Blumenerde

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 3/2015
    Erschienen: 02/2015

    Schwere Kost

    Testbericht über 9 leichte Blumenerden

    Testumfeld: Im Vergleich befanden sich 9 leichte Blumenerden, die mit Bewertungen von „befriedigend“ bis „mangelhaft“ abschnitten. Als Testkriterien nahm man die Inhaltsstoffe (70 Prozent) zur Hand, insbesondere schädliche Bestandteile sowie die Ergebnisse zum Nährstoffgehalt (30 Prozent). Die Produkte wurden im November 2014 in Bau- und Gartenmärkten eingekauft.

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  • Ausgabe: 5/2014
    Erschienen: 04/2014
    Seiten: 7

    Gute Erde, schlechte Erde

    Testbericht über 19 Blumenerden mit und ohne Torf

    Blumenerde: Wenn es auf dem Balkon des Nachbarn üppiger blüht als auf dem eigenen, könnte es an der Blumenerde liegen. Die Qualitätsunterschiede sind deutlich. Testumfeld: Gegenstand des Vergleichstests waren 19 Blumenerden, davon 14 Erden mit und 5 ohne Torf. Soweit möglich, wurden im Handel 20-Liter-Packungen erworben. Die Beurteilungen reichten von „sehr gut“ bis

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  • Ausgabe: Nr. 4 (April 2012)
    Erschienen: 03/2012

    Der Mörder ist immer der Gärtner

    Testbericht über 10 Blumenerden

    Wer die Umwelt schützen will, sollte auf Torf verzichten. Öko-Test hat zehn Blumenerden in die Labore geschickt, die laut Deklaration ohne den Stoff ... Testumfeld: Es wurden 10 torffreie Blumenerden näher in Augenschein genommen und mit Bewertungen von „gut“ bis „mangelhaft“ bedacht. Der Bewertung lagen die Testergebnisse der Inhaltsstoffe (zu 60%) und dem Bereich

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Ratgeber zu Torf

Nährstoffreich und ökologisch unbedenklich

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. große Auswahl für verschiedene Einsatzgebiete
  2. ökologisch nachhaltig
  3. beinhaltelt Dünger

Der mangelnde Zugriff auf natürliche Ressourcen hat vor Jahren eine Industrie entstehen lassen, die Blumenerde in verschiedenen Beschaffenheiten und Zusammensetzungen produziert. Die Hersteller richten sich einerseits nach den Bedürfnissen der einzelnen Pflanzenarten und andererseits orientieren sie sich am ökologischen Bewusstsein der Käufer, das bei Pflanzenliebhabern stark ausgeprägt ist.

Ökologische Gesichtspunkte

Letzteres zeigt sich besonders an den Aufschriften "torffrei" und "torfreduziert" verschiedener Hersteller, die Rücksicht auf den aus ökologischer Sicht als problematisch angesehenen Torfabbau nehmen. Durch den inzwischen wirksamen Naturschutz sollte jeder Hobbygärtner wissen, dass der beliebte Mutterboden unter gesetzlichem Schutz steht und nicht einfach für den persönlichen Bedarf eingesammelt werden darf. Um den hohen Bedarf an Erde zu decken, bieten inzwischen Lebensmittelketten, Baumärkte gleichermaßen wie Gärtnereien und Blumenläden ihre Erdsubstrate an. Solange diese so genannte Universalblumenerde für den eigenen Bedarf ausreichend ist, kann man meist die nicht ganz so teuren Produkte kaufen. Sie bestehen in der Regel aus mehr oder weniger Torf mit Kalk, Holzfasern, Borke, Kompost und Düngemitteln.

Dünger in Universalblumenerde, Spezialblumenerde und Bioaktiv-Erde

Bei den Düngemitteln ist meist eine ausgewogene Mischung des NPK-Düngers gemeint, der für eine erste Grundversorgung ausreichend vorhanden ist. Die chemische Industrie fertigt diese Mischungen aus Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kalium (K) als Zusatzstoff für die Universalblumenerde. Relativ teure Spezialblumenerden beinhalten meist Langzeit-Depotdüngerzusätze, die die Pflege der Zimmer- und Balkonpflanzen erleichtern sollen. Andere Produkte nennen sich Bioaktiv-Erde, deren Düngung rein biologisch, also aus organischen Bestandteilen erfolgt. Häufig sind die Fertigprodukte arm an Spurenelementen und die Hersteller mischen ein Quantum Urgesteinmehl, das meist aus Basalt gewonnen wird, bei.

