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Ratgeber zu Dämmstoffe

Mineralwolle ohne Risiko verarbeiten

Eine gute Dämmung ist angesichts steigender Öl- und Gaspreise schlichtweg unverzichtbar geworden. Doch viele Hausbesitzer schrecken vor den hohen Kosten einer Dämmung zurück. Einen nicht unerheblichen Anteil daran haben die Materialkosten, denn moderne Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzwolle oder Flachs kosten trotz Subventionierung durch den Staat viel Geld. Die günstigen Mineraldämmstoffe dagegen sind in der Vergangenheit in Verruf geraten.

Mineraldämmstoffe können bei falscher Wahl krebserregend sein

Und das durchaus zu Recht: Mehrfach wurden in Tests potenziell krebserregende Stoffe festgestellt, die im Laufe der Jahre unmerklich in die Innenräume ausgasen könnten. Mittlerweile hat die Industrie jedoch darauf reagiert und diese Stoffe nahezu komplett aus ihren Produkten verbannt. Ein weiteres Problem sind jedoch vielfach Zusatzstoffe wie Formaldehyd-Harz, die allergische Reaktionen auslösen können. Daher ist es wichtig, beim Kauf auf das RAL-Gütezeichen zu achten: Solche Produkte sind gesundheitlich unbedenklich.

Auf das RAL-Gütesiegel achten

Beim Verlegen von RAL-zertifizierten Mineralfaserstoffen kann es allerhöchstens noch zu Reizungen der Atemwege durch Faserbruch kommen. Denn Mineralwolle, speziell Glaswolle, besteht aus winzigen, kristallinen Stäbchen und ist daher natürlich leicht einzuatmen. Beim Verlegen sollte daher stets geschlossene Arbeitskleidung getragen werden, zu der auch eine Gesichtsmaske und Handschuhe gehören. Ist der Werkstoff aber einmal fertig verlegt und hinter der Wand verschwunden, bestehen bei diesen zertifizierten Dämmstoffen keine Gesundheitsgefährdung mehr.

Es gibt gewichtige Gründe für "saubere" Mineralwolle

Der Griff zu Mineralwolle hat neben den geringeren Kosten noch weitere Vorteile: So wird durch die Struktur der Wolle ein Durchströmen der Luft verhindert. Zwischen den Fasern befindet sich stillstehende Luft, die eine hervorragende Wärmedämmung erlaubt, zudem ist Mineralwolle nicht brennbar und setzt keine giftigen Rauchgase frei. Sie kann keine Feuchtigkeit aufnehmen und auch keinen Nährboden für Schimmel bieten. Insofern ist moderne Mineralwolle vom gesundheitlichen Standpunkt aus betrachtet sogar vielen anderen Dämmstoffen überlegen, immer vorausgesetzt man achtet auf das RAL-Siegel. Nur hinsichtlich Lärmdämmung sind Mineralfasern die falsche Wahl: Dann sollte besser zu natürlichen Alternativen gegriffen werden.

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  • Unsichtbare Technik
    ParkettWelt 1/2010 Trotzdem muss die Naht mit beschichtetem Klebeband verschlossen (abgedichtet) werden So eine Dämmunterlage ist ein hochtechnisches Produkt, dem viel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet wird. Selitac vereint alle wichtigen Aspekte einer guten Markendämmplatte mit den neuen Eigenschaften der einfachsten Verlegung und der Möglichkeit, die einzelnen Bahnen direkt miteinander zu verbinden. Dadurch wird die Verlegung zum Kinderspiel.
  • Reserven richtig nutzen
    Guter Rat 5/2007 NATURBAUSTOFFE Die besten Bezugsquellen Fachhändler Bei Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen punktet der Fachhandel. Baumärkte haben nur ein spärliches Angebot.
  • Dämmung & Akustik
    Heimkino 10/2007 Nachdem alle Bauteile eingesetzt und alle Strom- und Lautsprecherkabel verlegt waren, konnte der Zwischenraum mit Glaswolle bestückt werden. Will man tagelanges Kratzen und Jucken vermeiden, sollte möglichst auf vollständige Kleidung nebst Atemschutz geachtet werden, damit keinerlei Hautfläche mit dem gelben Dämmstoff in Berührung kommt. Eine Tatsache, die auch ich unterschätzte, und die mich trotz ausgiebiger Duschvorgänge um viele Stunden Schlaf brachte.
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    test (Stiftung Warentest) 5/2012 test-Kommentar: Unzureichend. Beratung 2: Energieberater mit Thermografie, drei Besuche (4,5 Stunden), Preis: 500 Euro. + Der Rundgang durchs Haus mit vielen Tipps und Thermografiebildern beeindruckte den Eigentümer. - Der Dämmtipp fürs Dach berück- sichtigte unzureichend die möglichen Dämmstoffdicken. Der Bericht ist sehr lückenhaft, er bietet wenige Details zu konkreten Maßnahmen. Zum Teil ist er schwer verständlich und enthält keine Zusammenfassung. Er erfüllt die Mindestanforderungen nicht.
  • Gedämpfter Auftritt
    selbst ist der Mann 11/2010 Unter Laminat oder Fertigparkett gehört eine Dämmunterlage. Hier etwas Neues.

