Kanus

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  • Kanu im Test: Scubi 1 von Nortik, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut
    • Gut (2,1)
    • 5 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: See
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 3,2 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Scubi 1 XL von Nortik, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    1 Meinung
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren, Wildwasser
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 3,8 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Enduro 380 von Prijon, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 3 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren, Wildwasser
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 3,8 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Scubi 2 von Nortik, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 3 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: See
    • Größe: 2 Personen, 1 Person
    • Länge: 4,55 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Martini GTX Tandem von Point 65°N, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 1 Test
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren
    • Größe: 2 Personen
    • Länge: 4,16 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Star Light MV von Lettmann, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
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    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 4,44 m
    weitere Daten
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 4,25 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Enduro 450 von Prijon, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 4,53 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Machno von Pyranha, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
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    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wildwasser
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 2,65 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: T-Rex  von EXO, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wildwasser
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 2,7 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Scout von Gumotex, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kanadier
    • Einsatzbereich: See
    • Größe: 3 Personen
    • Länge: 4,45 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Advancedframe Convertible von Advanced Elements, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 1 Test
    5 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren
    • Größe: 2 Personen
    • Länge: 4,57 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Hou 14 von Mega-Sports, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 1 Test
    Produktdaten:
    • Typ: Kanadier
    • Größe: 2 Personen
    • Länge: 4,55 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Plan B L von Lettmann, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Sport, Wandern / Touren, Wildwasser
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 2,4 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Seawave von Gumotex, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    2 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren
    • Größe: 3 Personen, 2 Personen, 1 Person
    • Länge: 4,55 m
    weitere Daten
  • Kanu im Test: Quest 150 von Pakboats, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
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    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 4,55 m
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  • Kanu im Test: Tuna 2.0 von Waka Kayaks, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
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    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Sport, Wildwasser
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 2,59 m
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  • Kanu im Test: Kayak von Oru, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
    • ohne Endnote
    • 2 Tests
    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 3,66 m
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  • Kanu im Test: Touryak 500 von Prijon, Testberichte.de-Note: ohne Endnote
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    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren, See
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 5,03 m
    weitere Daten
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    Produktdaten:
    • Typ: Kajak
    • Einsatzbereich: Wandern / Touren, See
    • Größe: 1 Person
    • Länge: 3,05 m
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Ratgeber zu Kanus

Kanus - Die Typen

Zur Grundausstattung jedes Kanuten gehört ein passendes Boot. Gerade Einsteiger stehen allerdings vor einer großen Auswahl an verschiedenen Typen, die jeweils für bestimmte Einsatzzwecke ausgelegt sind. Bei der Suche nach dem richtigen Kanu sollte man sich an den grundsätzlichen Kategorien orientieren.

Generell unterscheidet man zwischen Kajaks und Canadiern. Bei einem Kajak ist das Deck geschlossen, zudem lassen sich die einzelnen Sitzluken in der Regel mit einer wasserfesten Plane abdichten. Das Deck eines Canadiers dagegen ist offen, außerdem verfügen die Boote über einen vergleichsweise breiten Rumpf. Beim Antrieb gibt es ebenfalls Unterschiede. Während Kajaks mit einem Doppelpaddel bewegt werden, kommt bei den Canadiern ein sogenanntes Stechpaddel zum Einsatz. Häufig wird ein Doppelpaddel als angenehmer empfunden, weil es weniger Kraftanstrengung erfordert und den Körper gleichmäßiger belastet. Sowohl Kajaks als auch Canadier lassen sich hinsichtlich ihrer Bauform in weitere Kategorien unterteilen.

Seekajak, Wildwasserkajak und Playboat

Seekajaks eignen sich speziell für große Distanzen. Eine bis zu fünf Meter lange Kiellinie sorgt für die nötige Spurstabilität, außerdem sind die meisten Modelle mit einem Steuerblatt ausgestattet. Genügend Platz für Proviant und Ersatzkleidung bietet der zusätzliche Stauraum. Für Stromschnellen oder kleinere Wasserfälle empfiehlt sich dagegen am besten ein sogenanntes Wildwasserkajak. Die geringe Länge von knapp 2,50 Meter macht das Boot wendig und schnell, zudem ist der Bug stark nach oben gebogen. Unruhige Wasserbewegungen werden dadurch gut kompensiert. Zum Schutz vor eindringendem Wasser sind die Sitzluken obendrein mit einer Decke aus Nylon oder Neopren ausgestattet. Am meisten Geschick erfordern sogenannte Playboats. Mit einer Länge von nicht einmal zwei Metern sind solche Kajaks optimal für Drehungen oder anspruchsvolle Loopings.