Spezielle Einsatzzwecke und Zusammensetzung

Ist der Boden im eigenen Garten zu sandig und kann das Wasser keineswegs halten oder binden, empfiehlt sich die Einbringung von Torfmischungen, die meist in großen Mengen als 80 Liter Säcke angeboten werden. Freunde der Moorbeet- und Heidepflanzen kaufen Rhododendronerde, die einen speziellen pH-Wert von rund 4,5 vorzuweisen hat. Kakteenzüchter, die ihre Erdmischungen nicht selbst anfertigen, können auf Fertigprodukte zurückgreifen, die den Ansprüchen der Kakteen und Sukkulenten gerecht werden, da es nicht zur Stauwasserbildung im Topf kommen darf. Bei den Aussaat- und Kräutererdmischungen sollte man ebenfalls auf einen hohen Sandanteil achten, damit sich keine Fäulnis bilden kann. Orchideen sind Aufsitzpflanzen, die nicht in der Erde wachsen und benötigen deshalb eine spezielle Mischung, die sehr luftig ist. Ein starker Anteil (ca. 10%) Perlite, ein Vulkangestein, sollte bei der Orchideenerde vorhanden sein.

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Weitere Ratgeber zu Pflanzerden

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  • Ausgabe: 4/2012 (Juli/August)
    Erschienen: 06/2012
    Seiten: 2

    Gärten im Kleinformat

    Auf der Terrasse, dem Balkon oder anderen kleinen Flächen soll es auch grünen. Da jedoch der Zugriff auf einen Garten fehlt, muss die Möglichkeit zum Pflanzen anderweitig geschaffen werden. Kübel, Kästen oder Töpfe bieten hier eine akzeptable Ausweichmöglichkeit.... zum Ratgeber

  • Ausgabe: 3/2010
    Erschienen: 04/2010
    Seiten: 2

    Blumen für Balkon und Terrasse

    Endlich – der nasskalte und ekelig graue Winter ist vorbei! Nun heißt es: Balkon schrubben, Tisch und Stühle aus dem Keller holen und natürlich das Allerwichtigste: Kästen und Kübel bepflanzen. Auf den folgenden Seiten geben wir Ihnen zahlreiche Tipps – von der Auswahl des Blumenkastens bis hin zum Dünger für Ihre Pflänzchen. Und natürlich verraten wir Ihnen,... zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu Aussaaterden

  • test (Stiftung Warentest) 5/2014 Düngen. Blühende Balkonpflanzen sind meist sehr nährstoffhungrig. Es empfiehlt sich, nach drei bis vier Wochen mit dem Düngen zu beginnen, auch wenn auf der Verpackung etwas anderes steht. Vermeiden Sie aber Überdüngung. Gießen. Torferden können Wasser zwar sehr gut speichern, sie sollten aber nie völlig austrocknen. Dann können sie geradezu wasserabweisend werden. Pflanzen in torffreien Erden müssen aufgrund der geringeren Wasserspeicherfähigkeit häufiger gegossen werden.
  • Schnell wieder schön
    Heimwerker Praxis 3/2013 (Mai/Juni) Tipp 2 Entstehen braune Flecken im Rasen, ist er entweder zu trocken oder zu feucht. Zu hohe Feuchtigkeit entsteht häufig durch starke Verdichtung des Bodens, so dass Wasser nicht versickern kann. Hier hilft die Auflockerung mit einem Kultivator. Bekommt der Rasen kein Wasser, obwohl er beregnet wird, kann es daran liegen, dass der Bodenkontakt der Grasmatte abgerissen ist. Das passiert hin und wieder in Mulden.
  • Gärten im Kleinformat
    Heimwerker Praxis 4/2012 (Juli/August) Hängende Gärten Eine besondere Form des Blumentopfes ist die Hängeampel. Die Bepflanzung sollte ähnlich wie bei normalen Blumentöpfen vorgenommen werden. Der besondere Reiz von Hängeampeln ist die Darstellungsmöglichkeit der Pflanzen von allen Seiten. Wichtig ist hier die Wahl des "Stand"-Ortes. Sie sollte keinem Starkwind ausgesetzt und etwas vor Kälte geschützt werden, da sie allseitig den Außentemperaturen zugänglich ist.
  • Blumen für Balkon und Terrasse
    Heimwerker Praxis 3/2010 Ein kunterbunter Mix kann genauso wirken wie farblich aufeinander abgestimmte Pflanzen. Für Balkonbesitzer, die sich eine Zusammenstellung nicht zutrauen, gibt es inzwischen Blumensortimente, bei denen Pflanzen und Farben aufeinander abgestimmt sind. Für einen Balkonkasten von einem Meter Länge reichen vier oder fünf Jungpflanzen. Ist der Kasten fertig bepflanzt, das Angießen nicht vergessen.
  • Genuss-Kistchen
    GartenFlora 3/2014 Im Check war ein Anzucht-Set. Es erhielt 3,5 von möglichen 5 Punkten.
  • test (Stiftung Warentest) 4/2004 Gute Erden enthalten oft Zusätze von Kompost, Ton oder Perlite. Wer einen Garten hat, kann selbst produzierten Kompost nutzen – und spart damit am meisten Tipp: Selber düngen, selber mischen Selber düngen: Die Blumenerden sind zum Teil nur sehr schwach gedüngt. Der „Nährstoffhunger“der Pflanzen ist unterschiedlich. Als Faustregel für die meisten Zimmer- und Balkonpflanzen gilt: Nach vier bis sechs Wochen sollten Sie nachdüngen (Erden mit „Langzeitdünger“ nach spätestens drei Monaten).

