Skischuhe

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Ratgeber zu Skischuhe

Harte Schale und/oder weicher Kern?

schuh1Die Wahl des richtigen Skischuhs hängt wesentlich vom seinem späteren Verwendungszweck ab. Sportliche Fahrer, die von einer optimalen Kraftübertragung vom Fuß auf den Ski abhängig sind, bevorzugen harte bis sehr harte Skistiefel, die zudem schmal und eng geschnitten sind. Der Komfort ist in diesem Fall zweitrangig, auch hinsichtlich des Einstiegs in den Schuh. Im Gegensatz dazu ziehen Fahrer, die den Genuss suchen und zum Cruisen auf die Piste gehen, Skistiefel mit einer weicheren Außenschale sowie einem dicken, gepolsterten Innenschuh vor. Die Skistiefel sollten außerdem leichter sein und relativ viel Bewegungsfreiheit bieten.

schuh2In die Mitte zwischen Race und Cruising reihen sich all jene Fahrer ein, die skitechnisch und fahrerisch durchaus ambitioniert sind, und sich aber auch deswegen viele Stunden auf der Piste aufhalten. In diesem Fall sollte der Skischuh zwar relativ hart und „sportlich“ sein, aber auch eine Portion Komfort bieten. Von zentraler Bedeutung ist ein optimaler Halt, den der Schuh auf möglichst allen Streckenprofilen garantieren sollte. Freerider schließlich, die hauptsächlich abseits der Piste im Tiefschnee unterwegs sind, sowie Allmountain-Fahrer benötigen ebenfalls einen Stiefel mit viel Flex, wobei allerdings der Schaft eines Freerider-Schuhs niedriger gearbeitet und der Innenschuh stärker gepolstert ist, damit der Schuh zum Beispiel auf buckligen Untergründen als „Stoßdämpfer“ wirken kann.

schuhfrauen2Die unterschiedliche Anatomie zwischen Frauen und Männern spiegelt sich übrigens – stärker als bei den einzelnen Skimodellen – auch im Bereich der Skischuhe wider. So werden spezielle Frauenskischuhe nicht nur mit einem anderen Design versehen. Aufgrund des niedrigeren Wadenansatzes bei Frauen ist der Schaft der Skistiefel etwas niedriger gehalten. Darüber hinaus ist der Innenschuh schmaler geschnitten. Einige Damenschuhe sorgen außerdem durch eine stärkere Isolierung oder zusätzlich eingearbeitete Heizelemente dafür, dass die Füße auf der Piste nicht so schnell auskühlen.

Zum Schluss noch eine kurze Antwort auf die Frage, woran sich die „Härte“ eines Skischuhs ablesen lässt. Für die Angabe des Härtegrad hat sich der so genannte Flexindex eingebürgert. Je höher er ist, desto härter ist auch der Schuh. Skistiefel für Rennfahrer etwa besitzen den Flexindex 150, weiche Komfortstiefel dagegen liegen um 90 herum, Allounder-Modelle wiederum bei 100 bis 110. Je höher der Wert, desto direkter ist die Kraftübertragung auf den Ski.

schuh3Experten raten Anfänger dazu, auf keinem Fall einen zu „weichen“ Skischuh zu wählen, Vorsicht ist aber auch – jedenfalls für das Gros der Skifahrer – vor einem zu hohen Flexindex geboten. In der Praxis durfte ein mittlerer (Allrounder-)Wert den Anforderungen am nächsten kommen. Leider ist der Flexindex nicht genormt, so dass er nur den direkten Vergleich zwischen den verschiedenen Modellen eines Herstellers erlaubt. Eine Fixierung auf den Flexindex – vergleichbar der Schuhgröße zum Beispiel – ist bei einem Kauf demnach nicht zu empfehlen. Er ermöglicht nur eine ungefähre Einschätzung des jeweiligen Modells.

Autor: Wolfgang

Produktwissen und weitere Tests zu Skischuhe

Endlich mal was Neues! SkiMAGAZIN 1/2014 (Januar) - Skischuhe haben sich in den letzten Jahrzehnten in ihrem Grundkonzept kaum verändert. Doch drängen verstärkt neue Ideen auf den Markt. In diesem vierseitigen Artikel erläutert das SkiMagazin (1/2014) das Anforderungsprofil der aktuellen Skischuhgeneration und gibt einen kleinen Einblick in die Ideenumsetzungen der einzelnen Hersteller.

Individuelle Klasse nordic sports 1/2015 - Neuralgisch: unterm Mittelfuß sehr schmaler Leisten. Innenpolster nur an Spann und seitlich der Achillessehne. Kontrolle: Wie massiver Madshus-Bruder: seitliche Kontrolle, Lenk- und Rollbewegungen werden eher durch martialischen Schaft samt Kohlefaser-Klammer weitergegeben, Unsicherheit eventuell bei Läufern mit sehr schmalem Vorfuß, Sohle trotz schmaler Mitte steif, minimale Torsion.