Wandercanadier und Outrigger

Verglichen mit Kajaks sind Wandercanadier in der Bootsmitte relativ breit, die Kentersicherheit ist folglich wesentlich höher. Wegen des geringen Tiefgangs können auch flache Gewässer problemlos befahren werden. Bewegen lassen sich solche Flusskanus sitzend oder kniend, wobei die Modelle für bis zu vier Personen ausgelegt sind. Wanderkanadier werden vor allem für mehrtägige Familienausflüge genutzt, da sie viel Platz für Gepäck bieten. Canadier, die mit einem oder zwei Auslegern ausgestattet sind, nennt man Outrigger. Die kleinen Beiboote sorgen für eine höhere Spurstabilität, außerdem ist der Rumpf des Hauptbootes wesentlich schmaler. Aufgrund der robusten Konstruktion lassen sich mit Outriggern vor allem große Wasserflächen gut bewältigen.

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Weitere Ratgeber zu Kanus

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  • Ausgabe: 4/2009
    Erschienen: 10/2009
    Seiten: 4

    Kleine Welt der Inseln

    Die Bay of Islands ist eines der beliebtesten Urlaubsparadiese Neuseelands. Nur drei Autostunden nördlich von Auckland erstreckt sich eine traumhafte Küstenlandschaft: ein Labyrinth von idyllischen Buchten und sandigen Stränden, Inseln und Inselchen.... zum Ratgeber

  • Ausgabe: Nr. 1 (März 2011)
    Erschienen: 02/2011

    Lustkähne für Freizeitindianer

    Der Weg zum perfekten Indianerboot. Das KANU-Magazin stellt in Ausgabe Nr. 1 (März 2011) 190 Kanadier-Modelle vor. Man erfährt Grundlegendes zu Form, Material und Eigenschaften, die letztendlich das Einsatzgebiet bestimmen.... zum Ratgeber

  • Ausgabe: Nr. 3 (Mai/Juni 2011)
    Erschienen: 05/2011

    Boot für die Welt

    Worauf kommt es an beim Kajakkauf? Plus 35 Allrounder im Kurzcheck. Das KANU-Magazin informiert auf acht Seiten, welche Touringkajaks es gibt und wie man das Richtige für sich findet. Zudem wird erklärt, welche Ausrüstung man ergänzend dazu kaufen sollte.... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Kanus

