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  • 1
    Magen- / Darm-Medikament im Test: Talcid Kautabletten 500 mg von Bayer Vital, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    Sehr gut

    1,3

    Bayer Vital Talcid Kautabletten 500 mg

    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
    • Dar­rei­chungs­form: Kau­ta­blet­ten
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  • 2
    Magen- / Darm-Medikament im Test: Riopan Magen Gel von Dr. Kade, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Sehr gut

    1,4

    Dr. Kade Riopan Magen Gel

    • Anwen­dungs­ge­biet: Sod­bren­nen, Darm
    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
  • 3
    Magen- / Darm-Medikament im Test: Gaviscon Advance Pfefferminz Suspension von Reckitt Benckiser, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Sehr gut

    1,4

    Reckitt Benckiser Gaviscon Advance Pfefferminz Suspension

    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
    • Dar­rei­chungs­form: Sus­pen­sion
  • 4
    Magen- / Darm-Medikament im Test: Innerlich Lösung von Retterspitz, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Retterspitz Innerlich Lösung

    • Anwen­dungs­ge­biet: Sod­bren­nen, Reiz­ma­gen, Blä­hun­gen
    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
  • 5
    Magen- / Darm-Medikament im Test: Hydrotalcit-ratiopharm 500 mg, Kautabletten von Ratiopharm, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Ratiopharm Hydrotalcit-ratiopharm 500 mg, Kautabletten

    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
    • Dar­rei­chungs­form: Kau­ta­blet­ten
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  • Magen- / Darm-Medikament im Test: Riopan MagenGel von Nycomed, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Sehr gut

    1,4

    Nycomed Riopan MagenGel

    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
    • Dar­rei­chungs­form: Gel
  • ohne Endnote

    Bayer HealthCare Talcid Kautabletten

    • Anwen­dungs­ge­biet: Sod­bren­nen, Magen­ge­schwüre / Darm­ge­schwüre
  • Magen- / Darm-Medikament im Test: Riopan Magen Tabletten von Dr. Kade, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Dr. Kade Riopan Magen Tabletten

    • Anwen­dungs­ge­biet: Sod­bren­nen, Magen­ge­schwüre / Darm­ge­schwüre
    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
  • Magen- / Darm-Medikament im Test: Pantozol Control von Dr. Kade, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Dr. Kade Pantozol Control

    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
    • Dar­rei­chungs­form: Tablet­ten
  • Sehr gut

    1,4

    1 A Pharma Pantoprazol - 1A Pharma 20 mg, Tabletten

    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
    • Dar­rei­chungs­form: Tablet­ten
  • Magen- / Darm-Medikament im Test: Rennie Antacidum Freshmint Lutschtabletten von Bayer HealthCare, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Bayer HealthCare Rennie Antacidum Freshmint Lutschtabletten

    • Anwen­dungs­ge­biet: Sod­bren­nen, Reiz­ma­gen
    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
  • Magen- / Darm-Medikament im Test: Antra von Bayer Vital, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Bayer Vital Antra

    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
    • Dar­rei­chungs­form: Tablet­ten
  • Sehr gut

    1,3

    Cassella-med Maaloxan 25 mVal Kautabletten

    • Anwen­dungs­ge­biet: Sod­bren­nen, Magen­ge­schwüre / Darm­ge­schwüre
  • Magen- / Darm-Medikament im Test: Iberogast Tropfen von Rottapharm / Madaus, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Rottapharm / Madaus Iberogast Tropfen

    • Anwen­dungs­ge­biet: Sod­bren­nen, Reiz­ma­gen, Darm
    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
  • ohne Endnote

    Reckitt Benckiser Gaviscon Mint Kautabletten

    • Anwen­dungs­ge­biet: Sod­bren­nen, Reiz­ma­gen
    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
  • Magen- / Darm-Medikament im Test: Gaviscon Liquid Sachets Mint Suspension von Reckitt Benckiser, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Reckitt Benckiser Gaviscon Liquid Sachets Mint Suspension

    • Anwen­dungs­ge­biet: Sod­bren­nen, Reiz­ma­gen
    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
  • Magen- / Darm-Medikament im Test: Ranitidin-ratiopharm 75 mg Filmtabletten von Ratiopharm, Testberichte.de-Note: ohne Endnote

    ohne Endnote

    Ratiopharm Ranitidin-ratiopharm 75 mg Filmtabletten

    • Rezept­pflicht: Rezept­frei
    • Apo­the­ken­pflicht: Apo­the­ken­pflich­tig
    • Dar­rei­chungs­form: Tablet­ten
  • ohne Endnote

    Valeant Tepilta Suspension in Beuteln/Flaschen

    • Anwen­dungs­ge­biet: Spei­se­röh­ren­ent­zün­dung, Sod­bren­nen, Magen­ge­schwüre / Darm­ge­schwüre
  • ohne Endnote

    Pfizer Solugastril Tabletten

    • Anwen­dungs­ge­biet: Spei­se­röh­ren­ent­zün­dung, Sod­bren­nen, Magen­ge­schwüre / Darm­ge­schwüre
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    Ratgeber: Medikamente Sodbrennen

    Wenn die Magen­säure auf­steigt

    Das Wichtigste auf einen Blick:

    • Sodbrennen kann körperliche oder psychische Ursachen haben
    • Hausmittel oder eine Ernährungsumstellung kann Abhilfe schaffen
    • Ansonsten sind viele rezeptfreie Präparate in der Apotheke erhältlich
    • Bei länger anhaltendem Sodbrennen ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen

    Gaviscon Advance Pfefferminz Suspension gegen Sodbrennen Gaviscon Advance Pfefferminz: Alginat-Suspension, die einen Schutzfilm auf dem Mageninhalt bildet und Sodbrennen rasch lindert. (Quelle: amazon.de)

    Der Ausdruck „Sod" entstammt dem Althochdeutschen und bedeutete ursprünglich „das Kochen, das Siedende". Er beschreibt anschaulich das Gefühl, das Betroffene bei Sodbrennen erleben. Wenn saure Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt, reizt sie deren Oberfläche, was häufig als brennender Schmerz oder unangenehmer Druck wahrgenommen wird – wobei die Schmerzempfindlichkeit individuell variiert. Begleitend tritt häufig saures Aufstoßen auf, das bei Reflux aus dem Zwölffingerdarm auch bitter und gallig schmecken kann.

