. Dementsprechend fällt die Notengebung der Bodensauger beim Bedienkomfort bescheiden aus. Sehr viel besser schneiden die Stielstaubsauger ab. Hier sind Käufer, Fachpresse und testberichte-Redaktion einer Meinung und bescheinigen den Stiel-Modellen eine sehr hohe Nutzerfreundlichkeit. Dirt Devil stellt in diesem Segment sogar viele andere namhafte Hersteller in den Schatten.

Einen Nachteil können wir jedoch über alle Modelltypen hinweg ausmachen: die hohe Lautstärke. Um diesen Aspekt zu bewerten, haben wir zunächst eine Marktanalyse durchgeführt und anhand der Verteilung der Dezibelwerte eine Notenskala abgeleitet. Die Lautstärke der Dirt-Devil-Sauger ist im Bereich von 80 Dezibel zu verorten, genau dort, wo wir die Schmerzgrenze definiert haben. Ergänzend berücksichtigen wir die subjektiven Erfahrungen der Verbraucher. In der Summe kommen wir bei Dirt Devil auf vergleichsweise schlechte Lautstärke-Noten.