  • Schnell, schneller, Voyager
    KANU-Magazin 5/2016 Was macht den Voyager so besonders? Ganz einfach: seine radikale Form. Der Winkel des durchgehenden V-Bodens beim Voyager beträgt (in der Bootsmitte!) furchteinflößende 135 Grad - und das bei einer rennbootartig geringen Breite von 50 Zentimetern. Heiliger Strohsack! ...Im Check war ein Kajak, das keine Endnote erhielt.
  • Verspielter Allrounder in estnisch-dänischer Co-Produktion
    kajak-Magazin 2/2015 Der etwas sperrige Name des Zegul Arrow Play MC beruht auf der Tatsache, dass die estnische Firma Tahe Outdoors vor Kurzem die dänische Seekajakschmiede Arrow gekauft hat, um sie in ihr hochwertiges Zegul-Sortiment einzugliedern. Da dabei der Produktionsstandort von Finnland nach Estland verlegt wurde, stellte sich die Frage, ob die hohe Qualität gehalten werden konnte. ...Näher betrachtet wurde ein Kajak, das keine Endnote erhielt.
  • Amphibie
    outdoor 10/2014 Das Yukon Yak von Alpacka Raft soll zwei bisher getrennte Sportarten vereinen: Wandern und Paddeln. Funktioniert das?Ein Kajak wurde in Augenschein genommen. Eine Benotung blieb aus.
  • Sportliches Tourenboot in außergewöhnlichem Design
    kajak-Magazin 2/2014 Das XP18 von Point 65 bringt durch seine außergewöhnlichen Formen frischen Wind in den ansonsten recht grauen Alltag des Kajakdesigns. Das vom schwedischen Designer Magnus de Brito entworfene Boot setzt auf neue Ideen und Elemente aus der Formgebung von Surfskis. De Britos Ziel war ein leicht laufendes, kippstabiles und dennoch wendiges Seekajak. ...Ein Kajak wurde geprüft, jedoch nicht abschließend benotet.
  • Prijon Skegyak
    KANU-Magazin 4/2017 Das Besondere daran: Der PE-Deckel ist perfekt ins Design des Bootes eingepasst, zudem sind die Luken durch ihre größeren Öffnungen gegenüber Rundluken »gepäckfreundlicher«. Prijon selbst preist die Lukenabdeckungen außerdem als »windschnittiger« an. Dichtigkeit und Welleneignung konnten wir bei unseren Bedingungen jedoch nicht testen. Vielmehr ging es uns darum, die Tourer-Eigenschaften und den allgemeinen Charakter des Bootes zu »erfahren«.
  • KANU-Magazin 4/2017 Als nächstes schnappe ich mir den T-Rex, der sich keineswegs wie ein Fossil aus vergangenen Zeiten paddelt: schnell, wendig, toller Boof - ein schöner Mix aus den beiden vorher getesteten Booten. Dann der Curve Creek von Prijon. Vom kleinen Riverrunner-Bruder Curve 2.5 war ich ein Riesenfan, wie wird der deutlich voluminösere Creeker funktionieren? Nun, wenn man sich an das aggressive Unterschiff gewöhnt hat, tadellos!
  • Preiswert & gut: Das Alborán
    ESOX 6/2017 Alle Installationen sind übrigens mit salzwasserfesten Edelstahl-Schrauben befestigt, so dass es auch nach Fahrten im Salzwasser keine Rost-Probleme geben sollte. Mit dem Kajak wird auch ein Paddel mitgeliefert. Dieses Paddel ist sowohl in der Länge als auch in der Verschränkung der Paddelblätter zueinander in jeweils zwei Positionen verstellbar und außerdem zum bequemen Verpacken im Auto zweigeteilt.
  • KANU-Magazin 4/2016 Ein Boot, reaktionsschnell, präzise und leichtlaufend wie ein Slalomboot, das leicht übers Heck dreht und Meilen surft, gepaart mit der Haltbarkeit und Sicherheit eines Creekers. Solch ein Kajak würde mit dem Wissen heutigen Bootsdesigns sowohl garantiert anfängertauglich sein als auch Profis ansprechen. Liquid Logic hat es vorgemacht. In die Entwicklung des Braaaps waren WW-Legende Pat Keller und Slalomweltcup-Paddler Eric Deguil involviert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
  • Eskimo ‚Salto Evolution‘ - Comeback-Boot zum Kampfpreis
    KANU-Magazin 6/2015 »Ein Tanker, der alle Hindernisse glattbügelt, ist der Salto nicht«, haben die KANU-Jungs orakelt. Trotzdem fühle ich mich sicher in meinem froschfarbenen Gefährt. Und dank der Wendigkeit des Salto erwische ich manches Kehrwasser, an denen ich bislang meist vorbeigetrieben wurde. An der kleinen Welle, die ich immer surfe, entdeckt das Boot seinen Spieltrieb und lädt mich beim Überspülen des Vorderdecks etwas unwirsch zum Salto ein.
  • Zet Toro - Der Stier mit dem sanften Gemüt
    KANU-Magazin 8/2015 Die Schenkelstützen wurden für den Toro neu entwickelt, sie lassen sich je nach Beinlänge und Sitzposition verschieben, bieten viel Halt und damit eine sehr gute Kraftübertragung auf die Bootshülle. Als kleiner Paddler in großen Booten habe ich oft das Problem, dass ich zu tief sitze und mir der Kontakt zum Boot fehlt. Ein höherer Sitz würde mir helfen, bei groß gewachsenen Paddlern den Schwerpunkt jedoch zu weit nach oben verlagern, so dass das Boot kippelig werden würde.
  • Nova Craft Tuffstuff - Das neue Canadiermaterial
    KANU-Magazin 1/2016 Dieses Gewebe wird, wie andere Faserverbundstoffe auch, mithilfe eines Kunstharzes (Vinylester) in die Bootsform laminiert. Unser 16-Fuß-Testboot wiegt rund 25 Kilogramm und kostet 2699 Euro. Zum Vergleich: Ein ähnlich ausgestatteter PE-Canadier in der gleichen Länge wiegt meist über 35 Kilogramm und ist für circa 1500 Euro zu haben. Ein 16-Fuß-Ultraleicht-Kevlar-Canadier dagegen wiegt zwischen 17 und 19 Kilogramm und kostet deutlich über 3000 Euro.
  • Prijon Enduro 450 - Allzweckwaffe mit Frachtlizenz
    KANU-Magazin 2/2016 Sonst noch was? Ach ja: Genügend Stauraum für eine Mehrtagesfahrt mit kompletter Zeltausrüstung wäre auch noch nett! Mit diesen - zugegebenermaßen recht hohen - Anforderungen habe ich den neuen Enduro 450 aus dem Hause Prijon getestet. Um das Konzept des Allroundkajaks zu verstehen, ist ein kurzer Ausflug ins Reich der Theorie unvermeidlich: Die Anfangsstabilität des Enduro ist gerade so bemessen, dass bei Anfängern kein Unsicherheitsgefühl aufkommt.

