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Ratgeber zu Medion Tablets

Überraschend vielfältige Modelle für kleines Geld

Medion-TabletsViele kennen Medion nur als Haus- und Hoflieferanten von ALDI. Tatsächlich verkauft das Unternehmen aber fast all diese Geräte ebenso oder leicht abgewandelt über die eigene Website – und das mit einem stattlichen Portfolio von immerhin rund fast 40 Produkten. Allerdings bedient man durchweg das Budget-Segment – keines der Geräte geht derzeit über 250 bis 260 Euro hinaus. Als Billiganbieter darf man Medion trotzdem nicht verschreien: Das Gebotene ist in der Regel wirklich ordentlich.

Die Einsteigermodelle: E-Klasse
Das Unternehmen teilt seine Modelle grob in drei Baureihen ein, die es so aber nicht wirklich kommuniziert. Tatsächlich ist es schwierig, hier klare Abgrenzungen zu ziehen, da manchmal durchaus untypische Ausreißer vorhanden sind. Im Allgemeinen kann man aber festhalten, dass die E-Baureihe relativ klar das Einsteigersegment markiert – kein Modell ist hier teurer als 100 Euro, oft liegen die Preise sogar noch erheblich darunter. Und so muss man mit veralteten Android-Versionen, kleinen Speichergrößen und fußlahmen Chipsätzen vorlieb nehmen. Die Displays lösen zudem arg niedrig auf. Die E-Modelle sind für Medion leider kein gutes Aushängeschild.

Die Indifferenten: P-Klasse
Viel besser sieht es da mit den P-Modellen aus. Schon beim Display erkennt man das, da hier eigentlich durchweg auf einfaches HD gesetzt wird. Das ist vor allem bei den 7- und 8-Zoll-Geräten absolut akzeptabel – zumindest in dieser Preisklasse zwischen 100 und 200 Euro. Allerdings ist bei den P-Modellen die größte Varianz vorhanden: Sie reicht von schlechter Speicherausstattung und sehr einfachem Chipsatz bis hin zu überraschend guten Geräten mit durchaus mal 32 Gigabyte Speicher und stärkerem Intel-Chipsatz sowie sogar echtem Windows 10.

Besser als man denken mag: S-Klasse
Leicht darüber angesiedelt sind die S-Modelle. Zwar gibt es auch hier unerklärliche Ausreißer nach unten, doch tendenziell sind die Geräte spürbar besser aufgestellt. Vor allem hier lohnt der Blick, denn die Geräte bewegen sich preislich nur leicht versetzt in einem ähnlichen Spektrum wie die P-Klasse, sie bieten aber eben direkt oft Full-HD-Displays, die stärkeren Intel-CPUs und vor allem mehr Arbeitsspeicher – und damit eine flüssige Bedienung. Außerdem gibt es hier häufig hochwertige Metallgehäuse mit angenehm flacher Bauform. Diese Tablets können durchaus auch dem Vergleich mit deutlich teureren Geräten der oberen Mittelklasse standhalten.