Der kleine, große Unterschied SkiMAGAZIN 6/2014 - Wenn jetzt, und in den nächsten 10 bis 20 Minuten, keine Druckstellen entstehen, passt der Skischuh, so wie er sollte. Optimal wäre es, im Geschäft kurz in einer montierten Bindung zu stehen und sich in alle Richtungen zu beugen, ohne dass es zwickt oder drückt.

Über alle Berge SkiMAGAZIN 5/2014 (November) - Meine Empfehlung ist, sich vor dem Kauf einen Termin im Fachgeschäft zu holen, am besten abends, denn so kann vermieden werden, dass die Schuhe später zu eng sind. Der Fachmann kann dann im Gespräch das geeignete Modell herausfinden. Fußform, bevorzugtes Gelände, Fahrstil und Fahrkönnen sind die entscheidenden Faktoren. Zur perfekten Anpassung des Skischuhs bringt Intersport ab November zusätzlich eine "Perfect Fit-Tour" bundesweit in angeschlossene Geschäfte.

Perfektes Training active woman Nr. 6 (November/Dezember 2013) - Während ich mich beim Skifahren auf den Pisten oft von anderen Skifahrern gehetzt fühle und mich vor unberechenbaren Snowboardern geradezu fürchte, genieße ich jetzt das sanfte Dahingleiten durch die glitzernde Landschaft. Einfach schön und ich kann die Gedanken schweifen lassen. Große Loipen-Auswahl Da das Skilanglaufen in den letzten Jahren immer beliebter geworden ist, gibt es in fast allen Ski-Regionen eine große Auswahl an ausgeschilderten Loipen mit unterschiedlichstem Schwierigkeitsgrad.

Harte Schale, weicher Kern Bergsteiger 2/2014 - Mit einem flachen Vorderfuß wird man die vierte Schnalle zu schätzen wissen, mit einem hohen Rist eher weniger. Generell sollte ein abfahrtsorienterter Schuh aber eher vier Schnallen haben. Tipp 4 Die Zungenkonstruktion spielt eine wichtige Rolle: Frontal fixierte Zungen erlauben eine hohe Beweglichkeit beim Aufstieg, Überlappkonstruktionen übertragen den Druck vom Fuß auf den Ski bei der Abfahrt am besten.

7 Meilen-Stiefel SkiMAGAZIN 5/2013 (November) - Er ist mit einem thermoverformbaren Intuition Quick Fit Liner ausgestattet, der maximalen Fersenhalt, Stabilität und gleichzeitig Wärme bietet. HEAD Vector 125 Der Vector-Boot vereint innovative Materialien, Geometrie und clevere Features und bietet damit Kraftübertragung, Komfort, Wärmedämmung und Sicherheit. Mit Flex-Upgrade und neuen Schnallen erzielt er höchste Performance bei maximaler Bequemlichkeit.

Königsklasse LAND DER BERGE 8/2013 - Und wirklich, der Cho Oyu fährt sich auf hartem Schnee ausgezeichnet. Der typische Einsatzbereich des Skis findet sich nicht beim Freeriden, beim Pistengehen oder bei 0815-Sonntagstouren.

Ski.Schuh.Bindung 2014 LAND DER BERGE 7/2013 - Head probiert's mit einem im Vergleich etwas schwereren Modell, aber konkurrenzloser Performance. BINDUNG Mit Atk und Trab sind bei den Tech-Bindungen zwei sehr ernst zu nehmende Konkurrenten des bisherigen Markführers Dynafit aufgetaucht und können in puncto Verarbeitungsqualität und Materialgüte locker mithalten. Auch bei der Zuverlässigkeit und Funktionalität gab es beim Ausprobieren nichts zu beanstanden. Dynafit zeigt die wuchtige Freeridebindung Beast 16.

Ein Schuh für alle Fälle SkiMAGAZIN 1/2013 (Januar) - Der große Trend im Skisport kann in einem Wort zusammen-gefasst werden: Allmountain. Ein Ski - oder vielmehr: eine Ausrüstung -, mit der man am ganzen Berg und in jedem Gelände klarkommt. In diesem Bereich hat sich das Material in den letzten Jahren extrem entwickelt. So haben sich bei den Ski breitere Mitten und Rocker-Konstruktionen mittlerweile fest etabliert. Und auch bei den Schuhen hat sich dementsprechend einiges getan. Im Allmountain-Bereich sind die Ski breiter und eher schwerer.