Kanus

Kanus unterscheiden sich von Ruderbooten durch die Blickrichtung: Der Blick geht hier nach vorne, bei Ruderbooten sieht man über das Heck auf sein eigenes Kielwasser. Die vorausschauende Fahrweise ist Kanadiern und Kajaks gemeinsam. Beide Bootstypen werden durch Paddel angetrieben, für Kajaks werden Doppelpaddel benutzt. Kanadier sind die Wasserfahrzeuge, die man aus Indianer- und Trapperfilmen als Kanus kennt. In ihrer traditionellen offenen Bauform mit erhöhten Seitenwänden an Bug und Heck sind sie auf Fließgewässern zu Hause. Von Sportkanadiern abgesehen, sind diese Boote für den Freizeitbereich meist breit gebaut und können daher auch größere Lasten transportieren. Bewegt werden sie mit Stechpaddeln. Größere Seen sind nicht ihr ideales Revier, da die Konstruktion stärkerem Wind eine Angriffsfläche bietet, die das Kurshalten nicht gerade einfacher macht. Regnet es heftig, dann bekommen die Insassen im offenen Rumpf nasse Füße. Das Gepäck sollte wasserdicht verstaut werden, etwas in Tonnen mit Schraubdeckel. Kanadier aus Holz, Aluminium oder Kunststoff (GfK, Royalex) können aufgrund ihres starren Materials ohne Verformung getragen werden und ermöglichen im Wasser ein relativ hohes Tempo. Sie können aber anschlagende Wellen schlechter abfedern als langsamere Falt- oder Schlauchkanadier. Der Transport an ein Gewässer stellt bei den starren Booten höhere Anforderungen, ohne einen Dachgepäckträger geht es meist nicht. Die Faltboot-Bauweise mit einem zerlegbaren Gerippe und einer abnehmbaren Außenhaut lässt sich dagegen ebenso im Kofferraum unterbringen wie ein aufblasbarer Kanadier, dafür muss das Boot bei der Ankunft aber erst einmal seeklar gemacht werden. Beim Transport und beim Material ist der zweite Kanu-Bootstyp, das Kajak, ähnlichen Kriterien unterworfen. Auch bei den Kajaks gibt es feste Rümpfe, Faltboote und Schlauchboote. Abgesehen von der Sonderform der Sit-On-Top-Kajaks haben sie einen weitgehend geschlossenen Rumpf, der zusätzlich mit einer Spritzdecke rund um die Insassen gegen eindringendes Wasser abgedichtet werden kann. In solchen Booten sitzt man tiefer als im Kanadier, und sie kommen besser mit Seitenwind zurecht, da sie nicht so hoch aus dem Wasser ragen. Als Sportgerät für Wildwasser sind Kajaks kurz und breit gebaut, um sie wendig zu machen. Rennkajaks sind dagegen lang, schmal und ziemlich kippelig. Im Freizeitbereich werden die meisten Käufer sich für Wanderkajaks entscheiden. Separate Gepäckabteilungen mit verschließbaren Luken, die bei GfK-Booten häufig anzutreffen sind, sorgen auch im Fall eines Kenterns für Auftrieb und ersparen einem, das gesamte Gepack in wasserdichten Behältern unterzubringen. Für eine gemütliche Schönwetter-Tagestour auf kleineren Flüssen und Seen sind sowohl Kanadier als auch Kajaks geeignet. Bei extremeren Anforderungen ist eine Fachberatung unerlässlich – etwa bei Seekajaks, die auf dem offenen Meer bewegt werden. Die Anschaffungskosten für Kanus variieren stark. Ein expeditionstaugliches Zweier-Faltkajak kann um die 7.000 Euro kosten, für ein gutes Einer-Schlauchkajak fallen um die 2.000 Euro an, ebenso wie für einen Zweier-Faltkanadier mit mehr als 400 Kilogramm möglicher Zuladung. Auch ein fester Zweierkanadier aus Royalex-Kunststoff bewegt sich in dieser Region. Schon für dreistellige Euro-Beträge sind einfachere Schlauchkanus zu haben, der Einstieg ist also erschwinglich.