Speiseöle: Tests & Testsieger

Die besten Speiseöle der Fachpresse

Unsere Bestenlisten zeigen die derzeit besten Speiseöle auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 6 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Ratgeber zu Öle

Das richtige zum Kochen und Braten

Stärken

  1. Sehr gesund durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren
  2. Zum Anbraten eignen sich raffinierte Öle

Schwächen

  1. Kaltgepresste Sorten weniger zum Anbraten geeignet
  2. Einige Sorten weisen starke Eigenaromen auf

Pflanzliche Öle von Alnatura Nicht jedes Öl eignet sich gleich gut zum Kochen und Braten (Bildquelle: alnatura.de)

Die Frage nach dem richtigen Öl zum Kochen und Braten gehört zu den wichtigsten Ernährungsfragen überhaupt. Denn längst ist das Kochen mit Ölen nicht mehr nur der mediterranen oder asiatischen Küche vorbehalten. Auch hierzulande ersetzen pflanzliche Öle immer stärker die klassische Butter und andere tierische Fette beim Anbraten von Speisen. Durch ihren höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren gelten sie als deutlich gesünder, zudem können sie dem Essen spezielle Geschmacksnoten hinzufügen.

Empfehlung für einen gesunden Lebensstil

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, dass mehrfach ungesättigte Fettsäuren rund 80 Prozent aller zu sich genommenen Fettsäuren ausmachen sollten. Dies kann nur erreicht werden, wenn die Ernährung auf die Verwendung pflanzlicher Öle umgestellt wird. Unglücklicherweise gilt in der Regel, dass der Anteil der gesättigten Fettsäuren die Beständigkeit eines Fettes oder Öles gegen Erhitzen definiert. Anders ausgedrückt: Je mehr eigentlich ungesunde, gesättigte Fettsäuren ein Produkt enthält, desto höher kann es erhitzt werden.

Was bedeutet dies für kaltgepresste und raffinierte Öle?

Aus diesem Grund ist zum Beispiel das beliebte, kaltgepresste Olivenöl denkbar ungeeignet zum Anbraten von Speisen. Zwar können einzelne, sehr hochwertige Öle eine gewisse Beständigkeit gegenüber Hitze bis etwa 130 Grad Celsius besitzen, Ernährungswissenschaftler raten dennoch von der Verwendung von Olivenöl in der warmen Küche ab. Dies gilt auch für das in jedem Supermarkt erhältliche Sonnenblumenöl, ebenso wie für das besonders hochwertige Distel- sowie Rapsöl, sofern es sich um kaltgepresste Sorten handelt. Sie sind nur für die kalte Küche geeignet.

Raffiniertes Sonnenblumen- oder Rapsöl hingegen büßt zwar viel vom Eigengeschmack ein, ist dafür jedoch hitzebeständiger. Solche industriellen Öle können immerhin zum Andünsten oder sanftem Anbraten bei mittlerer Flamme verwendet werden - oder auch zum Frittieren bei Temperaturen bis 170 Grad Celsius. Das einzige Öl jedoch, das tatsächlich voll hitzebeständig ist, ist Erdnussöl. Nur dieses hat mit 230 Grad Celsius einen so immens hohen Rauchpunkt, dass es zum Anbraten auch bei voller Flamme oder zum Grillen geeignet ist. Durch sein starkes Eigenaroma ist es aber nicht jedermanns Sache.

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