Stärken
Schwächen
Wer täglich Sprudelwasser trinkt, kann mit einem Wassersprudler gegenüber gekauftem Mineralwasser spürbar sparen und spart sich dazu auch noch das Kistenschleppen. Doch gibt es auch einen Haken?
Worauf achten Testmagazine beim Wassersprudler-Test?
SodaStream Crystal 2.0 mit Glasflaschen und CO₂-Zylinder. (Bild: sodastream.de)
Das wichtigste Kriterium in unabhängigen Tests ist die Bedienung: Lässt sich die Flasche leicht einsetzen und entnehmen? Sind die Tasten oder Hebel zur Kohlensäure-Dosierung ergonomisch und gut erreichbar? Auch der CO₂-Zylinderwechsel fließt in die Bewertung ein: Je reibungsloser der Ablauf, desto besser. Hinzu kommen Kriterien wie die tatsächliche Sprudelstärke, die Menge an aufgesprudeltem Wasser pro Zylinder sowie Sicherheit und Handhabung bei Störungen.
Aktuelle Testergebnisse: Was sagen Stiftung Warentest & Co.?
2025 wurden sieben aktuelle Wassersprudler von Nachhaltig leben getestet. Mit dem Urteil „hervorragend“ schnitt der Grohe Blue Fizz Basic ab, alle anderen Modelle sind jedoch auch „sehr gut“. Mit dem Kauf machen Sie nichts falsch. Der „sehr gute“ SodaStream Crystal 3.0 überzeugt schon ein halbes Jahr zuvor die Redaktion von CHIP Online und ergatterte dort die Auszeichnung Preis/Leistung: „günstig“.Ein CO₂-Zylinder reicht laut Stiftung Warentest je nach gewünschter Sprudelstärke und Modell typischerweise für etwa 40 bis 60 Liter Wasser. Wer regelmäßig und in größeren Mengen sprudelt, sollte also die Folgekosten für die Zylinder beim Kauf einkalkulieren.
Lohnt sich der Kauf eines Wassersprudlers finanziell?
Ob sich ein Wassersprudler rechnet, hängt vor allem davon ab, wie viel und wie stark gesprudelt Sie trinken. Der Grundstoff – Leitungswasser – kostet in Deutschland im Schnitt nur rund 0,4 Cent pro Liter. Discounter-Mineralwasser schlägt dagegen mit rund 18 bis 30 Cent pro Liter zu Buche, Markenwasser oft noch deutlich mehr. Selbst wer die Anschaffungskosten eines Sprudlers und die laufenden Zylinderkosten einrechnet, kommt in der Regel günstiger weg als mit regelmäßig gekauftem Mineralwasser. Das gilt natürlich besonders bei hohem Sprudelkonsum.Mehr zum Thema Wasser: In unserem Artikel „Mineralwässer: Wie gut sind günstige Marken?“ finden Sie einen detaillierten Kostenvergleich zwischen Marken- und Discounter-Mineralwasser sowie selbst gesprudeltem Leitungswasser.
Wie sicher sind Wassersprudler im Umgang?
Wassersprudler gelten als sichere Geräte. In Tests – auch unter Belastung und bei absichtlicher Fehlbedienung – schnitten alle geprüften Modelle gut ab. PET-Flaschen können sich unter extremem Druck zwar leicht verbeulen, ein Platzen oder gar eine Explosion ist jedoch nicht zu befürchten. Die Überdruckventile an den CO₂-Kartuschen funktionieren zuverlässig.Leere CO₂-Zylinder dürfen keinesfalls selbst nachgefüllt werden. Zertifizierte Händler tauschen leere Pfandkartuschen kostengünstig gegen volle aus – das ist die einzig sichere Methode.
Glasflasche oder Kunststoff: Was ist besser?
Der ARTISAN 5KSS1121 von KitchenAid mit Druckanzeige und Hebel. (Bild: amazon.de)
Glasflaschen sind spülmaschinenfest und langlebiger. PET-Flaschen hingegen müssen von Hand gespült und sollten Herstellerangaben zufolge nach spätestens zwei Jahren ausgetauscht werden. Viele Hersteller drucken ein Haltbarkeitsdatum direkt auf die Flasche. Bedenkliche Schadstoffe wurden in Tests für beide Varianten bislang nicht nachgewiesen. Bei der Handhabung im Alltag nehmen sich Glas und Kunststoff wenig.
Bei Modellen wie dem SodaStream DUO lassen sich sowohl Glas- als auch Kunststoffflaschen verwenden. Damit ist man bestens für unterschiedliche Einsatzsituationen gerüstet.
Sirups und Konzentrate: lecker, aber teuer
Wer seinem Sprudelwasser Geschmack verleihen möchte, findet eine große Auswahl an Sirups und Konzentraten – von Cola und Ginger Ale bis hin zu Energy-Drink-Aromen. Der große Preisvorteil gegenüber gekauften Getränken schmilzt durch die Zusatzkosten allerdings spürbar. Wer Wert auf eigene Dosierung legt oder besondere Geschmacksrichtungen sucht, kann trotzdem bedenkenlos zugreifen.Wichtiger Hinweis für den Einsatz in Kunststoffflaschen: Sirups und Konzentrate sollten immer erst in ein separates Gefäß gefüllt und dann mit dem Sprudelwasser aufgegossen werden. Da die PET-Flaschen nicht spülmaschinenfest sind, bieten zuckerhaltige Rückstände sonst einen idealen Nährboden für Keime.
Soda-Siphon von iSi mit CO₂-Kapsel – für den gelegentlichen Einsatz, nicht als Alltagsgerät. (Bild: amazon.de)

