    Ursachen für Sodbrennen

    Ein saurer Reflux kann durch den übermäßigen Konsum von alkoholischen Getränken, fettreichen Speisen sowie scharfen oder pfefferminzhaltigen Lebensmitteln begünstigt werden. Entscheidend ist jedoch die individuelle Säureempfindlichkeit, ob sich dies als unangenehmer Druck oder Schmerz zeigt. Häufiges Auftreten kann zu einer Entzündung der Speiseröhre führen, was wiederum eine schmerzhafte Überempfindlichkeit auslöst. Je stärker die Schleimhaut geschädigt wird, desto häufiger treten Sodbrennen und manchmal auch Beschwerden bis in den Rachen auf.

    Auch Stress und psychische Belastungen können die Entstehung von Sodbrennen fördern – neuere Forschungen deuten zudem darauf hin, dass ein gestörtes Darmmikrobiom die Reizempfindlichkeit der Speiseröhre erhöhen kann. Seltener ist der gallige, nicht saure Reflux, der bei einem schwachen Magenschließmuskel und gleichzeitig erhöhter Darmaktivität auftreten kann. In der Schwangerschaft, besonders im letzten Drittel, steigt das Risiko für Sodbrennen, da hormonelle Veränderungen den Magenverschluss beeinträchtigen und der Druck im Bauchraum erhöht ist. Auch Übergewicht gilt als gesicherter Risikofaktor, da erhöhter Bauchdruck den Mageninhalt in die Speiseröhre drücken kann.

    Was hilft bei Sodbrennen?


    Vorbeugung durch Ernährung und Lebensstil

    Sofern keine Gewebeschäden vorliegen, lässt sich Sodbrennen meist gut vorbeugen. Eine bewusste Ernährungsweise, bei der sowohl die Menge als auch die Art der Speisen beachtet wird, kann Reizungen verhindern – jeder kennt seine individuellen Unverträglichkeiten am besten. Das gilt auch für Alkohol und Kaffee: Übermäßiger Genuss, insbesondere vor dem Zubettgehen, kann im Liegen Sodbrennen fördern. Das leichte Anheben des Oberkörpers im Bett (etwa durch einen Keil oder höhere Kissen) kann für eine erholsame Nacht sorgen. Wer Übergewicht hat, profitiert oft bereits von einer moderaten Gewichtsreduktion. Enge Kleidung, die den Bauchraum einschnürt, sollte ebenfalls gemieden werden.

    Hausmittel und pflanzliche Mittel

    Manche Betroffene berichten von Linderung durch Kamillentee, Leinsamenschleim oder Heilerde, die die Magenschleimhaut beruhigen können. Diese Mittel sind gut verträglich, ersetzen jedoch keine medizinische Behandlung bei häufig wiederkehrendem Sodbrennen.

    Rezeptfreie Medikamente

    Wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen Medikamente benötigt werden, sind zahlreiche rezeptfreie Arzneimittel aus der Apotheke erhältlich:
    • Antazida neutralisieren die Magensäure und wirken schnell. Sie sind als Kautabletten oder Emulsionen verfügbar und helfen meist sofort. Darüber hinaus gibt es Filmtabletten oder Gele.
    • Alginate (z. B. Gaviscon) bilden einen viskosen Schutzfilm auf dem Mageninhalt, der das Aufsteigen der Säure mechanisch hemmt – besonders geeignet nach dem Essen und vor dem Schlafen.
    • H2-Blocker (z. B. Famotidin) hemmen die Säureproduktion gezielt und wirken länger als Antazida. Sie sind seit 2020 wieder in Deutschland erhältlich und können kurzzeitig ohne Rezept eingesetzt werden.
    • Protonenpumpenhemmer (PPI) wie Omeprazol hemmen die Säurebildung besonders effektiv und sind in niedrigen Dosen rezeptfrei erhältlich. Aktuelle Leitlinien (Stand 2024/2025) empfehlen jedoch ausdrücklich, PPI nicht dauerhaft und ohne ärztliche Aufsicht einzunehmen, da Langzeitanwendung mit einem erhöhten Risiko für Magnesiummangel, Nierenerkrankungen und Infektionen in Verbindung gebracht wird.

    Wann zum Arzt?

    Hält das Sodbrennen trotz Anpassung von Ernährungs- und Trinkgewohnheiten an, ist eine ärztliche Untersuchung dringend empfehlenswert. Besondere Aufmerksamkeit ist bei folgenden Alarmsymptomen geboten – in diesen Fällen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden:
    • Schluckbeschwerden oder Schmerzen beim Schlucken
    • ungewollter Gewichtsverlust
    • Blut im Stuhl oder schwarzer Teerstuhl
    • anhaltendes Erbrechen
    • Sodbrennen, das neu nach dem 50. Lebensjahr auftritt
    Diese Symptome können auf ernstere Erkrankungen wie eine Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis), Barrett-Ösophagus oder in seltenen Fällen auf Tumorerkrankungen hinweisen, die einer gründlichen Abklärung bedürfen.

    von Magali Karee

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