Sportlich, mondän - aber kein bisschen snobby SkiMAGAZIN 1/2013 (Januar) - Der britische Skipionier war von den Walliser Bergen so begeistert, dass er hier im Jahr 1911 das weltweit erste Abfahrtsrennen organisierte. Damit legte er den Grundstein für die steile Skisportkarriere von Crans Montana, die 1987 in den Alpinen Ski-Weltmeisterschaften gipfelte. Danach war es ziemlich still. Dabei hatte sich der Wintersportort nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht, sondern mit allen Kräften an der Verbesserung der Infrastruktur gearbeitet.

Das Allgäu zeigt Hörner SkiMAGAZIN 1/2013 (Januar) - Und wer weiß, vielleicht entpuppt sich da manch unentdecktes Talent, so dass die Hörnerdörfer auch in Zukunft ihre Olympiageschichte weiterschreiben können. SKIGEBIETS Der Skiverbund HECK Hörnergruppe besteht aus fünf Skigebieten, in denen sowohl Anfänger als auch Könner ihre Herausforderung nden. Die Gebiete Ofterschwang, Fischen und Obermaiselstein sind besonders für Familien und Anfänger geeignet, wäh- rend Balderschwang mit einer großen Dichte an roten und schwarzen Pisten aufwartet.

Steiles Gelände beherrschen SkiMAGAZIN 1/2013 (Januar) - Übung "Innenrist spüren" Mittlere bis große Radien: Man sollte versuchen, unmittelbar nach dem Kurvenwechsel den Druck des kurveninneren Skischuhs oben am Fußrist zu spüren. Automatisch wird so der Innenski stark entlastet und der Außenski stark belastet.

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Skischuhe

Stark gepolsterte Hardboots-Skischuhe sind bequeme Einsteigermodelle, Genusssportler bevorzugen dagegen mittelharte Schuhe. Sportliche Fahrer wiederum schätzen die optimale Kraftübertragung von Racermodellen. Softboots werden wegen ihres Tragekomforts gewählt. Klassische Langlaufskischuhe für den Diagonalstil sind halbhoch, für Wettkämpfer flacher. Skating-Schuhe schließlich sind an den Seiten zusätzlich verstärkt. Der ideale Skischuh unterstützt Bewegung und Technik des Sportlers und trägt zur aktiven wie passiven Sicherheit für Gelenke und Muskeln bei, da sie dem Fuß Halt gegen und die Kraftübertragung vom Fuß auf den Ski optimieren. Bei Alpin-Skischuhen besteht kann die Wahl zwischen "Hard- und Softboots. Hardboots bestehen aus einer Kunststoffschale mit einem weichen, isolierenden und polsternden Innenschuh, der Fuß wird fest umschlossen und das Einknicken verhindert. Einsteigermodelle sind häufig stark gepolstert und daher sehr bequem, bieten aber dafür relativ wenig Halt. Für Freizeit- und Genusssportler empfiehlt sich daher eher der Kauf eines mittelharten Schuhs. Skischuhe für sportliche Fahrer, die eine optimale Kraftübertragung erwarten, sind dagegen kaum gepolstert. Mit Softboots wiederum lassen sich Druckstellen weitgehend vermeiden, da sie statt einer harten Schale komplett aus weichem, isolierenden Material bestehen. Ihr Vorteil liegt auch im leichten Einstieg und dem geringeren Gewicht. Aufgrund ihres Tragekomfort werden Softboots von Anfängern, fortgeschrittenen Genussfahrern oder älteren Sifahrern gern benutzt. Langlaufskieschuhe wiederum fallen je nach bevorzugter Lauftechnik unterschiedlich aus. Wer sich für den sogenannten Diagonalstil entscheidet, greift zum klasssischen Langlaufschuh. Charakteristisch für ihn ist eine stabile Sohle und eine ausgeprägte Steifigkeit, die jedoch wegen der typischen Abroll- und Abdruckbewegung des Fußes nicht zu hoch sein sollte. Freizeit- und Genusssportler sowie Skiwanderer bevorzugen in der Regel den halbhohen Langlaufskischuh, bei die Sprunggelenke zur Vorbeugung von Verletzungen stark gestützt werden. Außerdem zeichnen sich diese Schuhe durch eine hohe Skikontrolle aus, die frühzeitigem Ermüden entgegen wirken. Aus diesem Grund werden sie manchmal auch von Sportfahrern verwendet. Häufiger jedoch greifen Skiläufer aus dieser Gruppe sowie Wettkämpfer zu einem flachen Modell, da sie auf eine möglichst große Bewegungsfreiheit der Sprunggelenke Wert legen. Skischuhe für die Skating-Technik wiederum sind höher geschnitten und an der Seite mit zusätzlichen Stabilisierungselementen ausgestattet. Bei Kombimodellen lassen sich diese entfernen, so dass sich der Schuh auch für den klassischen Diagonalstil eignet.