Dämmstoffe

Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzwolle oder Flachs werden immer beliebter und zudem vom Staat subventioniert. Günstiger sind jedoch die in jedem Baustoffhandel erhältlichen, geschäumten Kunststoffe. Besonders gut isolierende Mineraldämmstoffe dagegen sind aufgrund gesundheitlicher Bedenken bei Privatkunden derzeit nicht sonderlich beliebt. Wichtig sind passgenaue Dämmplatten. Im Winter soll möglichst wenig Heizwärme nach außen dringen, im Sommer dagegen möchte man es auch an heißen Tagen drinnen gern kühl haben. Bei unzureichender Dämmung geht einerseits viel Heizenergie und damit bares Geld verloren, andererseits können ungedämmte Wände und Decken die Ursache für Schimmelbefall sein. Die richtigen Dämmstoffe liefern neben der Thermalisolierung auch hervorragende Trittschalldämmungen, wie sie unter Laminat oder Parkettfußboden zum Einsatz kommen. Dämmstoffe werden als Platten oder Matten im Handel angeboten, am häufigsten wird dabei auf günstige Stoffe aus geschäumtem Kunststoff zurückgefriffen. Ferner werden auch Mineralstoffe wie Stein- oder Glaswolle sowie organische Stoffe wie etwa Holzwolle und Flachs als Dämmmaterial verwendet. Der Marktanteil von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen ist dabei in den letzten Jahren stark gestiegen. Bei der Herstellung von organischen Stoffen wird zum einen weniger Energie verbraucht als bei künstlich erzeugten Produkten, zum anderen können sie leichter in Eigenleistung verarbeitet werden und bergen kein gesundheitliches Risiko. Bauherren, die Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen verwenden, erhalten dafür außerdem Fördergeld vom Staat. Vollsynthetische Dämmstoffe sind allerdings besonders preiswert und in jedem Baustoffhandel erhältlich. Die besonders gut isolierenden Mineralstoffe wiederum sind vor einigen Jahren wegen ihres krebserregenden Potenzials in die Kritik geraten, inzwischen wurde hier angeblich nachgebessert. Wichtig ist für die Eigen-Anwendung auch, dass entsprechende Dämmstoffplatten passgenau vorproduziert wurden - ansonsten drohen Lücken in der gedämmten Wand, die entweder mit anderem Dämmmaterial gefüllt werden müssen oder für ärgerlichen Thermalverlust sorgen. Trittschalldämmungen sind davon in ihrer Wirkung zwar nicht ganz so abhängig, aber auch hier ergibt eine höhere Passform natürlich einen besseren Effekt. Da der für den Menschen hörbare Schall allerdings über ein sehr weites Frequenzspektrum reicht, müssen Trittschalldämmungen gleich mehrere verschiedene Eigenschaften kombinieren. Tiefe Frequenzen und Frequenzen knapp über der unteren Hörgrenze lassen sich für gewöhnlich nur durch große Massen dämpfen, höhere Frequenzen werden dagegen besser in porösen Materialien absorbiert.