Blumen-Erden

Gute Blumenerde wird am besten vom Markenhersteller erworben, da nur hier die Zusammensetzung regelmäßig kontrolliert wird. Billigerde dagegen ist häufig mit industriellen Recyclingprodukten versetzt und überdüngt, um die mangelnde Qualität auszugleichen. Neben Blumenerde gibt es spezielle Aufzuchterde sowie Rhododendrenerde für Pflanzen mit saueren Millieuvorlieben. Jedes Jahr im Frühjahr pilgern die Gartenliebhaber in die Gartencenter und decken sich dort säckeweise mit Blumenerde für die Neupflanzungen ein. Dabei rät die Landwirtschaftskammer zum Erwerb von Markenblumenerde, auch wenn diese häufig deutlich teurer ist. Denn nur sie wird regelmäßig von unabhängigen Instituten in ihrer Zusammensetzung kontrolliert. Gute Blumenerde sollte ausreichend Nährstoffe und Salze enthalten, eine gute Wasser- und Luftkapazität aufweisen und über einen neutralen pH-Wert verfügen. Dies wird in der Regel durch eine Kombination aus Torf, Kalk, Düngemitteln und Zuschlagstoffen erreicht, die gegebenenfalls auch Kompost beinhalten. Billigerden dagegen werden häufig aus Abfallprodukten der Industrie hergestellt, um dem Preisdruck standhalten zu können. In der Regel besteht die preisgünstige Variante im 20 Liter Sack aus Torf, Kalk, Düngemitteln und anderen Zusatzstoffen. Letztere können auch aus biologisch erzeugtem Kompost bestehen oder aus Holzfasern und Borke. Das industrielle Recyceln organischer Stoffe trägt einen Großteil an Substraten für die Blumenerde bei. Mit dem ökologischen Bewusstsein vieler Pflanzenliebhaber kalkulieren einige Hersteller entsprechend und deklarieren ihre Produkte als „torffrei“ bzw. „torfreduziert“. So wird der Konflikt mit dem problematischen Torfabbau vermieden. Denn billige Erden verschlammen und verdichten schnell beim Gießen und führen so zu schlechten Wachstumsbedingungen für die jungen Pflanzen. Die richtige Düngerdichte wird hier auch nicht immer eingehalten. Oft sind solche Erden überdüngt, so dass die Setzlinge buchstäblich vergiftet werden. Eine ausgewogene Mischung aus NPK-Dünger darf der Erde nicht fehlen: Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kalium (K) sind die drei Grundbestandteile dieses Düngers. Da den künstlich erzeugten Kultursubstraten von Hause ein Mangel an Spurenelementen gegeben ist, wird noch Urgesteinmehl untergemischt, das meist aus gemahlenem Basalt gewonnen wird. Andere Erden wiederum sind übersäuert. Markenware lohnt sich hier also wirklich. Neben der klassischen Blumenerde, die sich für vielerlei Gemüse und Blumenkastenpflanzen eignet, gibt es noch spezielle Aussaat- oder Aufzuchterde, die besonders sorgsam auf die Bedürfnisse junger Setzlinge abgestimmt ist. Sie ist weniger gedüngt und kann dadurch empfindliche Setzlinge nicht überdüngen. Außerdem ist ihre Struktur feiner, es fehlen grobere Holzstückchen, wie sie manches Mal in Blumenerde zur Vergünstigung des Produktes auftaucht. Des Weiteren gibt es auf dem Markt sogenannte "Rhododendrenerde", die sich für Moorbewohner wie Rhododendren oder Azaleen eignet, die saurere Erde bevorzugen. Andere Pflanzen wachsen hier jedoch kaum oder nur schlecht.